Men-Tsee-Khang - das Tibetan Medical und Astrological Institute in Dharamsala unter Leitung S.H. 14.Dalai Lama. Mit Ihren Spenden werden die medizinische Forschung, die medizinische Versorgung der Exiltibeter und die Ausbildung der Medizinstudenten gefördert. Das Men-Tsee-Khang Institut (Tibetan Medical and Astro Institute) in Dharamsala ist der offizielle Nachfolger der tibetischen Medizinschulen "Men Tsee Khang", die auf die erste Medizinschule Chakpori zurückgehen. Dabei hat das Institut bis heute noch keinen universitären Status und entsprechende Ausbildungseinrichtungen. Die Ärzte leisten unentgeltlichen Dienst an den tibetischen Flüchtlingsgemeinden während sie sich um den Fortbestand der tibetischen Medizin durch Forschung und Lehre bemühen sollen. Diese schmale Basis der tibetischen Medizin war lange Zeit die einzige und auch von den Tibetern gut behütete Möglichkeit, die tibetische Medizin zu studieren. Das Institut Men-Tsee-Khang versteht sich selbst als Wächter des "sowa rigpa", der Kunst des Heilens. Für die Tibeter ist die Verknüpfung tibetischer Abstammung mit der Praxis der tibetischen Medizin immer noch von größter Bedeutung. Dies besonders vor dem Hintergrund der letzten 50 Jahre Vertreibung und der Tatsache, dass auch die chinesische Regierung in Lhasa heute wieder tibetische Medizinausbildung an der auch "Men-Tsee-Khang" benannten Universität anbietet und tibetische Quellen veröffentlicht. DANA unterstützte die tibetische Exilregierung in Dharamsala schon in den 80er Jahren, als die chinesische Regierung noch Klöster einreißen und von medizinischen Schriften nichts wissen wollte. Deshalb ist es heute umso wichtiger, die Wege flexibel und offen zu halten, um der Welt zu ermöglichen, das tibetische Erbe zu studieren und fortzusetzen. Und deshalb unterstützt DANA das Men-Tsee-Khang weiterhin als Wächter des "sowa rigpa", da die Medizin ein Bestandteil ist, bei der tibetischen Kultur mehr als bei jeder anderen - der nicht von kulturellen Identität und den religiösen Riten zu lösen ist. DANA bemüht sich aber gleichfalls um Aufklärung und Informationen über die Möglichkeiten, die tibetische Medizin parallel und ungetrübt von der westlichen Schulmedizin zu verstehen und zu praktizieren. Dazu sind vor allem die wissenschaftliche und rechtliche Anerkennung wichtig, um den tibetischen Medizin-Absolventen der Zukunft die gleichen oder bessere Chancen als jedem "normalen" westlichen Arzt zu ermöglichen. Hierzu wurde 1999 das "Institut für Tibetische Medizin München des DANA e.V." gegründet. Die größte Veranstaltung dieses besonderen Engagements bisher war der internationale Medizinkongress in München, den DANA initiiert und mit professioneller Hilfe realisieren hat lassen. Aber auch Veranstaltungen mit anderen westlichen Kennern der tibetischen Medizin gehören zu dieser Art des Austausches und der Förderung. Patenschaften für tibetische Flüchtlingskinder - Zukunft der tibetischen Kultur (TCV) Tibetan Children Villages Der Schwerpunkt des DANA Engagements beruht auf der Annahme: Wenn man die tibetische Kultur erhalten möchte, dann müssen wir den Kindern ermöglichen, sie weiter zu praktizieren und zu leben. Hier setzen die Tibetan Children Villages an, heute unter der Leitung von Jetsun Pema, der Schwester S.H. des Dalai Lama. Wie ihre Eltern sollen die tibetischen Flüchtlingskinder unbeeindruckt von politischen Hindernissen im Angesicht der Kultur Ihrer eigentlichen Heimat aufwachsen dürfen. In den TCV-Dörfern wachsen ca. 15.000 Kinder und Jugendliche nach dem Modell der SOS Kinderdörfer auf, deren Eltern in der jetzt chinesischen Heimat zurückgeblieben sind und die allein die gefährliche Flucht über die Schneepässe des Himalaya überlebt haben. Die 11 indischen Tibetan Children's Villages - Dörfer der tibetischen Kinder (und damit Zukunft) bieten nicht nur Unterkunft und Schulbildung, sondern eigentlich die tibetische Ersatzfamilie, nach dem Modell der SOS Kinderdörfer. Ganz besonders helfen DANA-Spender und Paten dort, wo jährlich immer noch hunderte Neuankömmlinge nach tagelangem Marsch über die Himalayapässe aufgenommen, medizinisch untersucht versorgt und integriert werden müssen, nämlich Kinder, die zunehmend durch Fluchthelfer aus einer kulturellen Apartheidspolitik ins Exil gebracht werden. Große Probleme bereiten dabei vor allem die Witterungsbedingungen, denn die Kinder kommen aus dem hochalpinen tibetischen Klima in die Niederungen Indiens, ihre Körper werden mit anderer Luft- und Wasserqualität, Ernährung sowie völlig unterschiedlicher Bakterien- und Keimbelastung konfrontiert. Durch die Übernahme einer Patenschaft für jährlich 360 € können Sie am sinnvollsten, weil regelmäßig und in engem Kontakt zu den tibetischen Kindern helfen. Mit Patenschaften organisieren die TCV Mitarbeiter schulische Lehrmittel oder Studienunterlagen, Spielzeug aber auch Decken und Hygiene-Artikel je nach Bedarf und Alter des Patenkindes. Alle Patenkinder werden Ihnen mit Bild und weieren Informationen persönlich vorgestellt. Sie können sich über das Heranwachsen auf dem Laufenden halten oder über Briefe, Telefonate oder Besuche in den TCV auch eine Beziehung zu "Ihrem Sprößling" aufbauen. Tibetisches Studienzentrum Jangchubling, das Drikung Kagyü Institut von S.H. Drikung Kyabgon in Dehradun, Nordindien und Phyang, das Stammkloster S.H. Drikung Kyabgongs in Ladhakh. Mit Ihren Spenden wird tibetischen Mönchen im Exil die Gelegenheit gegeben, die tibetische Hochschulausbildung abzuschließen. Diese Studienzentren bieten auch Studien- und Unterkunftsmöglichkeiten für westliche Studenten und Besucher. Ebenfalls von der DANA unterstützt wird die "Himalaya Bibliothek" von Jangchubling, in der seltene, oft nur mehr in einem Exemplar vorhandene tibetische Schriften gesammelt, kopiert und bewahrt werden, unter anderem unersetzliche Ausgrabungen aus den Höhlen von Dunhuang. |