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News zum Thema

Hier finden Sie immer wieder Hinweise auf Zeitungsartikel, Filme, Reportagen, Bucherscheinungen, u.ä. zum Thema sexualisierte Gewalt

18.4.2012

„Süsse Tochter- cooler Sohn“  Zeitschrift ELTERN 2/12

Mit freundlicher Erlaubnis der ELTERN Redaktion

 Mädchen und Jungen sind verschieden, deshalb muss man sie auch unterschiedlich erziehen. Oder gerade nicht?

ELTERN Autorin Nora Imlau hat nachgefragt: In einem geschlechtsneutralen Kindergarten in Schweden und bei renommierten Experten.

„Lotte Rajalin nimmt sich viel Zeit. Es ist ihr wichtig mit einem grossen Missverständnis auszuräumen: „Wir leugnen hier weder die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, noch wollen wir Jungs zu Mädchen machen oder andersherum,“ betont sie.“ Es geht uns einzig und allein um das soziale Geschlecht. Bei uns sollen Kinder sich frei entwickeln können, ohne dabei durch traditionelle Rollenklischees eingeschränkt zu werden.““

„Lotte Rajalin greift zu einem Blatt Papier, auf das sie einen Kreis gezeichnet hat, der in der Mitte unterteilt ist. In der linken Hälfte des Kreises hat sie geschrieben, was überlicherweise zu einer Kindheit als Junge gehört: weite, bewegungsfreundliche Klamotten in Braun, Grau, Blau, Schwarz und Grün. Fußball spielen, rennen, raufen, klettern. Lego bauen. Ritter spielen. Auch Eigenschaftswörter stehen da: „wild“ und „wütend“ und „schlau“ zum Beispiel. Auf der Mädchenseite stehen die Farben Rosa, Lila, Pink und Weiß. Klamotten in Pastelltönen, die leichter schmutzig werden und so geschnitten sind, dass man in ihnen nicht so gut klettern kann. Mit Puppen spielen. „Lieb“ sein und „schüchtern“, „einfühlsam“ oder „zickig“.

„Das jedes Kind den ganzen Kreis braucht, -davon bin ich überzeugt“, sagt Rajalin „alle Farben, alle Spiele, alle Gefühle

Lesen Sie weiter im Originalartikel, der uns freundlicherweise von der ELTERN Redaktion    

als PDF zur Verfügung gestellt wurde. 




15.02.2012 
"Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland"
Eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des BMFSFJ

  • "Methodische Anlage zur Studie"
... in dieser ersten repräsentativen Studie wurden in Deutschland 1.561 Frauen mit Behinderungen zu ihrere Lebenssituation befragt. Die Frauen befanden sich im Alter von 16 bis 65 Jahren und lebten in Haushalten (800 Frauen) oder in Einrichtungen (420 Frauen) und haben starke, dauerhafte Beeinträchtigungen und Behinderungen. 
... in einer nicht repräsentativen Zusatzbefragung wurden 341 seh-, hör- und schwerstkörper-/-mehrfach behinderte Frauen zu ihrer Lebenssituation befragt.
... zudem erfolgte eine qualitative Studie mit 31 von Gewalt betroffenen Frauen, welche unterschiedlichste Behinderungen haben.
  • " Ergebnisse einer repräsentativen Befragung"
...Die Mehrheit der Befragten in allen Gruppen nannten psychische Probleme, welche im Zusammenhang mit ihren Behinderungen/ gesundheitlichen Beeinträchtigungen, sowie anderen belastenden Erfahrungen in ihrem Leben stehen können.
...Bei den im Haushalten lebenden Frauen mit Beeinträchtigungen verfügen über 60% über einen Behindertenausweis, trotz ihrer starken und dauerhaften, teilweise multiplen Funktionsbeeinträchtigungen.
  • "Leben in Einrichtungen"
...In einer Einrichtung zu leben ist nach Aussagen der Betroffenen "durch erhebliche Einschränkungen im selbstbestimmten Leben und in der Wahrung der eigenen Intimsphäre gekennzeichnet" und wird als "belastend" und "reglementierend" beschrieben.
... etwa ein Fünftel  der Frauen gaben an, keine abschließbaren Wasch- und Toilettenräume zu haben."
  • Psychische, körperliche und sexuelle Gewalt
... die am höchsten von Gewalt belastete Gruppe der Befragungen waren Frauen mit psychischen Erkrankungen.
... generell zeigt die Studie, dass Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen von allen Formen der Gewalt deutlich häufiger betroffen sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. 
... Der wechselseitige Zusammenhang von Gewalt und gesundheitlicher Beeinträchtigung/ Behinderung wird in der Studie sichtbar. Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen haben ein höheres Risiko Opfer von Gewalt zu werden. Andersrum können (frühe) Gewalterfahrungen maßgeblich zu späteren gesundheitlichen und psychischen Beeinträchtigungen und Behinderungen beitragen.
... Ein großer Teil der Frauen war bereits in der Kindheit und Jugend einem erheblichen Ausmaß von Gewalt durch Eltern oder anderen Personen ausgesetzt. Sie haben oft körperliche oder psychische Übergriffe durch Eltern erlebt. Das gilt auch für jenen Anteil der Frauen, deren Behinderungen/Beeinträchtigungen erst im Erwachsenenalter aufgetreten waren.
... Im Hinblick auf die Gewalterfahrungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen zeigt die Studie ein zwei- bis dreimal höheres Risiko von sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend gegenüber dem Bevölkerungsdurchschnitt. Jede dritte bis vierte Frau mit Behinderungen und Beeinträchtigungen gab an, in ihrer Kindheit und Jugend durch Erwachsene, Kinder oder andere Jugendliche sexuelle Übergriffe erlebt zu haben.
... Die hohe Betroffenheit durch sexuelle Gewalt in der Kindheit/Jugend setzt sich vielfach im Erwachsenenleben fort.  So gab jede dritte bis fünfte Frau erzwungene sexuelle Handlungen im Erwachsenenleben an. 
... Frauen in Einrichtungen waren mit 56% die am stärksten belastete Gruppe der Studie. Hier ist sexuelle Gewalt sowohl im Kindes-, als auch im Erwachsenenalter gemeint.
... psychische Übergriffe im Erwachsenenleben gaben 77% der im Haushalt lebenden Frauen und 90% der Frauen in Einrichtungen an. Berichtet wurde von verbalen Beleidigungen, Demütigungen, Benachteiligungen, Ausgrenzungen, Unterdrückung, sowie Drohung und Erpressung und Psychoterror. 
... Mit 58-73% gaben, im Gegensatz zum Bevölkerungsdurchschnitt an, 
fast doppelt so viel Frauen der Studie an mindestens einmal körperlicher Gewalt im Erwachsenenleben ausgesetzt gewesen zu sein. Zudem zeigte die Studie, dass die Frauen von schwererer und bedrohlicherer körperlicher Gewalt betroffen waren. 
... TäterInnen sind überwiegend im sozialen Nahraum zu verorten. Zudem stellte bei Frauen in Einrichtungen körperliche/sexuelle Gewalt durch BewohnerInnen und/oder ArbeitskollegInnen, sowie psychische Gewalt durch BewohnerInnen und Personal eine besondere Rolle. Psychische Gewalt im Kontext von Gesundheitsversorgung und Ämtern/Behörden benannten die in Haushalten befragten Frauen vergleichsweise häufig.

                    Diskriminierung und strukturelle Gewalt

… 81-89% der Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen gaben an direkte diskriminierende Handlungen durch Personen oder Institutionen zu erleben.

… 42-62% der Frauen gaben an sich nicht ernst genommen zu fühlen.

…Viele Frauen, die in einer Einrichtung leben gaben an, keine Partnerschaftsbeziehung zu haben und benannten das fehlen von engen vertrauensvollen Beziehungen als Problem.

…  Nur 6% der Frauen, die in vereinfachter Sprache in Einrichtungen befragt wurden haben Kinder. Die Ergebnisse zeigen zudem das, bestehende Schwangerschaften in der Mehrheit abgebrochen werden und die Gabe von Verhütungsmitteln erfolgt (oft in 3 Monats Depots) auch wenn die Frau ihre Sexualität nicht aktive lebt, was darauf schließen lässt, dass das Erfüllen eines Kinderwunsches in der Regel nicht vorgesehen ist.

… auch ein Problem, welches auf hohe strukturelle Gewalt hinweist ist die große Angst der Frauen vor finanzieller Not und Existenzverlust.

                    Ergebnisse der nicht repräsentativen Zusatzbefragung bei seh-, hör- und schwerstkörper-/ mehrfachbehinderten Frauen in Haushalten.

                    Soziostrukturelle Merkmale

… gehörlose Frauen der Befragung zeigen stärkere Ähnlichkeiten mit dem Bevölkerungsdurchschnitt.

… blinde/ stark sehbehinderte und die körper-/ mehrfachbehinderten Frauen der Studie waren häufig älter, nicht in die Erwerbsarbeit eingebunden, unverheiratet und kinderlos. Gleichzeitig haben sie ein überdurchschnittlich hohes Bildungsniveau.

… Eine große Anzahl der Frauen der Zusatzbefragung leben in eigenen Privathaushalten ohne Anbindung an eine Einrichtung.

… Das Einkommensniveau ist häufig nicht ausreichend um das Leben, sowie Zusatzmittel zu bestreiten.

                    Soziale Inntegration

… die Frauen der Zusatzbefragung waren in hohem Maße außerhäuslich aktiv und gesellschaftlich eingebunden. Jedoch fehlten ihnen oft enge und vertrauensvolle, verlässliche Beziehungen.

… Vielfach waren die sozialen und wohnlichen Umfelder durch Barrierefreiheit und Vorurteile geprägt.

                    Kindheit und Jugend

… bei der Mehrheit der Frauen in der Zusatzbefragung besteht die Behinderung seit Geburt, Kindheit oder Jugend.

… Die Kindheit und Jugend ist bei den meisten Frauen höher belastet als bei den Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Viele wuchsen bei nur einem Elternteil oder in Einrichtungen auf.

… In der Familie oder den Einrichtungen wurden teilweise diskriminierende, ausschließende und Grenzen verletzende Erfahrungen gemacht.

… Im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt gaben etwa doppelt so viele Frauen der Zusatzbefragung an, ihre Kindheit weniger glücklich oder unglücklich erlebt zu haben. Das weißt auf einen erheblichen Unterstützungsbedarf behinderter Kinder und ihrer Eltern.

                    Sicherheitsgefühl

… Am relevantesten für die Frauen der Zusatzbefragung waren existenzielle Ängste vor zunehmender Abhängigkeit, finanzieller Not und negativen Entwicklungen/ Folgen der Behinderung.

...Zudem wurde ein vermindertes Sicherheitsgefühl in Alltagssituationen im öffentlichen Raum deutlich.

                    Beeinträchtigungen

… Das Ausmaß der multiplen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der psychischen Probleme ist bei den Frauen der Zusatzbefragung hoch.

 

                    Diskriminierungen und strukturelle Gewalt

… Die Frauen der Zusatzbefragung sind einem breiten Spektrum an benachteiligenden und diskriminierenden Erfahrungen in Institutionen und durch Menschen in ihrem sozialen Umfeld, im Berufsleben und in der Öffentlichkeit ausgesetzt. Dabei hielt es sich

… Die Frauen gaben häufig an, dass ihnen Hilfe vorenthalten oder ein Zuviel an Hilfe entgegengebracht wurde.

… Darüber hinaus wurden signifikant häufiger  diskriminierende Verhaltensweisen im Alltag genannt (Ungefragt duzen, angestarrt werden). Des weiteren wurden sie häufig ungefragt angefasst, erfuhren in erhöhtem Maße verbale Aggression oder wurden belästigt, lächerlich gemacht oder diskriminiert.

                    Das Fehlen barrierefreier Umwelten

… Hierzu werden unzureichende räumliche und infrastrukturelle Bedingungen, mangelnde Unterstützung durch Hilfsmittel, strukturelle Rücksichtslosigkeit von Ämtern und Behörden im Umgang mit und der Förderung von Menschen mit Behinderungen genannt.

… Es wurden diskriminierende Verhaltensweisen, Grenzverletzungen, unzureichende Unterstützung, sowie Bevormundung von Seiten der Ämter und Behörden oder auch der pflegerischen und medizinischen Versorgung beschrieben.

… Zudem wurde häufig eine Benachteiligung im Beruf durch Absprechen von Kompetenzen erlebt.

                    Psychische, körperliche und sexuelle Gewalt

… In der Zusatzbefragung ergab sich ein noch größeres Ausmaß an Gewalt im Leben, als bei den befragten Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen

… Frauen der Zusatzbefragung waren zwei bis dreimal häufiger von sexuellem Missbrauch durch Erwachsene in Kindheit und Jugend betroffen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

… gehörlose Frauen haben doppelt so häufig wie die anderen Befragungsgruppen Tätlichkeiten zwischen den Eltern miterlebt.

… körperliche Gewalt durch Eltern waren die Frauen der Zusatzbefragung nicht signifikant häufiger betroffen, jedoch von psychischer Gewalt durch Eltern.

Auch im Erwachsenenleben sind Frauen der Zusatzbefragung in allen Lebensbereichen in hohem Maße psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt.

… Gehörlose Frauen wiesen in allen Formen von Gewalt die höchste Betroffenheit auf und waren auch insgesamt die am höchsten von Gewalt im Erwachsenenleben betroffene Gruppe der Studie.

… Zusammenhänge dafür könnten die frühen Erfahrungen in Kindheit und Jugend das Risiko, im späteren Leben Opfer von Gewalt zu werden erhöht.

… Die hohe Rate an Partnergewalt im Zusammenhang mit Geschlechterbeziehungen und Gewaltverhältnissen innerhalb der Gemeinschaft der Gehörlosen stehen, da eine Isolation gegenüber Hörenden besteht und auch die Kommunikationsbarrieren nur eingeschränkt Unterstützungsmöglichkeiten ermöglichen.

… bedrohliche Situationen und das Gefühl sich nicht ausreichend wehren zu können erleben vor allem blinde und körperbehinderte Frauen. Ebenso den Zusammenhang zwischen der Gewaltsituation und der eigenen Behinderung.

                    Täter-Opfer-Kontexte

… Im Erwachsenenleben fällt auf, dass die Frauen der  Zusatzbefragung ebenfalls am häufigsten körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch Partner oder Ex-Partner erleben, jedoch ein höheres Risiko, von Gewalt in anderen Lebensbereichen, ausgeht.

… Es bestand in der Zusatzbefragung ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen sexuellen Übergriffen und Formen der Beeinträchtigung, die Hilfeleistungen im Kontext von Körperpflege erforderlich machten. Zudem er Zusammenhang zwischen Einschränkung physischer Gegenwehr durch Körperbehinderung.


aus: „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträch-tigungen und         Behinderungen in Deutschland“. Eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie,Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

http://www.uni-bielefeld.de/IFF/for/zentrale_ergebnisse_kurzfassung.pdf

 


14.12.2011
Stellungnahme von Fr. Ursula Ender, Zartbitter Köln e.V., zur Studie über das Ausmaß sexuellen Missbrauchs des Kriminologischen Institut Niedersachsen:
"Zu schön, um wahr zu sein...."
  • "Vernachlässigung des sexuellen Missbrauchs im Internet
    ...In der Untersuchung wird zwar die Aufzeichnung der sexualisierten Gewalt per Foto oder Videa abgefragt, jedoch nicht strafrechtlich relevante Aufzeichnungen sexueller Handlungen von Kindern per Webcam oder deren Konfrontation mit harter Pornographie via Internet oder Handy.
  • Ausblenden strafrechtlich relevanter Taten jugendlicher Täter und Täterinnen
  • Opferfeindliche Fragestellungen
  • Keine repräsentative Stichprobe
    ....das vom Forschungsprojekt des KFN gewählte Vorgehen schließt außerhalb von Familienhaushalten lebenden Jugendliche eher aus.
    ....Die Anlage des Fragebogens bietet kaum Möglichkeiten, um differenzierte Angaben zu Erlebnissen mit verschiedenen Tätern und Täterinnen zu machen.
  • Mütter haben heute mehr Möglichkeiten, ihre Kinder zu schützen
  • Androhung von Strafanzeigen "dämpft den Tatendrang von Tätern" nicht
    ...Leider lässt die Praxis der Strafverfolgungsbehörden diesen Erklärungsversuch eines vermeintlichen Rückgangs von sexuellem Missbrauch als eher unwahrscheinlich erscheinen...
    ...Die meisten Täter fürchten kaum Konsequenzen..
  • Täter fürchten den Verlust der eigenen finanziellen Existenzsicherung
  • Zum Ausmaß sexuellen Missbrauchs durch Lehrer
    ...8,6% der weiblichen Opfer gaben an, von Lehrern missbrauch worden zu sein..
    ...dies ist ein ungewöhnlich hoher Prozentsatz für eine Berufsgruppe, der sich keinesfalls mit den pädaosexuellen und sadistischen Verbrechen einzelner Täter an Eliteschulen erklären lässt...
    ...Folglich müssen beamtete Lehrer kaum weitreichende arbeitsrechtliche Konsquenzen nach sexualisierter Gewalt gegen Schülerinnen und  Schüler befürchten...
  • Präventionsarbeit lohnt sich
  • Versuch der Diffamierung von Opferorgansationen
  • Bedauerlich
    ...Bedauerlicherweise haben die Kriminologen des KFN bei der Erstellung des Fragebogens und der Auswertung ihrer Ergebnisse die in den letzten 20 Jahren gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Praxiserfahrungen anderer Fachrichtungen nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt."
Die ganze Stellungnahme unter "Zu schön, um wahr zu sein..."


30.11.2011
Der Missbrauchsskandal in Schulen und Kirchen - eine Analyse der Mediendebatte im Jahr 2010
von Michael Behnisch/ Lotte Rose in "Neue Praxis, 4/2011)

"Zu Beginn des Jahres 2010 entbrannte in den deutschen Massenmedien eine intensive Debatte zu Missbrauch an Kindern und Jugendlichen in Kirchen und Schulen, die erst im Spätsommer wieder abbebte. ...Untersucht wird, wie über den pädagogischen Missbrauch öffentlich gesprochen wird - wie er also zu einem bestimmten Zeitpunkt zum gesellschaftlichen Skandal wird. (S.331)"
"Die Analyse macht deutlich, dass die Mediendebatte zum Missbrauch zwar die sexuellen Übergriffe auf Kinder und Jugendliche in Institutionen zum Auslöser und Gegenstand hat, dass aber in dieser Debatte gleichzeitig anderweitig schwelende Themen mitverhandelt werden oder sich sogar in den Vordergrund schieben. (S. 348)
"Der Kinderschutz als ursprüngliches Thema und gesamtgesellschaftliche und berufliche Verantwortung gerät in die Gefahr bei alledem kaum beachtet zu werden. Damit wäre die Mediendebatte 2010 zum institutionellen Missbrauch in ihren Wirkungen höchst paradox: Sie hätte einen Missstand als Skandal exponiert, zu dem es dann aber selbst im weiteren Verlauf kaum Verbesserungen geben würde. (S.348)"
"So sehr nämlich die sexuellen Übergriffe Entsetzen hervorrufen, so wird es doch auf Vergangenes fixiert, was es sehr erschwert, Grenzverletzungen im pädagogischen Verhältnis auch als aktuelle Erscheinung zu thematisieren und zu skandalisieren. Gleichwohl muss darin die zukünftige Herausforderung gesehen werden: Die pädagogische Zunft steht in der Verantwortung sexuelle Übergriffe in pädagogischen Beziehungen und Einrichtungen möglichst zu verhindern oder zumindest sofort und konsequent aufzudecken - anstatt jene Übergriffe, die aktuell geschehen, dann möglicherweise in einer aufgeheizten Mediendebatte im Jahre 2040 diskutieren zu müssen. (S.349)"

Lesen Sie die ganze Analyse! 

21.11.2011
        Deutschland: Bundesweit zentrale Notrufnummer 
        für misshandelte Frauen
fs. Ab Ende 2012 wird es in Deutschland eine zentrale Notrufnummer für misshandelte                          Frauen geben. Pädagogisch und psychologisch geschulte Mitarbeiterinnen werden die anrufenden Frauen kostenlos, anonym und rund um die Uhr unterstützen und an die passenden Behörden und Institutionen vermitteln. Die Beratung wird auch für gehörlose Frauen und in Fremdsprachen angeboten. Das Bundesfamilienministerium finanziert die Einrichtung des Telefons mit 3,1 Millionen Euro im Jahr 2012 und ab 2013 mit jährlich sechs Millionen Euro [...].
"Viele Frauen, die Gewalt erfahren haben, müssen nun nicht mehr in einem psychischen und physischen Ausnahmezustand mühsam den richtigen Ansprechpartner suchen", sagt Karin Nordmeyer, Vorsitzende des deutschen Komitees "UN Women". Wichtig für den Erfolg sei, dass der zentrale Notruf mit einem ausreichenden Budget ausgestattet werde. Das sagt auch Christel Riedel, Rechtreferentin des Deutschen Frauenrats, in der "Süddeutschen Zeitung". Sie warnt davor, nun die Mittel für andere Angebote für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, zu kürzen oder zu streichen. Riedel: "Dann stünden viele lokale Angebote vor dem Aus."
In Spanien ist vor drei Jahren eine landesweite Notrufnummer für misshandelte Frauen aufgeschaltet worden. Kurz danach brach die Leitung wegen der vielen Anrufe zusammen. Die Regierung musste das Personal verdoppeln. Die zuständige Staatsekretärin sagte damals, die vielen Anrufe zeigten, wie wichtig eine zentrale Notrufnummer für misshandelte Frauen sei.
In Österreich ist eine bundesweite "Frauenhelpline" in Betrieb. Die Regierung machte sie letztes Jahr mit Inseraten, Kino- und TV-Spots bekannt.
in FrauenSicht: November, Nr. 4/11, Seite 19

14.10.2011
Repräsentativerhebung Sexueller Missbrauch 2011"
Beim Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen wurde auf Auftrag des Bundesministeriums von Bieneck, Stadler und Pfeiffer eine Studie erstellt. Der Titel: "Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen: Eine Befragung von 16- 40 jährigen"
"So werden in der vorliegenden Studie zur Abbildung von Erfahrun-gen des sexuellen Missbrauchs und dessen Folgen und Risikofaktoren folgende Bereiche untersucht:sexueller Missbrauch in der Kindheit; innerfamiliäre Gewalterfahrungen und emotionale und physische Vernachlässigung in der Kindheit und Jugend; körperliche Gewalt in Paarbeziehungen; Vergewaltigung (innerhalb und außerhalb der Beziehung/Ehe); Erziehungsverhalten bei den eigenen Kindern; Stalking...." (S.4).
"...Sexueller Kindesmissbrauch ist kein eindeutig umschriebenes Verhaltensmuster, sondern kann eine Band-breite an sexuellen Handlungen gegenüber Kindern beinhalten. Um die Formen des sexuellen Missbrauchs möglichst genau zu erfassen und verschiedene Schweregrade abbilden zu können, wurde sexueller Kindes-missbrauch in der vorliegenden Studie über sechs verschiedene konkret beschriebene Handlungsformen und eine Auffangkategorie „sonstige sexuelle Handlungen“ erfasst...." (S.11)
"...Es wird deutlich, dass der Großteil des sexuellen Missbrauchs unter 14 Jahren stattfindet. In den folgenden Jahren (bis zum 16. Lebensjahr) verändern sich die Prävalenzen nur noch geringfügig. Eine Ausnahme bilden das Entblößen des Täters (SM1) (2.9% auf 3.4% bzw. 3.5%) sowie das Berühren des Opfers durch den Täter (SM3) (2.4% auf 3.1% bzw. 3.9%). Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass bei diesen beiden Missbrauchs-handlungen keine aktive Mitwirkung des Opfers notwendig ist und sie leichter ohne Zustimmung des Opfers durchgeführt werden können..." (S.14)
"...Hier zeigt sich, dass vor allem Frauen Missbrauchserfahrungen machen, die mit einer Penetration verbunden sind (SM4 bis SM6). Bei den Männern sind es vor allem Missbrauchshandlungen, die mit Berührungen des Opfers oder Täters verbunden sind. Dies geschieht vor allem „einmalig“ oder „mehrmals im Jahr“. Bei den Frauen findet sich dieses Muster über alle Kategorien. Die von beiden Geschlechtern häufigste genannte Missbrauchshandlung mit Körperkontakt ist das Berühren an den Geschlechtsteilen des Opfers durch den Täter, gefolgt von der Aufforderung zur oralen bzw. manuellen Stimulation des Geschlechtsteils des Täters. Am seltensten wird von beiden Geschlechtern die orale Penetration erlebt..." (S.15)
"....Es zeigt sich, dass die Prävalenzen sich für die Männer zwischen den Schutzaltersgrenzen kaum unterscheiden (d.h. ab einem Alter von 14 Jahren findet kaum noch Missbrauch statt). Einzige Ausnahme bildet das sexuelle Berühren des Täters , wo ein Anstieg von 0.8% auf 1.0% bzw. 1.4% zu beobachten ist. Die weiblichen Betroffenen weisen insgesamt höhere Prävalenzen sexuellen Missbrauchs auf. Die in Tabelle 9 geschilderten bei Erweiterung der Schutzaltersgrenzen jeweils höheren Prävalenzen scheinen beim Entblößen des Täters/Exhibitionismus vor allem auf die weiblichen Opfer zurückzuführen zu sein, wohingegen beim Berühren des Opfers durch den Täter bei beiden Geschlechtern höhere Prävalenzen zu beobachten sind..." (S.17)
"...Vergleicht man die Geschlechter hinsichtlich der Auftretensrate sexuellen Kindesmissbrauchs, so ist festzustellen, dass Mädchen deutlich häufiger betroffen sind als Jungen, nämlich von Entblößen und sonstigen sexuellen Handlungen etwa vier Mal so häufig und von Missbrauch mit Körperkontakt etwa fünf Mal so häufig..." (S.21)
"...Hier zeigte sich für die Frauen mit türkischem Migrationshintergrund, dass sie zwar höhere Raten an körperlicher Gewalt erlebt hatten, die Angaben zu sexuellen Gewalterlebnissen sich aber nicht von denen der im Rahmen der Hauptuntersuchung befragten Frauen unterschieden (beide 13%). Auch in der vorliegenden Untersuchung zeigten sich keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den Befragten türkischer und deutscher Herkunft hinsichtlich der Häufigkeit erlebter sexueller Gewalt im Erwachsenenalter..."
"...Einen ersten Anhaltspunkt hinsichtlich der Entwicklung des sexuellen Missbrauchsrisikos in den letzten gut zwei Jahrzehnten kann ein Vergleich der Prävalenzen in den verschiedenen Altersgruppen liefern1. So zeigt sich, dass insbesondere der sexuelle Missbrauch mit Körperkontakt kontinuierlich abgenommen hat. Während die Auftretensrate in der ältesten untersuchten Altersgruppe der 31- bis 40-Jährigen noch bei 5.3% liegt, haben von den 16- bis 20-Jährigen „nur“ noch 1.8% sexuellen Missbrauch mit Körperkontakt erlebt. In vergleichbarer Weise ist dieser Rückgang auch beim Exhibitionismus zu finden. Hier sinken die Prävalenzen von 4.2% in der älteren Probandengruppe (31 bis 40) auf 1.6% bei den 16- bis 20-Jährigen..." (S.24)
"... Fasst man die Tätergruppen weiter zusammen und unterscheidet nach männlichen familiären, bekannten und unbekannten sowie weiblichen Tätern, zeigt sich wie erwartet, dass bei exhibitionistischen Handlungen die männlichen unbekannten Täter am häufigsten genannt wurden. Bei Missbrauchser-fahrungen mit Körperkontakt stehen die männlichen Bekannten an erster Stelle, gefolgt von männlichen Familienangehörigen. Sonstige sexuelle Handlungen werden vorrangig von männlichen Familienangehörigen begangen, zudem findet sich hier die höchste Zahl weiblicher Täter..." (S.30)
"...Vergleicht man die zusammengefassten Täternennungen der beiden Geschlechter (vgl. Tabelle 35), so fällt auf, dass männliche Opfer sexuellen Missbrauch mit Körperkontakt häufiger durch männliche Familienmit-glieder erleben, während weibliche Opfer eher männliche Bekannte angeben. Penetrationen mit dem Finger oder Gegenstand bzw. eine orale Penetration erleben beide Geschlechter vorrangig im familiären Umkreis. Deutlich wird auch hier der Befund, dass sich der höchste Anteil weiblicher Täter bei den sonstigen sexuellen Handlungen findet..."
"...Auffällig ist, dass Missbrauchshandlungen mit Körperkontakt insbesondere in der eigenen Wohnung (35.1%) bzw. der Wohnung des Täters (25%) stattfinden. Dies erscheint insofern plausibel, als dass (wie oben beschrieben) diese Form des Missbrauchs zum Großteil durch Täter aus dem unmittelbaren sozialen bzw. familiären Umfeld des Opfers ausgeübt wird. Analog dazu findet die vornehmlich von unbekannten Tätern ausgeübte Entblößung vorrangig draußen im Freien statt. Der Umstand, dass immerhin ein nicht unerhebli-cher Prozentsatz von 23.6% die Wohnung des Opfers und weitere 12.6% die Wohnung des Täters angeben, zeigt, dass diese Handlungen nicht unbedingt unter die klassische Definition des Exhibitionismus fallen. Öf-fentliche Bildungs- und Freizeiteinrichtungen (wie Schule, Sportverein, Musikschule) bzw. kirchliche Einrichtungen wurden eher selten als Tatorte genannt..." (S.35)
"...Wie zuvor beschrieben, findet ein Großteil der sexuellen Missbrauchsvorfälle durch Täter aus dem engeren sozialen und familiären Umfeld statt, so dass sich die Frage stellt, ob sich die Anzeigebereitschaft gegenüber innerfamiliären Tätern von der gegenüber extrafamiliären Tätern unterscheidet. Hier ist bei sexuellem Miss-brauchs mit Körperkontakt festzustellen, dass bei allen darunter fallenden Einzelhandlungen (Aufforderung zu sexueller Berührung durch den Täter, die Penetration mit Finger, Zunge, Gegenstand oder Penis sowie die orale Penetration) bis auf die sexuelle Berührung des Opfers durch den Täter tendenziell eher diejenigen Täter angezeigt werden, die dem Familienkreis des Opfers entstammen als außerfamiliäre Täter (vgl. Tabelle 41). Bei den anderen sexuellen Handlungen und Exhibitionismus finden sich nur geringe Unterschiede bzw. ist die Tendenz eher umgekehrt..." (S.38)
"... 4. Zur Erklärung des Rückgangs weisen wir auf mehrere Einflussfaktoren hin:
Die Anzeigebereitschaft der Missbrauchsopfer hat sich deutlich erhöht. Die heute 31 bis 40-jährigen hatten die ihnen bis zum 16. Lebensjahr widerfahrenen Missbrauchstaten je nach Tattyp nur zu 4,8 bis 13,2% angezeigt. Die Vergleichsquoten der heute 21 bis 30-jährigen liegen bereits bei 16,6% bis 27,6% und die der 16 bis 20-jährigen sogar bei 27,7 bis 41,2%. Während also in den 80er Jahren im Durchschnitt nur etwa jeder zwölfte Täter mit einem Strafverfahren rechnen musste, gilt das heute für etwa jeden dritten. Das dämpft offenbar den Tatendrang potenzieller Missbrauchstäter.
Die öffentliche Aufmerksamkeit und die Anteilnahme für die Leiden der Opfer haben sich im Laufe der letzten drei Jahrzehnte deutlich erhöht und damit einhergehend auch die Unterstützung der Opfer und durch Organisationen der Opferhilfe und durch andere Institutio--nen. Sie dürfte erheblich zum Anstieg der Anzeigebereitschaft beigetragen haben. Zudem haben Politik, Medien sowie die Anstellungsträger potenzieller Täter (z.B. Internate, Schulen, Sportvereine, kirchliche Einrichtungen) deutlich gemacht, dass Kinder durch präventive Maßnahmen besser geschützt werden sollten und haben dies vielfach auch bereits umgesetzt. Potentielle Täter erfahren auch dadurch, dass sich ihr Risiko der Tataufdeckung erhöht hat. Zudem haben sich durch die verstärkte Sensibilisierung der Eltern und der Öffentlichkeit die Tatgelegenheiten reduziert.
Kinder, die von ihren Eltern geschlagen und vernachlässigt werden, landen auf der Suche nach Zuwendung nicht selten außerhalb der Familie auf dem falschen Schoss, das heißt bei Missbrauchstätern. Anders ausgedrückt: Wer nicht satt an elterlicher Liebe wird, hat ein höheres Missbrauchsrisiko. Aus verschiedenen Studien ist aber nun bekannt, dass die innerfa-miliäre Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ebenfalls in den letzten 12 Jahren deutlich ab-genommen hat. Dazu hat offenkundig die Anfang 2000 in Kraft getretene Abschaffung des elterlichen Züchtigungsrechts erheblich beigetragen.
Vor allem Väter, die ihre Kinder massiv schlagen, sind nach den Befunden der Untersuchung des Jahres 1992 nicht selten auch Missbrauchstäter. Deshalb spricht viel dafür, dass die Ein-führung des Gewaltschutzgesetzes zum 1. Januar 2002 ebenfalls zum Rückgang der inner-familiären Gewalt und damit auch zur Abnahme der Missbrauchsfälle beigetragen hat. Diese Frage soll im Rahmen des laufenden KFN-Projekts noch differenziert untersucht werden..." (S.40-41)


21.09.2011 
"Sexueller Kindesmissbrauch: Zum Stand von Forschung und Therapie"     "Die infantile Sexualität ist in unserer Kultur eines der letzten großen Tabus. Die Verletzungen der Kinder sind so different wie die Formen des Missbrauchs."
          in deutsches Ärzteblatt online vom 16.09.2011


  14.9.2011  
"Deutsche Jugendfeuerwehr beschließt Selbstverpflichtung
 zur  Prävention gegen sexualisierte Gewalt"
            "Berlin (ots) - Die Delegierten der Deutschen Jugendfeuerwehr haben im Rahmen ihrer
            jährliche Versammlung in Weimar die Selbstverpflichtung gegen sexualisierte
            Gewalt beschlossen."
            siehe weiter:

          in news aktuell online vom 04.09.2011

14.9.2011
"Den Haag soll Papst anklagen"
"Missbrauchsopfer wollen Papast Benedikt XVI. vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anklagen. Völkerrechtler räumen der Initiative allerdings wenig Chancen ein"

in Donau Kurier online vom 14.9.2011

14.7.2011
"Missbrauch ist ein Massenphänomen"
An fast jeder zweiten Schule in Deutschland berichten Kinder von sexuellen Übergriffen- Täter kommen meist aus dem familären Umfeld
"Die Zahlen sind erschreckend..... Das geht aus einer Befragung des Deutschen Jugendinstituts hervor, die gestern in Berlin vorgestellt wurde.Danach wurden in 43 Prozent der befragten Schulen in den vergangenen drei Jahren entsprechende Vorwürfe bekannt..... In vier Prozent der Schulen und zehn Prozent der Heime wurden Lehrer, Betreuer oder andere Beschäftigte sexueller Übergriffe verdächtigt oder beschuldigt....Nicht unerheblich ist danach auch die sexuelle Gewalt unter Jugendlichen selbst....So mussten sich 70 Prozent der befragten Heime in den vergangenen drei Jahren mit mindestens einem Missbrauchsverdacht auseinandersetzen. Bei fast jedem zweiten Fall (49 Prozent) ging es um sexuelle Gewalt außerhalb der Institution - meist in den Familien der in den Heimen untergebrachten Kinder. Häufig waren die Kinder und Jugendlichen gerade deshalb ins Heim gekommen."
Lesen Sie mehr im Donau Kurier vom 14.7.2011, Nr. 160, S. 6
  • 17.6.2011
    "Der Kampf fängt erst an"- Jörg Kachelmann und seine Ex- Geliebte liefern sich offenen Schlagabtausch in den Medien

    "Nach dem Prozess die Schlammschlacht?"....
    ..."Überraschend ist der Auftritt der Nebenklägerin, die bislang jede Öffentlichkeit scheute.....Sie zeigt sich tief enttäuscht von der Justiz: "Ich würde jeder Frau abraten, ihren Peiniger anzuzeigen, wenn dieser reich ist und sich mit Geld freikaufen kann." sagt sie. "Solange wir in einem Täterstaat leben, ist es besser, als Frau den Mund zu halten."...."
    ..."Ich bin keine rachsüchtige Lügnerin!" Die Verteidigung habe "Rufmord" an ihr begangen und "Verleumdungen" in die Welt gesetzt....."Ich rechne damit, dass JK und seine Anwälte alles tun werden, um mich weiter zu quälen und zu terrorisieren."...
    ..."Im Gespräch mit der "Weltwoche" wiederholte Kachelmann seine Drohung, gegen jeden vorzugehen der behaüptet, er sei gewaltätig gewesen."...
    ..."Vor allem aber wetterte der Schweizer,..., gegen die deutsche beziehungsweise Mannheimer Justiz: die Staatsanwälte seien eine "Gefahr für den Rechtsstaat" und "durchgeknallt", die Justiz "pervertiert", sagt Kachelmann...."

    siehe Donau Kurier Nr. 138 vom 17.6.2011 Seite 10

  • 17.6.2011

    Kommentar im Donau Kurier Nr. 138 zum Artikel über Kachelmann:
    "Kachelmanns Wettern" von Gerd Schneider

    ..."Dass die beiden Hauptfiguren der Mannheimer Gerichtsshow nun Dampf ablassen, mag man als aufdringlich und geschmacklos empfinden; verdenken kann man es ihnen nicht. Bedenklicher ist, dass auch hochseriöse Medien, bei dem post-prozessualen Gefecht mitmischen."...
    ..."Die "Zeit" Reporterin, die mit der Berichterstattung befasst war, nahm offenbar aktiv darauf Einfluss, dass Kachelmann während der Verhandlung den Anwalt wechselte. Rein zufällig hatter der neue Verteidiger, Johann Schwenn, gemeinsam mit der besagten "Zeit" -Journalistin ein Buch über Justz- Unrecht geschrieben. Auch das Interview, das Kachelmann nun der "Zeit" gab, zeugt nicht gerade von Distanz und Objektivität. Zwischen den Zeilen lässt sich eher eine unausgesprochene Kumpanei erahnen"....

    Donau Kurier Nr.138, Seite 2
  • 25.5.2011
    "
    Ein Jahr Kampf gegen sexuelle Gewalt"

Über dieses Thema diskutieren bei Sandra Maischberger: Christine Bergmann (Bundesbeauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs), Stephanie zu Guttenberg (kämpft gegen sexuellen Missbrauch), Isabel Brockhöfer (Missbrauchsopfer in der Familie), Björn Becher (Missbrauchsopfer seines Stiefvaters), Johanna Treimer (Sohn wurde als Ministrant missbraucht) und Hans-Jochen Jaschke (Hamburger Weihbischof).

Diese Diskussion können Sie sich anschauen unter:http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7259730

Verfügbar bis:24.05.2012 | 09.46 Uhr 


Mai 2011 Psychologie Heute
"Die Sexualisierung der Kindheit" von Doris Simhofer

"Als Suri, die kleine Tochter von Tom Cruise und Katie Holmes, im zarten Alter von drei Jahren mit hohen Absätzen fotografiert wurde, war die weltweite Empörung groß. Zu jung, zu ungesund, zu sexy! Doch Tatsache ist: Kinder werden heute in einem frühen Alter mit unserer sexualisierten Gesellschaft konfrontiert."
"... Wer aber erklärt den Kindern den wahren Hintergrund, die eigentliche Realität sexueller Inhalte? Dem Bedürfnis nach Information aus erster Hand kommt die Gesellschaft nicht nach. Da werden Köpfe geschüttelt, es herrscht Sprachlosigkeit. Doch wo Erwachsene sprachlos bleiben, haben Jugendliche oft keine andere Wahl, als ihr Wissen über Sexualität mittels Pornos, Clips, Internet und Handy zu "bereichern"...."
"...So seien die Vorgaben von Industrie und Medien streng geschlechtergetrennt. Mädchen müssen schön, sexy und "heiß" sein..."
"...die Doppelbödigkeit, dass Sexualität einerseits auf einem freien Markt im Überfluss produziert wird, andererseits tabuisiert wird,....."
"...Was Eltern tun können:
    • beschäftigen sie sich mit der Populärkultur im Leben Ihres Kindes.
    • Machen Sie ihr Kind nicht verantwortlich und reden Sie ihm keine Schuldgefühle ein, wenn es etwas Unangebrachtes tut.
    • Unterstützen Sie keine Rollenstereotype
    • Vermitteln Sie Ihrem Kind Medienkompetenz
    • Eltern sollten ihren eigenen Zugang zum Thema hinterfragen..."


22.03.2011

"Lange Haftstrafen im Missbrauchsprozess von Fluterschen"

Im Prozess um den Missbrauchsfall von Fluterschen im Westerwald hat das Landgericht Koblenz den 48-jährigen Angeklagten zu einer Haftstrafe von 14 Jahren und sechs Monaten verurteilt.
Im Westerwälder Missbrauchsprozess ist der Angeklagte Detlef S. aus Fluterschen zu vierzehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Koblenz ordnete zudem in seinem Urteil eine anschließende Sicherungsverwahrung an. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sich Detlef S. unter anderem des jahrelangen sexuellen Missbrauchs seiner Tochter und seiner Stieftochter schuldig gemacht hat.

24.02.2011
Missbrauch
"Das Schweigen der Mütter"
Scham, Angst und Abhängigkeit: Warum manche Frauen auch in so eklatanten Fällen wie nun in Fluterschen den Missbrauch der eigenen Kinder erdulden und verdrängen.

Lesen Sie mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/panorama/missbrauch-das-schweigen-der-muetter-1.1064376

14.02.2011
BZgA - FORUM - Sexualaufklärung und Familienplanung
"Sexueller Missbrauch"

Themen der Zeischrift:
- Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen - Begriffe, Definitonen, Zahlen und
  Auswirkungen (Sabina Herzig)
- Sexueller Missbrauch in Fallzahlen der Kriminalstatistik (Bettina Zietlow)
- Der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" - Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt
  schützen (Kristina Schröder)
- Qualitätsstandards im Umgang mit sexueller Misshandlung von Kindern und Jugendlichen
  in einem Kinderschutzzentrum (Elke Nowotny)
- Nähe und Distanz. Zum grenzwahrenden Umgang mit Kindern in pädagogischen
  Arbeitsfeldern (Margret Dörr)
- Was macht Prävention erfolgreich? Zur Kritik klassischer Präventionsansätze und deren
  Überwindung (Miriam K. Damrow)
- Sexualkunde und Selbstbehauptungstrainings in Kindergarten und Grundschule. Ansätze
  und Einschätzungen aus sexualpädagogischer Sicht (Christa Wanzeck-Sielert)
- Einsam oder gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch von Kindern? (Evelyn Dawid)
- Sexueller Missbrauch - Betroffene und Täter (Peer Briken, Hertha Richter-Appelt)
- Pädophilie, Pädosexualität und sexueller Kindesmissbrauch: Über die Notwendigkeit einer
  differenzierten Betrachtung (Christoph J. Ahlers, Gerard A. Schaefer)

Sie können die pdf-Datei hier kostenlos downloaden:
http://www.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=2034

2.02.2011
FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel:
"Wenn Frauen Täter werden"
Es passiert sehr selten, dass Frauen sich an Kindern vergehen. Für die Opfer sind die Übergriffe jedoch folgenreicher als sexueller Missbrauch durch Männer.

Lesen Sie mehr unter:
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/tid-17515/sexueller-missbrauch-wenn-frauen-taeter-werden_aid_488458.html

12.1.2011
Bundesfamilienministerium legt Referentenentwurf zum Bundeskinderschutz vor

Am 22. Dezember 2010 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Referentenentwurf „Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG)“ veröffentlicht. Der Entwurf beinhaltet beispielsweise neben der Einrichtung von Netzwerken Früher Hilfen auf der örtlichen Ebene, eine weitere Qualifizierung des Schutzauftrags des Jugendamts bei Kindeswohlgefährdung und die Verpflichtung zur Vorlage erweiterter Führungszeugnisse für alle in der Jugendhilfe beschäftigten Personen. Den kompletten Referentenentwurf des BMFSFJ finden Sie hier.


10.12.2010
Ein Kommentar von Matthias Drobinski
"Misshandelte Heimkinder
- Gedemütigt, damals und heute"
Schläge, Erniedrigungen und Drohungen waren in den fünfziger und sechziger Jahren in deutschen Kinderheimen an der Tagesordnung. Ein runder Tisch will die Misshandlung unter den Augen des Rechtsstaats aufklären. Doch die praktischen Vorschläge zur Entschädigung der Opfer sind beschämend.

Lesen Sie mehr unter: http://sueddeutsche.de/politik/misshandelte-heimkinder-gedemuetigt-damals-und-heute-1.1034534

8.12.2010
Missbrauchsfälle
"Regierung zieht gerichtliche Konsequenzen"
Die Bundesregierung zieht Konsequenzen aus den Missbrauchsfällen an kirchlichen und schulischen Einrichtungen. Familienministerin Schröder kündigte an, noch vor Jahresende ein überarbeitetes Kinderschutzgesetz vorzulegen. Künftig sollen Betroffene von mehrfacher Befragung verschont bleiben.

Lesen Sie mehr unter: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,733660,00.html

1.12.2010
          Kindesmissbrauch
          "Runder Tisch will mehr Rechte für Opfer"

Missbrauchsopfer sollen einem Gesetzentwurf zufolge 30 Jahre lang Schadensersatzansprüche geltend machen dürfen. Die Verjährungsfristen sollen angehoben werden. Schröder will sich dafür einsetzen, dass die Beratungsstellen für Opfer sexuellen Missbrauchs mehr Geld bekommen. "Natürlich ist es Aufgabe der Länder und Kommunen, diese Opferberatungsstellen zu finanzieren", sagte sie.
         
Lesen Sie mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/politik/kindesmissbrauch-runder-tisch- will-mehr-rechte-fuer-opfer-1.1031046

25.11.2010
Bilanz der Missbrauchsbeauftragten:
 "Der Bedarf ist größer als angenommen"

          Der jüngste Anrufer war acht Jahre: Missbrauchsbeauftrage Christine Bergmann zieht Bilanz
          über ihre Arbeit - und fordert, die unabhängige Anlaufstelle dauerhaft zu etablieren.

Lesen Sie mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/politik/bilanz-                der-missbrauchsbeauftragten-der-bedarf-ist-groesser-als-angenommen-1.1028414
         

  
12.8.2010
"Die doppelte Scham"
  • "Für eine Frau bedeutet eine Vergewaltigung größtmögliche Demütigung. zeigt sie das Verbrechen an, beginnt die zweite Tortour: die Konfrontation mit den Ermittlern, dem Gericht, dem Peiniger. Doch unser Rechtssystem lässt keinen anderen Weg zu. Im Stern schildern Betroffene ihre Erfahrungen."
    "....Sind die Zeuginnen durch den Wind, taugen sie nicht für die Befragung. Sind sie auffallend stabil und in der Lage, sich selbst zu schützen, gelten sie leicht als unglaubwürdig. Die Quadratur des Kreises...."
    "....Empfehlenswert sei, so Müller (Richter am Ravensburger Landgericht) vor der Anzeige eine Frauenberatungsstelle zu konsultieren. Das mache vor Gericht einen guten Eindruck. Schließlich sei daraus abzulesen, dass die Frau zunächst versucht habe, alles für sich selbst zu sortieren. Das spreche schon mal gegen einen Racheakt....!

    Lesen Sie mehr im Stern Nr.33, 12.8.2010, S.32 ff


  • 6.11.2010
          Kirche und Missbrauch
          "Ein Fall von weniger Gewicht"
         
Kerstin F. war 14 und Konfirmandin, er der väterliche Pfarrer. Bei Kirchenmusik zog er sie              dann auf die Couch. Als die Frau den Pfarrer anzeigte, sollte er nur eine Entschuldigung an            sie schreiben. Doch die kam nie an.
          Lesen Sie mehr unter: http://www.sueddeutsche.de/bayern/evangelische-landeskirche-                 ein-fall-von-weniger-gewicht-1.1019178
   
  • 27.10.2010
    "Das straflose Verbrechen"
    Jede siebte Frau wird vergewaltigt. Nur jede zwölfte zeigt den Täter an.
    Lesen Sie weiter in "Emma - das politische Magazin von Frauen", Ausgabe Herbst 4/2010

  • 22.10.2010
    "Mindestens 380 Opfer, mindestens 280 Täter"
    Neun Monate nach den ersten Missbrauchsvorwürfen bemühen sich Bistümer und Orden, sich der Verantwortung zu stellen.
    ....."Ich hätte mir eine andere Reaktion gewünscht, aber ich habe es nicht anders erwartet. Das Bistum reagiert passiv, defensiv, beschwichtigend." .....Erstaunlich wie unterschiedlich Bistümer und Ordensgemeinschaften auf die Fragen der SZ reagierten. .....Andere wie die Bistümer Bamberg und Eichstätt, wollten keinerlei Auskunft geben. .....Keiner will einen Seelenstrip vor einer kirchlichen Musterungsbehörde ablegen...."
    Lesen Sie mehr in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG Nr. 245, Seite 49

  • 21.10.2010
    "Uns allen ist ein Stein vom Herzen gefallen"
    Vergewaltiger wird nach kurzer Fahndung festgenommen - dennoch Kritik an der Polizei
    "Wir sind äußerst erfreut und erleichtert", bringt es Walter Kimmelzwinger auf den Punkt. Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Mittelfranken macht gestern keinen Hehl aus der Anspannung, unter der sein Team in den vergangenen Tagen gestanden hatte: Seit dem 12. Oktober hatte die Polizei mit Hochdruck nach einem vorbestraften Sexualstraftäter aus Fürth gefahndet, der als äußerst burtaler und rücksichtsloser Sadist gilt.
    Lesen Sie weiter im Donau Kurier Nr. 245 vom 21.10.2010, Seite 14

  • 20.09.2010
    "Die Rückkehr des Bösen"
    Im Gefängnis einer Kleinstadt in Westfalen leben 60 Sicherungsverwahrte: Mörder, Vergewaltiger, notorische Räuber, vor denen die Allgemeinheit geschützt werden soll. Fünf kamen schon in Freiheit. Nun wächst die Angst, dass weitere folgen.
    Lesen Sie im SPIEGEL, Nr.38/20.9.10, S.66 - 85


  • 9.9.2010
    "Eigene Tochter über 300 Mal missbraucht- Pfaffenhofener muss für fünf Jahre und acht Monate ins Gefängnis"
    Weil er seine Tochter mehr als 300 Mal sexuell missbraucht hat, ist ein 54jähriger aus Pfaffenhofen gestern am Landgericht zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. .........Alle Seiten hatten sich darauf geeinigt, dass der 54jährige zu maximal sechs Jahren Haft verurteilt werden würde, falls er die ihm vorgeworfenen Taten komplett einräumt. Dem kam der Angeklagte nach und ersparte so seiner Tochter und der Nichte eine Aussage vor Gericht. Sonst hätten die beiden Mädchen in seiner Gegenwart über die Details der mehr als 300 Vorfälle berichten und sie somit erneut durchleben müssen. Das rechnete die 1. Jugendkammer dem Angeklagten an. In ihrem Urteil blieben Sitka, seine Beisitzerin sowie die Schöffen dann sogar leicht unter der Höchstgrenze.
    Lesen Sie: Donau Kurier Nr. 209 vom Donnerstag 9.9.2010, S.24


  • 6.8.2010
    "Mädchen begrapscht - Sexualtäter am Köschinger Spielplatz"
    Kösching: Wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt die Kripo gegen einen bislang unbekannten Mann, der am Mittwoch zwei Mädchen auf einem Kinderspielplatz in Kösching unsittlich berührt hat.
    Donau Kurier vom Freitag, 6.8.2010, Nr. 180, S. 29

  • 5.8.2010
    "Zornig, unendlich zornig"
    Bericht über die Arbeit des Missbrauchsbeauftragten im Bistum München Siegfried Kneißl.
    Süddeutsche Zeitung, S.44, 5.8.2010


  • August 2010
    Zeitschrift Gehirn & Geist Dossier Nr. 2/2010
    "Psychologie des Verbrechens - Forscher ergründen die Ursachen von Kriminalität"
    Interessante Artikel zum Thema:
    • "Tatort Familie: Mauer des Schweigens"
      Kaum jemand spricht über den weitverbreiten sexuellen Missbrauch von Jungen. Auch deswegen leiden viele Opfer ein Leben lang unter den Folgen.
      von Dirk Bange, S. 29 - 33
    • "Abgestempelt"
      Wenn Frauen auf die schiefe Bahn kommen, stammen sie in der Regel aus problematischen Familienverhältnissen und haben traumatische Erfahrungen: Misshandlung, Missbrauch und emotionale Vernachlässigung
      von Christiane Gelitz, S.66 - 71
    • "Hinter verschlossene Türen"
      Sexualstraftäter therapieren- geht das überhaupt? Im Vollzug lehren Psychologen Mitgefühl und die Übernahme von Verantwortung
      von Bernd Wischga, S. 78 - 85
    • "Dem Schrecken ein Ende setzen"
      Noch Jahre nach einem schlimmen Erlebnis wie einem Überfall oder körperlicher Misshandlung leiden viele Betroffene an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Der Therapieforscher Ulrich Frommberger und der Psychologe Nikolas Westerhoff stellen die effektivsten Behandlungsmethoden vor.
      S. 86 - 92
    • mehr unter: www.gehirn-und-geist.de/themen

  • 2.8.2010
    "Auf einem anderen Stern"
    Ein Missbrauchsfall im Zuständigkeitsbereich von Erzbischof Robert Zollitsch wirft Fragen auf. Juristisch ist er nicht zu belangen. Aber hat er alles für die Aufklärung getan?
    In: Spiegel, Nr. 31, 2.8.2010, S.37-38

  • 2.8.2010
    "Der Einpeitscher"
    Ein bizarrer Prozess erschüttert das Bilderbuchland im Norden. Ein früherer hoher Polizeibeamter, der jahrelang für die Rechte der Frauen kämpfte, wurde nun wegen mehrfacher Vergewaltigung verurteilt.
    In: Spiegel, Nr. 31, 2.8.2010, S. 88 - 90




  • 19.7.2010
    "Zollitsch soll Missbrauch vertuscht haben -
    Freiburger Erzbischof räumt Fehler im Umgang mit Fall im Schwarzwald ein"
    .

    Donau Kurier Nr. 164, Montag 19.7.2010, Seite 4




  • Februar 2010
    "Grossbritanien überprüft Millionen auf pädophile Neigungen"
    In Grossbritanien müssen sich seit Ende letzten Jahres alle, die "häufig" mit Kindern Kontakt haben, auf pädophile Neigungen überprüfen und registrieren lassen.
    Aus: FrauenSicht, Februar, Nr.1/10
    mehr dazu unter: www.frauensicht.ch

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Verein Wirbelwind e.v,
09.11.2011 03:48
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Verein Wirbelwind e.v,
18.04.2012 05:19
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