Yuibutsu Yobutsu - Nur Ein Buddha und Ein Buddha - Das BuddhaDharma kann von einem normalen Menschen nicht erkannt werden. Darum hat seit alters her niemand das BuddhaDharma erkannt; kein Übender der beiden Kleineren Wägen hat es je gemeistert. Da es einzig von Buddhas allein erkannt wird, sagt man: “Nur ein Buddha und ein Buddha können es wirklich meistern“.(1) Wenn Du das BuddhaDharma erkennst, denkst Du nicht: “Dies ist ganz genau das Erkennen, das ich erwartet habe.“ Selbst wenngleich Du dies denken magst, so unterscheidet sich unweigerlich Dein Erkennen von Deinen Erwartungen. Erkennen ist nicht wie Deine Wahrnehmung davon. Daher kann Erkennen nicht so geschehen wie ursprünglich ersonnen. Wenn Du das BuddhaDharma erkennst, dann denkst Du nicht darüber nach, wie dieses Erkennen zustande kam. Bedenke folgendes: Was auch immer Du vor Deinem Erkennen denkst, ist keine Hilfe für Erkennen. Obschon Erkennen nicht ist wie irgendeine der Gedanken, die ihm vorangehen, liegt dies nicht daran, dass diese Gedanken in Wirklichkeit schlecht waren und nicht Erkennen sein konnten. Vergangene Gedanken an sich waren bereits Erkennen. Aber da Du anderweitig auf der Suche warst, hast Du gedacht und gesagt, dass Gedanken nicht Erkennen sein können. Es ist jedoch die Bemerkung wert, dass, was auch immer Du denkst, keine Hilfe bezüglich Erkennen ist. Darum wirst Du bedacht sein, nicht kleinlich zu wirken. Wahrlich, wenn Erkennen durch die Kraft Deiner vorangegangenen Gedanken entstanden wäre, so wäre es nicht vertrauenswürdig. Erkennen ist nicht abhängig von Gedanken, sondern tritt weit jenseits von ihnen hervor; Erkennen wird gefördert einzig und allein durch die Kraft des Erkennens selbst. Wisse, dass es dann keine Verblendung gibt und es gibt dann auch kein Erkennen. Wenn Du unübertroffene Weisheit hast, wirst Du ein Buddha genannt. Wenn ein Buddha unübertroffene Weisheit hat, wird es unübertroffene Weisheit genannt. Nicht zu wissen, wie es auf diesem Wege zugeht, ist töricht. Wie ist es, ungeteilt zu sein? Ungeteilt zu sein bedeutet nicht, dass Du willentlich versuchst, Absicht oder kritisches Urteilsvermögen auszuschließen oder dass Du einen Zustand der Absichtslosigkeit herstellst. Ungeteilt zu sein kann überhaupt nicht absichtlich vermocht oder in sich unterschieden werden. Ungeteilt zu sein ist wie einen Menschen zu treffen und nicht darüber nachzudenken, wie er oder sie aussieht. Ebenso ist es, wie sich nicht mehr an Farbe oder an Leuchtkraft zu wünschen, wenn man Blumen betrachtet oder den Mond. Frühling hat Frühlingsempfindungen, und Herbst hat Herbstgestalt; es gibt kein Entrinnen davon. Wenn Du daher möchtest, dass Frühling oder Herbst anders wären als sie sind, dann nimm wahr, dass es nur so sein kann, wie es ist. Oder wenn Du möchtest, dass Frühling oder Herbst so bleiben wie sie sind, dann bedenke, dass sie nicht von unveränderlicher Natur sind. Das, was zunimmt, ist ohne Selbst und keine geistige Aktivität hat ein Selbst. Der Grund hierfür besteht darin, dass kein einziges der vier großen Elemente (2) oder der fünf Skandhas (3) als ein Selbst verstanden oder als ein solches identifiziert werden kann. Daher sollte die Form der Blumen oder die des Mondes in Deinem Kopf nicht verstanden werden, als wenn sie Dein Selbst wären, wenngleich Du dies denken magst. Immer noch gilt: wenn Du Dir klarmachst, dass es nichts Abzulehnen oder zu Erstreben gibt, dann wird sich Durch Deine Übung des Weges das wahre Antlitz enthüllen. Ein Lehrer aus alten Zeiten sprach: Obschon die ganze Erde nichts anderes ist als der Dharma-Körper des Selbst, solltest Du nicht durch den Dharma-Körper gehindert werden. Wenn Du durch den Dharma-Körper gehindert wirst, dann wirst Du nicht in der Lage sein, Dich frei zu drehen und wenden, wie sehr Du es auch immer versuchen magst. Aber es sollte einen Weg geben, um frei zu werden von Hindernissen. Was, also ist der Weg für alle Menschen, um frei zu werden von Hindernissen? Wenn Du nicht klar sagen kannst, wie alle Menschen befreit werden können, dann wirst Du alsbald sogar das Leben des Dharma-Körpers verlieren und für lange Zeit im Ozean des Leidens versinken. Wenn Du auf diese Weise gefragt wirst, wie kannst Du so antworten, dass der Dharma-Körper am Leben bleibt und Du vermeidest, im Ozean des Leidens zu versinken? In diesem Falle, sag: “Die gesamte Erde ist der Dharma-Körper des Selbst“. Wenn Du sagst, dass die gesamte Erde der Dharma-Körper des Selbst sei, dann können Worte dies dennoch nicht ausdrücken. Wenn Worte dies nicht ausdrücken können, würdest Du es dann dahingehend verstehen, dass es nichts zu sagen gibt? Ohne Worte haben die Buddhas aus alten Zeiten etwas gesagt. Da ist Leben im Tod, und da ist Tod im Leben. Tod ist voll und ganz Tod und Leben ist voll und ganz Leben. Dem ist nicht so, weil Du es dazu machst, sondern weil das Dharma so ist. Wenn daher ein Buddha am Dharmarad dreht, dann entsteht Erkennen so wie dieses und Ausdruck so wie dieser. (4) Wisse, dass dem auch so ist, wenn der Buddha einen [Buddha] Körper annimmt und fühlende Wesen erweckt. Dies wird Gewahrsein jenseits des Lebens genannt. Ein Buddha nimmt einen Körper an und erweckt fühlende Wesen - das bedeutet, dass das Erwecken fühlender Wesen selbst die Erscheinungsform des Buddha-Körpers ist. Inmitten des Erweckens fühlender Wesen jedoch, verfolge keine Erscheinungsform. Angesichts einer Erscheinungsform, zweifle nicht am Erwecken. Verstehe, dass inmitten des Erweckens fühlender Wesen BuddhaDharma vollkommen erfahren wird. Erkläre es und setze es auf diese Weise um. Wisse, dass es ebenso ist mit Erscheinungsformen und dem Innehaben des Buddha-Körpers. Dem ist so, weil „ein Buddha sich als Buddha-Körper offenbart und fühlende Wesen erweckt“. Dieses Prinzip wird vom Morgen eines Erlangens des Weges an bis hin zum Abend des Parinirvāna ununterbrochen erklärt; es wird frei erläutert, ohne dass Worte den Weg versperrten. Ein Buddha aus alten Zeiten sprach: „Die gesamte Erde ist der wahre menschliche Körper. Die gesamte Erde ist das Tor der Befreiung. Die gesamte Erde ist das eine Auge Vairochanas. (5) Die gesamte Erde ist der Dharma-Körper des Selbst.“ „Der wahre menschliche Körper“ meint Deinen eigenen wahren Körper. Wisse, dass die gesamte Erde Dein wahrer Körper ist - was kein vorübergehender Körper ist. Wenn jemand Dich fragt, warum wir dies für gewöhnlich nicht bemerken, dann sage: “Denke nur einmal für Dich selbst darüber nach, dass die gesamte Erde der wahre menschliche Körper ist.“ Oder sprich: “Die gesamte Erde ist der wahre menschliche Körper“ - schon weißt Du dies. (6) Ebenso meint „Die gesamte Erde ist das Tor der Befreiung“, dass Du keineswegs verstrickt oder gefangen bist. Was „die gesamte Erde“ genannt wird, ist ganz und gar vertraut - ungeteilt vom jeweiligen Moment, vom Zeitenlauf, von Geist und Worten. Diese unbegrenzte und schrankenlose Erfahrung ist „die gesamte Erde“. Selbst wenn Du danach streben würdest, einzutreten oder durch dieses Tor der Befreiung hindurchzugehen, es ist unmöglich. Wieso dem so ist? Denke über die gestellte Frage nach. Wenn Du vorhast, außerhalb von dem zu suchen was ist, wird nichts erreicht werden. „Die gesamte Erde ist das eine Auge Vairochanas“ bedeutet, dass Buddhas ein einziges Auge haben. Nimm nicht an, dass das Auge eines Buddhas so ist wie das der Menschen. Menschen haben zwei Augen, aber wenn Du sagst „das menschliches Auge“, dann sagst Du nicht „zwei Augen“ oder „drei Augen“. Diejenigen, die den Buddha-Weg studieren, sollten nicht annehmen, dass „das Auge eines Buddha“, „das Auge des Dharma“, oder „das himmlische Auge“ so ist wie die beiden Augen der Menschen. Zu glauben, dass es sich mit ihnen so verhielte wie mit menschlichen Augen, ist beklagenswert. Verstehe, dass es nur ein einziges Buddha-Auge gibt, welches die gesamte Erde selbst ist. Ein Buddha kann eintausend Augen haben oder zahllose Augen. Aber jetzt gerade wird gesagt, dass die gesamte Erde das eine Auge sei. Daher ist es nicht falsch zu sagen, dass dieses Auge eines von vielen Augen eines Buddhas sei, genauso wenig wie es nicht falsch ist, es so zu verstehen, dass ein Buddha nur ein einziges Auge hat. Ein Buddha hat tatsächlich viele Arten von Augen - drei Augen, eintausend Augen oder vierundachtzigtausend Augen. Wundere dich nicht, wenn Du hörst, dass es so viele Arten von Augen gibt. Ebenso erfahre, dass die gesamte Erde selbst der Dharma-Körper ist. Das Streben nach Selbsterkundung ist immer der Lebewesen Wunsch. Jedoch sind jene, die das wahre Selbst sehen, selten. Nur Buddhas kennen das wahre Selbst. Menschen außerhalb des Weges betrachten das, was nicht das Selbst ist als das Selbst. Andererseits, was Buddhas das Selbst nennen, ist die gesamte Erde. Daher gibt es nie eine gesamte Erde, welche nicht das Selbst ist, wissentlich oder unwissentlich. Verweise in dieser Angelegenheit auf die Worte der Buddhas aus alten Zeiten. Vor langer Zeit fragte ein Mönch einen alten Meister: „Wenn Hunderte, Tausende oder zahllose Objekte alle auf einmal kommen, was soll ich tun?“ Der Meister antwortete: „Versuche nicht, sie zu kontrollieren.“ Er meint, auf welche Weise auch immer die Dinge kommen, versuche nicht, sie zu verändern. Was auch immer kommt, ist BuddhaDharma, keine Dinge. Verstehe des Meisters Antwort nicht als eine nur dringliche Ermahnung, sondern erkenne, dass dies die Wahrheit ist. Selbst wenngleich Du versuchst, zu kontrollieren was kommt - es kann nicht kontrolliert werden. Ein Buddha aus alten Zeiten sprach: „Berge, Flüsse und die Erde werden im gleichen Augenblick mit jedem Menschen geboren. Alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft üben gemeinsam mit jedem Menschen.“ Betrachten wir Berge, Flüsse und die Erde, wenn ein Mensch geboren wird, so scheint seine oder ihre Geburt keine zusätzlichen Berge, Flüsse oder Erde zu den bereits vorhandenen hervorzubringen. Dennoch sollten die Worte des Buddhas aus alten Zeiten nicht missverstanden werden. Wie sollen wir sie verstehen? Selbst wenngleich Du dies nicht verstehst, übergehe es nicht, sondern sei entschlossen, es zu verstehen. Da dieses Wort bereits erläutert wurde, solltest Du darauf hören. Höre, bist Du es verstehst. Es sollte so verstanden werden: Gibt es irgendjemanden, der weiß, wie seine oder ihre Geburt am Anfang oder Ende gewesen ist? Niemand kennt sein eigenes Lebensende noch dessen Anbeginn; dennoch wird jeder geboren. Genauso kennt niemand das fernste Ende von Bergen, Flüssen und der Erde, und dennoch sehen wir, wo wir hier sind und umhergehen. Denke nicht mit Bedauern, dass Berge, Flüsse und Erde nicht mit Dir geboren werden. Verstehe folgendes: der Buddha aus alten Zeiten lehrt, dass Dein Leben nicht getrennt ist von Bergen, Flüssen und der Erde. Nochmals: alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft haben bereits geübt, den Weg erlangt und ihre Erkennen vollendet. Wie sollen wir es verstehen, dass diese Buddhas mit uns gemeinsam üben? (7) Zunächst einmal untersuche eines Buddhas Übung. Eines Buddhas Übung besteht darin, genauso zu üben wie die gesamte Erde und alle Wesen. Wenn es keine Übung mit allen Wesen ist, so ist es nicht eines Buddhas Übung. Da dem so ist, üben und erkennen alle Buddhas vom Moment des Erweckens eines Strebens nach Erleuchtung an bis hin zu dem Moment des Erlangens von Erleuchtung den Weg gemeinsam mit der gesamten Erde und allen Wesen. Du magst diesbezüglich Deine Zweifel hegen. Aber das Wort des Buddhas aus alten Zeiten wurde erläutert, um Dein verwirrtes Denken zu erhellen. Denke nicht, dass Buddhas anders wären als Du. Dieser Lehre nach haben alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, so sie das Streben nach Erleuchtung und Übung hervorgebracht haben, nie unseren Körper-Geist ausgeschlossen. Verstehe dies. Es zu bezweifeln bedeutet, die Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verleumden. Wenn wir still für uns nachdenken, dann scheint es so, als ob unser Körper-Geist gemeinsam mit allen Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft geübt und mit ihnen zusammen das Streben nach Erleuchtung hervorgebracht hat. Wenn wir über die Vergangenheit und Zukunft unseres Körper-Geistes nachdenken, dann können wir die Grenze zwischen Selbst und anderen nicht finden. Welcherlei Verblendung macht uns glauben, dass unser Körper-Geist getrennt sei von allen Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft? Derlei Verblendung ist grundlos. Wie dann kann derartige Verblendung das Hervorkommen des Strebens nach Erleuchtung sowie die Übung des Weges durch alle Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft behindern? Daher verstehe, dass der Weg keine Angelegenheit Deines Wissens oder Nichtwissens ist. Ein Lehrer aus alten Zeiten sprach: „Was herabfällt, ist nicht getrennt von Dir selbst. Ob die Dinge horizontal oder vertikal verlaufen, spielt keine Rolle. Berge, Flüsse und die Erde sind der voll und ganz enthüllte Körper des Dharma-Königs.”(8) Eine Mensch von heute sollte diesen Satz eines Lehrers aus alten Zeiten studieren. Da ist ein Dharma-König, der versteht, dass der Körper des Dharma-Königs sich nicht vom Herabfallen unterscheidet, genauso wie Berge auf der Erde stehen und die Erde die Berge hochhält. Wenn Du verstehst: ein Augenblick jenseits des Verstehens kommt nicht daher und behindert Verstehen, und ein Moment des Verstehens unterbricht nicht ein jenseits des Verstehens. Stattdessen sind Verstehen und jenseits des Verstehens geradeso wie die Empfindungen des Frühlings und die Klänge des Herbstes. Wenn Du jedoch nicht verstehst, dann erreicht die durchdringende Stimme des Dharmas Dein Ohr nicht; inmitten der Stimme trödeln Deine Ohren vor sich hin. Aber wenn Du verstehst, dann hat die Stimme Deine Ohren bereits erreicht; Samadhi ist hervorgetreten. Denke nicht, dass Verstehen klein sei und jenseits des Verstehens groß. Wisse, dass jenseits des Verstehens durch ein Selbst nicht wahrgenommen werden kann; genauso ist es mit dem Verstehen des Dharma-Königs. Im Körper des Dharma-Königs ist das Auge genauso wie der Körper, und der Geist ist das gleiche wie der Körper. Da ist nicht die kleinste Lücke zwischen Geist und Körper; alles wird voll und ganz offenbar. Genauso verstehe, dass in der sorgfältigen Beleuchtung und in der steten Unterredung der Körper des Dharma-Königs offenbart wird. Von alters her gibt es einen Spruch: „Keiner außer einem Fisch kennt eines Fisch’ Herz; keiner außer einem Vogel folgt eines Vogels Fährte“. Dennoch sind jene, die diesen Grundsatz wirklich verstehen, selten. Zu denken, dass niemand eines Fisch’ Herzen oder eines Vogel Fährte kenne, ist verfehlt. Wisse, dass Fische immer einander Herzen kennen, im Gegensatz zu den Menschen, die einander Herzen nicht kennen. Wenn die Fische versuchen, durch das Drachen Tor zu steigen (9) dann kennen sie die Absichten voneinander und schwimmen mit einem Herzen. Oder sie teilen das Herz des Durchbruchs durch die Neun Grossen Biegungen.(10) Diejenigen, die keine Fische sind, wissen dies fast nie. Gleichermaßen, wenn ein Vogel im Himmel fliegt, dann denken die Tiere noch nicht einmal im Traum daran, seine Fährte zu finden oder zu verfolgen. Da sie nicht wissen, dass es so etwas überhaupt gibt, können sie sich dies noch nicht einmal vorstellen. Jedoch kann ein Vogel die Fährten von Hunderten oder Tausenden kleiner Vögel sehen, welche in Scharen vorbeigeströmt sind oder die Fährten von so vielen großen Vogelzügen, die nach Norden oder nach Süden geflogen sind. Diese Spuren mögen sogar deutlicher sein als Wagenspuren auf einer Strasse oder Hufabdrucke eines Pferdes im Gras. Auf diese Weise sieht ein Vogel eines Vogels Fährte. Dies gilt für Buddhas ebenso. Du magst Dich fragen, wie viele Lebzeiten lang Buddhas bereits geübt haben. Buddhas, klein oder groß, obschon sie zahllos sind, kennen alle einander Fährte. Du kennst niemals eines Buddhas Fährte, wenn Du kein Buddha bist. Du magst Dich fragen, warum nicht. Der Grund liegt darin: während Buddhas diese Fährten mit dem Auge eines Buddhas sehen, haben diejenigen, welche keine Buddhas sind, nicht eines Buddhas Augen: sie nehmen lediglich die Merkmale eines Buddhas wahr. Alle, die dies nicht wissen, sollten die Fährte eines Buddha-Weges herausfinden. Wenn Du Fußabdrücke findest, dann solltest Du untersuchen, ob sie von einem Buddha stammen. Im Nachforschen wird eines Buddhas Fährte erkannt; und ob sie lang oder kurz, flach oder tief ist, wird ebenfalls bekannt. Das Beleuchten Deiner Fährte geschieht durch das Verstehen der Fährte eines Buddhas. Das Erlangen dessen ist das BuddhaDharma. Von Dōgen nicht datiert (1) Zitat aus dem Lotus Sutra (2) Die Vier Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft (3) Die Fünf Aggregate aller physischen und psychischen Elemente in der phänomenalen Welt: Form, Empfindung, Wahrnehmung, Antrieb oder Willenskraft, Bewusstsein (4) [Licht und Klang] (5) Dharmakāya Buddha; Manifestation der Wirklichkeit des Universums (6) [obschon Du es nicht bemerkst] (7) [uns gleich sind] (8) [Was herabfällt, ist nichts anderes als herabfallen] (9) ein Wasserfall, das Schwimmen durch das Tor ist symbolisch für den Weg der Erleuchtung (10) [die neun Biegungen des Flusses Huang] Übersetzung aus dem Originaltext: Kazuaki Tanahashi und Friederike Boissevain, © 2009 |