Qualitätskriterien der Einsatzstellen"Wie gelingt es Euch, jedes Jahr über 75 Einsätze durchzuführen, ohne dass Freiwillige ihren Dienst vorzeitig abbrechen?" werden wir immer wieder gefragt. Neben einer gründlichen Auswahl, umfassenden Vorbereitung und zuverlässigen Begleitung der Freiwilligen, spielt sicher auch die Qualität der Partnerprojekte eine große Rolle. Bei allen Fehlern und Unzulänglichkeiten, die jedes Sozialprojekt an der Basis in Entwicklungsländer haben mag, verfolgen wir schon den Anspruch, nur mit (möglichst) vorbildlichen Partnerprojekten zu kooperieren (Top 20%). Bei aller Heterogenität der Einsatzstellen und Partnerprojekte im Ausland wollen wir folglich möglichst viele der Gütekriterien (Erfolgsparameter) erfüllt sehen, die wir für sinnvolle Freiwilligendienste auf Augenhöhe als wichtig erachten. Diese werden in folgender Zieldefinition (bzw. Checkliste) deutlich: Wir wollen kooperieren mit
- möglichst vorbildlichen und unterstützenswerten Kleinprojekten in Entwicklungsländer aus dem sozialen Bereich, die direkt an der Basis (also auf Graswurzelebene z.B. in sozialen Brennpunkten) arbeiten und so Bedürftigen vor Ort mittels sozialpraktischer Tätigkeit unmittelbar und nachhaltig helfen; und die durch ihre innovative Ansätze, Ideen und Praktiken leuchtenden Modell-Charakter für andere Kleinprojekte entwickeln können (Prinzip der Übertragbarkeit; Lokale Lösungen für lokale Probleme). Das Projekt sollte: - eindeutig gemeinnützig, sozial und sinnvoll sein (Non-Profit) - mit einem nachvollziehbaren Konzept ein konkretes, lokales Problem adressieren - die Lebensumstände von bedürftigen und benachteiligten Menschen und Gruppen spürbar verbessern - bereits seit mehreren Jahre laufen (also eine gewisse „Funktionstüchtigkeit“ bewiesen haben) - Von einheimischen Fachkräften (mit Herz und Verstand) kompetent geleitet werden - nachhaltig ausgerichtet sein – also (auch längerfristig) Sinn machen - den hier und in unserer Satzung genannten Kriterien entsprechen - ein menschlich warmherzige Atmosphäre schaffen, fernab von weltanschaulicher Indoktrination und religiöser Missionierung - eine Möglichkeit, der sinnvollen, regelmäßigen, sozialpraktischen Mitarbeit von Freiwilligen und Dienstleistenden bieten - eine angemessene Anleitung und Betreuung der Freiwilligen im Projekt sicherstellen - Lernprozesse, soziales Handeln und kritisches Hinterfragen möglich machen - Einblicke in entwicklungspolitische Zusammenhänge bieten und unmittelbar erfahrbar machen - Mitgestaltungsspielraum für Freiwillige eröffnen, ihre Talente und Ideen mit einzubringen - Völkerverständigung, sowie demokratische und partizipative Strukturen und Initiativen fördern. Unsere Partnerprojekte und Einsatzstellen Argentinien: Buenos Aires: --> Che Pibe. Kindertagesstätte im Armenviertel. Bildung (Nachhilfe & Hausaufgabenbetreuung), Workshops und sinnvolle Freizeitgestaltung in 3 Teilprojekten (Jugendhaus, Kindertagesstätte und Kindergarten). Basteln, Musik-AG und Fussballtraining. Im Sommer als Betreuer der Kinder im Ferienlager. Es gibt auch eine Film-AG, die selber kleine Filme dreht. Auch hier kann sich der Freiwillige einbringen und gemeinsam mit den Kids ein Filmprojekt auf die Beine stellen. Freundschaftlicher und aufmerksamer Gesprächspartner für Kinder und Jugendliche sein. (2 - 3 Stellen)
Jujuy (Nordwestargentinien): -->DarLoCab. Facettenreiche Kindertagesstätte im Armenviertel von Jujuy. Ziel: Prävention, damit die Kinder aus Armenfamilien nicht zu Straßenkindern werden. Aufgaben: Bildung , Workshops und sinnvolle Freizeitgestaltung (z.B. Schach spielen, Sport, Tanz). Es gibt eine eigene kleine Bibliothek, wo die Lesefertigkeiten der Kinder geschult werden sollen. Im Sommer: Organisation einer Sportolympiade für benachteiligte Kinder. Untertützung der lokalen Taubstummenschule und des Sportprojekts für Behinderte. Freiwillige können die Zeichensprache lernen, wenn sie wollen. (2 Stellen) -- CERES ist ein Kindergarten mit Ganztagsprogramm im Armenviertel von Jujuy. FW geben Nachhilfe, machen regelmäßig Familienbesuche und unterstützen die angeschlossenen Kinderzentren im Armenviertel. Ferner kann mit den Jugendlichen eine wöchentliche Radiosendung für den offenen Kanal umgesetzt werden. Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft, Kinder als Akteure fördern (2 Stellen). ----------------------------------------------------- Bolivien: In Santa Cruz gibt es eine „Außenstelle“ des Projektes (COMPA Santa Cruz), das nach ganz ähnlichem Prinzip funktioniert. Zusätzlich hilft man im Nachtlager für Strassenkinder, gibt Workshops im Waisenheim und hilft bei der mobilen Schule (2 Stellen). In Calle Cruz, einem vorbildlichen Straßenkinderprojekt, engagiert sich 1 FW für die Re-Integration der Kinder über mehrere Stufen hinweg. In Cochabamba leistet das Colectivo Katari eine ganz ähnliche Arbeit wie COMPA, nur mit dem Schwerpunkt auf Marionetten-Theater und Musik. Freiwillige sollten Interesse und Talent im kreativen Bereich mitbringen (Theater, Musik, Kunst, etc.) und in einem kleinen, familiären Verbund zurechtkommen. Für 2010 ist der Aufbau des ersten Jugendhauses im Armenviertel geplant. Ex-FW Claus hat einen schönen Kurzfilm darüber gedreht (siehe rechte Spalte). Und hier eine Selbstvorstellung von Katari (auf Spanisch): http://www.youtube.com/watch?v=tA-3q77z4jc. Zudem helfen 2 Freiwillige im Strassenkinderprojekt Estrellas und besuchen einmal pro Woche das Frauengefängnis. In Sucre, eine wunderschöne Stadt im Kolonialstil, unterstützen wir 2 Projekte: Ein Waisenheim (Miski Wasi) und eine Kindertagesstätte (CERPI) im Armenviertel. Aufgaben: Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung, mobile Schule, Schach-AG, Tanzen, Sport, Theater (insgesamt 3 Stellen). In Tarija, einer warmherzigen und lebensfrohen Stadt im Süden von Bolivien (nahe Argentinien), helfen 2 FW in einem Jugendbildungsprogramm für benachteiligte und arme Kinder und Jugendliche (EDYFU): Bildung, AGs, Nachhilfe, Freizeitgestaltung, Musikunterricht, Theater, Sport und Fremdsprachen. Da wir dieses Projekt aktuell zum ersten Mal unterstützen, befinden wir uns hier noch in der Aufbauphase. Die ersten Erfahrungen und Rückmeldungen sind aber sehr positiv und interessant. (2 Stellen) -------------------------------------------------------- Brasilien:
Fortaleza (heiße Großstadt an der Nordost-Küste) - Die Barraca da Amizade: ...ist Heim für gut 30 ehemalige Straßenjungen im Alter von 12-18 Jahren. Tagsüber werden verschiedene Aktivitäten für Jugendliche des Heims und den umliegenden Vierteln angeboten; u.a. Circus & Akrobatik, Sport (Fußball/Volley), Papierrecycling, Malen/Zeichnen und mehrere Nachhilfegruppen. Seit Jahren wird in der "Barraca" die Papierrecycling-Werkstatt" von den Freiwilligen der Weltweiten Initiative geleitet. Außerdem unterstützen sie in den Bereichen Sport, Nachhilfe, Streetwork und vereinzelt in organisatorischen Angelegenheiten im Büro. Selbstständiges Arbeiten innerhalb des gegebenen Rahmens ist hier wichtig und man muss sich bewusst sein, dass Straßenjungen dieser Altersgruppe durchaus schnell einen derben Spruch auf der Lippe haben; manche sind ganz schön taff! Da brauchst Du schon ein „dickes Fell“. - Kooperationsprojekt IntegraSol (Conselho de Integração Social): ...ist eine gut ausgestattete und strukturierte Einrichtung die tagsüber, ähnlich einer Volkshochschule, eine Vielzahl von Kursen in den Bereichen von Bildung, Kreativität und Sport anbieten. Alter der Kinder und Jugendlichen liegt zwischen 3 und 16 Jahren. Die Freiwilligen übernehmen hier seit drei Jahren den doch sehr mühsamen Englischunterricht und bieten jeweils einige eigene Kurse an, u.a. Spielen mit Kleinstkindern, Geographie oder sie unterstützen bei andren Kursangeboten. - Kooperationsprojekt Casas da Convivência Familiar (CCF): Der CCF organisiert in den Favelas Maravilha und Cocos, jeweils kleine Projekte an der Basis. Tagsüber werden verschiedene Freizeitangebote und Nachhilfeunterricht für Kinder angeboten. Charakterisierend ist hier die räumliche Enge gepaart mit einer unheimlich hohen Anzahl von Kindern vor Ort. Die Aufgaben der Freiwilligen sind wenig strukturiert; gebraucht wird eher eine unterstützende Hand an allen Ecken und Kanten; Nachhilfe, Betreuung, „Wärme geben“,... (Fortaleza insgesamt 3-4 Stellen) Weitere Informationen, Bilder und Erfahrungsberichte unter www.vamosfsj.de --------------------------------------------------------- - Dominikanische Republik. Nagua. Nagua ist eine lebensfrohe Kleinstadt an der Nordküste der Republik. Zwar erlebt die Region aktuell einen deutlichen Aufschwung, doch gibt es viele Menschen, die in Armut leben. In einer Armenschule helfen unsere Freiwillige beim Unterricht, geben Nachhilfe und organisieren ein buntes Freizeitangebot (mit Themen der Woche wie UMWELT, AIDS, GEWALT oder Kinderrechte). Im Armenviertel Matancitas trainieren unsere Freiwillige die Kids in diversen Sportangeboten und vermitteln über den Sport Bildungsprozesse und Werte (Fairness). Sie versuchen hierbei, auch haitianische Flüchtlingskinder einzubinden. http://www.flickr.com/photos/weltweiteinitiative/sets/72157602392552683/show/ Welche wunderbare Emotionen unsere FW mit ihrer Fußballmannschaft im Armenviertel auslösen, sieht man hier: http://www.youtube.com/watch?v=Kg0UEdIzPYU ; das Training in Santo Domingo sah so aus: http://www.youtube.com/watch?v=yZ1Yexd4hf0 ------------------------------------------------------------ Ghana. Ab 2009 werden wir wieder 2 - 4 FW nach Ghana entsenden. In Bolgatanga helfen 2 weibliche Freiwillige in einem an die lokale Schule angegliederten Jugend-Club (vor allem m Thema AIDS-Aufklärung und Prävention). In Tamale werden 2 FW ein interessantes, aber sehr armes Jugendhaus unterstützen. Materiell sehr einfache und äußerst schlichte Lebensumstände (unkomplizierte Anpassungsfähigkeit dringend notwendig), sicheres und spannendes Umfeld, aber Malaria-Gefahr ist (wie überall in Ghana) nicht auszuschließen. ------------------------------------------------------------ Guatemala
Cobán, Alta Verpaz - Comunidad Esperanza (Gemeinschaft der Hoffnung): Gegründet von einem katholischen Pfarrer der sich den Problemen der auf der Mülldeponie Cobáns arbeitenden Familien seit 2001 annahm, ist die Comunidad Esperanza heute ein umfassendes Bildungsprojekt mit eigener Vorschule, Grundschule, Sekundärschule und verschiedenen Bildungsprogrammen, sowie eigener Projektklinik, Landbewirtschaftung und Sozialarbeit (Hausbesuche). Das Bildungsprogramm wird für vor allem für Kinder aus benachteiligten Familien angeboten und umfasst Schulunterricht im Projekt, ein Stipendienprogramm in der Schulunterricht für in öffentliche Schulen untergebrachten Kindern bezahlt wird und ein Alphabetisierungsprogramm. Hier versucht man Kinder, Jugendlich und auch erwachsene in den normalen Schulprozess mit speziellen Klassen zu integrieren. Dies geschieht im Projekt und auch mit einer eigenen Schule an der öffentlichen Müllhalde Cobáns. Leitidee ist eine integrative Bildung, die über die Lerninhalte hinaus geht und auch zum Beispiel mit Familienbesuchen, Sport- und Freizeitprogrammen die Kinder und Jugendliche fördert. Psychologische und gesundheitliche Unterstützung ist auch ein wichtiger Bestandteil. Die Freiwilligen können in fast jedem der genannten Bereiche mitarbeiten, traditionell aber meist in der Nachhilfe für die Stipendiaten, Alphabetisierung und Vor- und Grundschule. (2-3 Stellen)
- El Pastoral de la niñez en desamparo (Pastoral für bedürftige Kinder): Das Pastoral ist eine Kindertagesstätte und Bildungseinrichtung, die schon seit vielen Jahren vor allem Kinder und Jugendliche aus bedürftigen, indigenen Familien mit Schulnachhilfe und Betreuung unterstützt. Gegründet wurde das Projekt von Nely Maldonada, die auch noch heute die Projektchefin ist. Mittlerweile besuchen über 180 Kinder und Jugendlichen entweder vormittags oder nachmittags ein bis zweimal die Woche das Pastoral und können dort in Ruhe ihre Schulaufgaben machen. Eine Lehrkraft und andere freiwillige Helfer unterstützen sie dabei und versuchen dann mit ihnen den Lernstoff kreativ zu vertiefen. In der überbleibenden Zeit bietet man den Kindern sinnvolle Freizeitaktivitäten an oder spielt mit ihnen. Jeden 2. Sonntag findet ein Themen-Tag statt, in dem neben Lernspielen auch ein interessanter Inhalt (Kinderrechte, etc) spielerisch aufbereitet werden wird. Die Freiwilligen übernehmen ein Großteil der Arbeit mit den Kindern und können bei allen Aktivitäten mitgestalten. (1-2 Stellen) ------------------------------------------------------ Mexico. -->Guadalajara (8 Millionen Einwohner, Kulturhauptstadt Mexicos). Hogar OASIS de la Niñez. Ein Waisenheim mit 100 Sozialwaisen. Freiwillige sind hier besonders wichtig. Aufgaben: Vom Aufbau einer kleinen Bibliothek, über Spiele und Gespräche, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitaktivitäten, bis hin zum Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichten, etc. Nachmittags: enge Kooperation mit Acortar Distancias (www.acortardistancias.org). Hervorragendes Stadtteil- und integratives Armutsbekämpfungsprojekt mit Kindergarten und Jugendhaus. Unterstützung oder Leitung von Workshops für Kinder und Jugendliche aus mittellosen Familien (Gitarre, Akrobatik, Jonglieren, etc.). -->San Cristobal de las Casas (Chiappas, ärmste Region Mexicos). Melel. Straßenkinderprojekt. Breites Tätigkeitsfeld, einschließlich Streetworking. Mitarbeit, wo immer Du gebraucht wirst -- auch im projekteigenen Kindergarten Araumacos. Du solltest neben Anpassungsfähigkeit und Einsatzfreude auch eigene Ideen und Talente mitbringen und genug Selbstdisziplin, um eigene Workshops umsetzen und durchziehen zu können (2 FW). Tolle Kleinstadt, interessante Umgebung. Chilligste Zivi-WG der Welt. Einblicke in die problematische Menschenrechtslage der indigenen Bevölkerung. Evtl. auch 2 Wochen in einem Bergdorf als Menschenrechtsbeobachter. Sueninos. Erfolgreiche Kindertagesstätte, die Kindern aus ärmsten Verhältnissen ein besseres Morgen (und den Zugang zu weiterführender Bildung) ermöglichen will (2 Stellen). --------------------------------------------------------- Nicaragua - Leon. Ninos del Fortin ist eine vorbildliche Kindertagesstätte für Kinder, deren Familien bei und von der Müllhalde (Fortin) leben. Aufgaben: Organisation einer Bibliothek, um die Lesefertigkeiten der Kinder zu stärken, Nachhilfe, Workshops, AGs (vom Mädchenfussball, über Turnen, Basteln, Schach und Selbstverteidigung). Das SOS-Kinderdorf (Centro Social) unterstützt lokale Kindergärten im Armenviertel, wobei die Hilfe unserer FW sehr willkommen ist (vor allem in La Tortuguitas). Bildung, spielerische Alphabetisierung, Freizeitgestaltung, allgemeine Mitarbeit (z.B. Windeln wechseln) offene Sozialarbeit (unter Einbeziehung der Familien, etc.). - Masaya. Centro Creativo. Selbstverwaltetes Jugendprojekt im Armenviertel Monimbo. Sehr arm, aber sehr interessante Erfahrung unter einfachsten Lebensumständen (das Trinkwasser muß manchmal mit dem Pferdewagen geholt werden). Mitarbeit bei der mobilen Schule. Mischung aus ernsthafter Bildung (Englisch-AG; Gitarren-Unterricht) und kurzweiliger Unterhaltung (Clownerie, Musikschule auf Rädern, etc.). Die Arbeit basiert auf 3 Säulen: Bildung, Kreativität und Ökologie. Back tot he roots. Gefragt sind Organisationstalent, unsterbliche Motivation und eigene Ideen. -->Matagalpa. Hormiguitas. Vorbildliches Jugendhaus für niños trabajadores (arbeitende Kinder) mit hervorragendem partizipativen Ansatz. Bildung und Freizeitgestaltung. Ärmliche aber schöne Region (mit Bergen), sympathische Stadt. Mitarbeit in der projekteigenen Mobilen Schule (für Strassenkinder und ärmliche Landbevölkerung). ---------------------------------------------------------- Palästina. Am Puls der Weltgeschichte. SOS-Kinderdorf Bethlehem. Unterstützende Sozialarbeit und Aktivitäten für die Kinder des Kinderdorfes (Bildung und Freizeitgestaltung). Unsere FW wohnen in einer WG mitten im arabischen Leben. Talitha Kumi. Begegnungsschule. Leistet eine wichtige und interessante Arbeit. Einblicke in die Schwierigkeiten des Nahost-Friedensprozesses. Mitarbeit im Gästehaus und Internat, Nachhilfe und Freizeitgestaltung (z.B. Basketball spielen). Israel. Jerusalem. Willi-Brandt-Zentrum für Versöhnung. Unser Freiwilliger begleitet manchmal politische Delegationen nach Kairo oder in den Deutschen Bundestag (besonders fuer politisch Interessierte, mit Managementtalent). In diesem Einzelfall erfolgt die Auswahl in Absprache mit der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stitung bzw. den Jusos, da diese Projektträger sind. Bewerber sollte entsprechende Vorerfahrung haben. ---------------------------------------------------------- Peru. In einem Andendorf in den Bergen oberhalb Urubambas (nahe Cusco, auf 3200 m Höhe) arbeitet „Herzen für die Kinder Perus“ mit einem breitgefächerten Angebot (von Schule über Kinderdorf, Krankenstation, Bauerngemeinschaft und Existenzförderung von Frauen). 3 Stellen ab 2010. In Huaraz, einer herzlichen, sehr indigen geprägten Kleinstadt in der wunderschön bergigen Naturlandschaft der Cordiera Blanca nördlich von Lima, helfen 2 FW in einem Waisenheim in der Betreuung der Kinder (Bildung und Freizeitgestaltung) und im projekteigenen Comedor. Sport, kleinere AGs, Selbstverteidigung für Mädchen und Basteln werden bereits angeboten. Hinzu kommt die Mitarbeit in einem wunderbaren, basisnahen Straßenkinderprojekt mit engagierter Projektleitung (2 weitere FW). ------------------------------------------------------------- Russland. St. Petersburg (traumhaft schöne Kultur-Hauptstadt!). Behindertenprojekt Dom Maletzky und Jugendhaus Ostrowk. Es gibt auch eine Theatergruppe von Kindern mit DOWN-Syndrom. Im Jahrgang 2009-2010 werden wir keine FW dort haben, da wir hier pausieren und uns auf die Arbeit in den Entwicklungsländern konzentrieren möchten. ------------------------------------------------------------ Südafrika. -->Durban. Streetwise. Vorbildliches Straßenkinderprojekt in 6 Phasen, vom Streetworking bis zur Re-Integration. Schwerpunkt ist die Arbeit im Shelter, ein Schutzhaus außerhalb Durbans, wo die Kinder für 1 Jahr unterkommen und Schritt für Schritt resozialisiert werden. Es gibt ein Fußballplatz, wo täglich 2 Stunden Energie „kanalisiert“ wird. Gesuchtes Profil: Gefestigte Persönlichkeit, verantwortungsbewusst, sportlich; Bereitschaft, die Lebenswirklichkeit von Straßenkindern kennenzulernen (2 - 3 FW). -->Durban. Ethembeni Special School. Schule und Internat für behinderte Kinder (mit kleiner Farm). Aufgaben: Betreuung und Arbeit mit diversen Behindertengruppen. Unterrichtsassistenz, Tischtennis, Therapeutisches Reiten, Freizeitgestaltung (Musik -->Harding. Harding Special School. Ländliche Behindertenschule. Viel herzliche Interaktion mit Kindern (von basteln bis Kuchen backen), Nachhilfe, Therapeutisches Reiten, kleiner Öko-Garten, Schwimmunterricht im kleinen Swimming-Pool. Prima Projektleiter, tolles Eintauchen in afrikanische Community, ärmliches und ländliches Umfeld. -->Township KwanoKuthula (bei Plettenberg Bay). Plett ist zur Weihnachtszeit eigentlich ein Urlaubsparadies für Wassersportler. Aber: Mitten im Armenviertel Kwanokuthula (Twonship) kämpfen 2 Projekte für eine bessere Bildung und Zukunft der Kinder. Im Armenkindergarten „Bongulethu“ helfen unsere FW bei der Betreuung der Kinder (Spielen, alphabetisieren, musikalische Früherziehung, hausmeisterliche Tätigkeiten, Essensausgabe gegen Fehl- und Unterernährung). Das Mazisame Children Care Center richtet sich als Kindertagesstätte auch an Strassenkinder der Region. Unsere 3 Freiwilligen sind die einzigen 3 Weißen, die im Township wohnen und arbeiten – sie sind deshalb sehr bekannt und beliebt, werden herzlich aufgenommen und haben die einmalige Chance, in eine völlig andere Lebenswirklichkeit einzutauchen, das Bild der Weißen zu verändern – und etwas wirklich Gutes zu bewegen. (Alphabetisierungsarbeit, Englischunterricht, Kreative Gestaltung der Freizeitangebote). Einmal pro Woche wird eine Fussballmannschaft trainiert ("The Mazisame Goal Fighters") und eine Musik-AG unterrichtet. --------------------------------------------------------------------------------- | Bilder aus den Einsatzländern findet Ihr unter: http://www.flickr.com/photos/weltweiteinitiative/collections Unsere lesenswerte Freiwilligenzeitung findet Ihr unter www.wortwechsel-weltweit.de Die Zeitung wird von unseren Freiwilligen komplett in Eigenregie recherchiert, geschrieben und veröffentlicht. Jeder Jahrgang wählt seine Ressortleiter und Chef-Redaktion. Hier erscheint bald ein Clip über das Fussball-Sozialprojekt in Buenos Aires.
Jujuy:
--------------------------- Bolivien: Mit Musik, Kreativität und Puppentheater Bildung und Sozialarbeit innovativ umsetzen ... In den Armenvierteln der Dominikanischen Republik versuchen unsere FW den wechselseitigen Hass zwischen Dominikanern und Haitianern abzubauen, indem sie Kinder aus beiden Gruppen gemeinsam unterrichten und in verschiedenen Mannschaftssportarten gemeinsam trainieren. --------------------- Unsere FW in Guatemala: Website unserer FW zur Comunidad Esperanza: http://www.comunidadesperanza.org |