Weißblechdosen Informationen
Weißblechdosen erfreuen sich seit ihrer Erfindung aufgrund ihrer Stabilität und Konservierungseigenschaften großer Beliebtheit, vor allem wenn es um die Aufbewahrung von Lebensmitteln geht. Etwa 70 Prozent aller hergestellten Weißblechdosen werden in diesem Bereich verwendet. In den Anfangsjahren wurde in sogenannten Schanierdeckeldosen Schiffskeks, Tabak und Tee aufbewahrt. Später wurde die Blechdose dann auch als dauerhafte Verpackung entdeckt und man verpackte Kakaopulver und ähnliches darin. Auch Farben, Lacke und selbst Schweißelektroden findet man verpackt in Blechdosen.
Insbesondere für Lebensmittel bevorzugt man Konservedosen und Getränkedosen aus Weißblech, Aluminium oder auch verzinktem Stahl. Diese werden mit Bördelung, früher Lötung, verschlossen.
Vorteile in der HaltbarkeitDie Haltbarkeit nach dem Öffnen der Dose war lange ein Problem, da nach Luftzutritt durch das Öffnen die Doseninnenseite mit dem Doseninhalt reagierte. Dies konnte früher nur durch Umfüllen des Inhalts vermieden werden. Heutige Dosen sind normalerweise im Inneren mit Kunststoff überzogen. Das macht ein Umfüllen nach dem Öffnen unnötig, bewirkt jedoch auch keine Verbesserung in der Haltbarkeit. Es ist wichtig niemals den Inhalt von aufgeblähten Konservendosen zu verzehren. Das kann eine lebensbedrohliche Vergiftung, Botulismus hervorrufen. Technischer Aufbau einer WeißblechdoseMit der Dicke von bis zu 0,49 mm ist Weißblech ein sehr dünnes Stahlblech. Die Oberfläche wird durch ein Schmelztauchverfahren oder elektolytisch mit Zinn beschichtet. Diese Schicht von nur etwa 0,3 µm Zinn versiegelt den Stahl und schützt ihn vor Korrision. Mittlerweile werden sogar mikrowellengeeignete Konservendosen hergestellt. Durch einen spziellen Prozess wird hierbei Metall mit Kunststoff so verbunden, dass man eine Stahldose mit einem Kunststoffdeckel versehen kann. Der Kunststoffdeckel ermöglicht die Erhitzung des Doseninhalts durch die Dose hindurch. Internationale BezeichnungDie internationale Bezeichnung der Weißblechdose richtet sich nach dem englischen Wort „tin“ und ist mit de Wort Zinn verwandt. Zinn, das zu einer dünnen Folie gewalzt wurde nennt man auch Stanniol, das jedoch im 20.Jahrhundert durch das kostengünstigere Aluminium verdrängt wurde. Teilweise findet man Zinn jedoch noch bei der Verpackung von Farbtuben und Weinflaschenverschlüssen. |
Weitere Interessante Websites zum Thema Verpackungen |
PremiumPack bietet Ihnen das komplette Programm der dekorativen Metallverpackung – Und das zu besten Konditionen. Fragen Sie uns einfach! Die besten Weißblechdosen.
