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wir sind:
Stefan Klinge - Olaf Marzog - Andreas "Olle" Betker - Andreas Klages - Alexander Heidt - Lars Henne
seit 2002 treffen wir uns bei Olaf zum Saunieren, seit Oktober 2005 sind regelmäßige Bierproben hinzugekommen.
Seit unserer ersten Bierprobe vom 04.10.2005 wurden insgesamt
119 Biersorten aus 20 verschiedenen Ländern
(Stand vom 04.11.2009)
intensiv in einer sogenannten Blindprobe getestet. Hierbei werden uns nacheinander zwei Gläser der Bierprobe zur Verköstigung von jeweils einem Mitglied kredenzt ohne uns vorher den Name des Bieres zu nennen. Getestet wird hauptsächlich der Geschmack aber auch Schanktechnik, Geruch und Aussehen fließen mit in die Bewertung ein. Pro Abend wird immer nur eine Biersorte getestet!
Kurze Auszüge und Bewertungen unserer Bierprobenergebnisse können hier nachgelesen (sh. Navigation links, "Bierproben") werden.
Meinungen und Kommentare sind erwünscht. Bitte an klingestefan@gmx.de !
Wenn jemand ein außergewöhnliches Bier kennt und es auch besorgen kann oder einen Urlaub an einen ungewöhnlichen Ort verbringt und es Ihn nicht stört, ca. 2 - 2 1/2 Liter einer Biersorte für uns mitzubringen oder wenn du einfach wissen willst, wie dein Lieblingsbier bei uns bewertet wird, dann setzte dich bitte vor einem Kauf mit uns in Verbindung. Die Kosten für das Bier übernehmen natürlich wir :-)
Vielen Dank an Jörg Nolte für den stimmigen Bericht zur 100. Bierprobe in der HNA vom 14.04.2009
auf unsere Seite wurde zwischenzeitlich außer natürlich aus unserem Heimatland aus folgenden Ländern zugegriffen:
Brasilien ! Japan ! USA, Frankreich, Polen, England, Schweiz, Dänemark, Österreich
wär hätte das vor ein paar Monaten gedacht.........
Bierproben Saison 2009/2010
Bierprobe von Alex vom 26.11.2009:
Noch keine Wertung möglich, da wir mit Olle und Stefan zwei Nachholer haben.
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Olle vom 18.11.2009:
Das "Neuschwansteiner Weihnachtsbier" lief diesmal über die Lippen der Biertester. Vom Namen und vom Flaschendesign wohl für Touristen konzipiert, gefällt es uns auch geschmacklich.
Wertung folgt.
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Olaf vom 11.11.2009:
Wer bekommt Recht: Der Polizeibeamte oder sein Schwager? Olafs heutige Spenderbier von einem netten Kollegen soll einen jahrelangen Streit bzgl. der Frage "Wer hat den besseren Biergeschmack" klären.
Wertung folgt
___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Stefan vom 30.09.2009:
Das Mitbringsel von Stefan Reisen setzt gleich zu Beginn der neuen Saison eine hohe Hürde für die weiteren Testbiere.
Leo Beer
(Thailand)
7,750 Pkt.
Auszüge aus unserer Wertung:
· Die Messlatte wird schon zur Eröffnung sehr hoch gelegt. Angenehmer Duft, fein-milde Herbe, dezenter Kohlensäuregehalt und stimmig im Abgang. Für mich steht diese Probe im Mai 2010 auf dem Treppchen (Alex).
· Stefan präsentiert ein kühles blondes Pils, wie ich es am liebsten mag. Optimale Temperatur, geradeaus im Geschmack und als Zutaten Hopfen, Wasser und Gerste ohne Zutaten wie Zucker und Farbstoffen. Eine feine Note von Herbe im Abgang und keineswegs lasch oder wässrig. Das Bier geht perfekt nach drei Gängen Sauna (Olle).
· Ein sprudelnder Auftakt. Stefans Eröffnungsbier prickelt auf der Zunge. Irgendwie so, wie eine überreife Melone. Zuviel Kohlensäure für mich und irgendein komischer Nachgeschmack. Alles nichts Weltbewegendes (Olaf).
· Nachholer! Die Probe wirkt außergewöhnlich – sie schmeckt besser als die Erste! Ein mildes prickelndes Pils, bei dem es mir scher fällt, Makel zu finden. Es schmeckt einfach. In Anlehnung an den Tipp zur Probe (trägt ein Tier im Namen) eine tierisch gute Probe (Lars). ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Olaf vom 07.10.2009:
Unser erstes Bier aus der Schweiz. Ein Mitbringsel von Olafs Vater. Ein weißer Fleck weniger auf unserer Bierweltkarte, mehr aber auch nicht.
Calanda Edelbräu
(Schweiz)
4,875 Pkt.
Auszüge aus unserer Wertung:
· Meine 1. Probe in dieser Saison startet mit einem klassischen Pils. Eine lasche Blume „verpisst“ sich bereits nach wenigen Sekunden. Geschmacklich nicht unangenehm, aber auch nicht überzeugend. Die Kiste schaffen wir, dann folgt hoffentlich wieder ein schöneres Bier (Stefan, 5 Pkt.).
· Ein Pils, optisch sehr ansprechend, etwas zu kühl serviert. Die Kühle lässt den ersten Schluck ohne großen Geschmack in die Kehle runtergehen. Es ist nicht zu lasch, nicht zu herb, überzeugt aber auch nicht (Olle, 5 Pkt.).
· Wie ich es auch drehe und wende –ein Nachholbier ist ein Verliererbier. Aber auch als Normalprobe hätte ich dieses Pils nicht aufs Treppchen gehievt. Es ist zwar herb, der Geschmack ist aber einfach unterirdisch (Alex, 4 Pkt.).
· Ein Prickelndes Pils. Im Abgang schmecke ich eine feine Herbe. Diese stört den akzeptablen Gesamteindruck nicht. Da aber die Besonderheiten fehlen, überwiegt insgesamt ein solider biederer Eindruck (Lars, 5,5 Pkt.). ________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Bierprobe von Olle vom 14.10.2009:
Olles bisher teuerste Bierprobe kommt gut, bei Olaf sogar sehr gut an.
Holzar-Bier
(Deutschland)
7,375 Pkt.
Auszüge aus unserer Wertung:
· Olles Bier wartet mit einem verheißungsvollen, leicht malzigen Duft auf, das auch nach dem ersten Schluck hält, was der Duft verspricht. Aber dann kommt nicht mehr viel. Dafür fehlt der letzte Pepp (Alex, 5,5 Pkt).
· Kaffee? Die 2. Bierprobe hat es bekanntlich sehr schwer. Kein Hochgenuss, aber durchaus trinkbar. Für einen „Nicht-Dunkelbier-Anhänger“ eine positive Überraschung (Lars, 6 Pkt.).
· Hurra, es kommt Farbe ins Spiel. Olle präsentiert ein Dunkles. Es steht eine makellose cremige Blume im Glas. Leicht malzig, wenig Kohlensäure, vollmundig im Gesamteindruck. So muss für mich ein Bier aussehen, riechen und schmecken (Olaf, 10 Pkt.).
· Ein rauchiges Etwas mit dem gewissen Etwas. Nett angerichtet überzeugt es auch im Geruch und Geschmack. Dieses Bier macht Spaß, leicht torfig mit angenehmer malziger Süße. Ein würziges Landbier, trotzdem ein dezenter Abgang. Solide –wahrscheinlich bayrische- Braukunst, etwas für den Lagerschuppen (Stefan, 8.Pkt.) ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Alex vom 21.10.2009:
Angepriesen als ein weltberühmtes Siegerbier kann es vor allem geschmacklich bei den Probanden überzeugen.
Ottakringer, helles
(Österreich)
7,375 Pkt.
Auszüge aus unserer Wertung:
· Alex präsentiert ein leicht gängiges Pils – mild, prickelnd, erfrischend. Ein Bier, welches man auf jeden Fall über ein Testbier hinaus konsumieren kann (Lars, 8 Pkt.).
· Hart gekämpft hat Alex um die Blume, aber bei meinem Glas klar verloren. Das Bier allein kann allerdings Punkten. Schön mild und wenig Kohlensäure –das mag ich. Das Bier kann jedoch keine Impulse setzen. Lediglich ein leicht chemischer Geschmack im Abgang, der wohl an Herbe erinnern soll, gibt dem Bier was Eigenes (Olaf, 6,5 Pkt.).
· Ein klassisches Pils, welches im Geruch und im Geschmack angenehm überzeugt. Mit weichem Wasser gebraut, mild im Geschmack, ohne große Herbe, aber auch irgendwie leicht chemisch – lässt auf ein Ausländisches schließen. Kein Spielmacher mit der 10, aber große Fußballer tragen aktuell eher auch die 7, daher 7 Punkte (Olle, 7 Pkt.).
· Angepriesen wir ein weltberühmtes Siegerbier. Mittelprächtig kredenzt, überzeugt es doch geschmacklich. Prickelnd, kaum herb, erfrischt es auch wie ein Siegerbier. Dieses Pils wird der Masse und auch den Frauen gefallen. Das Pils als Ganzes ist sehr harmonisch (Stefan, 8 Pkt.). ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Lars vom 28.10.2009:
Ein Dosenbier aus Frankfurt/Oder stand auf dem Prüfstand und fiel bei allen Testern ähnlich durch.
Pilsator
(Deutschland)
4,000Pkt.
Auszüge aus unserer Wertung:
· Es sind Zeiten des Umschwungs: die Regierung ist schwarz-gelb, in der Zweeten steht ein Nobody und Lars besorgt es uns statt mit einem Weizenbier, mit einem relativ faden Pils, das nicht so richtig in Gang kommen mag. Das Pils glänzt einzig mit einer ausgeprägten Herbe, die aber keinen Einfluss mehr auf den sehr mäßigen Gesamteindruck hat (Alex, 4 Pkt).
· Lars serviert ein Pils mit einer schweren herbe, die eher Nord-Nordost angesiedelt sein dürfte. Der erste Schluck noch erfrischend und irgendwie auch leicht cremig, aber danach kommt immer mehr die Herbe. Es geht nicht wirklich gut die Kehle hinunter und das Wort „Trinkgenuss“ hat in dieser Bewertung für mich nicht viel zu suchen (Olle, 3 Pkt.).
· … und wieder ein mildes Pils. Diese Saison werden leichte wenig herbe Biere gereicht in der Hoffnung, auf ordentlich Punkte. Doch hier nicht. Fast süßlich cremiger Schaum gefolgt von einer blassen „Möchtegern-Pils-Flüssigkeit“. Wässrig schal ohne Akzente (Stefan, 5 Pkt.).
· Lars Startbier in dieser Saison sieht optisch gut aus und hat einen angenehmen frischen Duft, aber irgendwie erweckt es den Eindruck, als ob es schon eine Woche im Glas eingeschenkt war. Ne, aber das Bier ist mir zu schlapp (Olaf, 4 Pkt.). ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Bierprobe von Stefan vom 04.11.2009:
Aus der mecklenburgischen Schweiz auf unsere Testerzungen.
Darguner-Pilsener
(Deutschland)
7,125 Pkt.
Auszüge aus unserer Wertung:
· Stefan präsentiert ein Pils, welches sich als recht erfrischend präsentiert. Kalkuliert prickelnd eingeschenkt, recht mild mit einer leichten nachhaltig wirkenden Herbe im Abgang überzeugt die Schweizer (Tipp vom Kredenzer: Kommt aus einer Schweiz, aber nicht aus der Schweiz) Probe durchaus, ohne jedoch herauszuragen (Lars, 6,5 Pkt.).
· Stefan wieder einmal bis ins kleinste Detail durchgeplante Bierprobe entpuppt sich als frisches Pils. Die schon im Geruch erkennbare Herbe bestätigt sich im Geschmack. Dabei ist sie markant genug, um den Bier eine eigene Note zu geben und dezent genug, um nicht bei mir Laschi-Fetisch ist alles zu versauen. Ein Kollektivrülpsen der Gruppe ist nicht mehr zu überhören. Da kann es Stefan auch noch so optisch perfekt servieren, mit jedem Glas baut es geschmacklich ab (Olaf, 6 Pkt.).
· Das Pils überzeugt schon beim ersten Schluck. Es ist würzig, mild, bekömmlich und ohne Haken und Ösen im Abgang. Das Bier macht mir ähnlich viel Spaß wie das Mönchshof Landbier. Schon ein leckeres Bier (Olle, 9 Pkt.).
· Stefan kredenzt gewohnt gekonnt eine optische 10, die auch geruchsmäßig die volle Punktzahl hält. Geschmacklich muss ich aber leichte Abstriche machen. Herbe ist vorhanden, Kohlensäure auch, aber trotzdem kommt keine richtige Freude auf. Mir fehlt das gewisse Etwas (Alex, 7 Pkt.). ___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Wichtiger Hinweis: Haftungsfreistellung
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