http://www.youtube.com/watch?v=uFGM36F3il4Film zum Vortrag „Trinkwasserüberwachung und Krankheitserreger im Trinkwasser“
http://www.dvd-wissen.com/product_info.php?ref=46&products_id=1580&affiliate_banner_id=1" target="_blank"><img src="http://www.dvd-wissen.com/affiliate_show_banner.php?ref=46&affiliate_pbanner_id=1580" border="0" alt="W. Soddemann: Trinkwasserüberwachung und Krankheitserreger ...;
Norovirus-Alarm: Trinkwasser macht krank! Norovirus-Infektionen werden durch Fäkalien entweder in Lebensmitteln oder im Trinkwasser ausgelöst. In allen Gewässern kommen Viren vor. Unsere veralteten Wasserwerke können Viren regelmäßig nicht filtern. Noroviren bleiben in kälterem Wasser länger ansteckend als in wärmerem Wasser. Die Norovirus-Infektionen folgen dem Verlauf der Kälte in den Wasserleitungen. Lebensmittel haben das ganze Jahr über die gleiche Temperatur. Das Trinkwasser nicht. Es hat sein Temperaturminimum im Februar. Also muss Trinkwasser die Norovirusinfektionen auslösen, bevor sie sich insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen ausbreiten können. Auch die H5N1 Vogelgrippe kann mit dem Trinkwasser übertragen werden. Eine epidemiologische Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar die saisonale Influenza durch das Trinkwasser ausgelöst wird.
Fäkalien im Trinkwasser!
Das Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern steht unter Strafe!
Wasserwerke mit der üblichen veralteten Technik können Krankheitserreger nicht umfassend filtern oder abtöten. Im Trinkwasser Deutschlands sind oft Fäkalien mit Bakterien, Parasiten und Viren. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit warnt: „Grenzwertüberschreitungen bei Fäkalkeimen der Trinkwasserverordnung sind in 25%, im Sommer sogar in 33% der Trinkwasserproben. Im Grund- und Trinkwasser Bayerns werden regelmäßig Legionellen nachgewiesen.“ Anderswo in Deutschland wird das kaum anders sein. Das Umweltbundesamt UBA publizierte schon im März 2007, dass seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung über häufigere Grenzwertüberschreitungen bei coliformen Bakterien geklagt wird. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat 2007 über eine stabile und aktive Bakterienpopulation im Trinkwasser der Harzwasserwerke in Braunschweig berichtet. Professor Dr. med. Martin Exner, Hygiene-Institut der Universität Bonn und Vorsitzender der Trinkwasserkommission von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, hat mehrfach Enterobacter cloacae im aufbereiteten Trinkwasser aus Talsperren gefunden.
Der 1. Zwischenbericht und der aktuelle Statusbericht Reine Ruhr des NRW Umweltministeriums betonen die Belastung des Trinkwassers aus der Ruhr mit Krankheitserregern. Lesen Sie im Statusbericht Reine Ruhr die Kapitel 9 und 12.
Das UBA hat bei Berliner Trinkwasseraufbereitungsanlagen nachgewiesen, dass deren Virusfiltration im Mittel 10.000-fach geringer ist als dies die Trinkwasserrichtlinie der Weltgesundheitsorganisation WHO bei Oberflächenwasser seit 2004 fordert. Das Staatliche Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in fertig aufbereiteten Trinkwässern aus der Region Aachen humane Rotaviren mit einer Positivenrate von 20% gefunden.
Weitestgehende Filtration des Trinkwassers unverzichtbar!
Die Ultrafiltration kann Viren aus dem Trinkwasser filtern. Dabei entstehen zusätzliche Kosten von nur einem halben Euro je Person und Monat. Eine vorsorgende Gesundheitspolitik muss Infektionsketten durchbrechen. Die Ultrafiltration würde die Kosten im Gesundheitswesen, die Lohnnebenkosten und die Ausfallzeiten am Arbeitsplatz reduzieren, bei allen durch Trinkwasser übertragenen Infektionen.
Schöne Grüße
Wilfried Soddemann Freier Wissenschaftsjournalist Epidemiologe Ltd. Regierungsbaudirektor a. D. Bauassessor Dipl.-Ing.
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND e.V. Arbeitskreis Gesundheit Deutsche Umwelt- und Gesundheitsinitiative dugi e.V. Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin IGUMED e.V. Whistleblower-Netzwerk e.V.
Mühlenstraße 5b 48351 Everswinkel Tel.: 0 25 82 - 99 13 66 Fax.: 0 25 82 - 99 12 29
|