Der gesunde Körper ist ein System in vollkommenem Gleichgewicht. Im erkrankten Körper ist dieses Gleichgewicht gestört.
Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie, die dem Organismus die Möglichkeit gibt, dieses Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herzustellen.
Der Begründer der Homöopathie, Samuel Haghnemann, stellte das Grundprinzip auf: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt
Daher behandelt die Homöopathie den gesamten Organismus unter Berücksichtigung aller Symptome mit Arzneimitteln, die bei einem gesunden Tier / Menschen ähnliche Symptome hervorrufen.
Die Homöopathie ist eine Hilfe zur Selbsthilfe. Sie regt die körpereigenen Abwehrkräfte an, fördert auf natürlicher Basis die Fähigkeiten des Organismus zu Reaktion, Regulation, Anpassung und Regeneration
Ein weiteres Grundprinzip der Homöopathie ist das Potenzierungsverfahren
Dabei werden die verschiedenen Arzneien stufenweise verdünnt und nach jedem Verdünnungsschritt nach bestimmten Vorgaben verschüttelt ( Alkohol ) oder verrieben ( Milchzucker ). Diese Kraft ( “ Potenz “ ), die durch das ständige schütteln, bzw. reiben auf die Arzneien einwirkt, lässt die dem Arzneimittel innewohnende Information auf den Träger = Alkohol bzw. Milchzucker übergehen. Das bedeutet, dass zwar die Menge des Ausgangsstoffes von Verdünnung zu Verdünnung abnimmt, die “ Heilinformation “ jedoch immer stärker wird. Selbst wenn kein Ausgangsstoff mehr nachweisbar ist ( ab D 24 ), erhöht sich die Kraft der Heilinformation bei jeder Verschüttelung / Verreibung.
In der klassischen Homöopathie gibt es drei Potenzierungsverfahren mit jeweils unterschiedlichen Verdünnungsschritten:
Dezimal – Potenzen ( D ) mit der Verdünnung 1:10 Centisimal – Potenzen ( C ) mit der Verdünnung 1:100 Quinquagintamillesimal – Potenzen ( Q oder LM ) mit der Verdünnung 1:50.000
Hahnemann selbst bezeichnete die so hergestellten Arzneien deshalb auch als "geistartig" oder "dynamisch". Daher wurde die Potenzierung auch "Dynamisation" genannt.
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