Frühlingsputz und Tierarztbesuch Jedes Frühjahr (und jeden Herbst) findet im Zick-Zack ein grosser Putztag statt. Vorstandsmitglieder und Helfende machen die Gehege fit für den Sommer.Winterschäden werden behoben, die Ställe werden gründlich ausgemistet, Sonnensegel werden aufgespannt und die Grünanlage gepflegt. Bei unseren Tieren ist der Putztag wenig beliebt, denn
während ihre Gehege geputzt werden, bekommen sie Besuch von unserer Tierärztin.
Sie werden alle gründlich auf etwaige Beschwerden durchgecheckt und bekommen
die gesetzlich vorgeschriebenen Impfungen. Wenig angesehen bei unseren Tieren
ist auch der Klauenschneider, dabei ist seine Arbeit enorm wichtig. Korrekt
geschnittene Klauen verhindern einseitige Abnützung, die zu Fehlbelastungen und
Schmerzen führen kann. Übrigens dies verursacht keine Schmerzen, es ist
vergleichbar mit unserem Fingernagelschneiden. Zum Abschluss dieses aufregenden
Tages gibt es für alle einen Leckerbissen. Bauarbeiten Frühjahr 2012 Die Ziegen und Schweine haben rund um ihre Ställe einen neuen Bodenbelag bekommen. Der neu verlegte Plattenboden erleichtert die täglichen Reinigungsarbeiten enorm. Bei nassem Wetter läuft das Wasser auf dem schrägen Gelände ab und es entstehen keine aufgeweichten Platzverhältnisse mehr. Den Tieren steht ab sofort bei schlechtem Wetter ein grösserer trockener Bereich zur Verfügung Die Erneuerung ist ein Geschenk der Gemeinde Ittigen zum 10-Jährigen Bestehen des Tiergarten Zick-Zack. Herzlichen Dank. (22.05.2012) Grüninseln Vor einiger Zeit wurden in den Gehegen umzäunte Grüninseln angelegt. Sie haben sich gut entwickelt und erfüllen ihre angedachte Funktion. Sie verhindern, dass die Gehege von allen Seiten frei einsehbar sind und ermöglichen unseren Tieren ungestörte Rückzugsmöglichkeiten. Nicht nur für unsere Ziegen und Schweine sind die grünen und blühenden Inseln eine Bereicherung. Auch zahlreiche Vögel und Insekten, darunter die Wildbienen unseres Insektenhotels, haben sie zu ihrer neuen Heimat erkoren. Die Asthaufen in den Gehegen dienen als Abgrenzung und Spielmöglichkeit und dienen zahlreichen Käfern als Zuhause. Sehen sie selbst! (15.05.2012) Ausblick 2012 Dem Tiergarten Zick-Zack stehen in den nächsten Jahren Veränderungen bevor. Die Mehrheit unserer Tiere hat ein hohes Alter, deshalb sind in den nächsten Jahren natürliche Abgänge zu erwarten. Jedes unserer Tiere darf im Tiergarten einen würdigen Lebensabend verbringen. Auf Grund des hohen Anfangsbestandes an Tieren und des limitierten Platzangebotes, stand die Integration neuer Tiere bis anhin nicht zur Diskussion. Die Integration fremder Tiere in unsere bestehenden Herden erfordert genaue und wohlüberlegte Abklärungen. Der Vorstand hat nun eine Projektgruppe, bestehend aus
Vorstandsmitgliedern und Helfern, eingesetzt, welche innert Jahresfrist ein
Konzept erarbeiten wird, wie mit dieser neuen Situation weiterverfahren werden
soll. Das Ziel ist, verschiedene Fortbestands- und Optimierungsmöglichkeiten zu
prüfen, deren Umsetzungsfragen zu klären und dem Vorstand die
aussichtsreichsten Projekte und Vorschläge zu unterbreiten. 12. ordentliche Mitgliederversammlung vom 27. März 2012 Am 27.03.12 fand die gutbesuchte 12. MV des Tiergarten Zick-Zack statt. Neben den statutarischen Geschäften lässt der Präsident jeweils die Geschehnisse des letzten Jahres Revue passieren. Er Informiert über Bereiche wie Tiere, Finanzen, Mitglieder etc. Der Vorstand des Vereines wurde einstimmig für eine
weitere 2-jährige Amtszeit wiedergewählt. Die Wahl des Präsidenten erfolgt
2013. Im „Ausblick 2012“ wurde Stellung genommen was den Tiergarten kurz- und längerfristig beschäftigen wird. Im Frühling stehen grössere Bodenbelagsarbeiten in den Gehegen an. Durch das Verlegen von Platten rund um die Ställe, kann die tägliche Reinigungsarbeit in Zukunft effizienter und noch gründlicher ausgeführt werden. Die Massnahmen erleichtern unseren Helfenden die Arbeit. Aufgrund des vorgeschrittenen Alters unserer Tiere stehen
in den nächsten Jahren dem Tiergarten grosse Veränderungen bevor. Mehr
Informationen dazu im obenstehenden Artikel. Am Rande Braunes Langohr Tier des Jahres 2012 Pro Natura hat das Braune Langohr, Plecotus auritus zum Tier des Jahres 2012 gewählt. Es ist ein Vertreter der rund 30 vorkommenden Fledermausarten der Schweiz. Der nachtaktive Jäger ist, wie fast alle Fledermausarten der Schweiz gefährdet und bedarf besonderen Schutz. ![]() Braune Langohren sind auf einen vielseitigen, baumbestandenen Lebensraum angewiesen. Er bietet ein Mosaik aus geschlossenen und lichten Waldabschnitten, Laub- und Mischwald, jungen und alten Bäumen, sowie Totholzinseln mit vielen Höhlen und Rissen in den Stämmen, die Fledermäusen tagsüber als Versteck dienen. In strukturreichen Landschaften finden zahlreiche Insekten Nischen. Dem Braunen Langohr dienen Insekten wiederum als Nahrungsgrundlage. Unsere aufgeräumte Landschaft, sowie die Tatsache dass sie pro Jahr nur ein Jungtier grossziehen, macht ihre Populationsstärke besonders anfällig. Es dauert Jahrzehnte, bis sich eine geschwächte Art erholen kann.
Ausführlichere Informationen zum Braunen Langohr finden sie unter
www.pronatura.ch oder unter www.fledermausschutz.ch Bildquelle: www.fledermausschutz.ch Zimmer frei für Fledermäuse 2011 ist das UNO-Jahr der Fledermaus. Die Organisation will dadurch auf die Bedrohung der nachtaktiven Flieger aufmerksam machen. Weltweit gibt es rund 850 Fledermausarten, 30 davon sind in der Schweiz heimisch. Trotz ihres etwas zwielichtigen Rufs sind Fledermäuse wertvolle Nutztiere. Ihr grosser Appetit auf Insekten, ist letztlich auch für unsere Landwirtschaft ein Geschenk. Fledermäuse sind sozusagen ein kostenloses und umweltfreundliches Schädlingsbekämpfungsmittel. Doch die einzigen fliegenden Säugetiere der Welt sind heute stark bedroht. Zwar stehen viele Arten unter Schutz, aber die Zersiedlung der Landschaft, die veränderte Bauweise, sowie der Einsatz von Insektiziden und Kunstdünger machen den Tieren zu schaffen. Auch bei uns in der Schweiz fehlt es ihnen zunehmend an Nahrung und geeignetem Lebensraum. Dagegen lässt sich allerdings auch im privaten Rahmen etwas tun - zum Beispiel mit der eigenen Gartengestaltung oder mit dem Aufhängen spezieller Fledermauskästen. Da im "Hinteren Schermen" mehrere Fledermauskolonien nachgewiesen wurden, engagiert sich die Gemeinde Ittigen mit verschiedenen Anlässen und Aktivitäten. Auf Grund einer dieser Informationsveranstaltungen hat sich unser Verein entschieden, in unserem Tiergarten zwei Fledermauskästen zu installieren. Wir möchten damit einen Beitrag zum Schutz der Fledermäuse in unserer Region leisten. Zusätzlich möchten wir unsere Besucher sensibilisieren und sie anregen selbst aktiv zu werden. Ausführliche Informationen zur Fledermaus und Auskünfte über Schutzmassnahmen finden Sie auf der Internetseite der Bernischen Informationsstelle für Fledermausschutz: www.fledermaus-be.ch Unsere beiden Fledermauskästen finden Sie beim Eingangsbereich des Tiergartens Zick-Zack (Hauswand, Seite Erlenweg). (16.05.2011) |



