the family camper

One for the road

 

 

Westfalia Joker 
Baujahr 1987 
JX TD, 70 PS,
270 000 km
zweite Maschine
zweites Getriebe
zweiter Lack.
Kaufdatum: März 2006. 


So ging's los / erste Arbeiten: Zwei Tage Grundreinigung innen, Ölwechsel, Getriebeölwechsel und Schaltgestänge neu gefettet. Seither geht die Schaltung wesentlich leichter von der Hand. Gewöhnungsbedürftig bleiben die Schaltwege des 5-Gang-Getriebes, insbesondere der Weg vom ersten in den zweiten Gang. Auf gerader Strecke kann man auch im 2. Gang anfahren, was angesichts des hohen Gewichts des Ausbaus allerdings kein echter Spaß ist. Frage mich auch, wie lange die Kupplung das mitmacht.

Die Rost-Situation ist insgesamt verhältnismäßig gut. Vor zwei Jahren (vor der Neulackierung) wurden grundlegende Rostarbeiten durchgeführt, vor allem wohl rund um die hinteren Radläufe. Da ist auch noch nichts wieder zu sehen vom Fugenrost. Dagegen gibt es Fugenrost unten auf der Fahrerseite, rund um den Tankeinfüllstutzen, in den Einstiegen, vorne etwas und an einem Fenster. Bilder vom Rost gibt es hier.

 

Sommer 2006: Die erste längere Reise mit dem Family Camper führte in die Bretagne, und natürlich ging etwas kaputt, daran muss man sich jetzt wohl gewöhnen. Mehr zur Reparatur, matschigen Kabeln, ungewöhnlichen Geräuschen etc. auf der neuen Bretagne-Seite.

Herbst 2006: Die erste große Rostkur. Eine Woche Arbeit gegen den Fugenrost. Hier gibt es die ganze Story mit Bildern.

Frühjahr 2007: Neuer Motor. Nachdem die Zylinderkopfdichtung eine ganze Zeit undicht war, kam dann im Frühjahr der Motortausch. Der gebraucht gekaufte Motor stellte sich als ziemlich schrottig heraus, deshalb mussten zusätzlich her: 1 guter gebrauchter Zylinderkopf, 1 neuer Turbo, 1 neue LDA, eine neue Kupplung und ziemlich viel Gedöns wie Wasserbehälter, Wasserschlauch etc. Kurz: Wie immer wurde alles teurer und aufwendiger als gedacht. Im Nachhinein hat es sich aber gelohnt, da ist jetzt endlich wieder Power zu spüren, was vorher nicht mehr so wirklich der Fall war.

Sommer 2007: Nach Schweden! Im Anschluss an ein paar kürzere Fahrten an die Ostsee sind wir im Sommer nach Schweden gefahren, was von Hamburg aus ja kein Akt ist. Vorher kamen noch zwei neue Reifen und vier neue Stoßdämpfer an den Wagen, was aber den erhofften Effekt der verbesserten Stabilität bei Seitenwind nicht wirkich hatte, aber etwas besser fährt er sich schon. In Schweden ging die Zweitbatterie kaputt, auch der Kühlschrank hat unterwegs schlapp gemacht. 

Sommer 2008: Nix Urlaub! Leider keine große Fahrt in diesem Jahr, die geplante Tour nach Norwegen fällt aus, da einfach zuviel Arbeit zu erledigen ist. Dafür hat der Bus jetzt einen Ölkühler erhalten, damit der Motor nicht den Hitzetod stirbt, falls wir doch einmal unterwegs sind. Außerdem ist die Vorderachse an einigen Stellen überholt worden und den TÜV hat er auch geschafft.


Sommer 2009: Norwegen! Mit neuen Edelstahl-Wasserrohren und neuen Trommelbremsen an der Hinterachse haben wir das Land der Fjorde erkundet. Leider hatte wir etwas Pech mit dem Wetter, so dass unsere Besuche von Preikestolen, Stavanger und Bergen buchstäblich ins Wasser fielen. Dafür sind wir tolle Bergstraßen gefahren, haben schöne Tage am Geirangerfjord und in Oslo verbracht. Der Wagen hat, abgesehen von einem gelockerten Keilriemen, keine Mucken gemacht. Im Test hatten wir eine Alukiste auf dem Paulchen und den Gowesty-Gepäcksack für die Gepäckwanne. Beides hat uns sehr geholfen, etwas mehr Ordnung in den Bus zu bekommen.

 

Mehr
-> 1964 - Wie das mit den VW Bussen alles anfing

 -> Busse in Australien (ein paar Fotos)

 -> Flickr     -> Frappr

 

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