Langer, langer Tag... - (Das Labyrint Syrien) Nachdem wir in Syrien eingereist waren, steuerten wir zunächst Aleppo an. Neben Geldwechsel und Teepause blieb noch etwas Zeit für Sightseeing. Eine beeindruckende Festung im Mittelpunkt der Stadt brachte uns zum Staunen. Dann gings aber schon wieder weiter - mit dem Ziel Salamiah, um dort den Rollstuhl, die Gehhilfen, sowie die Geschenke für ein Kinderheim zu übergeben. Leider konnten wir die empfohlene Ost-Route über die alte Seidenstrasse aufgrund der nicht vorhandenen Vortriebskraft des Mercedes nicht fahren und suchten uns deshalb eine direkte Route Richtung Süden. Frohen Mutes meldete sich Jonas freiwillig die Navigation zu übernehmen. Das Unterfangen stellte sich jedoch als harte Nuss heraus. Der Kompass leitet uns zwar in die richtige Richtung, von direktem Weg konnte aber leider nicht die Rede sein.. (als Ausgleich gab es tollen Strassen, freundliche Menschen und leckeres Brathendl :-) .Scheinbar auf der richtigen Fährte bogen wir leider einmal zu viel in die falsche Strasse ein... Ein Soldat winkte uns freundlich heran, um uns zu kontrollieren. Schliesslich kamen noch weitere Soldaten und der Sicherheitschef angefahren und machten uns klar, dass wir hier in milit?risches Sperrgebiet eingedrungen waren. Ups... Glücklicherweise aber sprach einer der Soldaten Englisch und so konnten wir überzeugend klar machen, dass wir gar keine Spione waren :-). Erleichtert, den Nachmittag nicht beim verhör zu verbringen, wurden wir dann sogar noch auf die richtige Route eskortiert und gelangten doch noch rechtzeitig nach Salamiah. Nach Geschenkübergabe und kleiner Stärkung im Kinderheim fuhren wir dann nach Homs, um eine Werkstatt und eine Herberge zu finden. Beides gelang leider nicht und wir machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft in Richtung Damaskus. Die Sache gestaltete sich leider sehr schwierig - und dann fing auch noch der Benz an völlig an Leistung zu verlieren. Also mussten wir wieder abschleppen... So zog sich das noch ein Weile und wir suchten mit dem Benz am Haken eine Unterkunft. Ziemlich müde und erschöpft konnten wir schliesslich im Gästehaus der Universität Oalamun übernachten - geschafft! Hähnchenpause |