Unsere Beuern haben schon lange nichts mehr zu lachen.
Vom ÖVP Bauernbund verlassen und zum Narren gehalten wird es immer schlechter um sie bestellt sein. Franz Hochegger, Vorsitzender der SPÖ Bauern in Oberösterreich: „Wir bäuerlichen Familienbetriebe leisten sehr viel. Erzeugen ausgezeichnete Lebensmittel und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Wir pflegen die Landschaft und sichern somit den Tourismus und dafür verdienen wir faire Preise und sichere Zukunftsaussichten um unsere Höfe an unsere Kinder weitergeben zu können. Die Realität sieht jedoch vielfach anders aus, denn täglich müssen rund 12 Betriebe zusperren und dagegen müssen wir gemeinsam ankämpfen. Wir brauchen gerechte Ausgleichszahlungen weg von der Industrie zurück zu den Bauern. Wir brauchen eine Entlohnung des Arbeitseinsatzes und nicht nur des Grundbesitzes und wir brauchen auch nach 2013 einen fairen Ausgleich. Der Strukturwandel hat zu lange in Österreich gewütet, es ist höchste Zeit für eine Wende.“ ![]() Sozial gerechte Agrarpolitik • Gerechte Ausgleichszahlungen, weg von der Industrie zurück zu den Bauern. • Förderung von Arbeitseinsatz nicht nur Grundbesitz. • Ausgleichszahlungen müssen auch nach 2013 gesichert werden. • Beibehaltung des Einheitswertes. Faire Preise für Milch, Fleisch, Getreide, Holz • Die Familienbetriebe müssen zukunftssicher wirtschaften können. Klare Produktkennzeichnung • Kennzeichnung mit 100% Rohware aus Österreich • Der Konsument ist der wichtigste Verbündete der Bauern und darf beim Einkauf nicht getäuscht werden. Faire Sozialversicherungsbeiträge • Entlastung der Klein- und Mittelbetriebe • Berufsschutz ab dem 50. Lebensjahr • Reduzierung des fiktiven Ausgedinges Erhalt der Milchquote • Wir fordern,dass die Bauern und Bäuerinnen, die täglich am Milchbetrieb arbeiten über die Beibehaltung der Quote abstimmen dürfen. Abbau von Bürokratie • Keine Aufzeichnungspflicht bei Wirtschaftsdünger (ÖPUL 2007) • Wegfall des Blühstreifens für Betriebe mit mehr als 50% Grünlandanteil Keine Gentechnik in Österreich • Risiken sind nicht abschätzbar • Es herrscht akute Gefahr für die BIO Landwirtschaft • Die Bauerndürfen nicht in die Abhängigkeit von Großindustrie fallen Mit der fairen Milch und fairen Fleisch sind erstmals wieder Lichtblicke zu sehen.
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