Im Herbst 2010 startet das Pilotprojekt zur neuen Pflegegeldeinstufung in dem neben Ärzten erstmals auch das Pflegepersonal in den Entscheidungsprozess einbezogen wird. "Im Pilotprojekt geht es darum, dass wir versuchen wollen die Pflegefachkräfte bei der Einstufung stärker zu integrieren“, so Sozialminister Rudolf Hundstorfer.
„Langfristig gesehen ist es unser Ziel, dass der pflegerische Aspekt besonders bei Höhereinstufungen im Vordergrund steht, bei der Grundeinstufung aber weiterhin der medizinische. Dadurch erhalten auch die Betroffenen eine genauere, abgerundetere Perspektive“, betont der Sozialminister.
Infos zum Pilotprojekt
Geplant ist, folgende Fallgruppen (Bundesfälle/PVA) in das Pilotprojekt einzubeziehen, wobei die Anzahl der zu begutachtenden Fälle mit rund 1.000 angedacht ist:
Die Hausbesuche der begutachtenden Ärzte und Pflegefachkräfte sollen - einerseits im Interesse der betroffenen pflegebedürftigen Menschen und andererseits, um die gleiche Pflege- und Begutachtungssituation für beide Begutachter zu gewährleisten - gemeinsam erfolgen. Es soll durch dieses Pilotprojekt zu keiner Verlängerung der Verfahrensdauer kommen.
Entsprechend einem der primären Ziele dieses Pilotprojektes, der Erfassung der Summe der Abweichungen der Ergebnisse in den Begutachtungen und der Darstellung der Unterschiede im System der Begutachtung durch Mediziner und Pflegefachkräfte, soll dieses Projekt - im Sinne einer anerkannten wissenschaftlichen Forschungsarbeit - wissenschaftlich begleitet werden. Besonderes Augenmerk wird auf eine umfassende Schulung der Pflegefachkräfte gelegt werden. |
Im Herbst 2010 startet das Pilotprojekt zur neuen Pflegegeldeinstufung in dem neben Ärzten erstmals auch das Pflegepersonal in den Entscheidungsprozess einbezogen wird. "Im Pilotprojekt geht es darum, dass wir versuchen wollen die Pflegefachkräfte bei der Einstufung stärker zu integrieren“, so Sozialminister Rudolf Hundstorfer.