Sie möchten im Internet etwas kaufen und sind auf einer Shopseite gelandet, die den von Ihnen gesu
Kann man das wirklich ?
Außer der Internetpräsenz kennen Sie den Shop und dessen Betreiber nicht - aber es gibt ja ein Impressum und die AGB sind in Ordnung. Also zahlen Sie den geforderten Betrag in Vorkasse - und warten auf die Lieferung, in der Hoffnung, dass diese auch tatsächlich erfolgt, schließlich sind auch 100 Euro viel und sauer verdientes Geld. Zusätzlich haben Sie bei der Bestellung sensible und wichtige Informationen über sich selbst preisgegeben. Wenn Sie vor der ersten Bestellung bei einem Internetshop nicht mehr getan haben, als die AGB und das Impressum zu lesen haben Sie dennoch eine große Chance, dass alles zu Ihrer Zufriedenheit verläuft und Sie die bestellte Ware tatsächlich ordnungsgemäß erhalten. Dennoch möchten wir Ihnen Glück wünschen mit Ihrem günstigen Einkauf bequem von zu Hause. Schließlich bedeutet die Tatsache, dass es meistens gut geht noch lange nicht, dass es immer gut geht. Betrachten Sie folgenden Fall:
Gerade finden Sie folgendes Angebot in einem Onlineshop: 100 Euro für einen Laptop - das ist doch mal preiswert und günstig - Internetshopping ist schon eine tolle Sache! Sie sehen das Angebot auf Ihrem Bildschirm bei einem kleinen Versandhandel. Nachdem Sie alle großen und bekannten Onlineshops nach einem günstigen Laptop durchforstet haben, fanden Sie dieses Angebot bei einem der kleineren und relativ unbekannten Shops. Zum Glück! Schließlich hätten Sie dieses Angebot zum günstigen Einkauf sonst nie entdeckt !
Genau auf diese Gier setzen unseriöse Geschäftspartner! Jeder sollte zunächst einmal erkennen können, dass es sich bei diesem Preis nicht um ein normales Angebot handeln kann. Seien Sie misstrauisch, wenn man Sie mit einem Superangebot ködern möchte. 100 Euro für ein nagelneues Laptop mit 24 Monaten Garantie, das klingt zu billig um wahr zu sein. Es ist vermutlich nur ein Versuch, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen um damit irgendwelchen "krummen Geschäften" nachzugehen. Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Laptop: Es dürfte jedem einleuchten, dass auch 250 Euro für ein derartiges Laptop ein Superangebot darstellt. Und warum verkauft man es dann für 100 Euro anstatt für 250 Euro - und verschenkt mit jedem verkauften Laptop 150 Euro?
Die Laptops gingen auch für den Preis von 250 Euro je Stück noch weg wie warme Semmel ! Bei 250 Euro und 1000 Laptops hat der Onlineshop somit auf 150.000 Euro verzichtet ! Warum tuen die das ? Weil sie gar nichts verkaufen wollen! Es kann Ihnen passieren, dass einige Tage nach Ihrer Bestellung die Information folgt, dass es Probleme mit der Fertigung der Ware gibt und man daher vom Kaufvertrag zurücktreten müsse - das Geld sei schon wieder auf dem Rückweg zu Ihnen und auf Ihr Konto angewiesen - und tatsächlich haben Sie wenig später die volle Summe wieder auf Ihrem Konto, mitsamt einer Entschuldigung.
Na bitte ! Sind doch ehrliche Leute, die haben mir sogar mein Geld wieder zurückgeschickt !
So sieht es zumindest auf den ersten Blick aus - stimmt aber nicht ! Es ging, zumindest jetzt noch nicht, um Ihr Geld. Es ist etwas ganz anderes im Hintergrund passiert: Man hat jetzt Ihre Emailadresse und kann Sie, da ja eine Bestellung vorlag, mit Werbemails "bombardieren", ohne dass dies Spam wären, schließlich besteht durch Ihre Bestellung ja eine Geschäftsbeziehung - auch wenn aus dieser Bestellung keine Lieferung erfolgte. Auf diese Weise unterbreitet man Ihnen dann regelmässig Angebote, welche nicht mehr in die Kategorie "traumhafte Schnäppchen" gehören sondern nur auf den ersten Blick günstig sind. Von diesen Angeboten werden auf diesem Wege Hunderte Artikel verkauft und der Shop hat garantiert das bessere Geschäft gemacht. Sofern Sie Ihre Kreditkartennummer und anschließend auch noch die dazugehörige PIN-Nummer angegeben haben, könnte es sein, dass Sie sogar zu den noch Unglücklicheren gehören, über deren Karte dann Käufe abgewickelt werden oder Bargeld abgehoben wird - und Sie als Kartenbesitzer merken das erst bei der nächsten Abrechnung.
Gerade bei der Sicherheit ist im Internet - Versandhandel Bequemlichkeit fehl am Platz! Das gilt übrigens nicht nur für Internetshopping! Natürlich gibt es Betrüger im Online - Versandhandel, genauso wie es auch Betrüger an Bankautomaten, bei Warentermingeschäften am Telefon, beim Haustürkauf und im Urlaub oder anderswo gibt. Mal ehrlich: Ist der Geldautomat schuld, wenn man beim Geldabheben Ihre Geheimzahl ausspioniert? Oder Ihre Haustür, weil Sie eine Zeitung abonniert haben und jetzt, wo Sie von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen wollen, feststellen, dass der Vertrag zurückdatiert wurde ? In allen Bereichen gibt es Betrüger, ehrliche Menschen - und natürlich Gelegenheiten, bei denen Sie billig einkaufen - nicht nur in Onlineshops. Und Sie sollten, wo immer Sie die Möglichkeit haben einen günstigen Einkauf zu tätigen, diesen auch ausführen (sofern Sie Verwendung für den Artikel haben). Sie sollten jedoch, ebenfalls wie überall auf der Welt, jederzeit ein Mindestmass an Misstrauen an den Tag legen. Einkaufen online ist an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden täglich möglich und man wirbt mit versandkostenfreier Lieferung, Preisvergleichen, Sicherheitsgarantien und grandiosen Möglichkeiten zum billigen Einkauf. Damit lockt man Sie als Kunden an und wird nicht müde, Sicherheitsprobleme zu verharmlosen. Tester und anerkannte Internet - Sicherheitsexperten sagen eindeutig "Ja - Einkaufen im Internet ist sicher!" - unter der Bedingung, dass Sie einige grundlegende Sicherheitsregeln beachten. Es genügt bereits ein Mindestmaß an Vorsicht, um einigermaßen sicher im Internet zu shoppen.
Ein bekannter Name ist ein guter Schutz
Eine Bestellung bei einem altbekannten Lieferanten oder Shop (z.B. die bekannten Versandhäuser) ist ein sehr großer Sicherheitsschutz. Das Risiko, dass man Sie über's Ohr haut ist hier wesentlich geringer - obwohl die überwiegende Zahl der Shops im Internet Versandhandel durchaus grundehrlich sind - schwarze Schafe gibt es aber leider überall. Häufig ist man im Internet einer Community angeschlossen. Informieren Sie sich bei Gleichgesinnten darüber, ob jemand schon mit dem Versandhandel, bei dem Sie jetzt bestellen wollen, Erfahrungen gesammelt hat.
Beachten Sie unbedingt: Der Einkauf im Online Versandhandel mit Kreditkarte ist möglich - seriöse Onlineshops werden jedoch niemals in einem Schritt gleichzeitig Ihre Kartennummer und Ihre PIN abfragen, dies widerspricht selbst den einfachsten Sicherheitsgrundsätzen, da in einem solchen Fall die PIN eindeutig der jeweiligen Kartennummer zuzuordnen ist. Sie sollten den Bestellvorgang sofort abbrechen, sollte man Sie bei beim preiswert einkaufen unmittelbar aufeinander folgend nach Kartennummer und PIN fragt.
Überprüfen Sie den Shop, wenn Sie an seiner Seriösität zweifeln.
Sofern Sie bei einem unbekannten Versandhandel bestellen wollen und unsicher sind, ob er seriös ist, sollten Sie zumindest einige einfache, für jeden durchführbare, Tests vornehmen:
a) Ist in den Onlineshops eine Telefonnummer und Adresse angegeben ? Ist dies nicht der Fall und es existiert nur eine Emailadresse: Finger weg !
b) Ist im Impressum des Shops nur eine Telefonnummer im Ausland angegeben und dort spricht niemand Ihre Sprache, sollten Sie zumindest sehr, sehr vorsichtig werden: Seriöse Onlineshops bieten in dem Land, in dem Sie verkaufen, auch eine Hotline in der jeweiligen Landessprache an.
c) Was müssen Sie tun, um Ihren Einkauf zu widerrufen? Wenn Sie hierfür eine Emailadresse in Deutschland, eine Postanschrift in Frankreich und eine englische Telefonnumer vorfinden, dann bestellen Sie besser gar nicht erst ! Sie laufen Gefahr, dass später niemand Ihren Widerruf entgegennehmen will, und jeder auf das andere Land und dessen Zuständigkeit verweist. In der Folge werden Sie solange hin- und hergeschoben, bis die Widerrufsfrist verstrichen ist.
d) Kontaktieren Sie den Shop per Mail, stellen Sie einige Fragen und prüfen Sie, ob die eingehende Antwort für Sie plausibel ist. Wenn Sie gar nicht erst eine Antwort erhalten, sollten Sie dort nicht preiswert einkaufen.
e) Oder Sie rufen an. Geraten Sie an einen Sprachcomputer ohne Möglichkeit einer persönlichen Kontaktaufnahme, sollten Sie woanders einkaufen - einen Sprachcomputer kann sich jeder ohne große Probleme einrichten.
Verschlüsselung bringt Sicherheit
Bei der Verschlüsselung gibt es zwei Bereiche, die von besonderer Bedeutung sind:
a) eine verschlüsselte URL nützt in der Hauptsache den Onlineshops, die Haupt-URL zu verschleiern. Aber wozu? Wenn jemand z.B. einen seriösen Fahrradshop betreibt, gibt es keinen Grund, warum er ihn nicht auch in der Domain so bezeichnen sollte. Die direkte Bezeichnung "Fahrradshop" ist natürlich längst vergeben, aber unter Anfügung des Namens, des Ortes oder einer einfachen Nummerierung sind auch hier noch Domains zu haben. Wenn jemand seinem Shop den Domainnamen "www. /85.37_2.0.104@6543365.521456%6AD%" kann sich dahinter der Wunsch verstecken, möglichst nicht wiedergefunden zu werden. Da Sie nicht sicher sein können, wer sich hinter dieser Domain verbirgt, sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie hier billig einkaufen wollen.
b) Der Shop sollte bei der Übertragung eine Verschlüsselung Ihrer Daten anbieten. Sie erkennen dieses Sicherheitsmerkmal durch ein Vorhängeschloss oder einen Schlüssel in der unteren oder oberen Bildschirmleiste. Das Campinohaus übernimmt beispielsweise die Verschlüsselungen der Onlineshops auf die verlinkt wird, sofern diese eine anbieten.
Öffentlichkeit bedeutet Gefahr
Nutzen Sie für die Weitergabe sensibler Daten im Internet nach Möglichkeit nur private, keine öffentlichen Computer, wie beispielsweise in Internet-Cafes. Es sei denn, Sie sind absolut sicher, dass der Computer es auch ist. Es besteht die Gefahrt, dass Hacker "keylogger" auf der Rückseite der Tastatur anbringen. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, welche wie ein harmloser Adapter aussieht und alles aufzeichnet, was Sie auf der Tastatur schreiben, bevor es verschlüsselt wird. Gelegentlich wird auch eine entsprechende Software ins Computerprogramm geschrieben.
Bezahlung mit Kreditkarte.
Sie haben eine vertrauenswürdigen Shop mit einer sicheren und verschlüsselten Datenübermittlung gefunden und dort etwas bestellt. Jetzt sind Sie bereit zu zahlen -- aber womit? Überweisung, Zahlungsanweisung, Abbuchung, Einzug, Scheck, Bar, Kreditkarte ?
Die einhellige Meinung aller Experten lautet: Kreditkarten sind die sicherste Methode für Internetshopping.
Auf gar keinen Fall sollten Sie, bevor Sie die Ware sehen, Bargeld versenden. Auch Einzugsermächtigungen bergen ein gewisses Risiko - trotz sechswöchiger Rückrufmöglichkeit. Wenn die Abbuchung über mehrere Banken und Konten ins Ausland geflossen ist kann es Monate dauern, bis Sie Ihr Geld zurückerhalten, falls Sie es überhaupt je wiedersehen. Da sind Kreditkarten sicherer.
Der Vorteil einer Kreditkarte besteht darin, dass der Empfänger von der Kreditkartengesellschaft eine Zulassung haben muss, über die jeweiligen Karten Zahlungen zu empfangen. Da die Kreditkartengesellschaften im ureigensten Interesse an absoluter Seriösität interessiert sind, nehmen sie Beschwerden und Reklamationen sehr ernst und haben häufig in den Kundenvereinbarungen festgelegt, dass sie - bei Betrugsverdacht - keine Auszahlung vornehmen, die Zahlung an den Absender retournieren und die Zulassung entziehen.
Eine weitere sichere Möglichkeit ist die Zahlung über Paypal - einem Internetkonto. Jeder kann mit seiner Emailadresse ein Paypalkonto eröffnen. Sie können von Ihrem normalen Bankkonto aus Einzahlungen auf Ihr Paypalkonto vornehmen und jederzeit Beträge vom Paypalkonto auf Ihr normales Bankkonto überweisen - Sie haben also jederzeit Einfluß- und Verfügungsmöglichkeiten über Ihren Kontostand bei Paypal. Darüberhinaus bietet Paypal gegen geringe Gebühr eine Treuhandfunktion an: Sie weisen die Zahlung an den Empfänger an, der Betrag landet auf einem Sperrkonto bei Paypal. Paypal informiert Ihren Lieferanten über den Geldeingang und dieser kann daraufhin die Ware verschicken. Nach Wareneingang informieren Sie Paypal über den Erhalt, Paypal gibt den Betrag frei und zahlt an Ihren Lieferanten.
Verschlüsselung bringt Sicherheit
Bei der Verschlüsselung gibt es zwei Bereiche, die von besonderer Bedeutung sind:
a) eine verschlüsselte URL nützt in der Hauptsache den Onlineshops, die Haupt-URL zu verschleiern. Aber wozu? Wenn jemand z.B. einen seriösen Fahrradshop betreibt, gibt es keinen Grund, warum er ihn nicht auch in der Domain so bezeichnen sollte. Die direkte Bezeichnung "Fahrradshop" ist natürlich längst vergeben, aber unter Anfügung des Namens, des Ortes oder einer einfachen Nummerierung sind auch hier noch Domains zu haben. Wenn jemand seinem Shop den Domainnamen "www. /85.37_2.0.104@6543365.521456%6AD%" kann sich dahinter der Wunsch verstecken, möglichst nicht wiedergefunden zu werden. Da Sie nicht sicher sein können, wer sich hinter dieser Domain verbirgt, sollten Sie es sich sehr gut überlegen, ob Sie hier billig einkaufen wollen.
b) Der Shop sollte bei der Übertragung eine Verschlüsselung Ihrer Daten anbieten. Sie erkennen dieses Sicherheitsmerkmal durch ein Vorhängeschloss oder einen Schlüssel in der unteren oder oberen Bildschirmleiste. Das Campinohaus übernimmt beispielsweise die Verschlüsselungen der Onlineshops auf die verlinkt wird, sofern diese eine anbieten.
Öffentlichkeit bedeutet Gefahr
Nutzen Sie für die Weitergabe sensibler Daten im Internet nach Möglichkeit nur private, keine öffentlichen Computer, wie beispielsweise in Internet-Cafes. Es sei denn, Sie sind absolut sicher, dass der Computer es auch ist. Es besteht die Gefahrt, dass Hacker "keylogger" auf der Rückseite der Tastatur anbringen. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, welche wie ein harmloser Adapter aussieht und alles aufzeichnet, was Sie auf der Tastatur schreiben, bevor es verschlüsselt wird. Gelegentlich wird auch eine entsprechende Software ins Computerprogramm geschrieben.
Seien Sie mißtrauisch
Bei nahezu jeder Bestellung oder Anmeldung im Internet werden Sie unter anderem nach dem Geburtsdatum gefragt - dies ist sehr häufig aus Jugendschutzgründen notwendig oder um die Geschäftsfähigkeit festzustellen. Sie sollten sofort Ihren günstigen Einkauf im Internet beenden, wenn Sie gleichzeitig nach Ihrer Sozialversicherungsnummer gefragt werden. Die Kombination von Sozialversicherungsnummer und Geburtsdatum kann Betrügern ausreichende Informationen geben, um in Ihrem Namen neue Kreditkarten zu beantragen.
Versenden Sie keine Kreditkarteninformationen per Email. Dort findet keinerlei Verschlüsselung statt, es können Kopien von persönlichen Daten auf Ihrem Server oder dem Empfangsserver verbleiben, die mühelos von unberechtigten Dritten ausgelesen werden können. Und Sie wissen nie, wer auf der anderen Seite beim Empfänger die eingehenden Informationen liest.
Es gibt für nichts eine hundertprozentige Sicherheit. Die Beachtung der Hinweise wird Sie in aller Regel jedoch vor bösen Überraschungen beim Internetshopping bewahren - und auf jeden Fall sind Sie keine "leichte Beute". Und genau darum geht es, wenn Sie bequem von zu Hause im Internet shoppen wollen, wobei wir Ihnen viel Spaß und jede Menge Schnäppchen gönnen.