Sven sien Site

Links

Werkzeuge

Diese Seite wird wahrscheinlich nie richtig fertig werden, ich plane hier mehr oder weniger regelmäßig ein paar Sätze zu coolen, meist freien, aber immer kostenfreien Softwareangeboten zu schrieben.

Systemmodifikation

Alle Angaben bezüglich der Funktionalität beziehen sich auf Windows XP Professional SP3, ob bestimmte Programme unter Vista laufen weiß ich nicht, es ist mir auch egal, ich mag Vista nicht, auch wenn es cool ausschaut (das kriegt man auch mit XP hin).

Launchy

Wenn ich eines nicht mag, dann den ständige Wechsel zwischen Tastatur und Maus. Mit Launchy kann man sich beim Programmstart den Griff zur Maus sparen, statt das Startmenü zu öffnen, öffnet man per Hotkey (ALT+SPACE) Launchy. Nach der Installation lern Launchy alle Einträge  des Startmenüs und bietet sodann ein Suchfeld an, in dem man lediglich den Namen des Programms eintragen muss, dass man starten will. Das klingt zunächst recht kompliziert, ist aber letztlich sehr einfach, da Launchy beginnt Vorschläge zu machen, sobald man mit dem Tippen beginnt. Zum Starten von Opera reicht (bei mir) die Eingabe von „o“ gefolgt von einem ENTER. Was ist der Vorteil gegenüber einem Hotkey? Man muss sich keine Tastenkombinationen merken, was ein enormer Vorteil ist, wer hat auch schon lust, sich für alle Programme seines Startmenüs Hotkeys auszudenken. Zudem verzeiht Launchy auch recht krasse Tippfehler, somit muss man sich meist noch nicht mal den genauen Namen des gewünschten Programmes wissen. Fazit: Unbedingt installieren, zwei bis drei Tage Eingewöhnungszeit geben und dann mal versuchen einen Tag ohne aus zukommen.

RocketDock

Ein weiteres Schnellstarttool, diesmal aber für die Maus. Meiner Meinung nach eine sehr schöne Ergänzung zu Launchy. Prinzipiell könnte die Funktion der RocketDock auch von der windowseigenen Schnellstartleiste erfüllt werden, aber das ist erstens reichlich unsexy und zweitens hatte ich damit schon einige Probleme. Die Schnellstartleiste sollte eigentlich im Taskbar sitzen, aber der sollte wiederum eigentlich nur laufende Tasks anzeigen (meiner Meinung nach). RocketDock beherrscht alle Eigenschaften, die das Herz des Ästheten begehrt, Transparenz, Skins, Zoomeffekte (Linux- und MacOS-Nutzern sicherlich nicht ganz unbekannt). Ich habe meine RocketDock so eingestellt, dass es sich am oberen Bildschirmrand versteckt und erst dann auftaucht, wenn der Mauszeiger dieser berührt. Das Dock selbst ist komplett transparent, d. h. eine Skin ist überflüssig, die sieht man eh nicht. Die Symbole sind anfangs verhältnismäßig klein und leicht transparent, dem Normalen Abstand zwischen Auge und Bildschirm angemessen. Bei Berührung mit dem Mauszeiger verdoppelt sich die Größe des darunterliegenden Icons und es wird intransparent, dadurch hat an einen leichten 3D-Effekt, was die Bedienung sehr angenehm macht. Für die Icons verwende ich, wenn möglich, hochwertige PNGs mit 256 × 256 Pixeln, das sieht einfach etwas edler aus. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Funktionalität des Docks durch sogenannte Docklets erweitert werden kann. Ich benutze jedoch keine, deshalb kann ich mir dazu auch kein Urteil erlauben.

TClock Light

TClock begleitet mich in unterschiedlichen Varianten eigentlich schon seit einer halben Ewigkeit, mindestens seit Windows 98. Die aktuell von mir favorisierte Variante ist TClock Light. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei (in erster Linie) um ein Programm, dass die Uhrzeit anzeigt. Genauer gesagt modifiziert es die Anzeige der Windows Systemuhr in der Trayiconleiste. Damit können nützliche Angaben, wie das aktuelle Datum und der Wochentag mit angezeigt werden, dabei bietet TClock eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, angefangen bei der Schriftart und -farbe bis hin zum Hintergrund. Daneben bietet TClock die Möglichkeit zur einfachen Synchronisation mit Zeitservern und eine sehr komfortable Weckfunktion. Das ist aber noch nicht alles, das kleine Tool kann zudem die Taskleiste und das Startmenü verändern, z. B. Transparenz hinzufügen oder auch den Startbutton verstecken (braucht man mit Launchy und RocketDock eh nicht mehr). Wer mag kann also TClock Light nutzen, um seine Taskleiste und sein Startmenü sehr weit zu verändern, ohne zu viel ins System einzugreifen, d. h. eine Skin für Windows zu installieren. Es gibt neben der letzten Version von TClock Light aus dem Jahr 2004 auch noch einige inoffizielle Versionen, die einige wenige Zusatzmöglichkeiten bieten, die Installation lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

Samurize

Samurize wird häufig als kleiner Bruder der großen Sidebar-Projekte verkauft, dabei ist Samurize viel mehr als nur ein Sidebar, eigentlich ist es eine Perle unter den kostenlosen Programmen für Windows. Gedacht war es ursprünglich nur zur Anzeige von Systemparametern, aber theoretisch könnte man mit Samurize einen komplett eigenen Desktop bauen, mit – neben Anzeigen für alle möglichen Systemparameter – Kontrollen über Mediaplayer, Kalender, Slideshow, etc. Dabei hat man mit Samurize Kontrolle über nahezu alle Eigenschaften der Anzeige und man kann mit wenigen Handgriffen Styles anderer Benutzer übernehmen oder ihre Konfigurationen an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Neben Formen und Farben kann man in Samurize Configs, so die Bezeichnung für Applets, Gadgets oder Widgets in Samurize, auch mit Transparenz, Farbverläufen und Hintergrundgrafiken arbeiten. Der Funktionsumfang lässt sich über kostenlose Plugins beträchtlich erweitern. Wenn man sich erstmal in Samurize eingearbeitet hat (Dauer: ein paar Stunden) sehen die großen Google Desktop Sidebar, Vista Sidebar oder auch die Yahoo Widget Engine/Konfabulator ganz schnell ganz alt aus. Samurize ist aber definitiv nichts für Leute, die nichts selber machen wollen, man muss schon die Lust dazu haben, dann macht es aber wirklich sehr viel Spaß. Die Speicherung der Configs erfolgt übrigens in einfachen INI-Dateien, Programmierkenntnisse sind aber nicht zwingend notwendig, da Samurize mit einem grafischen Editor ausgestattet ist.

TaskSwitchXP

Wie TClock auch ein ziemlich alter Begleiter, eigentlich so lange, wie ich Windows XP besitze. Das Programm läuft im Hintergrund und modifiziert das Aussehen der ALT-TAB-Anzeige. Wesentlicher Vorteil ist dabei die Vorschaufunktion. Es bietet außerdem eine ganze Reihe von Einstellmöglichkeiten, das Aussehen lässt sich komplett an das der restlichen Komponenten anpassen.

Bildbearbeitung

IrfanView

Eigentlich ist IrfanView kein richtiges Bildbearbeitungsprogramm, es ist genau genommen ein Programm zum Betrachten von Bildern. Darin ist es aber ganz hervorragend, man kann sehr schnell und einfach große Mengen von Bildern sichten, ggf.auch löschen und in eingeschränktem Maße verändern (Helligkeit, Kontrast, Größe, Bildausschnitt, etc.). Viele Funktionen lassen sich auch als Batch ausführen, grade beim Umbenennen ist dies sehr praktisch. EXIF- und IPTC-Daten lassen sich anzeigen und auch in die Vollbildansicht einblenden, IPTC-Daten lassen sich zudem auch bearbeiten. Neben dem Hauptprogramm bietet IrfanView auch einen eigenen Bilder-Explorer, den ich nicht ganz so gelungen finden, da gibt es bessere Programme wie z. B. XnView.

Picasa

Picasa ist ebenfalls kein Bildbearbeitungsprogramm im eigentliche Sinn, bietet allerdings trotzdem ein paar nützliche Funktionen zur Verbesserung von Bilddateien. Insbesondere die Autofunktionen (Helligkeit, Kontrast, etc.) sind recht praktisch und helfen nicht immer aber oft. Die besondere Stärke von Picasa liegt darin, dass jede Änderung in Picasa eine Änderung in Picasa ist und nicht in der Bilddatei, d. h. Bilddateien bleiben so lange unverändert bis man Picasa sagt, es soll die Dateien ändern, aber selbst dann wird noch eine Sicherungsdatei angelegt. Der zweite große Vorteil liegt in der optimal Anbindung an die Picasa Webalben, für die es als Uploader dient.
Aktuell: Kürzlich ist die erste Beta-Version von Picasa3 mit ein paar interessanten neuen Funktionen erschienen, mehr dazu in meinem Blog.

Paint.net

Paint.net ist die erste richtige Bildbearbeitungssoftware in dieser Liste. Der Funktionsumfang ist für die Größe des Tools gar nicht mal so schlecht, die Bedienung ist eigentlich recht intuitiv und die Software läuft stabil. Ich nutze Paint.net vorwiegend für kleinere Änderungen an bestehenden JPG- oder PNG-Dateien, zum Erstellen neuer Bilder bzw. Grafiken ist es eher weniger geeignet. Allerdings ist es möglich Paint.net mittels Plugins aufzurüsten, sodass auch anspruchsvollere Aufgaben übernommen werden können. Trotzdem würde ich für Grafiken nach Möglichkeit immer ein Vectorgrafikprogramm wie Inkscape verwenden.

ShiftN

Ich muss ja zugeben, ich bin was Bildbearbeitung betrifft echt eine faule Socke. Kürzlich empfahl mir jemand die Software ShiftN, mit ihr lassen sich bei Aufnahmen von Gebäuden die durch die Kameraperspektive entstehenden stürzenden Linien (schiefe Wände) entfernen. Dafür muss man nicht lange an irgendwelchen kryptischen Parametern rumschrauben, meist erreicht man mit den Grundeinstellungen recht passable Ergebnisse. Sowas ist ganz nach meinem Geschmack, man muss nur bei alten Gebäuden aufpassen, dass sie nicht am Ende grader aussehen als sie in Wirklichkeit sind.

Büroanwendungen

Foxit Reader

Der Foxit Reader ist eigentlich der beste Softwarefund der letzten Monate (ein gutes halbes Jahr benutze ich ihn jetzt). Foxit ist ein Ersatz für den Adobe Acrobat Reader, aber im Vergleich zu selbigem sehr viel kleiner und dadurch auch schneller. Der Funktionsumfang soll etwas geringer sein, aber in den letzten Monaten habe ich nichts vermisst.

Dateiorganisation/-verwaltung

7-Zip

Ein sehr mächtiges Tool zum komprimieren und dekomprimieren von Dateien ist das Programm 7-Zip. Es beherrscht alle gängigen Formate, wie ZIP, RAR und TAR und bringt zudem das eigene Format 7Z, das leider recht unbekannt ist, aber sehr gute Kompressionsraten bietet. 7-Zip ist klein und schnell, bietet aber nicht die Möglichkeit selbstextrahierende ZIP-Archive zu erstellen, dafür gibt es aber das Selbe auf 7Z-Basis. Es ist eines der wenigen Programme, bei denen ich meist die neuesten Beta-Versionen verwende, hatte damit bis jetzt jedenfalls noch keine Probleme.