Park City, UTPark Stadt, UT |
veröffentlicht um 01.04.2010 20:30 von Elke Scheidle
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01.04.2010 20:58 wurde aktualisiert.
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 Gegen 8.00 h stehen wir auf; die Nacht war ganz schön kalt, da unser Fenster nicht gut abgedichtet ist. Wir gehen frühstücken und dort ist gerade "rushhour". Einige Famlien mit ihrem Nachwuchs versuchen vergeblich, die Bedürfnisse der Kleinen sowie die eigenen auf einmal zu erfüllen und das klappt nur bedingt. Kaum sitzen die Sprößlinge am Tisch und die Großen versorgen sich mit Kaffee, werden dei Flakes verstreut, der Saft verschüttet und die Muffins in kleinste Teile zerlegt. Das ist hier aber ganz normal und an der Tagesordnung; auch die Tatsache, dass sich die Großen nicht darum kümmern, das Chaos wenigstens halbwegs zu beseitigen. Da der Andrang größer als die Anzahl der Tische, machen wir so schnell wie möglich Platz und kehren zurück in unser Zimmer, das immer noch so aussieht, als habe hier der Sturm von letzter Nacht eine unserer Taschen erwischt. Es ist noch nicht alles eingepackt, haben wir gestern nicht mehr geschafft, jetzt ist Zeit dafür. Wir räumen zumindest so auf, dass das Zimmer für die Roommaid begehbar ist und machen uns dann auf in die City. Erst mal geht es ins Visitorcenter und wir erkundigen uns nach dem naturhistorischen Museum und Antelope Island. Zwischenzeitlich hat die Wolkendecke etwas aufgelockert und es kommt auch ein wenig Sonne durch; also gar nicht so übel, für einen Ausflug in die Natur. Wir fahren auf der I 15 bis hinter Farmington und von dort geht es direkt auf die Insel im Great Salt Lake. Die Strecke zieht sich ganz schön und als wir den State Park erreichen, ist es bereits später Vormittag. Wir berappen 9 $ und fahren erst mal zu den Bisons, die auf der Insel leben. Viele sieht man allerdings nicht, obwohl es im Visitorcenter heißt, dass die Population bei mittlerweile mehr als 6.000 Tieren liegt. Nächster Stop ist das Visitorcenter, das leider etwas sehr dürftig gestaltet ist; da sind wir von den Nationalparks doch mittlerweile sehr verwöhnt. Mit nicht wesentlich mehr Informationen ausgestattet, als sie eh in dem Flyer stehen, den wir beim Parkeingang erhalten haben, fahren wir auf der einzigen längeren Straße an der Ostseite der Insel bis zu deren Ende. Hier könnte man sicher toll wandern, doch dafür ist es heute mit gerade mal 2 °C ziemlich kalt, des weiteren liegt jede Menge Neuschnee und die Trails führen überwiegend ziemlich steil die Berge hinauf. Wir entdecken im Verlauf der Fahrt einen Kojoten und zwei Pronghornantilopen; es sind auch jede Menge Vögel auf der Insel, die man aber nur hört, jedoch kaum sieht. Nach ca. 2 Stunden haben wir bis auf die Trails das meiste gesehen und machen uns auf den Rückweg. Es ist bereits 13.30 h und wir machen erst mal Mittag, besorgen beim Walmart nebenan noch die letzten Mitbringsel und fahren dann wieder Richtung Salt Lake City. Es geht nochmal hinauf zum Capitol und darüber hinaus; doch einen geeigneten Fotostandpunkt, um den Mormonen Tempel abzulichten, finden wir hier nicht. Der beste Ort für ein Foto ist direkt von der 89 aus, aber da können wir nicht anhalten. Weiter geht es noch zum AAA, um ein aktuelles Tourbook von Utah und einen Stadtplan zu holen. Wir haben Glück, es ist kurz nach 17.00 h als wir dort eintreffen und das office macht um 17.30 h dicht. Es geht zurück ins Motel, die Taschen werden noch vollends gepackt und dann geht es noch zum Abendessen in's Lone Star Steak House in Midvale. |
veröffentlicht um 31.03.2010 21:32 von Elke Scheidle
Der Sturm hat über Nacht etwas nachgelassen, es ist aber wie angekündigt heute morgen wesentlich kühler, wenn es auch in Richfield trocken geblieben ist. Gegen 8.00 h gehen wir frühstücken und wir sind allein. Der Inder in der Lobby scheint dies auch zu sein, er fragt uns jede Menge zu unserem Mietauto - nicht einfach, seinen Slang zu verstehen. Allzu viel Früstücksauswahl hat es hier nicht und so sind wir 20 Minuten später "abflugbereit". Je weiter wir nach Norden kommen, desto tiefer hängen die Wolken und es beginnt zu schneien; die Sicht ist gleich Null. Deshalb gibt es heute auch keine Fotos von dem Einheitsgrau, wen interessiert schon eine Autobahn bei Schneetreiben? Was also machen an so einem Tag, an dem man nicht mal einen Hund vor die Türe jagt? Wir fahren erst mal Richtung Innenstadt und klappern noch ein paar Läden ab. Im Gateway Center grüßt von weitem der Schriftzug meines Arbeitgebers; eine sanfte aber eindringliche Ermahnung, dass ich dort in Bälde wieder Tag für Tag hin marschiere? Die Gateway Mall hat viele Geschäfte, aber leider sind diese nicht miteinnander verbunden und da es nach wie vor recht ekelhaft draußen ist, macht das Bummeln hier nicht so viel Spaß. Wir halten uns eine Zeitlang in einem Sportgeschäft auf, schauen dann noch im Apple Store vorbei - dort geht es zu wie einer Cafeteria. Auch wir nutzen kurz das Internet, um uns noch ein wenig zu orientieren. Es gibt noch eine weitere Mall im Stadtteil Midvale, ganz in der Nähe unseres Motels und die ist so, wie wir eine Mall kennen. Dort bummeln wir noch ein wenig herum, finden schließlich noch einen Reisewecker für meine Mutter und dann ist es so spät am Nachmittag, dass wir im Motel einchecken können. Wir räumen das Auto aus und verwandeln unser Zimmer in Kürze in ein Schlachtfeld. Wir beginnen schon mal etwas auszusortieren und zu packen. Gegen 19.00 h machen wir uns auf zum Abendessen und gehen heute zu Sizzlers.
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veröffentlicht um 30.03.2010 21:17 von Elke Scheidle
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30.03.2010 21:23 wurde aktualisiert.
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Unser
Wecker
klingelt um 7.00 h – aufstehen, zusammenräumen und erst mal
frühstücken gehen. Die Auswahl ist reichlich, da kann sich das Best
Western mal ne Scheibe abschneiden. Bis wir alles im Auto haben ist
es kurz vor 8.00 h und wir fahren wieder Richtung Hanksville und
Goblin Valley State Park. Der angekündigte starke Wind ist bereits
da und die Temperatur liegt gegen 10.00 h bereits bei 15 °C. Wir
wollen noch den Little Wild Horse Canyon laufen und uns ist etwas
mulmig bei dem Gedanken, wenn das Wetter heute doch nicht hält. Die
Strecke hinter zum Canyon ist mittlerweile sehr gut ausgebaut; ein
Grader ist gerade am Werk. Am Parkplatz stehen jede Menge Autos –
wir sind also nicht allein und das beruhigt doch ein wenig. Den
Rucksack geschultert, Proviant und Wasser eingepackt und schon kann
es los gehen. Wir sind ziemlich flott unterwegs, haben wir den Anfang
ja schon zweimal gemacht; der weitere Verlauf war jedes Mal wegen
zuviel Wasser oder Schlamm nicht machbar. Heute soll es also klappen.
Und es lohnt wirklich, einen dritten Anlauf zu nehmen – der LWHC
ist wirklich toll, abwechslungsreich und ab und an ein wenig Kraxelei
ist auch dabei. Die farbigen Felsen …. einfach klasse. Andy ist
heute nicht so gut in Form, weshalb wir – als der Canyon breiter
wird und wir den Wegweiser zum Bell Canyon erreichen, eine kleine
Pause einlegen und den Gang etwas zurückschalten. Als wir den Canyon
verlassen, treffen wir auch bald auf eine uns sehr bekannte Straße –
es ist die „Behind the Reef Road“ auf der wir nun einige Zeit
laufen, bis wir wieder zum Eingang des Bell Canyon kommen. Gegen
12.00 h machen wir im Windschatten eines großen Felsen Mittag, Andy
darf sich noch etwas ausruhen und dann geht es weiter. Der Zugang zum
Bell Canyon ist nun schon in Sichtweite, es geht bergab und Andys
Kräfte kehren zurück. Der Bell Canyon ist bei weitem nicht so
spektakulär wie der LWHC, aber auch nicht ohne. Nach 13,4 km
Gesamtstrecke und 3 Stunden 45 Minuten sind wir zurück am Auto,
glücklich endlich "durchgekommen zu sein" und froh, dass das
Wetter gehalten hat. Es gibt erst mal eine Cola und da noch früh am
Nachmittag, fahren wir die Head of Sinbad Road zur Interstate 70. Die
Strecke ist gut zu fahren und trocken; nur einige Abzweige sind noch
voller Schnee und nicht befahrbar. Bevor es auf die Interstate geht,
gönnen wir uns noch etwas „Augenpflege“ - wir klappen die Sitze
zurück und dösen ein wenig. Der Wind nimmt weiter zu und wirbelt
Unmengen Staub auf. Wir fahren bis nach Salina, sehen uns
dort kurz um und fahren dann noch bis Richfield, wo wir im Super 8
ein Zimmer bekommen. Wir machen uns frisch und gehen etwas später
bei Pizza Hut eine Mafiatorte essen. Im Walmart nebenan nehmen wir
noch was zu Trinken mit und dann ist Schluss für heute. |
veröffentlicht um 29.03.2010 21:51 von Elke Scheidle
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01.04.2010 20:29 wurde aktualisiert.
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Wir
stehen um kurz nach 7.00 h auf und machen uns Frühstück im Zimmer;
bei Best Western ist dies nicht im Preis inbegriffen. Wir haben immer
eine „Notration“ dabei und so gibt es Oatmeal, Obst, Kaffee und
Tee. Same procedure as every day – das Zimmer räumen und
auschecken. Wir fahren ins Visitor Center vom Capitol Reef NP und
erfahren, dass lediglich die Caineville Wash-Road befahrbar ist, die
Hartnet Road ist „impassable“, der Fremont River führt zuviel
Wasser, das Bankett ist zu weich und die Fließgeschwindigkeit wegen
der noch anhaltenden Schneeschmelze zu hoch, als dass wir diesen
queren könnten. Wir nehmen also die „billige“ Variante und
fahren Richtung Caineville und auf gleichnahmige Road, die uns zum
Temple of the Sun and Moon bringt. Im ersten Abschnitt ist die
Strecke gut befahrbar, dann wird sie etwas rauher und im Verlauf muss
immer wieder mal für einen Wash oder ein paar durch Regen
entstandene Auswaschungen abgebremst werden. Ansonsten kommen wir
aber gut durch. Erster Halt ist dann beim Looking Glass Rock und bei
den beiden „Tempeln“, die von der Weite aus gar nicht so
beeindruckend sind, als wenn man kurz davor steht. Wir fahren noch
hinter bis zur Kreuzung, wo es zum Valley Overlook geht und drehen
dort um. Eine Straße zweigt hier nach rechts ab zur Interstate 70,
27 Meilen lang und wie wir später im BLM erfahren, wäre diese
ähnlich gut der bisherigen Strecke befahrbar gewesen (aber was
machen wir an der I70, wenn wir da erst mal gar nicht hin wollen?).
Gut zu wissen, dass es da eine Verbindung gibt; heben wir uns mal für
später auf. Wir haben gesehen, was es hier zu sehen und machen uns
auf den Rückweg. Gegen 12.00 h machen wir Mittag, es ist heute mit
16 °C wieder warm und wir können im Freien sitzen. Für die Tour
dort hinter mit einigen Stops haben wir gesamt etwa 4 Stunden
benötigt. Wir fahren noch nach Hanksville ins BLM Office (für all
diejenigen, denen das nichts sagt – BLM heißt Bureau of
Landmanagement). Wir erkundigen uns nach den Bedingungen für den
Little Wild Horse Canyon und dieser sei passierbar. Für heute ist
dieser Marsch allerdings zu lang, denn mit 4 Stunden rechnen wir für
den gesamten Rundweg. Jetzt ist es nach 14.00 h und wir beschließen,
das Vorhaben auf morgen früh zu verschieben. Im Bull City Market
nehmen wir noch ein paar Tomaten mit und es geht zurück nach Torrey.
Wir halten an dem kleinen Wasserfall des Fremont River und machen ein
paar Fotos; nächster Stop ist der Parkplatz zur Hickman Bridge, wo
wir noch hin wollen. Der Trail dorthin ist einfach 1 Meile lang und
geht erst mal nach oben. In der Sonne mit mittlerweile fast 20 °C
kommen wir schnell ins schwitzen; die Umgebung ist aber unglaublich
farbenfroh und schön – vergleichbar mit dem Grand Staircase, nur
dass man keine weite Anfahrt in Kauf nehmen muss. Die Hickman Bridge
ist gewaltig und jetzt am Nachmittag ganz gut von „hinten“
beleuchtet, im Hintergrund hat man dann noch etwas von den weißen
Berggipfeln der Henry Mountains auf dem Foto. Den Rundweg können wir
wärmstens empfehlen; hätten wir das schon früher gewusst, wären
wir hier nicht immer nur durchgerauscht. Wir machen noch einige Fotos
und dann geht es nach Torrey, dieses Mal ins Days Inn. Wir besorgen
an der Tankstelle nebenan noch Wasser für die Wanderung morgen und
machen uns frisch. Essen gibt es bei Slackers Burger und da noch früh
am Tag, fahren wir noch zum Sunset Point. Die Sonne geht zwar heute
nicht so spektakulär unter, aber einige Stimmungsbilder gibt es
noch.
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veröffentlicht um 29.03.2010 21:03 von Elke Scheidle
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29.03.2010 21:24 wurde aktualisiert.
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Wir
konnten gestern nicht mehr ins world wide web – die Verbindung hier
in Blanding ist miserabel, auch konnte man uns das Passwort, das beim
Einloggen verlangt wird, nicht sagen. Wir gehen gegen halb acht
frühstücken und Elke verteilt erst mal ihre Haferflocken auf dem
Teppich – wie peinlich. Im Frühstücksraum steht ein Handfeger,
mit dem sie das Gröbste beseitigen kann. Bei uns wäre sofort ein
Handstaubsauger oder ein großer zur Hand, um das Missgeschick zu
entfernen. Na ja, wir sind eben nicht zu Hause. Anschließend noch
schnell in die Lobby, um wenigstens eine Nachricht an zu Hause zu
schicken, dass bei uns alles in bester Ordnung ist. Wir
räumen das Feld und sind um 9.00 h am Abzweig zur BLM 262 oder
Butler Wash Road. Wir fahren bis zum nicht übersehbaren Fishmouth in
der Comb Ridge, stellen das Auto dort ab und packen unsere Rucksäcke
mit Proviant und machen uns auf in den Wash. Hier hat es viele
Trails, die alle in die gewünschte Richtung führen. Die Alkoven mit
den Ruinen sehen wir uns nur kurz an; wir wollen erst mal zum
Fishmouth selbst und der Weg nach oben ist sehr steil, führt über
Geröll und hier ist Vorsicht geboten. Die vorletzte Cave vor dem
Fishmouth liegt steil oben in der Wand und die sehen wir uns als
erstes ausgiebig an. Interessant sind die Pictographs am Boden; die
beim ersten Blick gar nicht so auffallen. Es gibt jede Menge dort;
sehr viele Fußabdrücke von Tieren und auch Fußabdrücke von großen
und kleinen Menschen wurden hier in den weichen Sandstein geritzt,
sie sind sehr gut abgebildet. Im Fishmouth selbst gibt es noch jede
Menge Überreste von Grundmauern, mehrere Granaries und Grindstones –
hier gibt es nur ein paar Handabdrücke an der Rückwand der Cave,
die gewaltig groß ist. Uns fällt auf, dass die Akkustik im gesamten
Canyon sehr gut ist; wir hören bereits Stimmen von den vorderen
Caves, ohne dass wir die Leute sehen. Auch hallt es hier in der
Fishmouth Cave ganz gewaltig – wenn hier jemand an Blähungen litt,
dann bekamt dies die gesamte Gemeinschaft mit. Wir sehen uns
ausgiebig um und machen uns auf den Rückweg, als eine Familie mit
zwei Kindern ankommt. Wir gehen aber nur ein Stück weit zurück und
krabbeln dann rechter Hand die Felswand hoch, um auf die Comb Ridge
zu gelangen. Der Aufstieg hat es in sich, ist sehr steil, aber
machbar und gegen 12.00 h stehen wir oben auf dem Bergkamm. Hier ist
es nicht mal windig und wir machen hier in der Sonne bei herrlichem
Ausblick Mittag. Einige Bilder später packen wir wieder zusammen und
steigen auf der anderen Seite ab. Das Gefälle ist auch hier nicht
ohne und jeder Schritt geht gewaltig auf die Knie. Wir kommen gut
wieder nach unten und nehmen uns nun die beiden anderen Caves vor.
Hier gibt es jede Menge Tonscherben und es ist sehr interessant, wie
unterschiedlich diese sind. Viele haben die „Basketmaker-Prägung“,
andere sind ganz glatt und bemalt, wiederum andere sind nur aus
hellem Lehm und haben keine Verzierung. Wir staunen, dass dies alles
hier so herumliegt. Wir machen noch jede Menge Fotos, wenn auch das
Licht nicht optimal ist – Licht und Schatten machen etwas Probleme.
Gegen 14.30 h sind wir zurück am Auto, eine gute halbe Stunde später
sind wir wieder auf der UT 95 und fahren gegen Westen nach Hanksville
und Torrey. Das Visitor Center des Capitol Reef hat bereits seit
16.30 h geschlossen, jetzt ist es 17.00 h; wir wollten uns noch nach
den Straßenbedingungen im Cathedral Valley erkundigen. Morgen ist
aber bereits um 8.00 h geöffnet. Im Best Western finden wir ein
Zimmer, machen uns frisch und gehen noch bei Chillz was essen.
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veröffentlicht um 28.03.2010 20:32 von Elke Scheidle
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28.03.2010 21:13 wurde aktualisiert.
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Heute
stehen wir etwas früher auf, packen schon mal unsere Sieben Sachen
zusammen und sind um halb acht Uhr in der Lobby zum Frühstück.
Kurze Zeit später sind auch Christian und Astrid da und wir können
noch ein wenig quatschen. Um 8.00 h sind wir fertig, verabschieden
uns und kehren Moab den Rücken. Es ist jede Menge los, heute beginnt
die Jeep Safari und viele Offroad Fahrzeuge sind in der „City“.
Die Sonne scheint zwar, doch in den La Sal Mountains hängen graue
Wolken, auch sieht es in südlicher Richtung nicht ganz so gut aus.
Als wir auf der I 191 Richtung Monticello fahren gewinnen wir an Höhe und es beginnt leicht zu
schneien, auch liegt die Temperatur jetzt nur noch bei 1 °C. Wir
biegen ab auf die Straße zum Needles District und erreichen um Punkt 10.00 h das
Visitorcenter, gehen gleich nach „hinten durch“ und werden umgehend bedient; ein Pärchen vor uns ist sich wohl noch nicht einig,
was sie unternehmen wollen. Wir bekommen heute das erste Permit des
Tages, die Trailconditions seien prima, nur im vorderen Bereich bis
zur Kreuzung vom Salt Creek stehe ein wenig Wasser, so teilt man uns
mit. Wir berappen 5 $, unsere Daten sind noch im Computer von unserem
vor zwei Jahren gemachten Hike zum Angel Arch und so geht alles ganz
schnell. Wir erkundigen uns noch nach dem Thirteen-Faces-Panel und es
heißt, wir würden dieses sicherlich gut finden, weil erst gestern
eine Rangerin dort war und man noch die Fußspuren sehen kann. Den
Zahlencode für das Schloss haben wir und nun kann es los gehen. Wir
passieren kurze Zeit später das Gatter und sind gespannt, ob wir mit
unserem Auto die Strecke bewältigen können. Zeitweise ist der Sand
etwas tiefer und unser Frontspoiler scharrt, doch es klappt ganz gut.
Eine Stelle hat ziemlich tiefen Matsch und Fahrrillen; wir
kommen aber auch hier gut durch. Im Horse Canyon angekommen fahren
wir die einzelnen Punkte ab; Paul Bunyons Potty, die Tower Ruin, dann
zum Thirteen Faces Panel, das nur noch 10 Faces aufweist. Wir finden
das Panel, das befindet sich jedoch nicht wie von uns irrtümlich vermutet hoch
oben an einer Wand, sondern oberhalb des Washes und ist gut zu
erreichen. Ganz in der Nähe befinden sich auch noch die Überreste
einer Granary und wir kämpfen uns durch dichtes Gestrüpp dort hin.
Vor der Granary wurde auf dem Felsen Getreide gemahlen; die
Schleifspuren sind deutlich zu sehen. Es geht zurück zum Auto, wir
machen mittag und obwohl die Sonne scheint, weht ein eisiger Wind von
den Bergen her. Eine halbe Stunde später geht es weiter bis zu einem
Felsüberhang, unter dem der Trail verläuft und wir mit unserem
Dachträger nicht mehr durchkommen. Hier haben schon mehrere
Fahrzeuge mit dem Dach geschrammt. Wir parken das Auto und machen uns
zu Fuß auf zum Castle Arch. Der Hike dorthin verläuft durch ein
abwechslungsreiches Seitental, mit ein paar kleinen Klettereinlagen,
uralten Pinion Pines und schließlich einem schönen Blick auf den
Arch hoch oben in der Felswand. Nach etlichen Fotos und ein wenig
Verschnaufpause geht es zurück zum Trail und weiter zum Fortress
Arch. Auch der Trail dorthin ist ganz nach unserem Geschmack, das
letzte Stück geht massiv nach oben und ist „challenging“, wie
uns ein Mitstreiter, der bereits auf dem Rückzug ist, mitteilt. Wir
gehen bis zum Ende des Trails, der kurz unterhalb des Arches hoch
oben in der Felswand sein Ende findet. Wir sind etwas enttäuscht,
dass es nicht bis ganz nach oben geht; sind aber am nächsten dran –
weiter geht es wirklich nicht. Auch hier gibt es eine ausgiebige
Fotoaktion und wir machen uns wieder auf den Rückweg. Um 15.00 h
sind wir zurück am Auto und fahren aus dem Canyon. Wir entdecken
noch eine Granary, die wir auf dem Herweg total übersehen haben.
Gegen 16.00 h passieren wir das Gatter und fahren nach Blanding, wo
wir um 17.30 h im Comfort Inn Motel einlaufen und unser Zimmer
beziehen. Wir machen uns noch kurz frisch und gehen nebenan im Old
Thymer Restaurant, das mittlerweile seinen Charme etwas verloren hat, einen Burger essen.
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veröffentlicht um 26.03.2010 21:37 von Elke Scheidle
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26.03.2010 22:34 wurde aktualisiert.
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Wir beginnen unseren heutigen Tag erst gegen 8.00 h, gehen in die Lobby zum Frühstück und Christian gesellt sich etwas später nochmal für einen zweiten Kaffee dazu; die beiden waren bereits vor uns hier. Es ist grau in grau und man riecht den Regen, also ist heute ein Programm mit kurzen Einlagen gefragt. Gravelroads zu befahren scheidet eh schon aus. Nach 9.00 h räumen wir unser Zimmer und machen uns auf zur Potash Road. Auf dem Weg dorthin beginnt es zu nieseln und als wir den Parkplatz zum Corona Arch erreichen hat es sich so richtig "eingespielt". Wir packen uns trotzdem ein und machen uns auf den Weg; der Trail ist gut zu laufen, auch die Strecken über Slickrock sind kein Problem. Mit uns ist noch ein Paar unterwegs. Nach ca. 1 Stunde haben wir unser Ziel erreicht, wir fotografieren, was bei diesen Bedingungen eher schlecht als recht ist, sehen uns noch den Bowtie Arch an und machen uns dann auf den Rückweg. Mittlerweile regnet es richtig und als wir kurz nach 11.00 h am Auto sind, sind wir gut durchgeweicht. Wir wärmen uns erst mal auf und fahren noch die Potash Road hinter bis zur Boat Ramp am Colorado. Hier sieht es wegen der Tamarisken-Beseitgungsaktion ziemlich wüst aus; teilweise sind die Büsche abgebrannt worden und nun wird gerodet. Auch auf der gegenüberliegenden Seite des Colorado wird gerodet um neue Campingplätze anzulegen. Wir fahren ein Stück die Long Canyon Road hoch, doch als die Serpentinen beginnen, wird der Untergrund ziemlich schmierig und wir müssen umdrehen, wenn wir nicht "abschmieren" wollen. Mittlerweile hat der Regen nachgelassen, es wird heller, es kommt sogar ein wenig blauer Himmel und Sonne durch - na also, geht doch. Wir drehen also um und fahren auf der Potash Road bis zum Parplatz des "Culvert". Dies ist ein mannshohes Abflussrohr, durch das man von der Straße in den dahinterliegenden Wash und auf den Trail zum Jeep Arch gelangt. Wir machen hier noch mittag und starten gegen 1.00 h den Hike, der nur anfangs im Wash verläuft und dann kontinuierlich an Höhe gewinnt. Nach ca. 1,5 Stunden kommt der Arch in Sicht und wir steigen noch vollends hinauf. Von dort oben hat man eine tolle Aussicht in die umliegenden Canyons, nur die La Sal Mountains sind von Gewitterwolken eingehüllt. Wir machen hier oben in der Sonne etwas Pause und marschieren dann wieder zum Auto zurück. Die Wanderung hat sich absolut geloht. Im Wash, kurz vor dem letzten Pool, kommt in Elke wieder mal das Kind durch und sie bringt den kleinen Wasserfall zum laufen ..... Um 16.00 h sind wir zurück am Auto und haben noch Zeit für einen Abstecher in den Arches; hier wollen wir noch ein paar Fotos von den Courthousetowers machen; die wir noch bei keinem Besuch für ein Foto für würdig befunden haben. Es ziehen wieder schwere Regenwolken auf und gegen 16.30 h fahren wir zurück zum Motel, klopfen bei unseren Zimmernachbarn und verabreden uns fürs Abendessen. Wir laden noch Bilder, suchen für morgen eine Unterkunft und gehen noch Duschen, dann ist es auch schon Zeit. Essen gibt es heute direkt nebenan in der La Hacienda. Wir müssen nicht lange warten, das Essen dauert dagegen etwas länger, bis es unseren Tisch erreicht. Wir setzen uns anschließend noch auf einen Absacker zusammen und lassen den heutigen Tag ausklingen. |
veröffentlicht um 26.03.2010 21:05 von Elke Scheidle
 Die Sonne scheint heute morgen, es hat um die 0 °C und als wir in die Lobby zum Frühstück gehen, sitzt dort ein Teenie mit Shorts, T-Shirts und kurzen Söckchen und immerhin Turnschuhen. Wir frösteln schon auf dem Weg vom Zimmer in die Lobby und können nicht verstehen, dass man zu dieser Jahreszeit bereits Sommerklamotten trägt und nicht friert. Wir deutschen scheinen schon sehr verweichlicht. Die Frühstücksauswahl ist reichlich, wir halten uns aber nicht länger als nötig und wollen anschließend nochmal die Wettervorhersage für den Needles District im Canyonlands NP prüfen. Im Zimmer haben wir keinen Empfang, also wieder vor in die Lobby - für morgen wird Regen angesagt und nun ist guter Rat teuer. Jetzt geht es erstmal nach Ridgeway und wir nehmen noch den kurzen Abstecher hoch, um ein Foto von der tiefverschneiten Sneffels Range zu machen. Dort oben hat es noch viel Schnee, wenn auch die Gravelroad geräumt und gut befahrbar ist. Hier kann man direkt vor der Haustür Langlaufen gehen, scheinbar ist dies nicht von großem Interesse, denn die weiten Schneeflächen sind unberührt. Es geht wieder hinunter auf den Highway und das nächste Ziel ist Telluride. Erst einmal wird hier Elkes Tchibo-Skijacke "gespendet". Hier gibt es mitten im Ort ein Regal, in dem gut erhaltene, nicht mehr benötigte Kleidung abgelegt werden kann. Wir gehen weiter zur "Gondola" Talstation und nehmen die Freifahrt hinauf und sind mitten im Skigebiet. Schnee hat es auch hier jede Menge, die Pisten hier sind sehr anspruchsvoll und die Abfahrten ins Tal bis auf eine blaue alle schwarz. Wir machen ein paar Fotos und fahren dann wieder runter, drehen im Ort noch eine kleine Runde - Elkes Jacke hat den Besitzer gewechselt, sie liegt jedenfalls nicht mehr im Regal. Wir machen hier Mittag und beratschlagen, wie es nun weiter gehen soll. Der Plan, weiter in den Süden zu fahren scheitert daran, dass wir das Motel in Moab für Freitag nicht mehr canceln können und die Aussicht in den Canyonlands zu fahren und dort wegen Regen nichts unternehmen zu können ist auch nicht gerade verlockend. Also geht es jetzt über die Berge wieder hinüber nach Utah und wir buchen für eine weitere Nacht in Moab, denn dort kann man selbst bei schlechtem Wetter ein paar kleinere Unternehmungen starten. Gegen 17.00 h sind wir im Inca Inn, bekommen auch für diese NAcht noch ein Zimmer und klopfen mal bei Christian und Astrid an der Zimmertüre, den mit den beiden wollten wir uns bereits vor zwei Tagen hier treffen. Wir verabreden uns zum Abendessen und haben einen sehr netten kurzweiligen Abend zusammen in der Moab Brewery. |
veröffentlicht um 24.03.2010 19:19 von Elke Scheidle
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24.03.2010 20:04 wurde aktualisiert.
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Auch heute beginnt unser Tag nicht so früh; wir gehen frühstücken, packen mal wieder zusammen und gehen noch im nahen Safeway tanken. Die dichte Wolkendecke von gestern hat sich gelockert, die Sonne scheint, von der Grand Mesa her weht ein eisiger Wind. Wir fahren auf die Interstate und wollen via Powderhorn über die Mesa; lt. Internet sei dies möglich. Falsch gedacht, bereits nach einigen Meilen auf der I 70 weist uns ein Schild darauf hin, dass der Highway 65 wegen Neuschnee und Lawinengefahr gesperrt ist. Wir drehen also um und fahren auf der 6 nach Grand Junction und schließlich nach Delta. Dort nehmen wir den Abzweig nach Cedaredge, heute hätten wir endlich mal Zeit für das Museum, das bei den letzten beiden Besuchen wegen Zeitmangels immer aufgeschoben wurde. Leider auch kein Glück, das Museum ist "closed for season". Zurück auf der 65 weist auch hier ein Schild darauf hin, dass die Mesa geschlossen ist - aber erst ab Meile 28 und wir beschließen, wir fahren soweit es eben geht. Das endgültige "Aus" - eine Schranke befindet sich nach dem Trailhead zum Crag Crest Trail. Dort befindet sich noch eine Lodge - auch geschlossen - und wir machen erst mal Halt, um ein paar Bilder von der Szenerie hier zu machen. Zum Teil sind die Schneemassen von den Dächern gerutscht und hüllen die Hütten und Häuser ein wie ein Mantel. Die Sonne scheint, mit - 5°C und leichtem Wind ist es mehr als frisch. Wir fahren ein Stückchen zurück bis zum Visitorcenter - auch das liegt noch tief im Winterschlaf - stellen unser Auto dort ab und laufen ein Stück auf der Straße bis zum zugefrorenen Ward Lake, an dem wir vor zwei Jahren im Herbst auf dem Campground gezeltet haben. Die Landschaft ist auch in weiß absolut toll und nun haben wir mal eine Vorstellung, wie es hier im Winter aussieht. Wir marschieren noch ein Stück weiter bis zur Thunder Mountain Lodge, die  ganzjährig geöffent ist. Ein Stück weiter geht es noch am Alexander Lake und dann drehen wir wieder um und machen Mittag im Auto. Es sind ein paar wenige Langläufer unterwegs; das würde uns auch Spaß machen - ansonsten hat man hier die Natur und die Ruhe ganz für sich allein. Es ist noch früh am Nachmittag, als wir nach Montrose fahren. Wir schauen bei unseren Alaska-Bekannten vorbei, doch die sind leider nicht zu Hause. Nun haben wir mehr Zeit, als gedacht und gehen aus Verlegenheit noch Wäsche waschen, da wir die Übernachtung in Montrose heute morgen, noch nicht wissend, das das mit der Mesa nicht so klappt wie gedacht, fix gebucht haben. Später gehen wir noch zu Burger King was Essen und lassen den Abend im Days Inn ausklingen. |
veröffentlicht um 23.03.2010 20:32 von Elke Scheidle
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23.03.2010 20:53 wurde aktualisiert.
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Heute
lassen wir es etwas geruhsamer angehen und stehen erst um kurz nach 8.00 h auf. Andy meint im Halbdämmer, es sei ja noch früh am Tag und dunkel draußen; falsch gedacht, die Vorhänge lassen die Sonne nicht ins Zimmer. Wir machen uns Frühstück und räumen wieder mal alles ins Auto. Der Wetterbericht meldet für heute Nachmitta
g Regen und wir haben uns gestern noch kurzerhand entschlossen, einen Abstecher nach Colorado zu machen. Die ersten Gewitterwolken ziehen schon auf und es weht ein kalter Wind. Erst mal holen wir uns noch bei Starbucks einen Kaffee, der hier im Zimmer ist wirklich zum abgewöhnen. Es geht auf den Kane Creek Blv und auf der linken Seite des Colorado entlangRichtung Hurrah Pass. Die Strecke durch den Canyon ist reizvoll und die Gravelroad gut zu fahren. Erst als der Trail allmählich ansteigt, wird es etwas rauher - ein Grader ist gerade am Werk, die Strecke zu bearbeiten. Hin und wieder gibt es ein paar steinige Abschnitte zu bewältigen, aber auch das klappt problemlos. Hier sind auch jede Menge ATV's unterwegs, auch bei Bikern - den motorisierten als auch denen mit eigenem Kraftantrieb scheint die Strecke beliebt. Am Pass oben machen wir Halt und ein paar Fotos und unterhalten uns mit den ATV-Fahrern aus Colorado, denen wir den Vortritt gelassen haben. Auch hier weht der Wind frisch und lässt uns schnell frösteln und wir drehen hier wieder um. Für die weitere Strecke zu den Chicken Corners ist unser Auto nicht geeignet. Um kurz vor 12.00 h sind wir wieder am Colorado und machen dort auf einem Campground einen kurze Mittagspause. Dann geht es aus Moab hinaus, zur Interstate und weiter nach Grand Junction, wo wir am Nachmittag eintreffen. Mittlerweile regnet es, auf den Bergen Colorado's fällt Schnee. Wir erledigen noch einige Besorgungen, gehen im Golden Corral was essen und fahren ins Motel. |
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