RUHE AM BILSTER BERG

Aktuelles

03.05.2012  Rennstrecke darf nach wie vor nicht betrieben werden !

http://www.nw-news.de/lokale_news/hoexter/hoexter/6674916_Bilster_Berg_Rennstrecke_geht_vorerst_nicht_in_Betrieb.html




Grüne Vorsitzende Claudia Roth:

Sorge um die Zukunft der Region durch den  Bau der Rennstrecke!

Besorgt und solidarisch zeigte sich die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Claudia Roth, bei einem Informationsbesuch bei der „Interessengem
einschaft Ruhe am Bilster Berg“.

Claudia Roth nutzte ihren Besuch beim Read-Festival und traf sich auch mit Mitgliedern der IG "Ruhe am Bilster Berg", um sich über das Projekt zu informieren. Anhand aktueller Fotos vom Baufortschritt konnte sie sich so ein genaues Bild vom derzeitigen Stand machen.

„Das ist doch eine Planung aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts!“ so Claudia Roth im Gespräch mit Betroffenen über die im Bau befindlic
he Rennstrecke zwischen Bad Driburg und Nieheim. „Das spricht jedem Ansatz und Prinzip von Nachhaltigkeit Hohn!“
Roth kritisierte die Vorstellung, mit dem Projekt  eine wirtschaftliche Belebung der Region bewirken zu wollen. Dies sei völlig wirklichkeitsfremd. Die Stärke des Kreises Höxter sei die attraktive Natur- und Kulturlandschaft. Mitten in diese zauberhafte Gegend eine Rennstrecke für Autos und Motorräder zu bauen, führe doch alle Anstrengungen, das Kulturland Kreis Höxter touristisch nach vorn zu bringen, ad absurdum.
Schon die Tatsache, dass hier vor Ort beharrlich geleugnet werde, es handele sich um eine Rennstrecke, in der bundesweiten Presse aber ganz selbstverständlich für eine Rennstrecke geworben werde, mache doch deutlich, wie gravierend der Eingriff in die Natur sein müsste und welche Risiken dieses Projekt für den Kreis Höxter mit sich bringen würde.
Dr. Ulrich Kros von der „Interessengemeinschaft Ruhe am Bilster Berg“ stellte klar, dass sich der Widerstand nicht im Abwarten der Gerichtsentscheidungen erschöpfe.
„Wir sind entschlossen, einen Weg zu finden, der dieses unsinnige und für Menschen und Natur inakzeptable Projekt verhindern kann.“




Konsequenzen nach Bilster Berg-Panne

Die Panne bei den Bauarbeiten für die Autoteststrecke „Bilster Berg“ in Bad Driburg-Pömbsen hat jetzt Konsequenzen für die Verantwortlichen. Der Kreis Höxter kündigte ein Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro an, nachdem auf dem Gelände ein Becken mit Bauschlamm übergelaufen und das Wasser in einen Bach geflossen war. Seiner Meinung nach hätte das Bilster Berg-Team den Dammbruch rechtzeitig verhindern müssen. Laut Geschäftsführer Hans-Jürgen von Glasenapp hält sich der Schaden allerdings in Grenzen:

Das Bilster Berg Team will jetzt beim Kreis Höxter eine Genehmigung beantragen, in ähnlichen Fällen künftig sauberes Wasser kontrolliert abfließen zu lassen.

Konsequenzen nach Bilster Berg Panne    Radio Hochstift am 23.01.2012


Pannen am Bilster Berg

Bei den Bauarbeiten für die Test- und Präsentationsstrecke „Bilster Berg“ bei Bad Driburg-Pömpsen ist es zu Pannen gekommen. Aufgrund des Niederschlags in den vergangenen Tagen sind Absetzbecken übergelaufen. Das mit Bauschlamm verunreinigte Regenwasser floss zunächst in ein Waldstück und dann weiter in einen Bach. Eine Gefahr für die Umwelt besteht nach Angaben der Bauherren nicht. Auch ein anderes, ökologisch angelegtes Becken lief in den vergangenen Tagen voll und drohte zu brechen. Das Wasser wurde in ein anderes Absetzbecken abgepumpt – in den kommenden Tagen soll mehr Platz für den Niederschlag geschaffen werden.

Pannen am Bilster Berg    Radio Hochstift am 21.01.2012



So sehen die "Pannen" tatsächlich aus:













Klage gegen gräfliche Rennstrecke im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge

Neben vier Klagen von betroffenen Anwohnern aus Nieheim und den angrenzenden Ortschaften hat nun auch der BUND-NRW beim Verwaltungsgericht in Minden Klage gegen die Genehmigung zur Errichtung und Betrieb der Renn- und Teststrecke am Bilster Berg erhoben.

"Es bestehen erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der erteilten Genehmigung.!", urteilt Dr. Frank Niederstadt, Rechtsanwalt aus Hannover, der den BUND in Sachen Bilster Berg vertritt. Am 29. Juli hatte der Kreis Höxter das BImSch-Verfahren mit der Genehmigung der Rennstrecke in nächster Nähe zum ostwestfälischen Ackerbürgerstädtchen Nieheim und der Kurstadt Bad Driburg abschließen wollen. Schon seit Jahren aber machen die Bürger Nieheims in der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" gegen das 34-Millionen-Euro-Projekt mobil. "Als Nieheimer und Bewohner der umliegenden Ortschaften haben wir uns zuerst mit den Belastungen auseinander gesetzt, die auf den Menschen einwirken", so Dr. Ulrich Kros, Sprecher der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". "Der Lärm", so Kros weiter, "wird beim Betrieb der Renn- und Teststrecke nicht erträglich bleiben! Das sogenannte Lärmgutachten von Professor Schaffert bildet das, was Nieheim in Sachen Lärm erwartet, nicht vollständig ab!" Die Interessengemeinschaft sieht sich in ihrer Einschätzung zwischenzeitlich durch eine Prüfung des Gutachtens durch den TÜV Nord bestätigt. "In der Auseinandersetzung mit den Plänen zum Rennstreckenprojekt war ziemlich schnell klar, dass nicht nur der Mensch, sondern auch streng geschützte Tiere und Pflanzen am Bilster Berg von den gräflichen Ideen einer Rennstrecke in OWL bedroht sind!", berichtet Dr. Kros. "Die Naturschutzverbände beobachten die Verfahren zur Errichtung der Renn- oder Teststrecke am Bilster Berg schon seit Jahren mit großer Sorge!", weiß Bernd Meier-Lammering, stellvertretender Vorsitzender des BUND-NRW, "In alle Verfahrensschritte seit der Änderung des Regionalplanes haben die Verbände sich mit kritischen und ablehnenden Stellungnahmen eingebracht." "Auch die Abarbeitung des Naturschutzrechts in der Genehmigung genügt nicht den zu stellenden Anforderungen.", ergänzt Rechtsanwalt Dr. Niederstadt. "Nach umfangreicher Prüfung der Genehmigung, der Antragsunterlagen und Gutachten sind wir sehr zuversichtlich, dass unsere Klage vor dem Verwaltungsgericht Erfolg haben wird.", so der BUND-NRW-Vize Bernd Meier-Lammering. "Wir sind froh, dass wir mit der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" einen Partner vor Ort haben, der für den Lärmschutz genauso eintritt wie für den Artenschutz!" Die Interessengemeinschaft und der BUND-NRW haben sich zu einem Bündnis mit dem Ziel zusammengeschlossen, eine Klage des Naturschutzverbandes zu realisieren und dafür in Form von Spenden die finanziell notwendigen Mittel aufzubringen.

Weder der BUND-NRW noch die Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg" haben Verständnis dafür, dass Graf Oeynhausen-Sierstorpff und sein Bilster Berg Drive Resort am Termin des "ersten Spatenstichs" am Dienstag, 27.09.2011, festhalten. "Jetzt ist nicht die Zeit für pompöse Feiern und den Streckenbau! Projektbetreiber und Kreis sollten sich endlich ernsthaft mit dem auseinandersetzen, was wir schon seit Jahren gegen dieses Monsterprojekt vortragen.", so Dr. Ulrich Kros, "Die Klage des BUND-NRW sollte auch ein Signal an die Investoren des Rennstreckenprojektes sein. Am Bilster Berg investiertes Geld ist nicht so sicher, wie Graf Oeynhausen-Sierstorpff und seine Mitarbeiter glauben machen wollen!"

 

 

 

Erstmal DANKE !!!!

Wir sind froh, Ihnen/Euch mitteilen zu können, dass die Klage des BUND-NRW gegen die Renn- und Teststrecke am Bilster Berg am Montag, 26.09.2011, beim Verwaltungsgericht Minden eingehen wird! 

Wir haben wieder eine Hürde in der Auseinandersetzung mit diesem Projekt genommen! Möglich wurde das nur, weil so viele in sehr kurzer Zeit so viel gespendet haben! Der BUND war beeindruckt davon, dass wir in so kurzer Zeit soviel Geld zusammengetragen haben. Das Ziel, für eine sichere Finanzierung der Gutachten, der Rechtsanwaltskosten und des Falles der Fälle (ein Urteil gegen uns) weitere 10.000 € aufzubringen, haben wir noch verfehlt. BUND und Interessengemeinschaft sind nun aber ganz zuversichtlich, dass wir die Kosten des Verfahrens auch in Zukunft noch durch Spenden finanzieren können!

Erst einmal heißt es jetzt: DANKE!!!!!!!!!!  Danke Ihnen/Euch allen, für jede Spende und für das damit verbundene Vertrauen in die Arbeit des BUND und der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". Wir werden für Sie/Euch, für Nieheim und Nieheims Umwelt weiter am Ball bleiben und brauchen dazu weiter Ihre/Eure Unterstützung!!

Übrigens: Wer mit seiner Spende solange warten wollte bis sicher war, dass das Geld auch tatsächlich für die  Klage gegen die Strecke Verwendung findet, sollte jetzt spenden! Den Verwendungszweck "Ruhe am Bilster Berg"  auf der Überweisung bitte nicht vergessen!

BUND NRW, Konto-Nr. 8 204 700, BLZ 370 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft Köln),  Verwendungszweck RUHE AM BILSTERBERG








Letzte Aktion -
vor dem Kurpark in Bad Driburg am 16.07. um 10 Uhr



Wir befürchten zusammen mit dem Umweltverband BUND-NRW, dass der Kreis Höxter in absehbarer Zeit das sogenannte BImSch-Verfahren beenden und die Test- und Präsentationstrecke am Bilster Berg endgültig genehmigen wird. Wir erbeiten gemeinsam eine Strategie, die eine Klage gegen diese Genehmigung ermöglicht.

Unterstützen Sie unsere Ziele und eine Klagevorbereitung gegen die "Test- und Präsentationsstrecke" am Bilster Berg
Die Vorbereitungen laufen bereits!!!!


Konto 8 204 700
BLZ 370 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft Köln)
Verwendungszweck:RUHE AM BILSTER BERG
Kontoinhaber BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Für Spenden bis zu 200,- € gilt der Überweisungsbeleg als Spendenbescheinigung, Spenden darüber hinaus werden über eine separate Bescheinigung vom BUND belegt


Wir wehren uns:

gegen Naturzerstörung am Bilster Berg

gegen Verlärmung von Nieheim und Umgebung

gegen Willkür, Bevormundung, unfaire Behandlung

 

        Wir sind für:

Stärkung unserer Kulturlandschaft

Erhalt des Luftkurortes Nieheim

Allgemeinmwohl vor Eigennutz


Naturschutzbelange und Bürgerinteressen mit Füßen getreten!

Die Interessengemeinschaft „Ruhe am Bilster Berg“ aus Nieheim ist über die kurzfristige Genehmigung der Baufeldräumung am Bilster Berg schockiert

 Die Naturschutzverbände sowie nieheimer und driburger Bürgerinnen und Bürger, die dem Kreis noch vor kurzem Ihre Bedenken bezüglich der Rennstrecke am Bilster Berg in ihren Einwendungen vorgetragen haben, sind bestürzt über die unangekündigte und kurzfristige Genehmigung der Baufeldräumung durch den Kreis Höxter. "Wir sind wütend und traurig darüber, dass der Kreis nun selbstherrlich und die Interessen der Bürger missachtend diese Entscheidung getroffen hat!", so Dr. Ulrich Kros, Sprecher der Interessengemeinschaft "Ruhe am Bilster Berg". "Wir glauben nicht, dass diese Genehmigung einer gerichtlichen Überprüfung standhält! Ich selbst und mit mir viele Bürgerinnen und Bürger haben nach dem Erörterungstermin noch an ein faires, sachliches und an Fachverstand orientiertes Verwaltungshandeln geglaubt. Nun offenbart sich, dass der Kreis Höxter bezüglich des Bilster Berges Entscheidungen trifft, die ausschließlich politisch und vom wirtschaftlichen Interesse geleitet sind!" so Kros weiter. Die Interessengemeinschaft hält fest, dass der Betreiber "Bilster Berg- Drive Ressort" noch vor dem 1.März Fakten schaffen will. Schon am Donnerstag, am Tage der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Genehmigung der Baufeldräumung, rollte schweres Gerät zur Beseitigung aller Landschaftselemente, die dem Bauprojekt im Wege stehen, an. "Unsere Einwendungen bleiben offensichtlich unbeachtet und unbearbeitet liegen und auch ein Protokoll des Erörterungstermins fehlt noch!", beklagt Heike Spier, ebenfalls Mitglied der Interessengemeinschaft: "Das spricht nicht für die Bürgerfreundlichkeit in der Kreisverwaltung. Für die Belange des Grafen Oeynhausen Sierstorpff aber hat man beim Kreis Höxter offensichtlich immer ein offenes Ohr! So bleibt der Kreis Höxter doch Alt-Landrat Hubertus Backhaus treu, der schon vor Jahren in einem Bilster Berg-Werbevideo versprach, er (damals noch Chef der zuständigen Behörde) werde alles dafür tun, das Projekt zu realisieren." Die Interessengemeinschaft findet, dass man auf diese Weise selbst im Kreis Höxter "Stuttgart 21-Gefühle" weckt und dass der Kreis mit der Genehmigung der Baufeldräumung dem Naturschutz "ins Gesicht schlägt"!

   

Offener Brief aus Alhausen:

Unsere Eiche heißt jetzt Lampedusa - "Die Tunesier vom Bilsterberg"

In unserem Garten steht eine mehr als fünfundzwanzig Meter hohe, alte und ehrwürdige Eiche. Diese bedeutet Lebensraum für eine große Anzahl von Getier.  Viele Vogelarten beherbergen wir in unserem Garten.
In der letzten Zeit - und besonders in den letzten Tagen - fiel uns auf, daß plötzlich solche bei uns und in der Nachbarschaft erscheinen, die wir in fast zwanzig Jahren hier nicht gesehen haben. Den Zwergspecht, Girlitz und Kernbeißer trieb der Hunger sogar auf die Fensterbank. Haubenmeise, Weidenmeise und Erlenzeisig sind auch plötzlich da. Baumläufer, Kleiber und Buntspechte in größerer Zahl, als sonst.
Ich witzelte: "Die jagen sie da oben vom Bilsterberg weg." - - -
und eben las ich in dieser Zeitung, daß man just begonnen hat, ebendort sechs Hektar Lebensraum zu vernichten.
Welch eine Tragödie!? Nach Rückfrage bei Fachleuten des Naturschutzes muß ich nun feststellen, daß meine Witzelei bitterer Ernst geworden zu sein scheint.

Beate Krawinkel







Am 23.02.2011: Zulassung des vorzeitigen Beginns der Baufeldräumung einschl. Einrichtung temporärer Nebeneinrichtungennach § 8 a Bundes-Immissionsschutzgesetz

Der Eröterungstermin am 26.01.2011 ist vorbei und wir erwarten die Entscheidung der Genehmigungsbehörde

Der Termin zur mündlichen Erörterung der erhobenen Einwendungen wurde durch die Genehmigungsbehörde auf den 26.01.2011 ab 10.00 Uhr anberaumt. Er wird im großen Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Bad Driburg durchgeführt.



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