Roth – Der Kreisverband Roth der Jungen Union setzt sich dafür ein, dass ehrenamtliches Engagement mehr Anerkennung erfährt.
Dazu hat der Verband einen Antrag an den Landrat gestellt.
In dem Antragstext von Kreisvorsitzendem Daniel Matulla heißt es: „Sportvereine, Kirchen, Parteien, Feu-erwehren, Arbeitskreise der Schulen und viele andere beklagen sich seit einiger Zeit über mangelnden Nachwuchs. Dieser mag durch vielerlei Faktoren davon abgehalten sein, sich ehrenamtlich zu engagieren. Neben oft fehlender Zeit durch ein zu forderndes Schul- und Ausbildungssystem fehlt allerdings sehr oft die gesellschaftliche Anerkennung für die Dienste an der Gemeinschaft, Kultur und Mitmenschen. Der Land-kreis Roth kann hier eine Vorbildfunktion erfüllen und das Engagement vieler seiner Bürgerinnen und Bür-ger würdigen. Nahezu alle Aktiven in Verbänden und Vereinen haben keinerlei monetäre Interessen, wür-den sich aber sicherlich durch Anerkennungen weiter motivieren lassen. Beispielsweise vergünstigter Ein-tritt in Freibäder, Museen, etc. nach Vorlage der Ehrenamtskarte wären Optionen.“
Gefordert wird die Einführung einer ‚Ehrenamtskarte‘, die alle ehrenamtlich aktiven Bürgerinnen und Bür-ger des Landkreises erhalten. Mit dieser sollen bei Kreis- und städtischen Einrichtungen und wenn möglich auch bei privaten Anbietern Rabatte gewährt werden. Der Landkreis soll hierbei in Zusammenarbeit mit den Kommunen eine Koordinationsfunktion übernehmen. In der Ausgestaltung und Etablierung soll den Verwaltungen ebenfalls freie Hand gelassen werden, die Junge Union will hier nur den Anstoß geben. Der Antrag wurde am gestrigen Freitag vom JU-Kreisvorsitzenden abgegeben und ist auch online unter ju-kreisverband-roth.de abrufbar. Daniel Matulla meinte, dass es auch für kommende Verantwortungsträger ein wichtiges Signal sei, dass ehrenamtliches Engagement im gesamten Landkreis nicht unentdeckt, ge-wünscht und anerkannt wird.
Gez.
Daniel Matulla
Kreisvorsitzender
