Der Kiesabbau in der Gemarkung Angerstein Jagdgenossenschaft Angerstein
auszugsweise
Chronik der Realgemeinde Angerstein
verantwortlich für den redaktionellen Inhalt dieser Website:
Realgemeinde Angerstein
Über der Worth 16
37176 Nörten-Hardenberg
Berndt Sievert - 1. Vorsitzender -
Tel.Nr.: 05503/709
Fax: 05503/808464
e-mail: berndtsievert@googlemail.com
Der historische Hintergrund
Die ersten Daueransiedlungen der germanischen Volksstämme geschahen im Übergang vom Nomadentum zu Ackerbau und Viehzucht, also in der Jungsteinzeit, die um 5000 Jahre vor Christi Geburt in unserer mitteleuropäischen Region datiert.
Die Volksstämme wurden sesshaft. Sippenverbände übernahmen das Gelände “ die Mark”. Der eigentliche Dorfraum teilte sich in die beackerte Feldmark und in die gemeine Mark oder Allmende.
An den Hofstellen (Dorfraum) und später auch an Teilen der Feldmark entstand im Laufe der Zeit das älteste germanische Privateigentum. Doch blieben Wald, Weide, Ödland (die gemeinsame Mark) in gemeinsamer Nutzung der Markgenossen.
Die Entstehung dieses gemeindschaftlichen Grundbesitzes läßt sich in unserer Region bis in das 12. Jahrhundert
zurück führen.
Diese Dorfschaften, obwohl sie privatrechtlicher Natur waren, waren zugleich Träger der politischen, d. h. der öffentlich,
rechtlichen Aufgaben und Befugnisse.
Die Markgenossen (Realgemeindemitglieder), also die Besitzer der reiheberechtigten Hofstellen, bestimmten die Wirtschaftsweise mittels des Flurzwanges (Fruchtfolge, Brache, Zeit der Beackerung) und regelten die Angelegenheiten des öffentlichen Lebens, dessen Lasten und Kosten sie auch allein tragen mußten.
Auf einer gezeichneten Karte "Entwurf des Klosters Marienstein und der Angersteiner Feldflure" aus den Jahren 1759/60 ist der Ort Angerstein mit seinen bestehenden Häusern/Höfen eingezeichnet. Dort sind schon mehr als 50 Hofstellen mit den damaligen Straßenverläufen deutlich zu erkennen.
Das dürfte die Grundlage unserer heutigen bestehenden Realgemeinde sein.
Als sich die Struktur der Dorfeinwohner nachhaltig änderte, es kamen Handwerker, Anbauer, Häuslinge hinzu, die nicht reiheberechtigt/reiheverpflichtet waren, sogenannte Schutzgenossen und damit die Kosten für die öffentlich-rechtlichen
Arbeiten sich erhöhten, übernahm der Landesherr kraft seines gebietshoheitlichen Rechts immer mehr diese Aufgaben.
Schon im Jahre 1811, als Angerstein, im Distrikt Göttingen, im Department Leine gelegen und unter französischer Herrschaft zum Königreich Westphalen gehörte, zählte die Gemeinde 58 Häuser und 526 Einwohner.
Da die Realgemeinde Angerstein noch heute aus 58 Gerechtsamen besteht, ist davon auszugehen, das pro Hauseinheit/Hofstelle je eine Gerechtsame den damaligen Einwohnern zugeschrieben wurde.
Mitte des 19. Jahrhundert führte das anstelle der bis dahin real existierenden Realgemeinden zur Bildung von
Personalgemeinden (heute, politische Gemeinden), also eine Zweiteilung, deren gesetzliche Grundlagen dann in der Landesverfassung und den Gemeindeordnungen geregelt wurde.
Auch die von den reiheberechtigten Bauern weiterhin gemeinschaftlich genutzte Mark erwies sich auf Dauer nicht zeitgemäß.
Auch der Streit mit Nachbargemeinden, Klöstern, Domänen usw. wurde durch eine Spezialteilung (Verkoppelung) geregelt.
Damit wurden z. B. einzelne Waldflächen, Ödland den Realgemeinden zugewiesen. Die reiheberechtigten Eigentümer wurden jetzt Anteilseigentümer einer Realgemeinde mit Waldvermögen.
Das Eigentum wurde nicht vereinzelt, oft gegen den Willen der Anteilsinhaber, sondern blieb ungeteiltes Eigentum im Besitz der seinerzeit reiheberechtigten Hofstellen (sogenanntes Eigentum zur gemeinsamen Hand ).
In der Folge nannte sich diese Gemeinschaft “Realgemeinde”.
Die Hannoversche Landgemeindeordnung von 1859 sowie die Einführung des bürgerlichen Rechts (BGB) zum 01.01.1900 hat daran nichts geändert.
“Das Vorhandensein einer Realgemeinde bezeichnet daher einen Rechtszustand, nach welchem das Vermögen der
ursprünglichen Gemeinde ganz oder teilweise auf die politische Gemeinde nicht übergegangen sei.”
“Was Du ererbst von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen!", Goethe, Faust I
So könnte die Losung unserer Realgemeinde Angerstein auch heissen.
Die Realgemeinde Angerstein ist damit im Unterschied zur heutigen politischen Gemeinde, die eigentliche Altgemeinde des Ortes.
Sie ist ein Realverband, deren Mitglieder an der Nutzung des gemeinsamen Besitzes, wie Wald, Weiden, Ödland usw. berechtigt sind.
Die Mitgliedschaft in der Realgemeinde Angerstein ist an den Besitz bestimmter Haus- und Hofstellen oder Grundstücke, bzw. durch Erbfolge an die Eigentümer der Gerechtsame gebunden.
Der Besitz der Realgemeinde unterteilt sich ursprünglich in 58 Anteile oder auch Gerechtsamen.
Die Besitztümer der Mitglieder wurden seit Bestehen des Dorfes wie folgt genutzt:
Wald: Holz für den Hausbau, Geräte, Feuerung sowie zur Mast für Schweine durch Eicheln und Bucheckern.
Weideflächen/Ödland: zur Weide für Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Gänse.
Unser Wald - Spiegelbild der Kulturen - Prinzip der Nachhaltigkeit
Bis zum 16. Jahrhundert war der Wald sehr wahrscheinlich noch im kurmainzischem Besitz, ähnlich wie der Wald der Nachbargemeinde Nörten (Urkunde von 1246).
Danach wurde dem Dorf Angerstein eine begrenzte Waldfläche zugeteilt, die entsprach dem jetzigen Realgemeindewald und dem Bielsteingebiet, das jedoch im 19. Jahrhundert an den Staat/Land verkauft wurden. Die Gründe dafür dürften in einer nachhaltigeren Waldnutzung gelegen haben.
Das Nutzungsrecht an diesem Besitz hatten nur Mitglieder, Vollbürger mit Haus- und Grundbesitz. Zu dieser Zeit hatte
der Ort 58 Feuerstellen/Schornsteine, an deren der Besitz einer Gerechtsame gebunden war.
Die Gerechtsamen konnten nicht geteilt oder nur unter bestimmten Voraussetzungen verkauft werden.
Durch Vererbung wurde diese Bestimmung zum Teil aber aufgeweicht.
Von den Mitgliedern wurde ein Vorstand gewählt, der Vorsitzende war zugleich der Bauermeister oder später in Personalunion auch der Bürgermeister.
Das in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffenen Statut der Realgemeinde wurde 1972 durch die noch
heutige gültige Satzung abgelöst.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Amt des Vorsitzenden vom Amt des Bauermeisters (Bürgermeisters) getrennt.
Die heutige Realgemeinde Angerstein ist ein Realverband nach dem Realverbandsgesetz von 1969 und wird von einem Vorstand geführt, der aus fünf Personen/Mitgliedern der Realgemeinde besteht,
dem 1. und 2. Vorsitzenden,
dem Protokollführer und zwei Beisitzern.
Ihnen zur Seite steht ein von der Mitgliederversammlung gewählter Rechnungsführer.
Das betriebliche Vermögen der Realgemeinde Angerstein besteht überwiegend aus Land- und Waldflächen.
Insgesamt werden ca. 61 ha bewirtschaftet. Hauptanteil dieses Vermögen ist mit ca. 46,3 ha der Angersteiner Wald,
davon sind 16,4 ha Hochwald mit Nadelholz, 29,9 ha Hochwald mit Laubholz bestockt.
Der Rest teilt sich in landwirtschaftliche- und Grünflächen und der Natur überlassenen Flächen auf.
Der Wald und einige aufgeforstete Flächen bestehen im Prinzip aus Mischwald, mit den natürlich in unserer Region
vorkommenen Holzarten, wie Fichte, Kiefer, Lärche, Douglasie, Buche, Eiche, Esche, Birke, Linde, aber auch einige
wenige Exemplare, wie Wildkirsche, Speyerling um nur einige zu nennen.
Zusammenfassend beurteilen wir unseren
W - wir
A - alle
L - leben
D - davon
mit - klein, aber fein -
Die Gemarkungsgrenzen der Gemarkung Angerstein, mit den von der Realgemeinde bewirtschafteten Waldflächen (gelb markiert)
Diese Flächen entsprechen unserer aktuellen Betriebskarte.
Bilder unseres Waldes
Der Vorstand der Realgemeinde Angerstein
Stand: Januar 2012
Berndt Sievert Funktion: 1.Vorsitzender
Michael Pickel 2. Vorsitzender
Hans-Jürgen Becker Protokollführer
Heino Marten - Dieter Thiele Beisitzer
Volker Kurre - Rechnungsführer -
Aus den Protokollbüchern ab dem Jahr 1920 liegen uns auszugsweise
folgende Eintragungen vor:
Ersatzmänner: Wilhelm Bode , Fritz Gremme
Rechnungsführer/Schriftführer: Magerkurth
Revisoren: August Marten, Karl Marten
Beschluss: der Rechnungsführer bekam jährlich 150, der Gemeindediener 100 Mark Gehalt.
1928:
U. a. Beschluss: Spende von 4 Weihnachtsbäumen für die Kirche
Grundstück von Gemeindediener Walbrecht: Anlegung einer Jauchegrube.
1932:
Wahl: Heinrich Reese wird Vorsitzender, ist zugleich Gemeindevorsteher.
1937:
Erlass vom Ministerpräsidenten, Reichsforstmeister Göring zur Preisbildung von Brennholzpreisen, im Prinzip keine
Unter-bzw. Überschreitung der Preise von 1936.
1939:
Letzter Austrieb der Kühe auf den Kuhanger (Eigentum der Realgemeinde, heutiger ausgekiester Teich auf
der westlichen Seite der Weende).
Verlegung des damaligen Sportplatzes unter den alten Lindenbäumen auf dem Kuhanger
auf den heutigen "alten Sportplatz" östlich der Bahntrasse. (Auch Eigentum der Realgemeinde).
1946:
Karl Bierwirth wird Rechnungsführer und Forstaufseher
Wahl: Karl Bode wird Vorsitzender.
1948:
Beschluss: Pro Gans werden 50 Pfennig als Weide für Gänseanger kassiert.
Beschluss: Bau des Dreschschuppens auf dem Schützenplatz mit “ 30 Festmeter Käferholz”
Maurer: Gloth/Sudershausen, Zimmerer: Herbst/Sudershausen.
1952:
Beschluss: Aufforstung Grebenberg/alter Steinbruch und Schlittenberg mit Schwarzkiefern,
der Gänseanger mit Pappeln,
der alte Sportplatz an der DB-Trasse wird auf die heutige Größe angelegt.
Beschluss: Die politische Gemeinde Angerstein bekommt ein 5000 DM Darlehen mit 4 % Verzinsung.
1953:
Anschaffung von Aushangkästen für Benachrichtigungen,
Tausch von Forstflächen des Landes Niedersachsen an die Realgemeinde,
Der unterere Teilbereich Bielstein, zu Angerstein gehörend, das ist die südöstliche Fläche unterhalb der Schäfertrift,
gegen einen Teil des Höhenrückens Rakenberg/Maiberg, das war bis dahin Staatswald.
Das entspricht der heutigen Abteilung 1 unseres Waldes.
1958:
Wahl: Willi Kurre wird Vorsitzender,
Spende Bauholz für Friedhofskapelle.
1959:
Gemeindediener Heinrich Grimme (Bimmel-Heinrich) löst Willi Albrecht ab.
Die Wasserleitung zu den Gärten hinter der Bahntrasse bis zum Weende-Bach wird gelegt.
Bau der Kläranlage auf dem Gänseanger, der Platz für die Kläranlage auf dem Gänseanger, der Platz für den Hochbehälter auf den Schlittenberg werden für 50 bzw. 25 DM jährlich an die politische Gemeinde Angerstein verpachtet.
1961:
880 qm Gelände auf dem Gänseanger werden bis 1968 an August Bonkewitz für 200 DM jährlich verpachtet.
(Werbung: kaufe Flaschen groß und klein, Bonkewitz aus Angerstein)
Die Müllabfuhr/Lagerung aus Angerstein auf dem Gänseanger im Froschteich,
einem Altarm der kleinen Leine (Weende), wurde zeitlich auf zwei Jahre verlängert.
1963:
Erich Semmelroth wird Rechnungsführer bis 1972
1964:
Antrag der Kyffhäuser-Gemeinschaft auf Errichtung des Schießstandes in unserem Wald.
1967:
Ablösung der Zahlung von Wiesenzins von DM 21,66 an die Kirchengemeinde. (Das war eine Zahlung
der Realgemeinde an die ev. Kirchengemeinde, die seit mehr als 100 Jahren geleistet wurde)
1971:
Genehmigung für den Bau des Kyffhäuserheims im Wald der Realgemeinde wurde erteilt.
1973:
Wahl: Fritz Rusteberg wird Vorsitzender, Beisitzer Horst Reiter, Hans Nottbohm Schriftführer,
Walter Semmelroth Rechnungsführer.
300 DM Pachteinnahme für den Schuttabladeplatz Alter Steinbruch auf dem Grebenberg.
Die Papierverbrennungsstelle (heutige letzte Gartenanlage vor dem Weende Bach) und die Reste von
“Riecks Bretterranch” , der jetzige Lagerplatz für Baumaterialien auf dem Gänseanger, sind in einem desolaten Zustand.
1974:
Eind Teilfläche des Gänseangers wird für eine Fischzuchtanlage für 500 DM verpachtet.
Der letztmalige Verkauf der Obstbaumernte auf dem Gänseanger brachte 99 DM.
Weihnachtsbäume aus dem Angersteiner Wald wurden für 3 DM verkauft, bis letzmalig 1977.
1980:
E. Janke übernimmt die Fischzucht auf dem Anger bis 1983.
Kauf der Gerechtsame Haus (Herbert Gille), Bachstraße.
1983:
Werner Warnecke übernimmt eine Teilfläche des Gänseangers zur Schafzucht.
Der Kiesabbau wird geplant, Förderzins für die RG von 1,20 DM/cbm pro entnommene Menge.
Pappeleinschlag auf dem Gänseanger,
auf dem alten Sportplatz wird ein Stellplatz für einen Bus der Jugendiniative genehmigt.
1984:
Kauf der Gerechtsame Haus (E. A. Otto), Gasthaus zur Linde, Hann.Straße.
1985:
Brückenbau über die Leine, als Abfuhrweg für den Kies durch Fa. A. Oppermann,
B. Sievert wird zum Beisitzer gewählt.
1987:
Restliche Schuttberge auf dem Grebenberg, im alten Steinbruch werden einplaniert,
Der Kiesabbau in Angerstein durch die Fa. August Oppermann beginnt auf dem Gänseanger.
1988:
Pflanzung von 600 Eichen, 200 Hainbuchen in unserem Wald, es herrscht große Trockenheit,
die Feuerwehr hilft bei der Bewässerung der Anpflanzung.
1989:
Der Kiesabbau auf dem Gänseanger/Kuhanger ist beendet,
Deutschland wird wiedervereint.
Finanz - Rücklage der RG liegt bei 30 000 DM.
1990:
Forstinspektor E. Kreysern übernimmt die forstliche Betreuung des Waldes.
Die Stammholzpreise, Fichte, Buche u. Eiche sind äußerst niedrig.
1991:
Eine Waldbegehung findet im Oktober statt.
Wiederwahl des gesamten Vorstandes.
Große Borkenkäferplage. Waldwegebau vom Kyffhäuserheim aus in Richtung Osten bis zur Schäfertrifft.
1992:
Verpachtung des ehemaligen Müllcontainerstellplatzes am Dreschschuppen an Fa. Holzbau Nickl.
Ankauf der Gerechtsame Haus Kirchstraße, (Hofmann).
1993:
Mitgliederversammlung im Evangelischen Kirchenraum, da die Räume der Gastwirtschaft "Deutsches Haus" nicht zur
Verfügung standen.
Beschluss: Waldschäden, (saurer Regen) sollen durch Kalkung einiger Waldflächen eingegrenzt werden.
1994:
Beschluss: Ankauf der Gerechtsamen Haus Bachstraße: (Angermann), Haus Hann. Straße: (Notbohm).
Übertragung der Gerechtsame Haus Hann. Str.: Wickmann auf Kiefernweg: Cziommer/Wickmann.
Lt. Finanzamt müssen auch von der Realgemeinde gekaufte Anteile, als solche weiter geführt werden.
Die Schwarzkiefern auf dem Grebenberg/Schlittenberg werden durchforstet.
1996:
Die Kosten der Beförsterung steigen rapide an, von 800 DM auf 1 500 DM jährlich.
Der Dreschschuppen ist reparaturbedürftig.
1997:
Erste Forstreform in Niedersachsen: FA Bovenden übernimmt das FA Radolfshausen.
Neuer Vorstand: Berndt Sievert, 1. Vorsitzender
Horst Reiter, 2. Vorsitzender / Hans-Jürgen Becker, Protokollführer
Volker Kurre, Beisitzer / Werner Warnecke, Beisitzer
Der scheidende Vorstand bekommt als Geschenk eine Baumscheibenuhr.
F. Rusteberg wird Ehrenvorsitzender.
1999:
Beschluss: Ankauf der Gerechtsame Haus Bachstraße: (Nenntwig),
Illegale Bauschutt und landwirtschafte Schrottablagerung am “alten Steinbruch” wird festgestellt.
Dieter Semmelroth wird neuer Beisitzer.
Erste Waschbären in der Gemarkung.
2004:
Vorstandswahl: Berndt Sievert, 1. Vorsitzender
Volker Kurre, 2. Vorsitzender / Hans-Jürgen Becker, Protokollführer
Dieter Semmelroth - Heino Marten, Beisitzer
Der scheidende 2. Vorsitzende Horst Reiter erhält zum Abschied ein Baumscheibenthermometer.
Förster Ernst Kreysern erhält zum Abschied eine Baumscheibenuhr.
Der neue Förster FA Hermann Beismann wird installiert.
Der Dreschschuppen soll verkauft werden.
Rechnungsführer: Volker Kurre / 2. Vorsitzender: Dieter Semmelroth / Beisitzer: Michael Pickel
Der Dreschschuppenplatz wird im Juli verkauft.
Auf dem alten Sportplatz, wird durch den Pächter des Grundstücks, dem Flecken Nörten-Hbg., eine BMX Bahn angelegt.
Zwei Wohn-Container für die Jugendarbeit werden durch Fleckengemeinde NH aufgestellt.
Unser Wald wird für 5 weitere Jahre nach PEFC zertifiziert.
2006:
Beschluss auf der GV: Teilstücke des Grebenbergs werden aufgeforstet,
Herbst 2006: Beginn der Maßmahme. Beim Abräumen des Flurstücks Fehlalarm durch Feuerwehr und Polizei.
Dezember 2006: Bau eines Wildzaunes und Pflanzaktion von Edelhölzern:
Esche/Bergahorn/Vogelkirsche/Elsbeere/Winterlinde/Rotbuche/Haselnuss/Roter Hartriegel
2007:
18. Januar Orkan "Kyrill", Sturmschäden im Angerstein Wald, das Naturdenkmal "Linde" auf dem Kuhanger ist stark geschädigt und muß gefällt werden. Anfallendes Sturmholz - Nadelholz mehr als vorhersehbar, daher für das FWJ 2008 nur Einschlag von Laubholz. Aufforstung auf dem Grebenberg wächst gut an, es sind jedoch Pflegemaßnahmen erforderlich.
2008:
Festgestellte Sturmschäden "Kyrill" in BRD 40 Mio. Fm, bei einem Planeinschlag von 70 Mio., davon 300 Fm bei uns.
Starker Verfall der Rundholz- und der Schnittholzpreise.
Anpflanzung "Grebenberg" wächst gut, jedoch große Mäuseplage
Der Orkan "Emma" im März verursachte Sturmholz von ca. 150 fm in unserem Wald.
2009:
Die allgemeine Wirtschaftskrise hat auch eine gewisse Bedeutung für unseren Wald. Der Export von Holz nach Amerika
tendiert gegen Null. Die Großsägewerke, auch in unserer Region, machen Kurzarbeit, bzw. stellen den Betrieb ein.
Der Holzeinschlag in unserem Wald ruht, bis auf wenige Ausgleichsmaßnahmen,
Kauf der Gerechtsame Haus Meyer, Untere Straße
Bedingt durch den Tod des 2.Vorsitzenden Dieter Semmelroth, wurden in der Nachwahl Michael Pickel zum 2.Vorstzenden
Durch die relativ gute Nachfrage nach Schnittholz ist der Holzeinschlag forciert worden, ca. 300 fm Nadelholz u. ca. 150 fm Industrieholz. Auf den freigewordenen Flächen sind 1500 Lärchen/Douglasien gepflanzt worden. Leider müssen durch Verbiss und Schädlingsbefall ca. 500 Stück in 2011 nachgepflanzt werden.
gez. Berndt Sievert






