Dienstag, 23. August 2011 Der Wassertest steht bevor und solch ein Ereignis im Leben eines Jungdackels will geübt werden. Zumindest ein ganz klein wenig. Schließlich soll ein Teckel ja auch mit Federvieh Bekanntschaft schließen, zumindest dann, wenn es regungslos im Wasser liegt und vor dem Untergang gerettet werden soll. Unter Schuss soll dem Ganzen die erforderliche jagdliche Würze verliehen werden und so fanden wir uns heute zur Generalprobe ein. Biggi hatte in den letzten Wochen lernen müssen, ihre Unsicherheit vor dem Nass überwinden zu müssen, doch mit der notwendigen Portion Geduld und dem Wissen über ihren jagdlichen Eifer, gelang es dann schließlich sie von den Vorzügen zu überzeugen. Schlussendlich steht sie nunmehr an der Wasserkante und fordert mich, förmlich schreiend, dazu auf, endlich die Ente zu Wasser zu lassen. Dem nachgekommen schießt sie zwischenzeitlich wie ein Pfeil ins kalte Nass hinein und sucht im Zweifel den ganzen Teich nach dem dem Untergang geweihten Flugvieh ab, koste es auch noch soviel Kraft sich durch die Algen zu schlängeln um dann den Vogel im Ganzen im Fang anzulanden. Gleichwohl tut es ihr Bruder, der sich allerdings elegant anschickt, dem toten Tier nicht zuzusetzen und dieses elegant an den Federn heranbringt. Für die Fälle, bei denen die Anwesenden Übenden die Ente heute nicht anlandeten, kam Dilara eifrig zum Einsatz. Als Meisterin ihres Fachs nimmt sie die Gelegenheit gerne wahr, den Teich nach verloren gegangenen Vögeln abzusuchen. Sofern nicht zwischenzeitlich versunken, bringt sie diese auch sicher an Land zurück, auch ohne vorher gezeigt zu bekommen, wo sie suchen muss. Schließlich hat sie ja eine Nase im Gesicht, die ihr ziemlich genau anzeigt, wo zu finden und was zu retten ist. Nun hoffen wir, dass die in Kürze anstehende Prüfung ebenso erfolgreich verlaufen werden wird und drücken schon mal die Daumen. |
