Pierre Lenert Alto

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Jene Bratsche, die Pierre Lénert wie ein Fürst spielt »          

                                                                  GeorgesMasson,LeRépublicainLorrain

    

 1966 geboren erhält Pierre Lénert den ersten Geigenunterricht bei seinem Vater, Jean Lénert.                                  

 Mit sechzehn Jahren wird er  im Conservatoire National Supérieur de Paris als Geigenspieler und Bratschist aufgenommen und läβt sich bei Kim Kashkashian und Hatto Beyerle weiter fortbilden. Schon am Anfang seiner Laufbahn bekommt er zahlreiche, internationale Auszeichnungen: als erster französischer Solist wird er zum Preisträger des internationalen Markneukirchener Wettbewerbs sowie der internationalen Wettbewerbe Maurice Vieux, Lionel Tertis  und des Festival d’Automne des Jeunes Interprètes gekürt.

 Dann gibt er sein erstes groβes Konzert in der Salle Gaveau und wird dabei von der Philipp-Morris-Stiftung sowie der Menuhin-Stiftung gesponsert, die ihm ermöglicht,  Harold in Italien und Belà Bartoks Konzert unter Yehudi Menuhins Leitung vorzuführen

 Von da an wird Pierre Lénert von namhaften Dirigenten wie etwa James Conlon, Myung Wung Chung, Armin Jordan, Frédéric Chaslin, Edmond Colomer, Ronald Zollmann, Philipp de Chalendar, Jacques Mercier eingeladen, um als Solist bei groβen Orchestern (Opéra National de Paris, Sofioter Philharmonie, Budapester Kammerorchester, Orchester des Ungarischen Rundfunks, Orchester der Athener Camerata, Orchester des Gran Teatro del Liceo in Barcelona, Orchestre National d’Ile de France) neben prominenten Solisten (Augustin Dumay, Xavier Philipps) aufzutreten. Im September 2007 spielt er mit der Unterstützung von Irina Schostakowitsch und von dem Festival Classique au Vert Yuri Tkanovs Bearbeitung von Dimitri Schostakowitschs Konzert fürs Cello bei der französischen Uraufführung mit dem Orchestre National  de Lorraine unter der Leitung von Jacques Mercier vor. Mit denselben Partnern tritt er in Metz, Epinal, Hombourg-Haut und Saarbrücken als Solist in Belà Bartoks Konzert und Hector Berlioz’ Harold in Italien auf


 

Parallel dazu schlägt Pierre Lénert eine internationale Laufbahn als Kammermusiker ein. Als Gast bei den Festivals von Marlboro (U.S.A.) und G.Enesco (Budapest) tritt er neben berühmten Älteren (Paul Tortelier, Rudolf Serkin) sowie mit Mitgliedern des Beaux-arts-Trios und des Guarneri-Quartetts auf.

Daraufhin gastiert Pierre Lénert bei den internationalen Festivals von Kuhmo (Finnland), Gubbio (Italien), Barcelona (Spanien), bei den « BBC Proms Chamber Music » (London), bei den Schubertiaden (Österreich), bei l’Oreille en Fête (Grenoble), bei den Flâneries musicales (Reims), bei den Festivals von Nizza und les Arcs, wo er neben Martin Frost, Cédric Tiberghien, Jérôme Pernoo, Alban Gerhardt, Isabelle Faust, Radovan Vlatkovic, Marielle Nordmann, Alexandre Tharaud, Désiré N’Kaoua, Paul Meyer, Pierre Amoyal, Michael Rudy, Patrick Gallois, Henri Demarquette, dem Melos-Quartett, dem Danel-Quartett und dem Athenaeum-Enesco-Quartett spielt.

 Auβerdem erforscht Pierre Lénert das Repertoire der Sonate. Mit seine Partnern Jeff Cohen und Cédric Tiberghien tritt er in den schönsten Pariser Konzertsälen (Théâtre du Châtelet, Théâtre des Champs-Elysées, Palais Garnier) auf. Im Auftrag der Labels Syrius, Saphir und Intégral spielen Pierre Lénert und Jeff Cohen « Konzertschallplatten » ein, die allesamt von Musikzeitschriften anerkannt und ausgezeichnet wurden, darunter namentlich das Gesamtwerk für Bratsche und Klavier von Henry Vieuxtemps, das zum ersten Mal herausgegeben wurde. Vor kurzer Zeit haben Pierre Lénert und Cédric Tiberghien eine Schallplatte eingespielt, die Georges Enesco, Jean Françaix und Darius Milhaud gewidmet ist.

m Alter von zwanzig Jahren avanciert Pierre Lénert als passionierter Opernliebhaber zum « Supersolisten » des Orchestre de l’Opéra National de Paris und hat immer noch diesen Posten inne.

Pierre Lénert legt groβen Wert auf zeitgenössische Musik. Mehrere Komponisten haben speziell für ihn geschrieben. Pierre Lénert nahm an der Uraufführung von Werken von Ian Wilson (Red Over Black im Auftrag der BBC), Gracianne Finzi (Ainsi la Vie), Marc Bleuse (Bairro Alto), Antoine Duhamel (Concerto Lamento Mémoire für Bratsche), Edison Denisov (Konzert für zwei Bratschen), Stéphane Wiener, Thierry Pecou teil.

 2005 übernimmt Pierre Lénert die künstlerische Leitung des Kammermusikfestivals von Surgères.

 

Pierre Lénert spielt eine Bratsche von Jean-Baptiste Vuillaume von 1865

Übersetzung Anne-Christine Pécout