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Die Kosten für die Heizungsanlage mit Brenner und Warmwasserspeicher betrugen ca. 19.000 DM (1999) plus Installation. Nach heutiger Währung ca. 10.500 Euro. Allerdings kommen die Kosten für den jährlichen Heizölverbrauch, Wartung und Schornsteinfeger dann immer noch oben drauf. Die folgende Tabelle gibt den Bedarf wieder :
Solarzellen Jeder Quadratmeter der Sonne strahlt stündlich den Energiegehalt von 6.300 Litern Heizöl ab. Am Erdboden beträgt die Strahlungsleistung der Sonne immerhin noch maximal 1.000 Watt pro Quadratmeter, d.h. bei senkrechtem Strahlungseinfall und wolkenfreiem Himmel in den Mittagsstunden im Hochsommer. Die durchschnittliche Sonnenstrahlung im Durchschnitt der BRD beträgt 0,11 kWh / m². In Deutschland trifft so jährlich auf jeden Quadratmeter eine Energiemenge, die 100 Litern Heizöl entspricht (0,11 kWh / m² / 9,5 kWh / Liter * 24 h / Tag * 365 Tage / Jahr). Die mittlere Jahressumme der Globalstrahlung in der BRD beträgt nur ca. 1.000 kWh / m². Weitere Faktoren sind die Neigung und die Abweichung der Ausrichtung nach Süden, in der das Solarpanel installiert wird und der Wirkungsgrad des Solarpanels und des Wechselrichters. Außerdem findet eine Alterung der Solarzellen statt, wobei ein Solarpanel aus vielen verschalteten Solarzellen besteht. In der Regel garantieren die Hersteller der Solarpanele noch einen Wirkungsgrad von 80% nach 20 Jahren. Nichts desto trotz ist das ein Umstand, den der Vertrieb der Solaranlagenerrichter gerne verschweigt. Somit kann bei einer Solaranlage mit 8 kWp (ca. 70 m² Solarpanel) bei optimaler Ausrichtung und Neigung ein Jahresertrag von ca. 7.000 kWh erzielt werden. Die Kosten dieser PV-Anlage belaufen sich auf ca. 45.000 Euro (Angebot aus 2007). Die erwirtschafteten kWh decken den Eigenbedarf nur zu etwas mehr als 50%. Den meisten Strom müßte man ins Netz einspeisen, da ein geeigneter Speicher fehlt. Also zur Zeit ist das Stromnetz der "Speicher". Die Einspeisevergütung für Solarstrom liegt bei ca. 49 Cent / kWh (2007) gemäß EEG und der an das EVU zu zahlende Preis pro kWh schlägt mit ca. 23 Cent zu Buche. Doch rechnet sich das wirklich ? Aus ökomogischer Sicht ein klares JA. Doch im Vergleich zur "normalen" Heizung sind die Anschaffungskosten leider noch zu hoch und der Wirkungsgrad zu niedrig. Solarthermie -> folgt noch Windkraft -> folgt noch Wasserkraft -> folgt noch Wärmepumpe -> folgt noch Geothermie -> folgt noch Wärmerückgewinnung aus Abwärme -> folgt noch Speicher für Elektrizität -> Hier kommen bis nur der Akkumulator, die Redox-Flow-Zelle und Wasserstoff in Frage. Restliche Bewertung folgt noch oder vgl. Akkumulatoren Speicher für Wärme Ein erster Latentwärmespeicher von Fuchs Energietechnik ist auf dem Markt erschienen. In kompakten Abmessungen läßt sich die Wärmeenergie, die einem klassischem 8.000 Liter Wärmwasserspeicher entspricht, also ca. 95 kWh, speichern. Der Latentwärmespeicher hat den Vorteil, dass keine Wärmeverluste wie beim Warmwasserspeicher auftreten. Allerdings verbraucht der Latentwärmespeicher Energie in Form von Strom für die elektronische Steuerung. Somit ist er auch nicht verlustfrei. Und die Anschaffungskosten sollen laut telefonischer Anfrage (in 2008) bei 8.000 Euro plus Montage liegen. Es ist wiedermal ein Schritt in die richtige Richtung, jedoch sind die Anschaffungskosten wie bei allen neuen Technologien leider viel zu hoch und das Speichervolumen ist noch zu klein. Infos zum Thema :
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