So hatte ich noch einige alte VideoCDs
aus Anfang der 90er Jahre, diese liefen sonst nur unter DOS und mit
DOS4GW, Windows 3.x und auch noch unter Windows 95, seit Windows XP
Home nicht mehr. Seit ich nur noch mit UBUNTU arbeite, liefen
die Videos sowieso nicht mehr. So dachte ich zuerst. Die Videos sind in *.dmv Dateien enthalten und haben keinen
Header, an dem sie identifiziert werden könnten. Informationen über die
Auflösung liest das Abspielprogramm aus *.res Dateien. Zu der Zeit gab
es erst das avi-Format und Video for Windows etwas später dann Active
Movie. Ein einfaches Umbennen der *.dmv in *.avi brachte in diesem Fall
keinen Erfolg.
Mein Ziel war : Ich möchte die Videos wieder ansehen können. Eine Lösung war der Emulator DosEmu, diesen gibt es nur für Linux. Bei DosEmu dürfen Sie die Konfigdateien nur mit einem DOS-Editor bearbeiten und speichern, sonst sind diese beschädigt. Und leider ist er nicht ganz einfach zu konfigurieren, doch dann konnte ich die Videos wieder ansehen. Ein Vermutstropfen war, dass die Video ruckelten und flimmerten. Also mußte ein anderer Emulator her. Der nächste Kandidat war DosBox, diesen gibt es für fast alle gangigen Betriebssysteme. Bei DosBox können Sie die Konfigdateien unter Linux auch komfortabel mit einem Linux-Editor bearbeiten und speichern. DosBox ließ sich nach ein klein wenig Einlesen im DosBox-Wiki auch gut an meine Wünsche anpassen. Die *.dmv Videos liefen perfekt kein ruckeln und kein flackern. Einfach super ! Beim Lesen des DosBox-Wiki bin ich über eine nette Funktion von DosBox dem "Recording Video" gestoßen. Nach ein paar Tests klappte es hervorragend. Aus den *.dmv Videodateien habe ich jetzt *.avi Videodateien und diese lassen sich jetzt auch ohne DOS und DOS4GW und ohne Emulator abspielen. |