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42 Tag(e) seit
Abbau der Osterbrunnen

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Geo-Koordinaten

Langenwetzendorf:
  • 50° 41' N
  • 12° 6' O
Osterbrunnen am Anger:
  • 50° 40' 24.51'' N
  • 12° 5' 49.68'' O
Osterbrunnen im Park:
  • 50° 40' 37.23'' N
  • 12° 5' 58.83'' O

Standort

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Der Osterhase

Warum kommt der Osterhase?

Gute Frage, gell?! Kennen Sie die Antwort?!

Bekanntlich bemalt und versteckt der Osterhase die Ostereier. So in etwa würde fast jedes Kind die Funktion des Osterhasen beschreiben. Doch in manchen Gegenden ist dies gar nicht so selbstverständlich. In Australien bringt der Kaninchennasenbeutler die Eier, weil er dort einfach das bessere Image hat. In Australien gelten Kaninchen bzw. Hasen (Wer kann das immer so zweifelsfrei auseinanderhalten?!) als Schädlinge und die können eben das positve Image des Osterfestes nicht rüberbringen. Nun gut, einen Kaninchennasenbeutler kennen wir in Thüringen nun nicht gerade, aber auch bei uns kam nicht immer der Osterhase. Sondern es war zunächst der Hahn, der die Eier überbrachte. In Hessen gibt es übrigens den Osterfuchs und in der Schweiz ist der Kuckuck der Eilieferant. Für ebensolche Zwecke wurden desweiteren Storch, Kranich und Auerhahn eingespannt. 

Aber warum hat sich nun der Hase als überregionaler Eier-Zulieferer durchgesetzt. Die Erklärungen hierfür sind vielfältig.
  • Der Hase wird als Symbol einigen Fruchtbarkeitsgöttinnen zugeschrieben. So hat z. B. die griechische Göttin Aphrodite einen Hasen als Symbol, die germanische Erdgöttin Holda sogar einen Hasen und ein Ei. 
  • Hasen bekommen im Frühjahr viele Junge. Sahen die Menschen Hasenmütter mit ihren Jungen, so war dies ein Zeichen, dass der Winter vorbei war. Das dem Hasen das Bringen der Ostereier angedichtet werden konnte, ist dem Umstand geschuldet, dass sich hungrige Hasen bei der Suche nach Futter sogar bis in die Dörfer und Vorgärten getrauen.
  • Wie bereits beschrieben ist Ostern ein Mondfest, dessen Zeitpunkt der erste Vollmond nach dem Frühlingsanfang bestimmt. Und wenn man sich den Vollmond mal ganz genau anschaut, so enteckt man da nicht nur den berühmten Mann im Mond sondern auch einen schräg auf dem Kopf liegenden Hasen. 
  • Der Osterhase könnte sich aber auch als schlecht gezeichnetes oder beim Backen verunglücktes Osterlamm entpuppen.
  • Eine andere Überlieferung geht auf den am Gründonnerstag zu begleichenden Zehnt zurück. Konnte der Schuldner mit Eiern bezahlen, so durfte er sich wie ein Hase fühlen, der nicht mehr von Hunden gehetzt wurde.
  • Der Osterhase kann auch eine protestantische Erfindung sein, um die vielen Eier nicht als Ergebnis der katholischen Fastenzeit sondern als Werk des Osterhasen erklären zu können.

Welche Erklärung Sie für am stichhaltigsten halten, bleibt Ihnen überlassen. 


Quelle: Wikipedia