Glossar

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A
Ablaufknoten [BPMN] (engl. flow object) Der Ablaufknoten ist ein Ereignis, eine Aktivität oder ein Gateway.
Ablaufmuster (engl. workflow pattern) Das Ablaufmuster ist eine Lösungsvorgabe für die Beschreibung einer definierten Ablaufreihenfolge.
Abstrakte Syntax (engl. abstract syntax) Die abstrakte Syntax ist ein System von Regeln, nach denen erlaubte Konstruktionen aus einem grundlegenden Begriffsvorrat einer Sprache gebildet werden.
Abstrakter Geschäftsprozess (engl. abstract business process) Der abstrakte Geschäftsprozess beschreibt die Interaktion zwischen einem privaten Geschäftsprozess und einem oder mehreren anderen Beteiligten.
Ad-hoc-Teilprozess [BPMN] (engl. ad hoc sub-process) Der Ad-hoc-Teilprozess enthält Aktivitäten, die willkürlich - ohne eine vorgegebene Reihenfolge - ausgeführt werden.
Aktivität (engl. activity) Die Aktivität ist ein Schritt in einem Geschäftsprozess, der nicht weiter detailliert ist.
Aktivität [BPMN] (engl. activity) Die Aktivität beschreibt eine Aufgabe in einem Geschäftsprozess.
Aktivitätstyp [BPMN] (engl. activity type) Der Aktivitätstyp beschreibt das spezielle Verhalten einer Aktivität und kann mithilfe eines eigenen Symbols kenntlich gemacht werden. Vordefinierte Aktivitätstypen sind Schleifen-Task, Mehrfach-Instanz, Ad-hoc-Teilprozess, Transaktion, Kompensation.
American Productivity & Quality Center Das American Productivity & Quality Center (APQC) ist eine gemeinnützige Organisation, die Bewertungen und Best Practices für Geschäftsprozesse anbietet. APQC ist Herausgeber des Process Classification Framework.
Anmerkung [BPMN] (engl. text annotation) Die Anmerkung ist eine textuelle Beschreibung, die über eine Assoziation mit jedem Diagrammelement verbunden werden kann.
APQC American Productivity & Quality Center
Artefakt [BPMN] (engl. artifact) Das Artefakt ist ein grafisches Element, das zusätzliche Prozess- oder Elementinformationen enthält, jedoch den Ablauf nicht direkt beeinflusst. Zu den Artefakten gehören Gruppen, Anmerkungen und Datenobjekte.
Assoziation [BPMN] (engl. association) Die Assoziation verbindet Artefakte mit anderen Modellelementen.
Aufgeklappter Teilprozess [BPMN] (engl. expanded sub-process) Der aufgeklappte Teilprozess stellt in seinem Inneren den detaillierten Ablauf des Teilprozesses dar.
 
B
Balanced Scorecard Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein Managementmodell, das Kennzahlen mit der Vision und den Strategien eines Unternehmens abgleicht.
BAM Business Activity Monitoring
Basel II Basel II ist eine vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erstellte Rechtsvorschrift für den Banken- und Finanzbereich.
Bedingter Sequenzfluss [BPMN] (engl. conditional sequence flow) Der bedingte Sequenzfluss ist ein Sequenzfluss, der direkt aus einer Aktivität führt und eine Bedingung aufweist.
Begutachterteam [BPMM] (engl. appraisal team) Das Begutachterteam stellt die Konformität eines Geschäftsprozesses zu einem Reifegrad des BPMM fest.
Best Practice Der Best Practice ist der erfahrungsgemäß beste Weg, etwas durchzuführen.
Bewertung (engl. metric) Metrik
Bewertung [BMM] (engl. assessment) Die Bewertung bewertet die an sich neutralen Einflüsse auf die Ziele und eingesetzte Mittel.
Black-Belt Der Black-Belt ist eine Rolle in einem Six-Sigma-Projekt und betitelt einen erfahrenen Six-Sigma-Anwender, der in der Regel ein Six-Sigma-Projekt leitet.
BMM Business Motivation Model
BPD Business Process Diagram
BPEL4WS Business Process Execution Language for Web Services
BPM Business Process Management
BPMI Business Process Management Initiative
BPMM Business Process Maturity Model
BPMN Business Process Modeling Notation
BPR Business Process Reengineering
Break-even-Analyse Die Break-even-Analyse berechnet den Kostendeckungspunkt.
BSC Balanced Scorecard
Business Activity Monitoring Das Business Activity Monitoring (BAM) bezeichnet das computergestützte Sammeln, Aufbereiten und Präsentieren von Geschäftsprozessdaten in Echtzeit.
Business Administration Die Business Administration ist das Lenken und Organisieren von Geschäftsaktivitäten.
Business Motivation Model Das Business Motivation Model (BMM) ist ein Standard der OMG und beschreibt auf der einen Seite die gewünschten Ergebnisse eines Unternehmens mit der darüber stehenden Vision und auf der anderen Seite die zugehörigen Umsetzungsstrategien und -taktiken mit den darüber stehenden Missionen.
Business Process Diagram Das Business Process Diagram (BPD) ist ein Diagrammtyp der BPMN zur Darstellung von Prozessen.
Business Process Engine Die Business Process Engine bezeichnet eine Anwendung zur Ausführung von Prozessen. Die Engine führt hierbei eine definierte Abfolge von Aktivitäten aus.
Business Process Execution Language for Web Services Die Business Process Execution Language for Web Services (BPEL4WS) ist eine XML-basierte Sprache zur Beschreibung von Geschäftsprozessen, deren einzelne Aktivitäten durch Web Services implementiert werden.
Business Process Management Abkürzung BPM; Geschäftsprozessmanagement
Business Process Management Initiative Die Business Process Management Initiative (BPMI) ist eine im Jahre 2000 gegründete gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Standards im Bereich Geschäftsprozesse zu entwickeln. Im Jahr 2005 hat sich die BPMI mit der OMG zusammengeschlossen.
Business Process Management Suite Die Business Process Management Suite (BPMS) ist eine Sammlung von IT-Anwendungen zur Unterstützung des Geschäftsprozessmanagements.
Business Process Maturity Model Das Business Process Maturity Model (BPMM) ist ein fünfstufiges Reifegradmodell für Geschäftsprozesse der OMG.
Business Process Modeling Notation Die Business Process Modeling Notation (BPMN) ist eine grafische Modellierungssprache derOMG zur Beschreibung von Geschäftsprozessen.
Business Process Reengineering Das Business Process Reengineering (BPR) ist ein radikaler Ansatz, der statt Anpassung die Neuentwicklung vonGeschäftsprozessen propagiert. Er ist in den neunziger Jahren von Michael Hammer und James Champy vorgestellt worden.
 
C
Capability Maturity Model Das Capability Maturity Model (CMM) ist ein Reifegradmodell für Softwareentwicklungsprozesse.
Capability Maturity Model Integration Das Capability Maturity Model Integration (CMMI) hat 2003 das CMM ersetzt und adressiert neben der Softwareentwicklung weitere Disziplinen wie das Systems Engineering.
CMM Capability Maturity Model
CMMI Capability Maturity Model Integration
COBIT Control Objectives for Information and related Technology
Control Objectives for Information and related Technology Die Control Objectives for Information and related Technology (COBIT) ist ein Führungsmodell der ISACA, das unternehmensweite Steuerungsmodelle mit der IT verbindet.
Corporate Social Responsibility Die Corporate Social Responsibility (CSR) bezeichnet die unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft, die über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht.
Critical Success Factor Der Critical Success Factor (CSF) ist eine Eigenschaft, die notwendig ist, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
CRM Customer Relationship Management
Crossover-Analyse Die Crossover-Analyse vergleicht verschiedene Szenarien hinsichtlich Fixkosten und variabler Kosten miteinander.
CSF Critical Success Factor
CSR Corporate Social Responsibility
CTX CTX ist ein Qualitätsmerkmal in Six Sigma. CT steht für "critical to" und das X stellvertretend für das Merkmal.
Customer Relationship Management Das Customer Relationship Management (CRM) bezeichnet die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse.
 
D
Data Warehouse Das Data Warehouse ist eine zentrale, integrierte Datenhaltung.
Datenbasiertes exklusives Gateway [BPMN] (engl. databased exclusive gateway) Das datenbasierte exklusive Gateway entscheidet, abhängig von den Bedingungen am Sequenzfluss, wie der Token weiterwandert.
Datenobjekt [BPMN] (engl. data object) Das Datenobjekt ist ein Geschäftsobjekt, das von einer Aktivität erzeugt, benötigt, verändert oder zerstört werden kann. Darüber hinaus kann es einen Zustand besitzen.
Defects per Million Opportunities Die Qualitätsmethodik Six-Sigma definiert das Qualitätsmaß Defects per Million Opportunities (DPMO), das die Anzahl der möglichen Fehler bei einer Million Möglichkeiten angibt.
 
E
EDM Enterprise Decision Management
Eigenkapital (engl. owners equity) Das Eigenkapital ist der Teil des Unternehmensvermögens, der nach Abzug des Fremdkapitals (lang- und )kurzfristige Verbindlichkeiten)übrig bleibt.
Einfluss [BMM] (engl. influencer) Der Einfluss beschreibt einen Umstand, der Veränderungen an Zweck oder Mittel eines Unternehmens hervorrufen kann. Ein Einfluss kann intern (aus dem Inneren des Unternehmens) oder extern sein (von außerhalb der Unternehmensgrenzen).
Endereignis [BPMN] (engl. end event) Das Endereignis beendet die Ausführung des Prozesses und markiert das Prozessende.
Enterprise Decision Management Das Enterprise Decision Management (EDM) bezeichnet die Gestaltung der teilweise automatisierten Entscheidungsregeln eines Unternehmens bezogen auf die Kunden-, Mitarbeiter- und Lieferantenbeziehungen.
Enterprise Resource Planning Das Enterprise Resource Planning (ERP) ist der gezielte Einsatz von Unternehmensressourcen für einen optimalen Ablauf der Geschäftsprozesse.
Enterprise Service Bus Der Enterprise Service Bus (ESB) ist eine Informationstechnik zur Integration einer verteilten Anwendungslandschaft in einem Unternehmen.
Entscheidungsbaum (engl. decision tree) Der Entscheidungsbaum ist eine hierarchieförmige Visualisierung von Entscheidungspfaden und -regeln.
EPK Ereignisgesteuerte Prozesskette
Ereignis [BPMN] (engl. event) Das Ereignis ist irgendetwas, was während des Geschäftsprozesses passiert und den Ablauf startet, beendet, verzögert oder unterbricht.
Ereignisbasiertes exklusives Gateway [BPMN] (engl. eventbased exclusive gateway) Das ereignisbasierte exklusive Gateway trifft in Abhängigkeit vom eintreffenden Ereignis die Entscheidung, welcher Ablauf fortgesetzt wird.
Ereignisgesteuerte Prozesskette Die ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) ist ein Ablaufdiagramm aus dem Werkzeug und der Methodik ARIS.
ERP Enterprise Resource Planning
ESB Enterprise Service Bus
Exklusives Gateway [BPMN] (engl. exclusive gateway) Ein exklusives Gateway schränkt den Sequenzfluss so ein, dass aus einer Menge von Alternativen nur genau eine zur Laufzeit ausgewählt wird.
 
F
Fachexperte (engl. Subject Matter Expert (SME)) Der Fachexperte ist eine Person, die in einem definierten Bereich ausgewiesen fachliche Expertise besitzt.
Fixkosten (engl. fixed costs) Die Fixkosten sind in einer bestimmten Zeitperiode konstante und von der Produktions- bzw. Absatzmenge unabhängige Kosten.
Fünf-Kräfte-Modell (engl. Porters Five Forces) Das Fünf-Kräfte-Modell unterstützt ein Unternehmen bei der Wahl einer geeigneten Strategie zum Erzielen eines Wettbewerbsvorteils.
 
G
Gateway [BPMN] (engl. gateway) Das Gateway steuert, wie der Sequenzfluss innerhalb eines Prozesses auseinander- und zusammenläuft.
Gemeinkosten (engl. overhead costs) Die Gemeinkosten sind Kosten, die einem Kostenträger (Produkt, Dienstleistung) nur indirekt zugerechnet werden können.
Geschäftseinheit (engl. participant) Die Geschäftseinheit ist ein Unternehmen, ein Kunde oder ein Geschäftspartner und ist für die Ausführung eines Prozesses verantwortlich. In BPMN werden Geschäftseinheiten mithilfe von Pools abgebildet.
Geschäftsprozess (engl. business process) Ein Geschäftsprozess ist ein geschäftlicher Ablauf.
Geschäftsprozessanalyse (engl. Business Process Analysis (BPA)) Die Geschäftsprozessanalyse (GPA) deckt implizites Prozesswissen auf und stellt es zur Verfügung.
Geschäftsprozessmanagement (engl. Business Process Management (BPM)) Das Geschäftsprozessmanagement (GPM) beinhaltet koordinierte Aufgaben, um die Prozesse der Organisation zu erfassen, zu verbessern und zu integrieren. In diesem Kontext wird die Organisation als ein System vernetzter Prozesse betrachtet.
Gewünschtes Ergebnis [BMM] (engl. desired result) Das gewünschte Ergebnis ist der Oberbegriff für strategische und operative Ziele.
GPM (engl. BPM) Geschäftsprozessmanagement
GRC Governance, Risk and Compliance
Green-Belt Der Green-Belt ist eine Führungskraft in einem Six-Sigma-Projekt.
Gruppe [BPMN] (engl. group) Die Gruppe fasst mehrere Elemente zusammen, die logisch zusammengehören.
 
H
I
Information Systems Audit and Control Association Die Information Systems Audit and Control Association (ISACA) ist eine weltweite, nicht kommerzielle Organisation, die die Prüfung, Überwachung und die Sicherheit von Informationssystemen unterstützt.
Inklusives Gateway [BPMN] (engl. inclusive gateway) Das inklusive Gateway lenkt abhängig von den Verzweigungsbedingungen den Sequenzfluss entlang einer oder mehrerer Kanten.
ITGI IT Governance Institute
IT Governance Institute Das IT Governance Institute (ITGI) wurde 1998 von der ISACA gegründet, um die Entwicklung internationaler Standards für die Verwaltung und Kontrolle unternehmensinterner Informationssysteme voranzutreiben.
IT Infrastructure Library Die IT Infrastructure Library (ITIL) ist eine Sammlung von Best Practices zur Umsetzung eines IT-Service-Managements.
ISACA Information Systems Audit and Control Association
ISO 9000 Die ISO-9000-Normen geben eine Menge von Leitfäden zur Qualitätsverbesserung vor.
ITIL IT Infrastructure Library
 
K
Key Performance Indicator Der Key Performance Indicator (KPI) ist eine betriebswirtschaftliche Metrik, die den Erfüllungsgrad eines Zieles oder eines CSF misst.
Kollaborierender Geschäftsprozess (engl. collaboration business process) Der kollaborierende Geschäftsprozess beschreibt die Orchestrierung der Interaktion, d.h. den Austausch wie bei den abstrakten Geschäftsprozessen und zusätzlich bei Bedarf die detaillierten Prozessschritte.
Kompensation [BPMN] (engl. compensation) Die Kompensation ist eine explizite Umkehraktion und beschreibt die Schritte, die bei einer abgebrochenen Transaktion rückgängig gemacht werden müssen.
Komplexes Gateway [BPMN] (engl. complex gateway) Das komplexe Gateway lenkt den Sequenzfluss abhängig von der komplexen Verzweigungsbedingung entlang einer oder mehrerer Kanten.
Konkrete Syntax (engl. concrete syntax) Die konkrete Syntax ist die (textuelle oder grafische) Repräsentation einerabstrakten Syntax. Synonym: Notation.
Kostendeckungspunkt (engl. break even point) Der Kostendeckungspunkt beschreibt diejenige Menge eines Produktes, bei der die Verkaufseinnahmen die Produktionskosten decken (Schnittpunkt von stückzahlabhängiger Kostengerade und Einnahmengerade). Werden mehr Produkte verkauft, entsteht Gewinn. Werden weniger Produkte verkauft, entsteht Verlust.
KPI Key Performance Indicator
Kritischer Pfad (engl. critical path) Der kritische Pfad ist diejenige Abfolge der Aktivitäten in einem Netzplan mit der höchsten kumulierten Dauer. Verzögert sich eine Aktivität auf dem kritischen Pfad, verzögert sich auch der Endtermin des Netzplans.
Kurzfristige Verbindlichkeit (engl. current liability) Die kurzfristigen Verbindlichkeiten beinhalten alle Schulden, die innerhalb eines Jahres zu begleichen sind bzw. sein werden.
 
L
Lane [BPMN] (engl. lane) Die Lane unterteilt und strukturiert die Aktivität innerhalb eines Pools.
Leitfaden (engl. guideline) Der Leitfaden ist eine Menge von Richtlinien.
 
M
Management Der Begriff Management beschreibt den Vorgang, Dinge geschehen zu lassen, und zwar durch andere.
Managementmodell (engl. management framework) Das Managementmodell gibt Best Practices, Leitfäden und Werkzeuge vor, die das Management bei seinen Führungs- und Überwachungsaufgaben unterstützen.
Manager Der Manager ist ein Mensch, der die Arbeit anderer organisiert, plant, unterstützt, definiert und bewertet.
Marketing Das Marketing ist die marktorientierte Verwirklichung von Unternehmenszielen und die Ausrichtung des gesamten Unternehmensam Markt.
Master-Black-Belt Der Master-Black-Belt ist ein gestandener Six-Sigma-Experte, der in Vollzeit als Coach und Trainer des Six-Sigma-Projekts tätig ist.
MDA Modellgetriebene Architektur
Mehrfach-Instanz [BPMN] (engl. multiple instance) Die Mehrfach-Instanz repräsentiert mehrfache parallele oder sequenzielle Ausführungen mit unterschiedlichen Daten.
Metrik (engl. metric) Die Metrik bezeichnet ein Maßzahlsystem zur Quantifizierung einer Sache.
Mission [BMM] (engl. mission) Die Mission beschreibt, was das Unternehmen unternimmt, um eine Vision zu erreichen.
Mittel [BMM] (engl. means) Die Mittel beschreiben, was das Unternehmen einsetzt, um den Unternehmenszweck zu erfüllen. Hiermit sind nicht Mitarbeiter oder Geld gemeint, sondern Missionen, Strategien und Taktiken.
Modellgetriebene Architektur (engl. Model Driven Architecture (MDA)) Die modellgetriebene Architektur bezeichnet einen Softwareentwicklungsansatz, der die umzusetzende Fachlichkeit und die notwendige Technik voneinander trennt.
 
N
Nachrichtenfluss [BPMN] (engl. message flow) Der Nachrichtenfluss symbolisiert die Information, die zwischen den Geschäftseinheiten ausgetauscht wird.
Nettogewinn (engl. net income) Der Nettogewinn ist der verbleibende Gewinn nach Abzug von Steuern und anderen Abgaben.
Netzplan (engl. network plan) Der Netzplan ist eine grafische, netzartige Darstellung von reihenfolgeabhängigen und -unabhängigen Aktivitäten (einschl. Dauer, frühestem sowie spätestem Start- und Endtermin).
Notation Konkrete Syntax
 
O
Obere Eingriffsgrenze [Six Sigma] (engl. Upper Control Limit (UCL)) Die obere Eingriffsgrenze definiert die obere Grenze eines Qualitätsmerkmals, die zwischen normaler und abnormaler Abweichung unterscheidet.
Object Management Group Die Object Management Group (OMG) ist ein Konsortium internationaler Unternehmen, das Standards im Bereich der Modellierung und Interoperabilität erstellt und publiziert.
OCEB OMG-Certified Expert in Business Process Management
OMG Object Management Group
OMG-Certified Expert in Business Process Management Der OMG-Certified Expert in Business Process Management (OCEB) ist eine Person, die ein Zertifikat des fünfstufigen OCEB-Zertifizierungsprogramms der OMG erworben hat.
Operatives Ziel (engl. objective) Das operative Ziel quantifiziert strategische Ziele, es macht sie also messbar.
Organisationsgrundsatz (engl. organizational policy) Der Organisationsgrundsatz ist ein formales Dokument, das die Position der Organisation zu einem bestimmten Aspekt beschreibt.
Organisationsregelung (engl. organizational control) Die Organisationsregelung ist eine Aktivität, die sicherstellt, dass eine Vorgabe wie beispielsweise ein Organisationsgrundsatz oder ein Leitfaden eingehalten wird.
Organization Structure Metamodel Das Organization Structure Metamodel (OSM) ist ein OMG-Standard zur Beschreibung von Organisationsstrukturen.
OSM Organization Structure Metamodel
 
P
Paralleles Gateway [BPMN] (engl. parallel gateway) Das parallele Gateway teilt den Sequenzfluss in zwei oder mehrere parallele Flüsse auf oder führt die parallelen Flüsse wieder zusammen. Bei der Synchronisation wird so lange gewartet, bis alle eingehenden Sequenzflüsse eingetroffen sind. Erst dann wird der Ablauf fortgesetzt.
PCF Process Classification Framework
PEST-Analyse STEP-Analyse
Pool [BPMN] (engl. pool) Ein Pool repräsentiert eine Geschäftseinheit und dient als Behälter für den Sequenzfluss zwischen den )Aktivitäten. Pools können Lanes enthalten.
Privater Geschäftsprozess (engl. private business process) Der private Geschäftsprozess enthält nur Prozessschritte, die innerhalb der Organisation ausgeführt werden.
Process Classification Framework Das Process Classification Framework (PCF) ist ein Schubladenmodell, das eine Vielzahl von Prozessen kategorisiert.
Production Rules Representation Die Production Rules Representation (PRR) ist ein Standard der OMG zur herstellerunabhängigen Darstellung von Produktionsregeln.
Programmmanager [Six Sigma] (engl. program manager) Der Programmmanager ist für die Einführung und Umsetzung von Six Sigma verantwortlich.
Projekt (engl. project) Das Projekt ist ein in seiner Gesamtheit einmaliges Vorhaben mit beschränktem Zeit- und Kostenrahmen zur Erbringung klar definierter Ergebnisse.
Projektmanagement (engl. project management) Das Projektmanagement ist die Anwendung vonWissen, Fertigkeiten,Werkzeugen und Techniken auf ein Projekt.
Prozess [BPMN] (engl. process) Der Prozess ist eine Folge von Aktivitäten, die von einem oder mehreren Geschäftseinheiten unterstützt wird. In BPMN ist ein Prozess ein Geschäftsprozess.
Prozessidentifikation (engl. process discovery) Die Prozessidentifikation ist ein Prozess zur Aufdeckung von implizitem Prozesswissen.
Prozesskontrollplan [Six Sigma] (engl. process control plan) Der Prozesskontrollplan stellt die qualitätsrelevanten Prozesseingangsgrößen dar. Siehe auch Prozessmanagementzusammenfassung.
Prozessmanagementzusammenfassung (engl. process management summary) Die Prozessmanagementzusammenfassung ist ein Six-Sigma-Werkzeug der Prozessüberwachung, um alle kritischen Prozessausgangsgrößen, die über die Qualität entscheiden, sichtbar und somit kontrollierbar zu machen.
Prozesssteuerungsziel (engl. control objective) Die Prozesssteuerungsziele sind Bereiche, die in einem Prozess berücksichtigt sein müssen, um das Prozessziel zu erreichen.
Prozesstopologie (engl. process topology) Die Prozesstopologie beschreibt den Aufbau des Prozesses, d.h. die Ablaufschritte und ihre Beziehungen zueinander.
Prozessverantwortlicher (engl. process owner) Der Prozessverantwortliche ist für den Erfolg seines Prozesses verantwortlich und hat geeignete Rechte und Pflichten.
PRR Production Rules Representation
 
Q
Qualität (engl. quality) Qualität bedeutet, die Anforderungen des Kunden zu erfüllen.
Qualitätsmanagementsystem (engl. quality management system) Das Qualitätsmanagementsystem (QMS) bezeichnet die Strukturen, Rollen, Ressourcen und Prozesse, die notwendig sind, um ein aktives Management der Qualität umzusetzen.
Qualitätsmodell (engl. quality framework) Das Qualitätsmodell unterst ützt die Verbesserung bzw. Sicherung der Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung.
Qualitätsregelkarte (engl. quality control chart) Die Qualitätsregelkarte zeigt ein einzelnes Qualitätsmerkmal entlang eines zeitlichen Verlaufs. Sie ist eine Variante der Run Charts.
 
R
Rahmenwerk (engl. framework) Das Rahmenwerk ist eine konzeptuelle Struktur, die die Lösung komplexer Probleme unterstützt.
Rechtsvorschrift (engl. regulation) Die Rechtsvorschrift ist eine Vorgabe, die vom Gesetzgeber veröffentlicht worden ist und zur Einhaltung verpflichtet. Es kann zu Strafen führen, wenn diese nicht eingehalten werden.
Reifegradmodell (engl. maturity model) Das Reifegradmodell ist ein Modell zur Beurteilung der Qualität einer Sache.
Return on Investment Der Return on Investment (ROI) ist eine Finanzkennzahl zur Bewertung der Rentabilität einer getätigten Investition. Eine Investition ist unrentabel, wenn erzielter Nettogewinn geteilt durch eingesetztes Eigenkapital <= 1,0 ist.
Richtlinie (engl. principle) Die Richtlinie ist eine allgemein anerkannte Regel.
ROI Return on Investment
Rolle (engl. role) Die Rolle ist die Menge der Erwartungen an eine Person
Run Chart Der Run Chart ist eine zweidimensionale Grafik, die Abweichungen von Werten von einer Vorgabe entlang einer Zeitachse darstellt.
 
S
SaaS Software as a Service
Sarbanes-Oxley Act Der Sarbanes-Oxley Act ist ein US-Bundesgesetz, das die Richtigkeit und Verlässlichkeit der veröffentlichten Finanzdaten von Unternehmen, deren Wertpapiere an amerikanischen Börsen gehandelt werden, gewährleistet.
SBVR Semantics Business Vocabulary and Rules
Schleifen-Task [BPMN] (engl. loop task) Der Schleifen-Task bzw. Schleifen-Teilprozess beschreibt Ausführungen, die so lange wiederholt werden, bis die Schleifenbedingung erfüllt ist.
Schwimmbahn [BPMN] (engl. swimlane) Die Schwimmbahn ist ein grafischer Behälter, der eine Menge von Aktivitäten von anderen Aktivitäten trennt. BPMN kennt zwei Arten von Schwimmbahnen: Pools und Lanes.
Semantics Business Vocabulary and Rules Die Semantic Business Vocabulary and Rules (SBVR) sind ein Standard der OMG zur Beschreibung von Geschäftsobjekten und Geschäftsregeln.
Semantik (engl. semantic) Die Semantik ist die Beschreibung und Erklärung der Bedeutung eines Begriffes einer Sprache.
Sequenzfluss [BPMN] (engl. sequence flow) Der Sequenzfluss verbindet die Ablaufknoten miteinander und beschreibt so die Ablaufreihenfolge der Aktivitäten im Prozess.
Service Level Agreement Der Service Level Agreement (SLA) bezeichnet einen Vertrag zwischen einem Auftraggeber und einem Dienstleister und definiert die Güte der Schnittstellen.
Serviceorientierte Architektur (engl. Service Oriented Architecture) Die serviceorientierte Architektur (SOA) ist ein Ansatz zur Umsetzung von Geschäftsprozessen in verteilten Systemen, der sich an den einzelnen Geschäftsfunktionen orientiert.
Six Sigma Six Sigma ist eine Methodik zur Verbesserung von Prozessen, um die Qualität von Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen.
Six-Sigma-Champion Der Six-Sigma-Champion ist ein Treiber des Six-Sigma-Programms, etabliert die neue Denkweise und ist beispielsweise dafür verantwortlich, die Black-, Green- und Yellow-Belts-Rollen zu vergeben.
SLA Service Level Agreement
SOA Serviceorientierte Architektur
Software as a Service Software as a Service (SaaS) ist ein Geschäftsmodell, das Software als Dienstleistung bereitstellt.
Stakeholder (engl. stakeholder) Der Stakeholder ist eine Person oder Institution, die Interesse am Projekt hat und potenziell Anforderungen beiträgt.
Standardsequenzfluss [BPMN] (engl. default sequence flow) Der Standardsequenzfluss erhält immer dann den Token, wenn keine Bedingung der anderen ausgehenden Sequenzflüsse erfüllt ist.
Startereignis [BPMN] (engl. start event) Das Startereignis löst einen Prozess aus und kennzeichnet den Beginn des Ablaufs.
STEP-Analyse Die STEP-Analyse liefert Anhaltspunkte für das Betrachten von Chancen und Gefahren eines Marktes. Synonym: PEST-Analyse
Strategie [BMM] (engl. strategy) Die Strategie kanalisiert Anstrengungen in Richtung der strategischen Ziele.
Strategisches Ziel (engl. goal) Das strategische Ziel führt die Vision einer Organisation weiter aus, d.h., es beschreibt ein langfristiges Ziel, das erreicht werden muss, um die Vision zu verstärken.
SWOT-Analyse Die SWOT-Analyse betrachtet die internen Stärken und Schwächen einer Organisation und die externen Chancen und Risiken am Markt.
 
T
Taktik [BMM] (engl. tactic) Die Taktik setzt Strategien um.
Task [BPMN] (engl. task) Der Task ist eine atomare Aktivität innerhalb eines Prozesses, d.h., ein Task wird im Modell nicht weiter grafisch detailliert.
Teilprozess [BPMN] (engl. sub-process) Der Teilprozess setzt sich aus detaillierten Aktivitäten zusammen.
Terminierung [BPMN] (engl. terminate) Die Terminierung ist der Trigger eines Endereignisses, das alle aktiven Token zerstört und somit den gesamten Prozess beendet.
Token [BPMN] (engl. token) Ein Token ist eine Art virtuelle Murmel, die bei Aufruf eines Prozesses erzeugt wird und einen konkreten Ablauf entlang von Ereignissen, Aktivitäten, Gateways und Sequenzflüssen symbolisiert.
Total Quality Management Das Total Quality Management (TQM) ist eine Methodik zur Verbesserung der Qualität durch aktives Management der Prozesse.
Toyota Produktionssystem (engl. Toyota Production System) Das Toyota Produktionssystem (TPS) ist ein von Toyota entwickeltes Verfahren zur Serienproduktion. Das Ziel von TPS ist die Produktivität der Massenproduktion in Kombination mit der Qualität der Werkstattfertigung.
TQM Total Quality Management
TPS Toyota Produktionssystem
Transaktion [BPMN] (engl. transaction) Die Transaktion setzt sich aus mehreren Arbeitsschritten zusammen, die gemeinsam ein unteilbares Ganzes ergeben.
Trigger [BPMN] (engl. trigger) Der Trigger beschreibt die Ursache für das Auftreten eines)Ereignisses und kann mithilfe von Symbolen kenntlich gemacht werden. Beispiele sind Nachricht, Zeit und Terminierung.
 
U
Umlaufvermögen (engl. current assets) Das Umlaufvermögen ist das Vermögen, das kurzfristig verfügbar ist.
Untere Eingriffsgrenze [Six Sigma] (engl. Lower Control Limit (LCL)) Die untere Eingriffsgrenze definiert die untere Grenze eines Qualitätsmerkmals, die zwischen normaler und abnormaler Abweichung unterscheidet.
Unternehmensführung (engl. corporate governance) Die Unternehmensführung ist die Menge aller geltenden Regeln, Vorschriften, Werte und Grundsätze zur Gestaltung, Steuerung und Überwachung eines Unternehmens.
Unternehmensfunktion (engl. business function) Die Unternehmensfunktion ist eine Gruppe verwandter Aufgaben eines Unternehmens.
Unternehmensgrundsätze (engl. business policy) Unternehmenspolitik
Unternehmenspolitik (engl. business policy) Die Unternehmenspolitik ist eine Menge von Organisationsgrundsätzen. Synonym: Unternehmensgrundsätze.
Unternehmensstrategie (engl. business strategy) Die Unternehmensstrategie gibt die Richtung vor, in die sich eine Organisation weiterentwickelt.
 
V
Value Chain Group Die Value Chain Group (VCG) ist eine gemeinnützige Organisation, die das Value Reference Model entwickelt und publiziert.
Value Reference Model Das Value Reference Model (VRM) adressiert die Planung, F¨uhrung und Ausführung von Wertschöpfungsketten, um die Effektivität und Optimierung der Prozesse zu fördern.
Variable Kosten (engl. variable costs) Die variablen Kosten sind Kosten, die mit der Änderung der Produktions- bzw. Absatzmenge variieren.
VCG Value Chain Group
Verbindungsobjekt [BPMN] (engl. connecting object) Das Verbindungsobjekt ist entweder ein Sequenzfluss, ein Nachrichtenfluss oder eine Assoziation und verbindet Ablaufknoten miteinander.
Vision [BMM] (engl. vision) Die Vision ist eine kraftvolle, bildhafte Vorstellung von der Zukunft des Unternehmens, die einen ultimativen, eigentlich unerreichbaren, aber erstrebenswerten Zustand ausdrückt.
VRM Value Reference Model
 
W
Wertschöpfungskette (engl. value chain) Die Wertschöpfungskette stellt die Tätigkeiten eines Unternehmens dar, durch die sein Produkt entworfen, hergestellt, vertrieben, ausgeliefert und unterstützt wird.
WfMC Workflow Management Coalition
Workflow Management Coalition Die Workflow Management Coalition (WfMC) ist ein Verbund von Herstellern, die das Workflow-Referenzmodell und weitere verwandte Standards entwickeln und publizieren.
Working Capital Das Working Capital ist der Teil des )Umlaufvermögens, der (nach Abzug aller innerhalb eines Jahres zu bezahlender Schulden) für Investitionen zur Verfügung steht.
 
Y
Yellow-Belt Der Yellow-Belt ist eine Rolle in einem Six-Sigma-Projekt, die Green- und Black-Belts unterstützt und kleine Six-Sigma-Projekte leiten kann.
 
Z
Zugeklappter Teilprozess [BPMN] (engl. collapsed sub-process) Der zugeklappte Teilprozess verweist auf ein eigenständiges Diagramm, das den detaillierten Ablauf des Teilprozesses enthält.
Zweck [BMM] (engl. end) Der Zweck beschreibt die Vision des Unternehmens und die daraus abgeleiteten strategischen und operativen Ziele.
Zwischenereignis [BPMN] (engl. intermediate event) Das Zwischenereignis tritt zwischen Start- und Endereignis auf und beeinflusst den Ablauf.