![]() Shiva ist der oberste Gott im Hatha-Yoga. Wir können ihn als das Symbol für einen siegreichen Yogi sehen. Shiva kann in vielen Formen auftreten. Die bekanntesten Verkörperungen von Shiva sind der Meditierende (der übende Yogi), der Segnende (der Karma-Yogi), der unter den Füßen Kalis Liegende (das Ego opfern, Überlassenheit an das Leben), der Tanzende (mit dem Leben fließen) und der Liebende (Shiva und Shakti Hand in Hand oder in sexueller Vereinigung).
Shiva ist der Meister des Lebens. Er meistert das Leben mit den fünf Elementen/Eigenschaften Liebe (Erde), Freude (Luft), Weisheit (Wasser), Kraft (Feuer) und Ruhe (Raum, Kosmos). Er lebt im richtigen Moment die richtige Eigenschaft. Er hat sein Unterbewusstsein auf Erfolg programmiert und ist reich an Erfolgen. Er sieht sich als Sieger und wird dadurch ein Sieger. Gleichzeitig ist sich Shiva aber immer bewusst, dass er ein Bettler in Gott, ein Nichts in der Größe des Kosmos, ein egoloser Wanderer durch das Leben ist. Wenn er seine Ziele loslassen muss, kann er auch sich und seine Ziele loslassen. So bleibt er immer im inneren Frieden und im Licht. 1. Der Sieger = Wir schütteln unsere Fäuste in Höhe des Kopfes und denken: "Ich bin ein Sieger. Ich erreiche meine Ziele. Meine Ziele sind ... ". 2. Der Starke = Wir reiben die Hände/Füße auf der Erde, visualisieren unter uns den Berg Meru und denken: "Ich sitze auf dem Berg Meru (Weltenberg). Ich bewahre Gleichmut bei Leid. Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg." 3. Der Gelassene = Wir machen große Kreise mit den Armen, visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne und denken: "Ich lebe in der großen Ordnung des Kosmos. Ich lasse meinen Eigenwillen los. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben. Ich lebe in der großen Überlassenheit an das Leben." 4. Der Hatha-Yogi = Wir visualisieren in uns die Kundalini-Schlange, bewegen die Zehen, kreisen mit den Daumen und denken: "Ich bin ein Hatha-Yogi. Ich gehe den Weg des Hatha-Yoga. Ich rette mich durch meine spirituellen Übungen." 5. Der Karma-Yogi = Wir senden allen Wesen Licht und denken: "Ich bin ein Karma-Yogi. Ich helfe allen Wesen. Mein Weg des Helfens ist ...". Shiva bedeutet übersetzt "Der Gute". Er lebt im kosmischen Bewusstsein und sieht sich in allen seinen Mitwesen. Er möchte, dass alle Wesen glücklich sind. Er trägt seinen Teil dazu bei. Er arbeitet auf seine Art für das Ziel einer glücklichen Welt. 6. Meister-Yoga = Wir reiben die Hände vor dem Herzchakra, visualisieren über uns im Himmel die erleuchteten Meister und denken: "Om ... (Name des Meisters). Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." 7. Shiva-Bild = Konzentriere dich auf ein Bild oder eine Statue von Shiva. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und nimm dadurch Energie von Shiva auf. Denke mehrmals das Mantra "Om Namah Shivaya" (Ich verbinde mich mit Shiva) und spüre, wie mit dem Mantra die Energie Shivas (aller Meister, aller Yogis) in dich hineinfließt. 8. Meditation = Wir legen die Hände in den Schoß, bewegen die Zehen und denken das Mantra "Om" im Bauch. Dann stoppen wir eine Minute alle Gedanken. Wir verweilen einige Zeit entspannt in der Meditation und kommen dann zurück.
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Dalai Lama, Jesus, Swami Shivananda, Amma und Mutter Meera