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Wenn uns an der Aktion der RAF 1972 etwas bedrückt, dann das Missverhältnis 
zwischen unserem Kopf und unseren Händen und den B52.


Gudrun Ensslin 1976 im Stammheim Prozess
zu den Aktionen der RAF gegen die US-Headquarter
 68er
1968
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Aus Politik und Zeitgeschichte  29.04.2009 11:37 pjotr tunichtgut
Angaben zur Person
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Am 16. Oktober 1969 beginnt in Frankfurt am Main der Prozeß gegen die SDS-Mitglieder Günter Amendt, Karl Dietrich Wolff und Hans-Jürgen Krahl wegen "Rädelsführerschaft" bei der am 22. September 1968 stattgefundenen Demonstration gegen die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Leopold Senghor, dem autoritären, aber vom Westen hofierten "Dichterpräsidenten" Senegals. Im Rahmen dieses Prozesses hält Krahl, der führende Kopf des Frankfurter SDS, eine freie Rede, in der er in Form einer politischen Autobiographie seine Hinwendung zur revolutionären Studentenbewegung schildert und mit Rekurs auf Marx, Horkheimer, Sartre, Marcuse und Bloch die Notwendigkeit begründet, den Kapitalismus abzuschaffen. Am 24. Dezember 1969 werden die drei Angeklagten wegen Aufruhr, Landfriedensbruch und Rädelsführerschaft zu jeweils einem Jahr und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Krahl geht in Revision. Noch vor Aufnahme des neuen Verfahrens kommt er am 14. Februar 1970 bei einem Verkehrsunfall ums Leben.  03.05.2009 06:42 pjotr tunichtgut
»Die letzte Schlacht gewinnen wir!«
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Elmar Altvater/Nele Hirsch/Gisela Notz/Thomas Seibert u.a. »Die letzte Schlacht gewinnen wir!« 40 Jahre 1968 – Bilanz und Perspektiven  03.05.2009 07:11 pjotr tunichtgut
Die Römerbergrede von Hans-Jürgen Krahl
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Die Römerbergrede von Hans-Jürgen Krahl Hessischer Rundfunk 1968, 27.05.1968  03.05.2009 06:09 pjotr tunichtgut
Die Studentenbewegung und die NS-Vergangenheit in der BRD
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Die Studentenbewegung und die NS-Vergangenheit in der BRD  29.04.2009 11:47 pjotr tunichtgut
Frankfurt 1968
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Frankfurt 1968 ein Stadtrundgang nach 40 Jahren  03.05.2009 06:14 pjotr tunichtgut
Landfriedensbruch-Protokoll einer Denkmalsentweihung (1967)
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Fernseh-Dokumentation aus dem Jahre 1967. Zum Inhalt: Nach der Ermordung von Benno Ohnesorg wollen aufgebrachte Studenten 1968 in Hamburg bei einem politischen Happening das Wißmann-Denkmal stürzen. Polizisten verhindern dies mit dem Einsatz von Schusswaffen.  02.11.2009 06:46 pjotr tunichtgut
Michael Vester: Die internationale Dimension der Studentenbewegung 1968
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Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Gespräch mit Michael Vester, das im Rahmen der Veranstaltungsreihe aus 2008 "40 Jahre nach 1968" aus 2008 an der Leibniz Universität Hannover geführt wurde.  03.05.2009 07:00 pjotr tunichtgut
Sich Verweigern erfordert Guerilla Mentalität
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Organisationsreferat auf der 22. Delegiertenkonferenz des SDS, September 1967; Rudi Dutschke und Hans-Jürgen Krahl   12.05.2009 05:26 pjotr tunichtgut
Texte von Hans-Jürgen Krahl
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Angaben zur Person-Fünf Thesen zu Herbert Marcuse als kritischer Theoretiker der Emanzipation-Organisationsreferat-Bemerkungen zum Verhältnis von Kapital und Hegelscher Wesenslogik-Ontologie und Eros- Geschichte und Klassenbewusstsein heute- Thesen zum allgemeinen Verhältnis von wissenschaftlicher Intelligenz und proletarischem Klassenbewußtsein- Produktion und Klassenkampf- Helmut Reinicke: Für Krahl  02.11.2009 06:53 pjotr tunichtgut
Trailer: Angaben zur Person
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Es handelt sich um die Verfilmung einer Rede, die Hans-Jürgen Krahl 1969 frei vor Gericht hielt, in der er in Form einer politischen Autobiographie seine Hinwendung zum SDS beschreibt und zudem dem Gericht seine Legitimität abspricht.  03.05.2009 05:43 pjotr tunichtgut
Von der Revolte zur Revolution oder Warum die Revolution erst morgen stattfindet
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D 1968 R: Kurt Rosenthal u.a., 60 Min. „Enteignet Springer!“ ist das Motto der außerparlamentarischen Bewegung nach dem Mord an Benno Ohnesorg 1967. In vielen Städten versuchen Demonstranten die Auslieferung der Bild-Zeitung zu verhindern. Der Film dokumentiert die Belagerung des "Springer-Hauses" 1968 in Hamburg. Die Polizei reagiert mit einer bis dahin unbekannten Brutalität auf die Proteste, was eine weitere Radikalisierung der Bewegung nach sich zieht. Was tun? Jürgen Krahl (SDS) und Prof. W. Abendroth werfen die Frage der Gegengewalt auf.  16.05.2009 10:46 pjotr tunichtgut
 Diverses
Chronologie 1957 - 2007
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Politische Ereignisse weltweit  29.04.2009 11:55 pjotr tunichtgut
NATO Geheimarmeen in Europa - Der geheime Krieg in Deutschland
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NATO Geheimarmeen in Europa/Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung - Der geheime Krieg in Deutschland  09.06.2009 06:41 pjotr tunichtgut
Terror und Unperson von Karl Heinz Roth.
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Karl Heinz Roth hat in einem kritischen Porträt 1978 Hanns-Martin Schleyer als einen Akteur des faschistischen Terrors und der späteren bundesdeutschen Restauration beschrieben. Die Gewaltkonstellation, die den BRD-Eliten eigen ist und, über den »Deutschen Staat« hinaus, die europäischen Gesellschaften prägt, erscheint in dieser Untersuchung wie in einem Film des Neo-Realismus, in scharfen Konturen. Schandtaten in schwarzweiß. Und so ist es intellektuell eine beschränkte Sichtweise, die Gewalt des »Deutschen Staates«, von Benno Ohnesorg bis Stammheim, als zwischenzeitliehe »Hysterie«, »Überreaktion« und dergleichen, die zudem von subalternen Teilen des Staatsapparates getragen wurde, einzusortieren. Vielmehr macht das Selbstverständnis einer Elite, die keine Zügelung durch die Zivilgesellschaft als notwendig erachtet, die Gewaltförmigkeit ihres Handeins zur Gänze aus. Jenseits des Schlachtfeldes nichts, nur der gepanzerte Körper des Kriegers, die Pflicht, der Dienst, die Unterwerfung.  11.06.2009 06:33 pjotr tunichtgut
 Europa
Action Directe
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Action Directe Frédéric Oriach, Text zum bewaffneten Kampf, February 1986  17.04.2009 11:13 pjotr tunichtgut
Action Directe - Gefangene
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Die Gefangenen aus AD, Texte aus dem Knast 1992-1997  17.04.2009 11:16 pjotr tunichtgut
BRIGATE ROSSE - Bewaffneter Kampf für den Kommunismus
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Manifest, Flugschrift Nr.1 Interviews mir den Roten Brigaden 1971/1973  17.04.2009 10:47 pjotr tunichtgut
Brigate Rosse Dokumentensammlung
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Dokumentensammlung BR 1982-1985  17.04.2009 10:58 pjotr tunichtgut
Renato Curcio - Mit offenem Blick
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Renato Curcio - Mit offenem Blick Ein Gespräch zur Geschichte der Roten Brigaden in Italien  17.04.2009 11:01 pjotr tunichtgut
Rote Brigaden - Fabrikguerilla in Mailand
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Rote Brigaden - Fabrikguerilla in Mailand 1980 - 1981. Ex - Militante der Kolonne Walter Alasia erzählen ihre Geschichte.  17.04.2009 10:53 pjotr tunichtgut
 Lateinamerika und 3.Welt
Carlos Marighela - Handbuch des Stadtguerillero
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Das “Handbuch des Stadtguerillero” ist ein wichtiger Hintergrundtext für das Verständnis der Diskussionen der militanten Linken ab 1968. Marighela schrieb in diesem Handbuch wenige Monate vor seiner Ermordung seine Erfahrungen aus der zweijährigen Praxis des bewaffneten Kampfes in Brasilien nieder. Er richtet dieses Handbuch über Wesen, Taktik und Ziele des bewaffneten Kampfes an die Revolutionäre in aller Welt.  11.04.2009 12:13 pjotr tunichtgut
DIE FUNKTION DER ERINNERUNG - Mauricio Rosencof über die Bedeutung der Zeugnisliteratur
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Denn derZeuge ist derjenige, der den informiert, der unwissend ist, und er übernimmt damit die Funktion der Erinnerung, um nichts demVergessen anheim fallen zu lassen, gerade in Zeiten wie heute, wo es hierzulande wie dort drüben so wichtig ist, die Erinnerungund das Wissen zu bewahren.  11.04.2009 05:44 pjotr tunichtgut
Die Guerilla zieht Bilanz -Gaby Weber 1989.pdf
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Kurzer Abriss über die Geschichte Uruguays und Interview mit Eleuterio Fernandez Huidobro, EI »Nato«, Mit-Gründer der MLN-Tupamaros. Während der Militärdiktatur war er als Geisel in Kasernen gefangen gehalten worden. Im März 85 wurde er auf freien Fuß gesetzt und ist seitdem im Zentralkomitee der MLN.   134 k v. 2 11.04.2009 05:49 pjotr tunichtgut
Lateinamerikanische Annalen
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Lateinamerikanische Annalen 1804-1968  30.04.2009 11:13 pjotr tunichtgut
Tupamaros
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1963 überfielen Guerilleros einen Schießverein in Uruguay. Diese Aktion machte die "Tupamaros" berühmt. Heute sind aus den jungen Männern, die gegen die Militärdiktatur zu den Waffen griffen, arrivierte Bürger geworden: Pepe Mujica, der lange im Gefängnis war, ist jetzt Parlamentarier und züchtet und verkauft gemeinsam mit seiner ehemaligen Waffengefährtin Blumen.   03.05.2009 05:32 pjotr tunichtgut
Wir, die Tupamaros
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Sammlung von Dokumenten in denen die Tupamaros über ihre Aktionen reden. (große Datei, Laden kann etwas dauern!)  11.04.2009 12:21 pjotr tunichtgut
Yessi Macchi, es ist schwer gegen Mythen zu käempfen.pdf
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Yessie Macchi wurde 1946 in Montevideo geboren. In den 60er Jahren schloß sie sich der Nationalen Befreiungsbewegung Tupamaros an, wurde mehrfach verhaftet, zum letzten Mal 1972 als Kolonnenführerin der Tupamaros, und rotierte als eine der weiblichen Geiseln von 1973 bis 76durch verschiedene Kasernen. Die restliche Haftzeit verbrachte sie wie alle anderen Frauen im Gefängnis Punta de Rieles bis zur Freilassung im März 1985.   140 k v. 2 11.04.2009 05:51 pjotr tunichtgut
 Logos
120px-FNL_Flag.svg.png
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  1 k v. 2 11.04.2009 05:38 pjotr tunichtgut
180px-RAF-Logo.svg.png
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  9 k v. 2 11.04.2009 05:38 pjotr tunichtgut
anarchisten.gif
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Chef, Chef ! Anarchisten !  17 k v. 2 27.04.2009 10:09 pjotr tunichtgut
Ruta_ho_chi_ming_grafico.jpg
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  86 k v. 3 11.04.2009 05:38 pjotr tunichtgut
 USA
Berkeley in the Sixties
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Die 1960er Jahre waren eine turbulente Zeit in der amerikanischen Geschichte. "Berkeley in the Sixties" ist eine herausragende, für den Oscar nominierte Dokumentation von Mark Kirchelle aus dem Jahr 1990. Sie erzählt die umfassende und aufschlussreiche Geschichte einer kleinen Gruppe von Studenten der Universität von Berkeley, die das Establishment herausforderten und das Angesicht Amerikas veränderten.  02.05.2009 10:53 pjotr tunichtgut
BLACK POWER -
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Interviews mit (Ex-) Gefangenen aus dem militanten schwarzen Widerstand. Das Buch enthält Interviews mit Geronimo Pratt, Abdul Majid, Bashir Hameed, Ramona Africa, Mumia Abu-Jamal und Saffiyah Bukhari-Alston. Sie äußern sich ausführlich zur Geschichte der Black Panther Party (BPP), der Black Liberation Army (BLA) und Move, zum schwarzen Widerstand Ende der 60er und in den 70er Jahren, ihren Festnahmen und (auf Konstruktion aufgebauten) Verurteilungen. Die Gefangenen beschreiben ihre Haftbedingungen und nehmen zur aktuellen Situation in den USA und den Diskussionen um den schwarzen Widerstand Stellung. Darüberhinaus beinhaltet das Buch einführende Texte des Redaktionskollektivs, die ersten programmatischen Texte der BPP und BLA sowie einen Beitrag über die Repression und das Knastsystem in den USA.  11.04.2009 06:32 pjotr tunichtgut
Legacy of Torture
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The War Against The Black Liberation Movemen  02.05.2009 10:33 pjotr tunichtgut
Malcolm X zur Geschichte.pdf
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Wenn Ihr Euch mit der Vergangenheit befasst, befasst Ihr Euch mit Geschichte, dann beschäftigt Ihr Euch eigentlich mit der Herkunft eines Dings. Wenn Ihr wisst, wo es herkommt, kennt Ihr den Ursprung. Wenn Ihr nichts über die Herkunft wisst, wisst Ihrnichts über den Ursprung. Und wenn Ihr den Ursprung nicht kennt,dann wisst Ihr nichts über die Gründe, seid einfach abgeschnitten,hängt mitten in der Luft.    10 k v. 4 14.04.2009 06:14 pjotr tunichtgut
The Weather Underground
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Für die Radikalisierung der Kriegsgegner gab es eine Fülle von Anlässen. The Weather Men nannte sich die Gruppierung, die Green und Siegel hier porträtieren. In einer Weise, die nach dem 11. September 2001 nicht mehr möglich scheint die Interviews wurden zum allergrößten Teil davor geführt berichten die Aktivisten von damals von ihrem Gang in den Untergrund, vom Versuch, den Krieg mittels Bombenattentaten nach Amerika zu tragen. Im Unterschied zu vergleichbaren Bewegungen in Europa war es ihnen wichtig, keine Menschenopfer zu verursachen. The Weather Underground zeigt ein doppelt unbekanntes Amerika: die Entschlossenen von damals, die reifer, aber keineswegs reumütig von ihrer Zeit im Untergrund erzählen, und eine Gegenwart, in der sie, für deutsche Verhältnisse unvorstellbar, zum großen Teil gutbürgerliche Existenzen als Hochschullehrer führen.  02.05.2009 11:07 pjotr tunichtgut
Woher der Wind weht
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Eine Geschichte des Weather Underground.  Als radikale Abspaltung des US-amerikanischen SDS (Students for a Democratic Society) am 18. Juni 1969 als Weatherman, nach einer Textzeile ("You Don't Need a Weatherman to Know Which Way the Wind Blows") eines Bob Dylan Songs ("Subterranean Homesick Blues") gegründet und aufgrund des aufkeimenden Feminismus in den eigenen Reihen am 6. Dezember 1970 (New Morning Changing Weather Kommuniqué) in Weather Underground umbenannt, kämpfte die Bewegung gegen den innerstaatlichen Rassismus, den Imperialismus sowie gegen die Hegemonialbestrebungen der USA. Erfolgte der Kampf bis Ende Dezember 1969 mittels Besetzung von Universitäten oder der Organisation von Protestmärschen, so radikalisierte sich dieser mit der Entscheidung in den Untergrund zu gehen und via Organisation in klandestinen Zellen Bombenanschläge durchzuführen. Die Anschläge, die das Ziel hatten Aufmerksamkeit zu erregen und Sachschaden zu verursachen, nicht aber Menschen zu verletzen, richteten sich vor allem gegen multinationale Konzerne und nahmen in gewisser Weise den Widerstand der Globalisierungsgegner der 90er Jahre vorweg. So standen Mitglieder des Weather Underground ab den frühen 70er Jahren auf der berüchtigten Fahndungsliste des FBI. Bis zum 6. Jänner 1994 stellten sich die meisten Mitglieder des Weather Underground selbst, wobei der Großteil von ihnen aufgrund von illegalen Ermittlungsmethoden der Polizei und des FBI ungestraft bzw. mit geringen Geldstrafen davonkamen.   11.04.2009 06:34 pjotr tunichtgut
 Vietnamkrieg
Apokalypse Vietnam - Krieg in Indochina
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Apokalypse Vietnam - Krieg in Indochina Teil 1-9.Die Geschichte des Vietnam-Krieges wird vornehmlich aus westlicher Sicht erzählt. Hollywood entdeckte den Krieg als Filmstoff. Die zweiteilige Dokumentation wertet Filmarchive in Hanoi und Saigon aus, gedreht von vietnamesischen Frontkameraleuten. So ergeben sich völlig neue Einblicke in die Geschichte dieses Krieges. Mitte Januar 1968 findet mit der Schlacht um den amerikanischen Stützpunkt Khe Sanh eine der blutigsten Auseinandersetzungen des Vietnamkrieges statt. Doch diese Schlacht ist nur ein Ablenkungsmanöver. Der Vietkong plant nach zahlreichen Anschlägen den entscheidenden Schlag gegen den Süden. Eine der wichtigsten Nachschublinien der Nordvietnamesen ist seit 1959 der Ho-Chi-Minh-Pfad, ein verästeltes System von Transportwegen. Trotz massiver Bombenangriffe gelingt es den Amerikanern nicht, den Vietkong von dieser Lebensader abzuschneiden. Über den Ho-Chi-Minh-Pfad rollt auch der Nachschub für die Tet-Offensive, bei der es dem Vietkong gelingt, vorübergehend die alte Kaiserstadt Hue zu erobern. Militärisch wird die Tet-Offensive zwar zur Niederlage, doch propagandistisch entwickelt sich Tet zum entscheidenden Wendepunkt. Washington erkennt, dass der Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen ist. Die Konsequenz heißt: Rückzug aus Vietnam. Trotzdem steuert der Krieg in den frühen 70er Jahren immer neuen blutigen Höhepunkten zu. Erst am 27. Januar 1973 wird in Paris das Friedensabkommen für Vietnam unterzeichnet, aber der Krieg geht weiter. 1975 scheint für den kommunistischen Norden die Zeit reif für den Todesstoß gegen Saigon. Die Ho-Chi-Minh-Offensive führt zum Zusammenbruch der südvietnamesischen Armee. Im April 1975 rücken die Truppen Hanois in Saigon ein. Die Amerikaner bringen sich in letzter Minute in Sicherheit. Im Mai 1975 ist Vietnam wieder vereinigt. Doch es ist noch ein langer Weg, bis in der ganzen Region Frieden einkehrt.   24.04.2009 10:23 pjotr tunichtgut
Bernd Greiner - Krieg ohne Fronten
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Bernd Greiner: "Krieg ohne Fronten". Die Bilder der zerstörten Dörfer, der von Napalm verbrannten Kinder, von einem Land, auf das mehr Bomben geworfen wurden als auf alle Schauplätze des Zweiten Weltkrieges zusammen, prägen die Erinnerung an den Vietnamkrieg und die Jahre zwischen 1965 und 1975. Bernd Greiner beschreibt die Geschichte hinter diesen Bildern. Er geht der Frage nach, weshalb sich die USA überhaupt auf diesen Konflikt einließen und warum sie den Krieg selbst im Wissen um eine unausweichliche Niederlage weiter führten.   02.04.2009 08:18 pjotr tunichtgut
Beweisanträge zu Vietnam
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Rechtsanwälte, Gefangene in Stammheim, Beweisanträge zu Vietnam, Juni 1976  30.03.2009 12:02 pjotr tunichtgut
Der Vietnamkrieg - Journalisten und andere Verräter
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Der Vietnamkrieg - Journalisten und andere Verräter Teil 1-9. Können Fernsehbilder und Fotoreportagen den Verlauf eines Krieges entscheidend beeinflussen? Und wie verwandeln sich militärische Siege in politische Niederlagen? Diese Fragen musste sich der US-Generalstab während des Vietnamkrieges stellen, der als erster “Fernseh-Krieg” gilt. Seit 50 Jahren ist die Militärgeschichte zugleich die der angespannten Beziehung zwischen Armee und Medien. Schließlich hat sich die Kriegsführung so tief greifend gewandelt, dass sich auch das Bild des Krieges in der Öffentlichkeit grundlegend verändert hat. Am Beispiel der Tet-Offensive im Frühjahr 1968 nimmt Filmemacher Patrick Barbéris einen Wendepunkt des Vietnamkrieges unter die Lupe, um das Wesen moderner Konflikte und die Bilderproduktion in Kriegszeiten zu veranschaulichen.  28.03.2009 05:05 pjotr tunichtgut
"Fuck the Army!" - US-Militärs gegen den Vietnam-Krieg
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"Fuck the Army!" - US-Militärs gegen den Vietnam-Krieg Teil 1-7. Der Dokumentarfilm zeichnet die Eskalation des Konflikts zwischen Kriegsdienstverweigerern und der amerikanischen Gesellschaft während des Vietnamkrieges nach und zeigt parallel dazu die Entwicklung der Protestbewegung, die Amerika traumatisierte und spaltete. Am 20. August 1974 zitierte die New York Times die offiziellen Zahlen des Pentagons zur Fahnenflucht: 503.926 Desertionen zwischen 1966 und 1973. Dennoch versuchten Regierung, Medien und die amerikanische Gesellschaft insgesamt nach dem Rückzug der amerikanischen Truppen und dem Fall von Saigon, diese Tatsachen aus dem kollektiven Gedächtnis zu streichen.  28.03.2009 05:11 pjotr tunichtgut
HEARTS AND MINDS
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Peter Davis setzt sich in "Hearts and Minds" (1973) mit der Frage auseinander, inwiefern die irrationale Ausweitung des Konflikts, der mit Blick auf Quantität und Qualität der begangenen Grausamkeiten die Dimensionen eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit annahm, nicht nur durch politische Motive zu erklären ist, sondern in den kulturellen Eigenheiten der Vereinigten Staaten wurzelt. Dabei spürte der Regisseur in erster Linie dem Geflecht aus Unwahrheiten, Mutmaßungen und Ängsten nach, das die Vereinigten Staaten nach und nach in die Logik der Intervention verstrickte. Arglos gefragt, weshalb sich Amerika in Vietnam engagiere, antworteten manche Führungspersönlichkeiten mit nachgerade absurden geopolitischen Argumenten: "Wenn wir Indochina verlieren, werden wir den Pazifik verlieren, und dann sind wir nur noch eine Insel in einem kommunistischen Meer." Andere sahen die Intervention als Verteidigung des freien Zugangs zu unerlässlichen Rohstoffen: "Wenn Indochina fiele, würden die Zinn- und Wolframlieferungen ausbleiben." Und wieder andere, eher ideologisch motivierte, waren der Auffassung, dass die Amerikaner intervenierten, "um einem Land zu Hilfe zu eilen, das Opfer einer ausländischen Aggression geworden ist".  02.05.2009 11:17 pjotr tunichtgut
Kommando 15. Juli
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Erklärung der RAF zum Anschlag auf das Headquarter der US-Army in Heidelberg, 24 Mai 1972  30.03.2009 11:56 pjotr tunichtgut
Kommando Petra Schelm
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Erklärung der RAF zum Anschlag auf das Headquarter des 5. US-Armeekorps Frankfurt, 11 Mai 1972   30.03.2009 12:03 pjotr tunichtgut
Nur leichte Kaempfe im Raum Da Nang
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Krieg in Vietnam: Auf der einen Seite standen Südvietnam und - seit 1964/65 mit eigenen Streitkräften - die USA, auf der anderen Seite Nordvietnam und die südvietnamesische Befreiungsfront, unterstützt durch China und die Sowjetunion. Bis zur Kapitulation Südvietnams 1975 dauerte der Krieg um die Macht über Südvietnam. Die Toten und die Verkrüppelten sind bis heute nicht gezählt. "Nur leichte Kämpfe im Raum Da Nang", so oder ähnlich beiläufig - wenn überhaupt - erwähnten die westdeutschen Zeitungen 1970 mangels spektakulärer Ereignisse den Krieg im Einsatzgebiet des deutschen Hospitalschiffs "Helgoland". Die Wirklichkeit des Kriegs, wie sie sich Hans-Dieter Grabe und Carl Franz Hutterer zu diesem Zeitpunkt auf dem Hospitalschiff darbot, sah anders aus: "Das Fließband, das die Verstümmelten auf die Operationstische wirft", heißt es im Film, "steht nicht still". Diese ausschließlich zivilen Opfer des Kriegs auf der "Helgoland" zeigt der Film mit einer Konsequenz und Deutlichkeit, die es bis dahin im deutschen Fernsehen nicht gegeben hat. Der Film, der 1971 mit dem Sonderpreis der Asiatischen Rundfunk- und Fernsehunion und dem Adolf-Grimme-Preis in Silber ausgezeichnet wurde, hat das Leben von Zuschauern beeinflusst: Eine junge Frau wurde Krankenschwester in Vietnam. Ein junger Mann verweigerte aufgrund des Films, den er als Kind gesehen hatte und nicht vergessen konnte, den Kriegsdienst. Der Film hat aber auch auf das weitere Schaffen von Hans-Dieter Grabe Einfluss genommen: Dem Arzt von der "Helgoland", der vor der Kamera von den Leiden seiner Patienten sprach, widmete Grabe 1984 den Film "Dr. med. Alfred Jahn, Kinderchirurg in Landshut". Vier weitere Filme entstanden über den neunjährigen Do Sanh, dessen Kriegsverletzungen Alfred Jahn vor der Kamera erklärte und den Grabe 1974 in Deutschland ("Sanh und seine Freunde") sowie 1990 ("Lebenserfahrungen: Do Sanh") und 1992 ("Tage mit Sanh") in Vietnam wiedertraf. Nach Sanhs Tod im April 1996 entstand "Do Sanh - Der letzte Film" (1998).  16.05.2009 08:17 pjotr tunichtgut
P O U L O C O N D O R oder DER SINN DES LEBENS
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Der Bericht über Poulo Condor bekam besondere Bedeutung. Der Begriff „Tigerkäfige“, wie die us-amerikanischen und südvietnamesischen Folterer die Gefängniszellen nannten, war in Westeuropa schon bekannt. Aber erstmalig lag ein authentisches Zeugnis vor; ein Bericht, der nicht nur die Grausamkeiten auflistete, sondern vom Widerstand sprach, von der Solidarität und Gemeinsamkeit der Gefangenen.  30.04.2009 11:09 pjotr tunichtgut
Regen der Vernichtung - Das Erbe des Vietnamkriegs
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Trailer zum Film "Regen der Vernichtung - Das Erbe des Vietnamkriegs". Nach neuesten Forschungen versprühte die US-Armee während des Vietnamkrieges 80 Millionen Fässer toxischer Chemikalien. Weil der vietnamesischen Regierung das Geld für großflächige Bodenversiegelungen fehlt, ist das Gift auch 30 Jahre nach Kriegsende noch im Nahrungskreislauf. Schätzungsweise zwei bis vier Millionen Menschen sind von den Spätfolgen betroffen.   28.03.2009 05:25 pjotr tunichtgut
WINTER SOLDIER
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Viele der Kriegsveteranen im Alter zwischen 21 und 27 Jahren begreifen nach ihrer Rückkehr aus dem Krieg, dass sie an einer Schlächterei beteiligt waren, dass man sie zu unmenschlichen, kriminellen Terminatoren konditioniert hat. Und sie müssen erkennen, dass der Vietnamkrieg nie Gegenstand eines Kriegsverbrechertribunals sein wird, dass die Politiker und Militärs, die die Massaker, die Napalm- und Bombenangriffe auf die Zivilbevölkerung, die Massenhinrichtungen in den Gefangenenlagern und den ökologisch katastrophalen Einsatz von Entlaubungschemikalien zu verantworten haben, niemals vor ein Kriegsgericht kommen werden, dass kein Tribunal sie wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilen wird.  02.05.2009 11:23 pjotr tunichtgut