Düsseldorf (dpa/tmn) - Auch wenn es draußen bitterkalt ist, müssen
Räume regelmäßig gelüftet werden. Bleiben Fenster und Türen dauerhaft
geschlossen, steigt mit zunehmender Feuchtigkeit auch die Gefahr von Schimmelbildung. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in
Düsseldorf hin. Außerdem sinkt die Konzentrationsfähigkeit, wenn der
Sauerstoffgehalt in der Atemluft sinkt. Die Verbraucherschützer geben
Tipps für das richtige Lüften:
Mehr Sauerstoff
Ist die Luft in einem Raum abgestanden, liegt vermutlich eine erhöhte
Kohlendioxid-Konzentration vor. Das kann die Konzentration
beeinträchtigen und Müdigkeit fördern. Regelmäßiges kurzes Stoßlüften
sorgt für die nötige Frischluftzufuhr: Im Winter sind drei- bis viermal
pro Tag für drei bis acht Minuten ausreichend. Gekippte Fenster sollten
aber vermieden werden, da viel Wärme verloren geht und die Außenwand um
das Fenster so stark auskühlt, dass sich Schimmel bilden kann.
Feuchtigkeit
In einem Vier-Personen-Haushalt werden pro Tag zwischen acht und zehn
Litern Wasser in Form von Wasserdampf produziert. Diese Feuchtigkeit
ist ein idealer Nährboden für Schimmelpilze, wenn sie sich an kühlen
Oberflächen von Wänden und Raumecken niederschlägt. Um zu verhindern,
dass sich Schimmelsporen an diesen sogenannten Wärmebrücken
niederlassen, sollten Fenster mehrmals täglich weit geöffnet werden,
damit der notwendige Luftaustausch stattfinden kann. Wenn beim Duschen,
Baden oder Kochen viel Dampf entsteht, sollte gleich gelüftet werden. Auch beim Wäschetrocknen entsteht viel Feuchtigkeit die abgeführt werden muss, hierzu sollte auch in Abständen gelüftet werden.
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