Hier möchten wir uns Ihnen einmal vorstellen, damit Sie sehen, wer alles an der LUPE mitarbeitet.
Daniel Aldag
Mit 18 Jahren und als Jüngster im (schreibenden) Redaktionsteam hat man es nicht immer so leicht und wenn nach einem 10-Stunden-Tag am Computer und dreistündiger Endkorrektur zwei Tage später (tod-)müde ins Bett fällt, fragt man sich doch manchmal: "Warum mach' ich das eigentlich?" Aber wenn ich die fertige LUPE in der Hand halte und sehe, was wir zusammen geschafft haben, dann ist der Stress auch "Schnee von gestern".
Zur LUPE bin ich durch Christa Hafermann gekommen, die mich 1997 nach einem Artikel Über unsere Konfirmandenfreizeit fragte, ob ich nicht bei der LUPE mitmachen wollte.
Aber LUPE sind für mich nicht nur Worte und Layout. Seit Mitte 1998 arbeite ich in der (von mir mitgegründeten) neuen Jugendredaktion "Junge Kirche" mit, für die ich auch ab und zu mal einen Artikel schreibe. Außerdem bin ich seit kurzer Zeit dafür verantwortlich, dass die Finanzen der LUPE in Ordnung sind und bleiben, was vor allem heißt Rechnungen zu schreiben.
Daneben ist aber auch noch Zeit für anderes. Ich gehe in die 12. Klasse des Jacobson-Gymnasiums in Seesen. Kirchlich ist die LUPE auch nicht das einzige, denn seit Oktober bin ich Vorsitzender des Gemeindejugendkonventes Bockenem (noch bis September 2000), zudem seit kurzem Mitglied im Kirchenvorstand St. Pankratius und dort mit für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich (So schließt sich der Kreis!).
Ulrich Gräbig
Als geborener (1953) und langjähriger Hildesheimer habe ich vor allem durch meine Frau das Leben auf dem Lande kennen und schätzen gelernt. Dabei weiß ich natürlich - auch durch meine Arbeit als Lehrer an der Hauptschule Lamspringe - dass die dörfliche Welt längst nicht mehr so heil ist, wie sie im Vergleich mit Städten oft erscheint. Auch hier bekommt die schöne Oberfläche immer mehr und tiefere Risse. Das gilt besonders für Jugendliche, die nicht nur immer verletzender werden, sondern auch verletzlicher, verletzter.
In dieser z.T. un"heil"en Situation kann von der Botschaft des Christentums und seiner praktischen Umsetzung durchaus etwas "Heil"sames ausgehen. Es muss nur "kommuniziert", also "rüber gebracht" werden. Da reicht der 14-tägige Gottesdienst - so wichtig er auch sein mag - nicht aus. Um zusätzliche Möglichkeiten bemühe ich mich in meinem Religionsunterricht, meiner Fortbildungsarbeit für Religionslehrkräfte im Landkreis, im Kirchenvorstand - und natürlich in der LUPE.
In der Redaktion gelingt ziemlich oft gute Gemeinschaft zwischen jungen und alten, hauptamtlichen und ehrenamtlichen, evangelischen und katholischen "Kollegen/innen". Die großen und kleinen Themen der LUPE bereichern mich, ebenso wie die vielen Herausforderungen in Sprache, Gestaltung und Technik. Ob die LUPE gut ist, können nur die Leser beurteilen, aber dass sie gut tut, das merke ich an mir.
Helga und Josef Raser

Diesmal ein Doppelkopf. Beide Rasers spielen zwar gern Karten, aber nicht Doppelkopf. Viel-mehr Schafkopf. Das ist ein typisch bayerisches Kartenspiel, sozusagen das Skatspiel der Bayern. Ich, Helga, komme nämlich aus Bayern. Mich, Josef, hat es aus Oberschlesien nach dem Krieg in diese Gegend verschlagen, und in Bockenem ging ich bis 1997 zur Realschule. Dass wir beide ein Ehepaar sind, muss nicht besonders herausgestellt werden. Und wie kamen wir zur LUPE, die seit 1974 auf Anregung von Pastor Lehmberg und seinem Team als Gemeindezeitung der ev.-luth. Pankratiusgemeinde herausgegeben wurde? Im Jahr 1976 - die neue Clemenskirche war gerade ein Jahr alt, jünger also als die LUPE- hatten der damalige Pfarrer Schüttenhelm und ich als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats den Wunsch, beim Unternehmen LUPE mitmachen zu dürfen. Wir baten das LUPE-Team darum, und im November 1976 durften wir in das Boot mit einsteigen. Als Nachfolger von Elisabeth und Joachim Fischer ist uns die LUPE inzwischen ans Herz gewachsen. Die Bereitstellung für den Druck im Kreis Gleichgesinnter macht viel Freude, und manches lustige, aber auch ernste oekumenische Gespräch kommt neben der Arbeit und dem dazugehörenden Kaffeetrinken zustande. Inzwischen ist die LUPE zu einem festen Bestandteil der Oekumene in unseren Gemeinden geworden. Gott sei Dank! Erwähnen möchten wir an dieser Stelle noch den sogenannten Redaktions-Frühstückskreis, bei dem zehnmal im Jahr jeweils bei einem Redaktionsmitglied um 7.00 Uhr morgens ein opulentes Frühstück eingenommen wird, an das sich ein Planungsgespräch anschließt. Gebe Gott, daß diese gute oekumenische LUPE-Zusammenarbeit noch lange Bestand hat!
Elgin Schwedeck
Als vor einiger Zeit Helga und Josef Raser auf mich zukamen und mir offerierten: Elgin, weißt du schon? Du bist als Nächste mit deinem Steckbrief an der Reihe!" war mein erster Gedanke: Oh weh! Aber dann ging es los. Wann war ich das erste Mal mit dabei? Beim Durchsehen der alten Lupenjahrgänge fand ich mich dann im Herbst 1986 das erste Mal im Impressum. Damals noch unter dem Namen Elgin Haul.
Zu der Zeit war ich bereits in einigen Gruppen der ev. Kirchengemeinde unter der Leitung von Martin Falkenberg engagiert (Flöten, Singen, usw.)
Mein Einsatzgebiet ist heute wie damals die Anzeigenbearbeitung. D.h. vor 15 Jahren gehörte sowohl die Anzeigen-kundenbetreuung als auch das freie Gestalten der Anzeigen auf dem Zeichenbrett zu meiner Arbeit. Bei diesen Zusammenkünften ging es immer recht lustig zu. Man freute sich auf diese Nachmittage.
1992 habe ich meinen Mann Ulrich Schwedeck, damals auch noch aktiv bei der Lupe, geheiratet. 1995 kam unser Sohn Lukas dazu und 1998 schließlich unsere Tochter Gesa. Meine Familie ließ mich somit etwas kürzer treten.
Es kam mir dann ganz recht, als es hieß: Wir schaffen uns einen Computer zur Lupenbearbeitung an. Damit fiel die einzelne Anzeigenbearbeitung für mich weg. Aber auch die lustigen Nachmittage.
Heute bin ich noch zuständig für die Kundenbetreuung, die ich aber auch nicht mehr missen möchte.
Heinrich Uthoff

In Köslin/Pommern 1937 geboren, verlebte ich dort den ersten Teil meiner Kindheit. Doch die Kriegseinwirkungen verschlugen uns 1945 nach Hildesheim, der Heimat meines Vaters. In dieser, jetzt wieder schönen, damals aber total zerstörten Stadt folgte der zweite Teil meiner Kindheit und Jugend - zwar umgeben von Trümmern, aber geborgen in unserer, Gott sei Dank, heilen Großfamilie" (Mutter, Vater und sechs Kinder). Schon bald nach dem Krieg knüpfte mein Vater Verbindungen nach Bockenem, wo er 1947 unseren kleinen optischen Betrieb eröffnete. Hier lebe ich auch heute noch sehr gern, denn hier lernte ich meine Frau Hanna kennen, mit der ich seit 1969 verheiratet bin. Hier sind wir eingebunden in die Gemeinschaft unserer Nachbarn und Freunde, hier arbeite ich. Hier sind wir verwurzelt in unserer Pfarrgemeinde St. Clemens, in der ich seit 1995 als Diakon in der pastoralen Arbeit mithelfe. Dies geschieht in einem besonders guten oekumenischen Miteinander mit der Pankratiusgemeinde, in der ich mich auch zu einem guten Stück zu Hause" fühle. In die Arbeit an der LUPE wurde ich schon 1978 einbezogen. Damals wurde ich von Peter Raser gebeten, ein Redaktionsmitglied bei der Zusammenstellung der LUPE zu vertreten. Aus dem einen Mal" sind jetzt immerhin schon 23 Jahre geworden. Sicher liegt das daran, dass mir die Arbeit in der Gemeinschaft der Redaktion und die morgendlichen Gespräche an den liebevoll gedeckten Tischen beim Frühstückskreis sehr gut gefallen. Vor allem aber liegt es sicher daran, dass ich mithelfen kann, unseren Lesern von Gott und seiner Welt zu erzählen, und dies tun kann in der gewachsenen oekumenischen Gemeinschaft unserer Redaktion.
Helga von Watzdorf
Ein kleines Häuslein mit Garten, eingebettet in eine kleine Stadt in reizvoller Landschaft, war für meinen Mann und mich ein Anziehungspunkt, uns 1990 langfristig in Bockenem niederzulassen.
Es war unser 9. Umzug innerhalb unserer inzwischen 42-jährigen Ehe und ... ich zog in das Bundesland meiner Vorväter, väterlicherseits ein Pastorengeschlecht aus Ostfriesland. Mein Vater war Organist und ist seit Januar 1943 in Rußland vermißt.
Wie immer, wenn ich mich in einem neuen Ort niederließ, war meine erste Anlaufstelle und Kontaktaufnahme die jeweilige Kirchen-gemeinde. So auch in Bockenem, wo ich 1990 auf Frau Pastorin Werner traf, die mich in den oekumenischen Bibelkreis einführte, dem ich bis heute treu geblieben bin und der mich aktivierte,bei der LUPE mitzuarbeiten. Mein Einsatzgebiet war, Berichte zu schreiben und ab und zu Korrektur zu lesen, was gar nicht so einfach war! Berufliche Jahre im Zentrallabor der Schildautal-Klinik in Seesen und Anforderungen innerhalb der Familie (3 Töchter und 6 Enkelkinder) erforderten eine Auszeit. Inzwischen bin ich Rentnerin und habe auch familiär wieder mehr "Luft".
Als Pastorenenkeltochter bin ich seit meiner Kindheit vertraut mit der Gemeinde-arbeit und vor allen Dingen an Glaubensfragen interessiert. So freue ich mich, daß ich seit einigen Jahren im Besuchsdienstkreis, seit kurzem im Bauverein des Gemeindehauses und nun wieder in der LUPE mitarbeiten kann.
Gebhard Weiß
Gebhard Weiß, Bockenem, 58 Jahre, verheiratet, zwei Töchter. - So wäre meine Vorstellung vielleicht ausgefallen, wenn Sie, liebe Lupe-Leserinnen und -Leser, nicht inzwischen gewohnt wären, dass wir ein wenig mehr von uns schreiben.
Seit genau 15 Jahren bin ich nun in der Lupe-Redaktion, und es hat sich viel verändert in dieser Zeit. Als ich damals angesprochen wurde, stand im Vordergrund sicherlich meine Erfahrung als "Fach-Mann". Als gelernter Schriftsetzer (jetzt bin ich aber schon seit vielen Jahren als Kalkulator in der Verwaltung der Fa. Gerstenberg Druck tätig) konnte ich doch so manche praktische Verbesserung bei der Fertigung und Gestaltung der Lupe-Seiten einbringen. Die damalige Mannschaft wird sich erinnern an Skalpell, Glasplatte, Millimeterpapier und Linienbänder! Mit der Zeit zogen auch die technischen Neuerungen in die Räume der Lupe-Redaktion ein. Schon seit einigen Jahren arbeiten wir selbstverständlich mit PC, Scanner und Drucker, was natürlich zu einer erheblichen Verbesserung der Qualität Ihrer LUPE beigetragen hat. Saßen wir früher alle um den großen Tisch und versuchten, unsere Texte, Bilder und Vignetten möglichst gerade aufzukleben (was immer viel Spaß brachte!), so geschieht die Arbeit heute an zwei PC.
Aber immer noch bin ich gerne dabei und ich hoffe, Sie haben Ihre Freude an dem Ergebnis unserer Redaktionsarbeit.
Außerdem gehören dazu: Roswitha Bink, Sylvia Bolm, Doris Schulze Baek.