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DM Hallenmehrkampf Dortmund - Jan Schenk macht den Titel perfekt

veröffentlicht um 29.01.2012 05:03 von TuS Metzingen
TuS-Mehrkämpfer Jan Schenk holt sich bei den deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Dortmund in seinem ersten Jahr bei den U20 mit der letzten Disziplin und 41 Punkten Vorsprung vor Julius Sommer (SSV Ulm) den Titel im Hallen-Siebenkampf.
Einen glänzenden Auftakt hatte der 17-Jährige über die 60 Meter. Mit 7,10 sec. läuft der TuS`ler eine neue persönliche Bestzeit und die zweitschnellste Zeit aller 20 an den Start gegangenen Siebenkämpfer. Nur Dennis Herdt (7,05 sec./MTG Mannheim) war schneller unterwegs. Nach einem soliden ersten Sprung im Weitsprung (6,65 m) fliegt Jan Schenk im zweiten Versuch auf sehr gute 6,91 m. Lediglich Timo Gerbershagen (6,95m/LG Kindelsberg Kreuztal) sprang vier Zentimeter weiter. Nach zwei Disziplinen mit 1639 Punkten in Führung liegend ließ Jan Schenk im Kugelstoßen (13,12 m) einige Punkte liegen. Nach sehr guten 15,41 m im Kugelstoßen übernahm Rafael Maksimowski (2370 Pkt./LG HNF Hamburg) mit 56 Punkten Vorsprung die Führung. Mit übersprungenen 1,90m im Hochsprung beendete Jan Schenk den ersten Wettkampftag punktgleich (3028 Pkt.) mit dem Zweitplatzierten auf Rang drei. Die unmittelbaren Konkurrenten Timo Gerbershagen und Rafael Maksimowski überquerten 1,93 m und machten weiter Punkte gut. Mit guten 8,26 sec. liefen Jan Schenk und Julius Sommer (SSV Ulm) am frühen Sonntagmorgen die schnellsten Zeiten über 60m-Hürden. Somit konnte sich der TuS`ler nach fünf Disziplinen wieder bis auf vier Punkte an den Führenden Rafael Maksimowski (3949/LG HNF Hamburg) heranarbeiten. Im Stabhochsprung strapazierte Jan Schenk das Nervenkostüm von Trainer Uwe Euchner. Nach gutem Einspringen drohte bei der Einstiegshöhe von 3,60 m fast das Aus. Erst im dritten und letzten Versuch schaffte der Meidelstetter diese Höhe und sorgte erst einmal für Erleichterung. Nach 3,70m im ersten Versuch, benötigte Jan für die 3,80 m zwei Versuche, ehe er dann die 3,90 m laut Trainer Uwe Euchner wieder blitzsauber und mit viel Platz überquerte und auf mehr hoffen ließ. Leider konnte er diesen Versuch bei vier Meter nicht wiederholen und schied aus. Mit übersprungenen 4,20 m baute Rafael Maksimowski (LG HNF Hamburg) seine Führung aus und lag vor dem abschließenden 1000m-Lauf satte 87 Punkte vor Jan Schenk. Da Maksimowski als schwacher 1000m-Läufer bekannt war witterte Jan Schenk seine Chance und lief die 1000m auf Angriff. In 2:56,14 min. nahm der TuS`ler dem Führenden Hamburger, der im Gesamtklassement noch auf Rang vier abrutschte, über 22 Sekunden ab und sicherte sich den Titel des deutschen Meisters. Mit Julius Sommer (SSV Ulm), der ebenfalls glänzende 1000m (2:54,43 min.) lief sicherte sich ein weiterer Württemberger die Silbermedaille.