Transdanubien für Bürgerbeteiligung


Die Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen haben sich zusammengetan um gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität in Transdanubien durchzusetzen.

Unsere gemeinsamen Forderungen finden Sie hier!




Überparteiliche Gedenkkundgebung am 74. Jahrestag des Einmarsches der Nazis in Österreich:


Gemeinsam der Opfer der Nazis gedenken!

Gemeinsam gegen Rechtsextremismus!


Am 12. März 2012 fand vor der Donaucitykirche am Platz der Vereinten Nationen eine Gedenkkundgebung aus Anlass des 74. Jahrestags des Einmarsches der Truppen Nazideutschlands in Österreich statt. Ein unmittelbarer Anlass für die Veranstaltung war das erschütternde Abstimmungsverhalten der FPÖ Donaustadt. Sie lehnte als einzige Partei - von der Bezirksvertretung erfreulicherweise beschlossene - Straßenbenennungen nach Opfern der NS-Gewaltherrschaft (wie Anne Frank) ab. Dies bewegte Personen aus verschiedenen Parteien und Parteiunabhängige zu einem aktiven Zeichen für einen würdigen Umgang mit Menschen, die vom Naziregime verfolgt wurden oder Widerstand leisteten. Gleichzeitig wollen sie dem Rechtsextremismus heute entschlossen entgegentreten.

Etwa 200 Menschen folgten dem Aufruf der überparteilichen Plattform trotz Wind und Kälte. In einem würdigen Rahmen, für den Hannes Guschelbauer und Janina Schedy mit jiddischer Musik sorgten, hörten sie gedächtnisorientierte Redebeiträge, z.B. über das Schicksal von Anne Frank oder NS-Opfer, NS-Verbrechen und Widerstand in Transdanubien. Genauso wurden brennende Themen der Gegenwart fokussiert, wie etwa ewig gestrige Positionen der FPÖ nicht nur in der Donaustadt, die österreichische Gedenk(un)kultur oder Rassismus und  Fremdenfeindlichkeit. Betont wurde auch, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit steigender Arbeitslosigkeit das Bekenntnis zu Grundrechten und einer offenen Gesellschaft besonders wichtig ist. Zum Abschluss wurden die von der FPÖ-Donaustadt für Straßenbenennungen abgelehnten Namen von NS-Opfern und Widerstandskämpferinnen verlesen.

Moderiert von der Mitinitiatorin Heidi Sequenz spiegelten die RednerInnen das breite Bündnis für einen menschenwürdigen Umgang mit der Vergangenheit und gegen Rechtsextremismus heute:
Pater Albert Gabriel (Donaucity-Pfarrer), Bernhard Gaishofer (Kommunistische SchülerInnen Initiative, KPÖ), Susanne Gierer (Rassismusfreies Transdanubien), Rüdiger Maresch (Gemeinderat, Grüne), Richard Wadani (Wehrmachtsdeserteur, Ehrenvorsitzender Personenkomitee Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz), Muna Duzdar (Bundesrätin, SPÖ), Peter Matejka (Autor und Mitbegründer der Grazer Autorenversammlung), Andrea Mayrhofer (Bezirksrätin Floridsdorf, ÖVP), Ernst Toman (Friedensinitiative 22) und Jutta Matysek (Enkelin des KZ-Überlebenden Othmar Wundsam), die mit dem Mitinitiator Hans Höllisch auch die Namen jener Frauen verlas, die der FPÖ Jahrzehnte nach der Befreiung immer noch ein Dorn im Auge sind.


Ein kurzes Video finden Sie hier!



Veranstaltungen 2011

20.6.: Diskussion mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou

Veranstaltungen 2010


15.9.: Bürgerparlament Transdanubien (Fotos und Video)
15.9.: Stellungnahmen der Parteien zu unseren Forderungen
11.6.: Fahrradkundgebung für ein lebenswertes Transdanubien (Fotos und Video)
11.6.: Petition der Donaustädter und Floridsdorfer Bürgerinitiativen
13.4.: Diskussion "Zukunftweisende Stadtentwicklung oder planloser Wildwuchs?" (Bericht)



Beteiligte Bürgerinitiativen sind:
Bauhöhenbeschränkung im Gartensiedlungsgebiet | Carabelligasse | Donauplatte gegen Lärm | Energiewende im Wiener Verkehr
| Floridsdorfer Zentrum | Für Lebens- und Wohnqualität Donaufeld | Gegen die B232 | Initiative Denkmalschutz | Rettet die Lobau | Rettet die Siedlung aus eigener Kraft | S80 Lobau | Schwarzlackenau | Stammersdorf | Süssenbrunn | Verkehrsinitiative Donaufeld
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Heinz Berger,
Mar 13, 2012 4:48 PM