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Thomas Kirchhoff
Dipl.-Theol.


thomaskirchhoff@gmx.net


Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

                                    

                                                                                  

Grisella und ich

"Gelehrt sind wir genug!
Was uns fehlt, ist Freude,
was wir brauchen, ist Hoffnung,
was uns notttut, ist Zuversicht,
und wonach wir verschmachten, ist Frohsinn!"
Curt Goetz (Dr. med. Hiob Prätorius)
























Herr und Hund




Kuckuck


                                                                Im Käfig...

                                          Daisy
    




  
Brandy




                           

Predigt 3. Mai 2009 Lutherkirche am Stadtpark

1 Mose 1,1-4a 26-31a 2,1-4

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Jubilate Deo omnis terra
cantate gloriam nomini ejus.

Jauchzet Gott, alle Lande, lobsinget zur Ehre seines Namens. (Ps 66,1f)

Schwestern und Brüder in Christus,

Heute am Kirchensonntag Jubilate wurden wir schon im Eingangspsalm aufgefordert uns zu freuen, zu jauchzen und Gott zu loben.
Als Christen dürfen wir uns auch freuen in dieser österlichen Zeit, wir dürfen uns freuen über unsere Erlösung.
Als Christen dürfen wir uns aber auch freuen in dieser Frühlingszeit, wo die Natur auch überall ein Fest der Auferstehung und der Freude feiert.
Wir dürfen uns freuen, daß wir durch Jesu Tod und Auferstehung erlöst sind und gleichsam neu geschaffen wurden zum Ewigen Leben, wir dürfen uns freuen an Gottes Schöpfung, die er weise und klug geschaffen hat.

Im heutigen Predigttext aus dem ersten Buch Mose haben wir von der Schöpfung gehört, von der Vollendung der Schöpfung:
"Gott sah an alles, was er gemacht hatte, was er gemacht hatte, und siehe es war sehr gut." ( Mose 1,31)
Wohlgemerkt, es war sehr gut, alles war sehr gut. Da war nicht das eine besser und etwas anderes vielleicht nicht so gut gelungen.
Irgendwann im Laufe der Geschichte und der Interpretation dieses Textes bezeichnete sich der Mensch plötzlich als "Krone der Schöpfung", aber liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, sie haben es selbst gehört, davon steht nichts im Schöpfungsbericht!
Sich als Krone der Schöpfung zu bezeichnen ist schlichtweg menschliche Hybris, menschliche Überheblichkeit.

Ich persönlich kann dem englischen Dichter Robert Burns in seiner Klage nur beipflichten, die er im Jahre 1785 in seinem Gedicht "An eine Maus" anstimmte:
"Es tut mir leid, daß Menschenhand
Zerbrochen hat das schöne Band,
das alle Kreatur verbindet."

Die eigentliche Krone der Schöpfung ist meines Erachtens der siebte Tag selbst. Der Tag an dem die Schöpfung abgeschlossen ist und in sich im Einvernehmen mit dem Schöpfergott zur Ruhe kommt.

So sollen auch wir am Sonntag zur Ruhe kommen, wir dürfen der Auferstehung Jesu gedenken und wir dürfen auch voll Dankbarkeit Freude der Schöpfung gedenken.

Wir dürfen die Schöpfung, die uns von Gott anvertraut ist, aber nicht ausbeuten, bis zur bitteren Neige, sondern wir müssen und sollen verantwortungsvoll und weise handeln.
Menschen und Tiere sind die Geschöpfe Gottes und als solche zu achten.

Wir teilen denselben Lebensraum Erde. Unsere gemeinsame Schöpfung müßte uns aber doch auch daran erinnern, daß Mensch und Tier mehr gemeinsam haben als Trennendes.

Nehmen wir einmal den Menschen heraus aus der Welt und betrachten allein die Natur, die von Gott geschaffene Tier- und Pflanzenwelt. Wir müssen doch leider einsehen, daß die Natur sehr gut und wesentlich besser ohne den Menschen, der Mensch hingegen nicht einen einzigen Tag ohne Tiere, ohne Pflanzen ohne die übrige Schöpfung existieren könnte.

Diese Erkenntnis sollte uns vielleicht ein klein wenig demütig und dankbar vor Gottes Schöpfung machen!

Über viele Jahrhunderte hat die Theologie z. B., ganz im Widerspruch zur Hl. Schrift, den Tieren den Himmel verwehrt.
Aus der griechischen Philosophie hat das frühe Christentum die Vorstellung der unsterblichen Seele übernommen, aber damit leider auch den Gedanken, daß alles materielle und nichtmenschliche etwas nieders und miderwertiges ist. Den Tieren sprach mal schlichtweg die Seele ab.
Aber - wie schon gesagt - die Biblische Sicht der Tiere ist eine andere. Der Paradiesgarten ohne Tiere? Für jeden von uns eigentlich unvorstellbar.
Der Mensch hat nun eine Seele, aber er hat im Paradies vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen und verlor das Paradies.
Die Tiere aber haben nie von diesem Baum gegessen, sie haben nicht die Erkenntnis von Gut und Böse uns so haben die Tiere auch meines Erachtens nie die paradiesische Unschuld verloren.

Gott liebt seine Schöpfung, er und die altestamentlichen Erzähler, die uns die Geschichte der Arche Noah schildern, geben sich doch größte Mühe, die Tiere auch vor der Sintflut zu retten, in der gigantischen Arche. Für Noah und seine paar Leute hätte ja fast ein besseres Rettungsboot gereicht....

Ein andres Buch der Hl. Schrift, das in die Zukunft weist eine Zukunft für uns alle ist das Buch Jesaja, in dem der Prophet das endzeitliche Heil beschreibt: "Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, daß ihre Jungen beieinander liegen und Löwen werden stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird am Loch der Otter spielen , und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter." ( Jes 11,6f)

Liebe Schwestern und Brüder, ich persönlich kann mir das Paradies nicht ohne Tiere vorstellen und ich halte es mit Martin Luther. Als sein Sohn ihn einmal fragte, ob denn auch der Spitz der Familie Luther, das kleine Belferlein, in den Himmel käme, antwortete Luther: "Und auch für's kleine Belferlein wird ein Platz im Himmel sein."

Auch der Apostel Paulus bezieht die gesamte Schöpfung in den Heilsplan Gottes und das Erlösungswerk Christi mit ein, denn er schreibt im Römerbrief:
"Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit, (...) doch auf Hoffnung, denn auch die Schöpfung wird frei sein von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes." (Röm 8,20)

Die AKTION KIRCHE UND TIERE widmet sich den vielfältigen Anliegen, die ich in dieser Predigt darzustellen versuchte. Dieser Verein organisiert vom 27. bis zu 29. August in Dortmund den 1. Kirchentag "Mensch und Tier". Informationen zur Aktion Kirche und Tiere und zum Kirchentag habe ich hinten auf dem Tisch mit dem Weizenkornkreuz ausgelegt.


Liebe Gemeinde,
erst kürzlich stieß ich auf den amerikanischen Schriftsteller Henry David Thoreau, der vor ca. 150 Jahren lebte. Ich möchte Ihnen am Ende meiner Predigt ein paar Gedanken von ihm vortragen, die in der heutigen Zeit immer noch und wieder überraschend aktuell sind:

"Ich achte nicht DIE Arbeit, nicht DAS Gut des Menschen, für den alles seinen Preis hat; der die Landschaft, der seinen Gott zu Markte tragen würde, wenn er etwas dafür bekäme; der ohnehin schon um seines Götzen willen zu Markte geht; auf dessen Hof nichts gratis wächst, dessen Felder keine Ernten, dessen wiesen keine Blumen, dessen Bäume keine Früchte tragen, sondern DOLLARS; dessen Früchte für ihn nicht reif sind, als bis er sie in Dollars umgemünzt hat. Gebt mit die Armut, die sich des wahren Reichtums erfreut!

Die ganze Natur bringt dir ihre Glückwünsche dar, und du hast so manches mal Grund, dich seligzupreisen.
Die wahre Ernte meines täglichen Lebens ist etwas so Unfaßbares und Unbeschreibliches wie das Morgen- und Abendlicht.
Ich habe ein wenig Sternenstaub, ein Stückchen vom Regenbogen erhascht."

Schwestern und Brüder in Christus, die Zeiten sind ungewiß und wir wissen nicht, was uns noch bevorsteht. Aber ich denke wir dürfen hoffen und wir dürfen uns freuen, nicht nur am Sonntag Jubilate.
Wenn wir, als erlöste Christen, offenen Auges durch das Leben gehen, dann können auch wir die kleinen und großen Kostbarkeiten in Gottes herrlicher Schöpfung erkennen, dann können auch wir sagen:
"Ich habe ein wenig Sternenstaub, ein Stückchen vom Regenbogen erhascht."

Amen.

Der Friede Gottes, welcher größer ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Amen.


Gebete und Gedanken








Herr und Gott, 
kehre ein in dieses Haus,
 halte die Nachstellungen des bösen Feindes von ihm fern.
Deine heiligen Engel mögen darin wohnen
und uns im Frieden bewahren.
Und Dein Segen sei über uns allezeit.
Im Namen des Vaters,
des Sohnes 
und des Heiligen Geistes.
Amen.





Atme in mir, Du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, Du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges tue.
Locke mich, Du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, Du Heiliger Geist,
dass ich Heiliges hüte.
Hüte mich, Du Heiliger Geist,
dass ich das Heilige nimmer verliere.


Amen.

(Augustinus)



Martin Luther Zitate


Die Arzenei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.


Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehn, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom.


Ein Christ ist ein solcher Mensch, der gar keinen Haß noch Feindschaft wider jemand weiß, keinen Zorn noch Rache in seinem Herzen hat, sondern eitel Liebe, Sanftmut und Wohltat.




That's entertainment


Miss Sophie Tucker

Miss Sophie Tucker




Jimmy Durante


Fairy tales can come true –

It can happen to you

If you’re young at heart.

For it’s hard, you will find,

To be narrow of mind

If you’re young at heart.

You can go to extremes

With impossible schemes;

You can laugh when your dreams

Fall apart at the seams;

And life becomes exciting with each passing day,

And love is either in your heart… or on its way.

Don’t you know that it’s worth

Every treasure on earth

To be young at heart?

For, as rich as you are,

It’s much better by far

To be young at heart.

And, if you should survive

To a hundred and five,

Look at all you’ll derive

Just by being alive!

Now, here is the best part:

You have a head start

If you are amongst the very young…

At heart.


And, if you should survive

To a hundred and five,

Look at all you’ll derive

Just by being alive!

Now, here is the best part:

You have a head start

If you are amongst the very young…

At heart.


Jimmy Durante - September Song - 1955







Noel Coward



London Pride has been handed down to us.
London Pride is a flower that's free.
London Pride means our own dear town to us,
And our pride it for ever will be.
Hey, lady,
When the day is dawning
See the policeman yawning
On his lonely beat.
Gay lady,
Mayfair in the morning,
Hear your footsteps echo in the empty street.
Early rain
And the pavement's glistening.
All Park Lane
In a shimmering gown.
Nothing ever could break or harm
The charm of London Town.


 

Al Jolson



The bird with feathers of blue

Is waiting for you

Back in your own backyard

Youll see your castles in spain

Through your window pane

Back in your own backyard

Oh you can go to the east

Go to the west

But someday youll come

Weary at heart

Back where you started from

Youll find your happiness lies

Right under your eyes

Back in your own backyard


The bird with feathers of blue

Is waiting for you

Back in your own backyard

Youll see your castles in spain

Through your window pane

Back in your own backyard

Oh you can go to the east

Go to the west

But someday youll come

Weary at heart

Back where you started from

Youll find your happiness lies

Right under your eyes

Back in your own backyard



Al Jolson





Bing Crosby


Where the blue of the night

meets the gold of the day

someone waits for me


And the gold of her hair

crowns the blue of her eyes

like a halo tenderly


If only I could see her

oh how happy I would be


Where the blue of the night

meets the gold of the day

someone waits for me


Bing Crosby


Sting


Sting,Englishman in New York
 


Highball
Der einzige Überlebende des Valentine's Day Massakers vom 14. Februar 1929



Filme

Somewhere over the rainbow

Vom Winde verwehr


Richard III.




Zitate:


Oscar Wilde

Den idealen Gatten gibt es nicht! Der ideale Gatte bleibt ledig!
(0scar Wilde)



Winston Churchill

Never,

never,

never

give up!

(Winston Churchill)


I am ready to meet my Maker. 

Whether my Maker is prepared for the great ordeal of  meeting me is another matter.

(Winston Churchill on his 75th bithday)


Die einzige Leitlinie für den Menschen ist sein Gewissen, der einzige Schutzschild für sein Andenken die Redlichkeit und Aufrichtigkeit seines Handelns. Ohne diesen Schutzschild durchs Leben zu gehen ist sehr unvorsichtig, denn wir werden so oft um unsere Hoffnungen und Überlegungen betrogen; aber mit ihm marschieren wir, wie das Schicksal auch spielen mag immer in den Reihen der Ehrenhaften.

Winston Churchill




Meine Lieblingsseiten:

Susanne Kirchhoffs Homepage

Lutherkirche Bochum
http://bochum-innenstadt.kirchenkreis-bochum.de/kindergaerten.html

Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher / ZVAB

The official Website of the British Monarchy


E-Water

PAPERFLOWER

Aktion Kirche und Tiere
http://www.aktion-kirche-und-tiere.de/cms/front_content.php?client=1&idcat=0&idart=0&lang=1&error=1


Tagesleitzettel

Meine große Liebe:

L O N D O N





Dr. Samuel Johnson

“When a man is tired of London, he is tired of life; 

for there is in London all that life can afford”


“By seeing London, I have seen as much of life as the world can show”















Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer wieder von der Bedeutung der Gefahr des Rauchens für seine Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf -

...zu lesen.

Winston Churchill




Bei der Überfahrt

Tower Bridge


Das Verrätertor
St Paul's Cathedral
und St Martin / Ludgate


Hobart Hall, Richmond-upon-Thames

Richmond Bridge



Coronation of Elizabeth II - 1953






Lord Byron

An Thyrza  

Kein stolzer Marmor ziert dein Grab,
Geschmückt mit einem schönen Spruch;
Nur einer, als du sankst hinab,
Schrieb dich in sein Gedächtnisbuch.

Ich schweifte über Land und Meer,
Weil meine Liebe Wahnsinn war,
Und sehen woll ich dich nicht mehr,
Nicht, bis zu meinem Todessjahr.

O, hättest du zu mir gesagt:
"Du Teurer zieh' in Frieden hin!"
Dann hätt' ich nimmer mich beklagt
Und wär entheilt mit stillem Sinn.

Doch jetzt wirft Tod den Speer auf dich
So gut als auf mein eignes Haupt;
Ha, meine Welt warst du für mich!
Du hast mich dieser Welt beraubt.

Wer hätte dich wie ich bewacht,
Wer so geharret aus,
So treu bis in die Todesnacht
Und über diese Nacht hinaus?

Kein andrer wohl! Doch still! Es sei!
Denn wein' ich um dich noch so sehr,
Der Lenz des Liebens ist vorbei,
Drum wein ich keine Tränen mehr.

Vereinet zwar eins flossen sie,
Als wir uns noch einander nah;
Doch Traum ist alle Sypathie,
Und was uns fer, ist uns nicht da.

Wir sprachen, was kein Ohr vernahm,
Und dachten, was kein Sinn gedacht.
Und wenn ich bei der Hand dich nahm,
Empfandest du meines Herzens Macht.

Ich küßte dich - du küßtest mich -
Ich fand in dir mein höchstes Glück,
Und ob ich ganz versank in dich,
Bebt' ich vor Sünde doch zurück.

Du batest mich mit süßem Ton,
Und deine Warnung trank mein Ohr;
In deinen Reiz verloren schon
Riß die Vernunft mich an ihr Tor.

Ich trage noch dein heil'ges Pfand;
Doch wo ist deins? Und wo bist du?
So mancher Leidenstag verschwand,
Doch jetzt entfloh mir meine Ruh'.

Du ließest mir im Lebensmai
Den bittern Wermutskelch allein,
Wüßt' ich, daß Ruh' im Grabe sei,
So möcht ich auch im Grabe sein.

Wofern vom sel'gen Himmelszelt
Du je mein Unglück mildern kannst,
So spende Trost aus jener Welt,
Damit du mir die Leiden bannst.

Lehr' mich, was du mich früh gelehrt,
Geduld und - alles zu verzeihn;
Und war ich deiner hier nicht wert,
Vielleicht werd' ich es drüben sein.

          (1811)