Thomas Kirchhoff Dipl.-Theol.
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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage!  „Ein Hund sitzt neben dir, während du arbeitest. Eine Katze sitzt auf deiner Arbeit.“ Pam Brown Grisella und ich
"Gelehrt sind wir genug! Was uns fehlt, ist Freude, was wir brauchen, ist Hoffnung, was uns notttut, ist Zuversicht, und wonach wir verschmachten, ist Frohsinn!" Curt Goetz (Dr. med. Hiob Prätorius)
Herr und Hund
Meine Schwester und ich 1965
Lutherrose

+ Predigten + Predigt am 6. September 2009, Lutherkirche am Stadtpark, 10.00 h
Lesung 1 Mose 4,3-16
Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen.
Schwestern und Brüder in Christus! "In meinem Leben haben mich immer nur zwei Arten von Büchern interessiert: das Leben der Heiligen und Kriminalromane." Der Satz stammt nicht von mir - könnte er aber - nein, Heinz Rühmann sagt ihn in seiner Rolle als Pater Brown. Mir geht es auch so, hauptsächlich interessiere ich mich für Theologie, aber ich lese unheimlich gerne Krimis.
In der Lesung aus dem 1. Buch Mose begegnete uns am heutige Sonntag auch eine Kriminalgeschichte, Kain erschlägt seinen Bruder Abel. Sie ist uns allen vertraut. Oft ist über sie geschrieben und gepredigt worden.
Adam und Eva konnten der Versuchung nicht verstehen. Sie gaben den Einflüsterungen der Schlange nach und ließen das Böse in ihr Herz. Und hier ist Frucht der Sünde, schon bei Ihren Söhnen kommt es zum schwersten Verbrechen überhaupt. Mord! Brudermord!
Die Frage Gottes: "Kain wo ist dein Bruder Abel?", gilt auch uns. Wir sollen Verantwortung übernehmen für unseren Nächsten, für unsere Brüder und Schwestern.
Also:(hier ist wieder der Zeigefinger)
Laßt das Böse nicht in Euer Herz und achtet aufeinander.
Damit könnte die Predigt enden, es wäre das wichigste gesagt
Doch, liebe Gemeinde, ich möchte mit Ihnen heute einmal den Blick auf Kain richten. Ist Kain, denn richtig böse?
In Geschichte und Literatur tauchen immer wieder Gestalten auf, die sich willentlich und wissentlich zum Bösen entschließen. In der Weltliteratutr und in Shakespeares Dramen tauchen solche Bösewichter auf und der böseste dieser Bösewichter ist Shakespeares Richard III., der die Hälfte seiner Familie meucheln läßt, um selbst auf Englands Thron zu gelangen. Diesen Richard läßt er sagen: "Doch da ich nicht geschaffen bin den Liebhaber zu spielen, bin ich etschlossen, ein Bösewicht zu sein." Und etwas später: "So wie ich einmal bin, so tief im Blut, reißt Sünd zur Sünde hin. Beträntes Mitleid wohnt mir nicht im Auge."
So war Kain ja nicht. Kain ist ja nicht böse im Grunde seines Herzens. Kain ist ein gläubiger Mensch, der Gott Opfer bringt, vom Ertrag seiner Hände, der betet und mit Gott spricht.
Aber Kain ist ein Mensch, der sich von Gott verstoßen und verlassen fühlt. Er wird zu seiner Tat im Zorn hingerissen. Es ist etwas unausweichliches, schicksalhaftes in diesem Mord. Er wendet sich ja nicht aus freiem Willen von Gott ab, nach seiner Tat.
Thomas von Aquin schrieb einmal: "Gutes ohne Böses kann es geben, Böses ohne Gutes nicht." Das will uns sagen, auch der, der Böses tut, der sündigt, ist von Gott gut geschaffen und gewollt.
Und liebe Gemeinde, es geschieht ja etwas ganz eigenartiges. "Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben". Das ist das Recht des Alten Testamentes. Und älter als das 1. Buch Mose geht es nicht. "Leben um Leben" Bis ins letzte Jahrhundert hier in Europa Gang und Gäbe. "Leben um Leben" - leider immer noch Rechtsgrundlage in vielen Ländern unserer Erde, auch dem Vorreiter der westlichen Zivilisation - den USA.
Gott gerät in Zorn über den Mord, das ist nur zu verständlich. "Kain wo ist den Bruder Abel. Was hast Du getan? Die Stimme seines Blutes schreit zu mir aus der Erde." Aber, Gott vernichtet Kain nicht, er zeichnet ihm mit einem - wie auch immer gearteten Mal auf Stirn, er weist ihn von sich -
aber
er tötet ihn nicht.
Vielleicht klingt hier schon an, was der Prophet Hesekiel später schreibt: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, ihr vom Hause Israel? (Ezechiel 33,11)
Kain, ging hinweg aus dem Angesicht des Herrn und wohnte in Lande Nod, jenseits von Eden. Er wird zum Urbild des getriebenen Menschen, ein Mensch ohne Heimat, der sich von Gott verlassen fühlt.
Jeder Beter, kennt die Zeiten der Dürre, machmal werden diese Zeiten als Wüstenerfahrungen beschrieben und gedeutet. Aber ich denke für jeden, der auf der Suche ist, für jeden der im Glauben ringt ist das schrecklichste Gefühl, in der Erkennis zu leben:
Gott hat mich verlassen.
Die älteren unter uns kennen sicher Carl Zuckmayers Theaterstück der Hauptmann von Köpenick. Eine Szene die mir persönlich am nächsten geht ist jene, in der der spätere Hauptmann darüber nachdenkt, wie es für ihn im Himmel sein wird. Er sagt: "Und machma da denk ick mir, ick steh vor Jottes Thorn und denn fracht Jott: "Schuster Willem Voigt, wat haste aus deim Leben jemacht? Und denn muss ick antworten: Fußmatte! Fußmatten ha ick jemacht draussen inne Plötze. Und denn sacht Jott zu mir: Wech von mir. Jeh mir ausset Anjesicht!"
Brüder und Schwestern, sie merken ich bin richtig bewegt, bei diesen Worten. Dieses Gefühl kannte auch schon der alttestamentliche Beter, der den 22. Psalm verfaßt hat: "Mein Gott, mein Gott warum hast Du mich verlassen?" Wir alle kennen diesen Psalmvers, den Jesus selbst am Kreuz betete.
"Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Ein Gebet, daß auch ich in meinem Leben beten konnte.
Manchmal sprechen wir wenn wir in eine trostlose, wenig schöne Stadt kommen von einen "gottverlassenen Nest". Aber im ganzen Universum ist ein Staubkörnchen, das von Gott verlassen wäre.
Schwesten und Brüder, vielleicht konnte ich - bestimmt nicht Sympathie - aber doch ein wenig Verständnis für Kain bei Ihnen wecken. Den getrieben Menschen, ohne Heimat, der sich von Gott verlassen glaubt.
Hermann Hesse faßt dieses Gefühl einmal zusammen in seinen Gedicht:
Der Einsame an Gott (aus dem Glasperlenspiel)
Einsam stehe ich, vom Wind gezerrt, Ungeliebt und verlassen In der feindlichen Nacht. Schwer ist mein Gemüt und voll Bitterkeit, Wenn ich Deiner gedenke, Blinder Gott, der voll Grausamkeit Immer das Unbegreifliche tut. Warum lässest Du, wenn Du die Macht hast, Warum lässest Du Hunde und Säue Eines Glückes genießen, das nie Dem verschmachtenden Edleren wird? Warum peitschest Du mich, der Dich liebte, Jagst mich alleine durch die Nacht, Warum raubst Du mir alles, Was Du doch jedem Erbärmlichen gönnst? Selten hab ich geklagt, und seltener Dir im Unmut geflucht, Jahrelang in gläubiger Priesterschaft Lebte ich Dir, nannte Dich Herr und Gott, Sah in Dir meines Daseins Kron und Sinn; Immer ging ich, ob auch im Dunkeln oft, Tastend dem Guten nach, immer war Liebe, Immer Güte und Reinheit mein hohes Ziel. Dennoch hast Du, der meinen Feinden schmeichelt, Niemals mir einen einzigen Traum, Eine einzige Bitte erfüllt! Niemals kannte ich andres als Kampf und Arbeit, Während drüben im Hause der Fröhlichen Laute und Tanz und süßer Gesang erscholl. O und wie hast Du, mein Peiniger, Wenn ich einmal in blinder Hoffnung Zärtlicher Liebe mein Herz voll Vertrauen bot, Wie hast Du mit Spott und Verachtung mich überschüttet, Daß ich grimmig entfloh, vom Gelächter der Frauen verfolgt! Einsam nun und ohne Glauben an Glück, Schlaflos bei Nacht und am Tag voller Zweifel Geh ich gottlos durch diese Welt, Mir zur Qual und Dir zur traurigen Schande. Trotzdem, o Gott, wenn auch Dein Finger tief Und voll blinder Wollust in meiner Wunde wühlt, Trotzdem sollst Du mich nicht verzagen, Nicht im Staube knien und weinen sehen. Denn Dein heimlicher Wunsch, Grausamer, Tönt ja doch unbesiegbar im Herzen mir, Und das Leben zu lieben, Und das sinnlose Leben wild und sinnlos zu lieben Hab ich in aller Verfolgung Aller Versuchung niemals völlig verlernt. Dich auch und Deine launischen Wege Liebt mein Herz, indem es Dich trotzdem höhnt. Ja, ich liebe Dich, Gott, und ich liebe Heiß die verworrene Welt, die Du schlecht regierst. ...Horch! Von drüben, wo die Fröhlichen sind, Weht mir Lied und Gelächter, Weiberschrei und silbernes Bechergeläut. Aber mit tiefer Wollust, Süßer und trunkener glüht als diesen Genügsamen Mir die Liebe zum Leben In der glücklos hungernden Brust. Und ich schütte zornig Aus den schlaflosen Augen die Müdigkeit, Trinke Nacht und Wind, Sternschein und Wolkengebirg Gierig mit atmenden Sinnen In die unersättlich Seele ein.
Der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Predigt am 1. 11. 2009 in der Pauluskirche 21. Sonntag nach Trinitatis Predigttext Mt 5,38-48 Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Schwestern und Brüder in Christus! "Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." So beginnt unser heutiger Predigttext. Auch heute noch taucht dieser Satz in Filmen oder Romanen auf, wenn jemand Rache schwört. "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Hört sich schlimm an, ist es auch, aber, dieser alttestamentliche Rechtsgrundsatz, der sich an mehreren Stellen in der Hl. Schrift findet, wird das Gesetz der Vergeltung, die lex talionis, genannt. Dieses Gesetz, sollte den Unschuldigen schützen und sicherstellen, daß die Strafe nicht schlimmer ausfiel als das Vergehen. Darauf ist oft sehr wenig geachtet worden, wenn ich z. B. bedenke, daß vor nicht gar so langer Zeit Majestätsbeleidigung, Hochverrat oder sogar Wildfrevel mit dem Tode geahndet wurden. Hier war die Strafe bei weitem schlimmer als das Vergehen selbst. Aber Jesus, sagt uns durch sein Leben und seine Lehre, die ja hier in der Bergpredigt auf einzigartige Weise zusammengefaßt ist, daß wir noch nicht einmal so handeln sollen. Wir sollen eben nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. "Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, dem biete die andere auch dar." "Liebet eure Feinde, bittet für die, die euch verfolgen." Das sagt Jesus, das sagte er vor 2000 Jahren. Ich will gar nicht behaupten, daß die Forderungen Jesu einfach wären, aber nur weil es schwer ist, ist das noch lange kein Grund sich nicht daran zu halten. Blicken wir doch einmal auf die 2000 Jahre, in denen das Christentum sich anschickte, zunächst das Abendland und dann die Welt zu erobern. Zu erobern indem man das Gebot der christlichen Nächsten- und Feundesliebe auf die Fahnen schrieb. Sicherlich sind durch das Evangelium und die Lehre Jesu bedeutende Leistungen vollbracht worden, aber es war auch immer jemand da, den man als Feind betrachten wollte und dies auch sehr gerne tat. Wir stehen auf der richtigen und die stehen auf der falschen Seite. Mit zum Teil nicht vorstellbarem Eifer haßten und verfolgten Christen Juden und Moslems, Hexen und Homosexuelle. Und vielfach betrachteten sich im Laufe der Jahrehunderte die Christen der großen Konfessionen gegenseitig als Feinde. Aber auch auf staatlicher Ebene wird und wurde ein Feindbild gepflegt. Vor hundert Jahren war es der Reichserbfeind Frankreich. "Viel Feind - viel Ehr." Damit zog man gerne in den Krieg, war doch auch die Inschrift auf dem "Eisernen Kreuz" "GOTT MIT UNS". Viel Feind - viel Ehr. Viel zu spät erkannte man auch in den letzten beiden Kriegen, daß es wohl ein wenig zu viel der Ehre wurde... Gerade in diesen Novembertagen werden wir an die Gräuel des letzten Jahrhunderts erinnert. Der 9. November markiert zugleich das Ende des Ersten Weltkrieges 1918, den Putschversuch Hitlers 1923 als auch die Progromnacht von 1938. Am 9. November 1989 fiel die Mauer. Dieses Ereignis rechne ich natürlich nicht zu den Gräueln des 20. Jahrhunderts. Vielleicht sollte man einmal an anderem Ort über den 9. November als Schicksalstag in der jüngeren deutschen Geschichte nachdenken. Viele der älteren Bochumer müssen mit Schrecken an den 4. November 1944 und den Großangriff auf Bochum denken. Das Leben Mahatma Ghandis war gekennzeichnet durch seinen gewaltlosen Protest gegen alle Unterdrückung. Er wollte keine Waffen benutzen: "Niemanden verletzen!", so hatte es der indische Lehrer 77 Jahre lang seit seiner Kindheit befolgt.- Dann trafen ihn mitten in der indischen Hauptstadt Dehli die tödlichen Schüsse eines Fanatikers. Aber noch im Sterben bewegte er den Kopf. Er will seinen Mörder sehen. Doch er schaut auf die vielen Menschen, die ihn umgeben. So zieht er sterbend die schon kraftlose Hand über die Brust, über sein Gesicht und legt sie auf die Stirn: das Zeichen der Versöhnung. Alle verstanden: Er segnet seinen Mörder. "Liebet eure Feinde", Schwestern und Brüder, eine erschreckende Bilanz von zweitausend Jahren von der Botschaft der Liebe geprägten Weltgeschichte. Aber es ist einfach auf Institutionen, Staaten und Politiker zu schauen und zu einem pessimistischen Schluß zu kommen. Wie sieht es denn bei uns aus, in unseren Gemeinden? Jesus fragt uns:"Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seit, was tut ihr besonderes?" Ich frage mich manchmal: Sind wir das denn? Sind wir denn freundlich zueinander? Manchmal fühle ich mich in der Kirche an einen Kühlschrank erinnert: Nach außen zu, und innen kalt. Da herrscht Anspruchsdenken und Unfreundlichlichkeit, unpersönliche Kälte. Da wird wegen Winzigkeiten der Gruß verwehrt. Der Dichter Angelus Silesius schrieb einmal: "Blüh auf, gefrorner Christ,... Du bleibest ewig tot, blühest du nicht jetzt und hier." Wir sind aufgefordert aufzublühen, wir sind doch die Zeugen der FROHEN BOTSCHAFT, die wir in Christus und durch ihn empfangen haben. Ich finde, daß dürfte man uns hin und wieder auch mal anmerken. Eine Religion, die den Menschen finster macht, ist falsch; denn er muß Gott mit frohem Herzen und nicht aus Zwang dienen. Das ist nicht von mir, sondern von Immanuel Kant. Ich finde diesen Satz bemerkenswert! Mit unseren Griesgrämigkeiten, Unhöflichkeiten und Unfreundlichkeiten gewinnen wir keinen Blumentopf geschweige denn eine Seele für Jesus Christus. "Liebe deine Feinde". Liebe Gemeinde, es muß aber jeder einzelne überlegen wie er diese Forderung Jesu beherzigt. Jesus gibt uns ja auch die Begündung: "Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist." Gott steht über unseren Ränken und Streitereien. Er ist vollkommen. "Er läßt die Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte." Vielleicht sollten auch wir den Satz beherzigen, den Mark Twain schrieb: Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln. Auch ich persönlich muß mich fragen, liebe ich meine Feinde, tue ich denen Wohl die mich hassen? Vor ca. 30 Jahren während meines Studiums der Katholischen Theologie, sagte der Direktor des Seminars einmal zu mir: "Herr Kirchhoff, sie glauben nicht, wie viel Haß, Neid und Mißgunst es unter Klerikern gibt." In der Tat damals habe ich es nicht geglaubt, nach sehr eindringlichen Lektionen WEISS ICH ES. Auch mir gilt die Aufforderung Jesu: Liebet eure Feinde. Kann ich persönlich das? Zumindest bin ich soweit, daß ich nicht mehr zürne. Getreu dem Wort des Apostels Paulus: "Die Sonne soll über eurem Zorn nicht untergehen." (Eph 4,26) Zorn und Ärger machen das Leben düster und rauben den Schlaf. Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, daß es besser ist, die Dinge mit der gebotenen Gelassenheit anzugehen, selbst wenn der Ärger, die Wut, der Zorn berechtigt sind. Wie schon der Psalmist sagt: "Ereifert ihr euch so sündigt nicht, bedenkt es auf eurem Lager und werdet stille." (Ps 4,5) Um das Weitere bemühe ich mich aufrichtig und hoffe, daß unser Herr mir noch einige Jahre schenken wird, mein Leben zu vervollkommnen. Kürzlich las ich dazu eine sehr treffende Bemerkung von Marion Buchheister: "Der größte Mist hat zugleich das Zeug zum Dünger. Alles im Leben ist Stoff, aus dem wir Sinn schlagen können, wenn wir es wirklich wollen." Ich möchte noch einmal auf Kant zurückkommen: Eine Religion, die den Menschen finster macht, ist falsch; denn er muß Gott mit frohem Herzen und nicht aus Zwang dienen. Schwestern und Brüder in Christus, Kant spricht von allen Religionen. Keine soll den Menschen finster machen. Besonders gilt das aber doch für das Christentum. Wir sind doch jene, die das Evangelium, die Frohe Botschaft hören. Aber wir sollen sie ja nicht nur hören, sondern eine Botschaft soll ja mitgeteilt werden. Wenn jeder bei sich anfangen würde, wäre insgesamt ein großer Schritt getan. Liebe Gemeinde, die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür. Vielleicht kann ich ihnen mit dem Heftchen eine kleine Freude machen, damit sie diese Zeit hoffnungs- und glaubensfroh überstehen. Wir lesen in der Bibel oft so sollt ihr handeln oder so nicht. Aber ich habe in der Hl. Schrift nicht eine Stelle entdeckt, die uns auffordert griesgrämig oder mißmutig zu sein, im Gegenteil: Ich habe nicht nachgezählt an wievielen Stellen in der Bibel über die Freude gesprochen wird, es sind hunderte. Wenn wir, als erlöste Menschen, die Freude unseres Glaubens leben und vermitteln können, dann ist der beste Schritt gemacht um möglichen Feinden, schon von vornherein, den Wind aus den Segeln zu nehmen. Stellvetretend lassen wir den Apostel Paulus sprechen, der uns mit den Worten des Philipperbriefes zuruft: "Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich euch: Freuet euch." (Phil 4,4) Amen. Der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Gebete und Gedanken
Herr und Gott, kehre ein in dieses Haus, halte die Nachstellungen des bösen Feindes von ihm fern. Deine heiligen Engel mögen darin wohnen und uns im Frieden bewahren. Und Dein Segen sei über uns allezeit. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Atme in mir, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke. Treibe mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue. Locke mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe. Stärke mich, Du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte. Hüte mich, Du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nimmer verliere. Amen.
(Augustinus)
Martin Luther Zitate
Die Arzenei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.
Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehn, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom.
Ein Christ ist ein solcher Mensch, der gar keinen Haß noch Feindschaft wider jemand weiß, keinen Zorn noch Rache in seinem Herzen hat, sondern eitel Liebe, Sanftmut und Wohltat.
That's entertainment
Jimmy Durante
Fairy tales can come true –
It can happen to you
If you’re young at heart.
For it’s hard, you will find,
To be narrow of mind
If you’re young at heart.
You can go to extremes
With impossible schemes;
You can laugh when your dreams
Fall apart at the seams;
And life becomes exciting with each passing day,
And love is either in your heart… or on its way.
Don’t you know that it’s worth
Every treasure on earth
To be young at heart?
For, as rich as you are,
It’s much better by far
To be young at heart.
And, if you should survive
To a hundred and five,
Look at all you’ll derive
Just by being alive!
Now, here is the best part:
You have a head start
If you are amongst the very young…
At heart.
And, if you should survive
To a hundred and five,
Look at all you’ll derive
Just by being alive!
Now, here is the best part:
You have a head start
If you are amongst the very young…
At heart.
Jimmy Durante - September Song - 1955
Noel Coward
London Pride has been handed down to us.
London Pride is a flower that's free.
London Pride means our own dear town to us,
And our pride it for ever will be.
Hey, lady,
When the day is dawning
See the policeman yawning
On his lonely beat.
Gay lady,
Mayfair in the morning,
Hear your footsteps echo in the empty street.
Early rain
And the pavement's glistening.
All Park Lane
In a shimmering gown.
Nothing ever could break or harm
The charm of London Town.
Al Jolson
The bird with feathers of blue
Is waiting for you
Back in your own backyard
Youll see your castles in spain
Through your window pane
Back in your own backyard
Oh you can go to the east
Go to the west
But someday youll come
Weary at heart
Back where you started from
Youll find your happiness lies
Right under your eyes
Back in your own backyard
The bird with feathers of blue
Is waiting for you
Back in your own backyard
Youll see your castles in spain
Through your window pane
Back in your own backyard
Oh you can go to the east
Go to the west
But someday youll come
Weary at heart
Back where you started from
Youll find your happiness lies
Right under your eyes
Back in your own backyard
Bing Crosby
Where the blue of the night
meets the gold of the day
someone waits for me
And the gold of her hair
crowns the blue of her eyes
like a halo tenderly
If only I could see her
oh how happy I would be
Where the blue of the night
meets the gold of the day
someone waits for me
Grace Kelly & Bing Crosby
Sting,Englishman in New York
Highball Der einzige Überlebende des Valentine's Day Massakers vom 14. Februar 1929
Filme
Zitate:
Oscar Wilde
Den idealen Gatten gibt es nicht! Der ideale Gatte bleibt ledig! (0scar Wilde)
Winston Churchill Never, never, never give up! (Winston Churchill)
I am ready to meet my Maker. Whether my Maker is prepared for the great ordeal of meeting me is another matter. (Winston Churchill on his 75th bithday)
Die einzige Leitlinie für den Menschen ist sein Gewissen, der einzige Schutzschild für sein Andenken die Redlichkeit und Aufrichtigkeit seines Handelns. Ohne diesen Schutzschild durchs Leben zu gehen ist sehr unvorsichtig, denn wir werden so oft um unsere Hoffnungen und Überlegungen betrogen; aber mit ihm marschieren wir, wie das Schicksal auch spielen mag immer in den Reihen der Ehrenhaften. Winston Churchill
Meine Lieblingsseiten:
Susanne Kirchhoffs Homepage
Lutherkirche Bochum http://bochum-innenstadt.kirchenkreis-bochum.de/kindergaerten.html
Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher / ZVAB
The official Website of the British Monarchy
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Aktion Kirche und Tiere http://www.aktion-kirche-und-tiere.de/cms/front_content.php?client=1&idcat=0&idart=0&lang=1&error=1
Tagesleitzettel
Dr. Samuel Johnson
“When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford”
“By seeing London, I have seen as much of life as the world can show”
Das Verrätertor
St Paul's Cathedral und St Martin / Ludgate
Hobart Hall, Richmond-upon-Thames
Richmond Bridge
Coronation of Elizabeth II - 1953
Lord Byron
An Thyrza
Kein stolzer Marmor ziert dein Grab, Geschmückt mit einem schönen Spruch; Nur einer, als du sankst hinab, Schrieb dich in sein Gedächtnisbuch.
Ich schweifte über Land und Meer, Weil meine Liebe Wahnsinn war, Und sehen woll ich dich nicht mehr, Nicht, bis zu meinem Todessjahr.
O, hättest du zu mir gesagt: "Du Teurer zieh' in Frieden hin!" Dann hätt' ich nimmer mich beklagt Und wär entheilt mit stillem Sinn.
Doch jetzt wirft Tod den Speer auf dich So gut als auf mein eignes Haupt; Ha, meine Welt warst du für mich! Du hast mich dieser Welt beraubt.
Wer hätte dich wie ich bewacht, Wer so geharret aus, So treu bis in die Todesnacht Und über diese Nacht hinaus?
Kein andrer wohl! Doch still! Es sei! Denn wein' ich um dich noch so sehr, Der Lenz des Liebens ist vorbei, Drum wein ich keine Tränen mehr.
Vereinet zwar eins flossen sie, Als wir uns noch einander nah; Doch Traum ist alle Sypathie, Und was uns fer, ist uns nicht da.
Wir sprachen, was kein Ohr vernahm, Und dachten, was kein Sinn gedacht. Und wenn ich bei der Hand dich nahm, Empfandest du meines Herzens Macht.
Ich küßte dich - du küßtest mich - Ich fand in dir mein höchstes Glück, Und ob ich ganz versank in dich, Bebt' ich vor Sünde doch zurück.
Du batest mich mit süßem Ton, Und deine Warnung trank mein Ohr; In deinen Reiz verloren schon Riß die Vernunft mich an ihr Tor.
Ich trage noch dein heil'ges Pfand; Doch wo ist deins? Und wo bist du? So mancher Leidenstag verschwand, Doch jetzt entfloh mir meine Ruh'.
Du ließest mir im Lebensmai Den bittern Wermutskelch allein, Wüßt' ich, daß Ruh' im Grabe sei, So möcht ich auch im Grabe sein.
Wofern vom sel'gen Himmelszelt Du je mein Unglück mildern kannst, So spende Trost aus jener Welt, Damit du mir die Leiden bannst.
Lehr' mich, was du mich früh gelehrt, Geduld und - alles zu verzeihn; Und war ich deiner hier nicht wert, Vielleicht werd' ich es drüben sein.
(1811)
London Bookmarks and Links
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