Mittelalter: Bau einer turmlosen, spätgotischen
Saalkirche aus Steinmaterial, bestehend aus einem rechteckigen Saal mit Strebepfeilern und einem dreiseitig geschlossenem Chor. Der Saal ist 16,5 m lang und 9,8 m
breit. Der Chor ist 8,9 m lang und 6,8 m breit. Das Chor
erhält ein auf Konsolen ruhendes Gewölbe. Zwischen Saal und Chor wird ein rundbogig
geschlossener Triumphbogen aufgerichtet. In der
Westfassade ist ein Spitzbogenportal mit Steineinfassung und Rundstab. Der Südeingang
weist 2 Rundstäbe auf und eine Spitzbogensteinfassung. 2 Spitzbogenfenster befinden sich im Chorabschluss und
2 andere Spitzbogenfenster in der Chorsüdwand.
Horwath W.:Sächs.
Kirchenburgen1940/101, Lokalaugenschein1969
1642: 1973 wird am Kirchendach eine
Schwalbenschwanzziegel gefunden, in die vor dem Brennen in den weichen Lehm folgende
Inschrift eingekratzt wurde:
“Amor vincit omnia: Du trügst spricht pecunia
Wo ich pecunia nicht bin, da kompstu Amor selten hin
Dum surgunt miseri, nolunt miseris misereri
An arm Leut hoffart wischet dem Teufel den Arhs
Sribait Thomas
Onlaschi 1642 den 12 Septembris
Omnia transibunt, sic
ibimus, ibitis ibunt
Campanotorem
agens“
Fabrititus-Dancu Juliana – Neuer Weg Kalender
1976/44
1764: Die Kirche wird mit Ziegeln gedeckt. Inventar 1967
1785: Es sind Ausgaben “ bei dem Kirchenbau “
erwähnt. Gedenkbuch
Neuere Zeit: Das
alte Chorgewölbe wird durch ein Ziegelgewölbe ersetzt,das auf Halbpfeilern ruht. Horwarth 1940/101
Es ist ein flaches Stichkappengewölbe mit
Stuckornamenten. Lokalaugenschein 1969
Der Saal erhält eine Stuckdecke, 3 stillose Fenster werden auf der
Südseite und 2 stillose Fenster auf der Nordseite
hergestellt. Lokalaugenschein
1969
Holzemporen werden im Westen und Norden errichtet. Lokalaugenschein 1960
Kirche wird einer Reparatur unterzogen Gedenkbuch
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