10 Tipps

  1. Such Dir einen Platz aus, an dem Du Dich wohl fühlst.  
     
  2. Wähle eine Zeit im Tagesablauf, in der Du wach und offen und möglichst ungestört bist.  
     
  3. Betrachte die Gebetszeit wie eine Verabredung mit Deinem besten Freund.   

  4. Nimm Dir für die einzelnen Gebetszeiten kurze und übersichtliche Texte vor.   

  5. Wähle für den Anfang eher leichte Texte, aber bleib nicht ewig an den "Rosinen" kleben. 
     
  6. Beginne immer mit einem kurzen Gebet, in dem Du das ausdrückst, was Du suchst.   

  7. Bleibe ruhig mehrere Tage an einem Text, solange er "Saft" hergibt.  

  8. Versuche auch mal über längere Zeit ein ganzes Buch der Bibel zu meditieren.   

  9. Schließe mit einem Dank und einem Gebet für die Kirche und für die Menschheit.   

  10. Tröste Dich und bleib zuversichtlich, wenn es mal oder auch sehr oft nicht klappt. 

 

Anmerkung zu Punkt 9:

Auch wenn die Lectio Divina eine sehr persönliche Art zu beten ist, sind wir nicht isoliert, wenn wir sie praktizieren. Wie diese Website mit vielen anderen vernetzt ist, so sind wir alle miteinander vernetzt, wenn wir beten. Wir sind auch mit denen vernetzt, die nicht beten. Das gilt gerade dann, wenn wir Gottes Wort meditieren, das uns persönlich anspricht, das aber zugleich allen gilt, als Quelle und Angebot der Freude und der Erneuerung. Wenn wir unsere persönliche Gebetszeit mit dem Gebet für andere beschließen, indem wir z.B. um etwas bitten, was im Zusammenhang steht mit dem Text, den wir gerade meditiert haben (bei der Heilung des Blinden etwa um Licht für den weiteren Weg der Kirche/der Menschheit), drücken wir diese Vernetzung ganz besonders aus und setzen damit gleichsam ihre Kraft und Wirksamkeit frei - aus der Kraft und Wirksamkeit von Gottes Wort heraus. 
Vielleicht sind wir damit dem "Beten im Namen Jesu", das auf jeden Fall erhört wird, sehr nahe...