veröffentlicht um 13.11.2009 11:05 von Gerald Fimberger
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13.11.2009 11:56 wurde aktualisiert.
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Heureka! Es ist geschafft. Endlich habe ich ein Programm gefunden, mit dem ich meine Windows Media Center Aufnahmen (DVR-MS) in normale MPEG-2 Dateien konvertieren kann. Eigentlich sollte das ja keine Hexerei sein: Das DVR-MS Format, in dem das Windows Media Center DVB-T-Aufnahmen speichert, ist ja nichts anderes als eine MPEG-2 Datei mit Zusatzinformationen zum Inhalt und Digital Rights Management. Da sollte es ja nicht so schwierig sein, den Video- und Audioteil herauszukopieren und als normale MPEG-2 Datei abzuspeichern, die man dann problemlos weiterbearbeiten kann. Ist es aber doch. Ich habe wohl stundenlang herumgegoogelt und alles nur einigermaßen Zielführende ausprobiert, bis ich endlich ein Freeware-Programm gefunden habe, das genau das zuverlässig erledigt.
Angefangen hat es damit, dass es gar nicht so viele Programme gibt, die mit DVR-MS Aufnahmen überhaupt etwas anfangen können. MediaCoder, mein Lieblings-Transcoder, hat anfangs ein paar Dateien umgewandelt, ehe er dann aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen DVR-MS Aufnahmen verweigerte. Avidemux konnte zwar den Video- und Audiostream herauskopieren und als MPEG-PS abspeichern, doch es kam dabei zu einem mysteriösen Audio-Video-Versatz, der auch nicht durch Fehler in der DVB-T Aufnahme zu erklären war: Anfangs startete alles synchron aber gegen Aufnahmeende waren dann Ton und Bild deutlich versetzt – auch nicht gerade Home Cinema Feeling!
Unter Windows Vista behalf ich mir mit dem Quick-and-Dirty Workaround, die DVR-MS Aufnahme einfach mit dem ATI Avivo Video Converter in eine MPEG-2 Datei zu konvertieren. Mit dem gnadenlos auf Speed getrimmten Konverter war es selbst auf meinem AMD Athlon 64 X2 4200+ Rechner möglich, bei einer entsprechend hohen Bitrate (7,5 MBit/Sekunde), mit ca. 4-facher Geschwindigkeit zu einer qualitativ einigermaßen akzeptablen Aufnahme zu kommen. Aber im Vergleich zur Original-DVB-T-Aufnahme wirkte das Ergebnis weichgewaschen und etwas unscharf. Bei Wiedergabe auf dem PAL Röhren-TV fiel das nicht großartig ins Gewicht, auf dem Full-HD Computer-Monitor merkte man aber schon deutliche Unterschiede. Wollte ich beste Qualität, musste ich die Pinnacle PCTVCenter Software benutzen, die DVB-T gleich als MPEG-2 Datei abspeichert. Aber genauso wie ProgDVB gelang es dem Programm nicht, meinen Rechner für eine Aufnahme aus dem Stand-by hochzufahren. Er musste also vorher eingeschaltet sein, was auch nicht gerade wahnsinnig praktisch ist.
Als ich dann auf Windows 7 umstieg, war damit Schluss. Denn der aktuelle Avivo Video Converter unterstützt meine ATI Radeon X1300 Pro Grafikkarte nicht mehr. Also vorbei mit Quick-and-Dirty, sodass ich mich erneut auf Software-Suche begeben musste. DVRMStoMPEG, TsRemux, AutoDVRconvert – die Liste der Programme, die ich ausprobierte aber unter Windows 7 nicht funktionierten, ist lang. Dazu kommt, dass unter Windows 7 das Media Center die DVB-T Aufnahmen originellerweise zuerst in einem neuen Format (WTV) abspeichert, dass man aber Gott sei Dank mit Windows Bordmitteln (rechte Maustaste) ins DVR-MS Format umwandeln kann. Dann stieß ich auf die DVRMSToolbox, die jetzt endlich zuverlässig die Media Center Dateien in Standard MPEG-2 Dateien kopiert. Bei der Installation muss man etwas aufpassen, dass man das Programm nicht so konfiguriert, dass es die Media Center Aufnahmen automatisch umwandelt oder einen nach 14 Tagen kostenpflichtigen „Werbungsentferner“ herunterlädt – einfach die Dialoge genau durchlesen und alle Extras abwählen.
Die MPEG-2 Datei jage ich dann durch ProjectX, das Fehler im DVB-T Stream korrigiert und die Datei noch in einen Audio- und Video-Part demuxed. Die solcherart zerlegte TV-Aufnahme kann ich dann in Cuttermaran bequem schneiden und das Resultat wieder zu einer einzelnen MPEG-2 Datei zusammenfügen. Theoretisch könnte man den Schnitt gleich in ProjectX erledigen, aber mir ist die Oberfläche in Cuttermaran sympathischer. Die MPEG-2 Datei konvertiere ich dann im MediaCoder ins H.264 Format, das bei einer Qualitätseinstellung von 50% und AAC+ Ton mit 32 KBps die Dateigröße um ca. 75% verringert. Während sich unter Windows Vista diese moderne Codec-Kombination nicht mit Bordmitteln abspielen ließ, sondern man den VLC oder Media Player Classic Home Cinema bemühen musste, läuft unter Windows 7 alles problemlos out-of-the-box im Windows Media Player bzw. Media Center. – Ich bin bloody beeindruckt, dass nicht einmal mein vielleicht nicht ganz H.264 konformer AAC Plus Ton Probleme macht. So gesehen, ist Windows 7 ein wirklicher Fortschritt zu Windows Vista, wenn ich auch sonst nicht unbedingt die Jubelmeldungen in der Fachpresse zum neuen Windows teile ;-)
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veröffentlicht um 10.10.2009 08:51 von Gerald Fimberger
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10.10.2009 09:38 wurde aktualisiert.
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Die Schwesterseite "Fotos und Diashows" erscheint in neuem Design. Nachdem die Site ursprünglich als Versuchskaninchen gedacht war, was mit Google Sites möglich ist, habe ich sie jetzt ausgebaut und einem Redesign unterzogen. - Naja, ich habe einfach einmal ausprobiert, wie das neue Motiv "Schlicht: Marine" aussieht, und war davon so begeistert, dass ich die Seite umgestellt habe. Das Ergebnis sieht nun deutlich besser aus als die alte Variante:
Bei den Überschriften setzt Google auf "Palatino", meine Hausschrift aus alten Word 5.1 Tagen. Sieht auf dem Bildschirm ziemlich ausgefranst aus, setzt aber einen durchaus interessanten Akzent. Meine Befürchtungen, dass die Seite damit auf Nicht-Windows-Systemen unlesbar wird, hat ein Check mit einer OpenSuse Virtual Machine zerstreut. Die Schriften werden ersetzt, aber alles bleibt im grünen Bereich.
Inhaltlich bietet die neue Page jetzt für jede Diashow eine eigene Seite, womit die Darstellung wesentlich großzügiger wird als auf dieser Homepage. So können die Appetizer-Shows aus Picasa mit 800 Pixel Auflösung laufen, womit sie natürlich besser zur Geltung kommen. Außerdem sollte die Site an Übersichtlichkeit gewinnen. Mein altes Konzept auf dieser Site wird v.a. in der Asien-Abteilung schön langsam etwas eng. Wer also neugierig geworden ist, ganz einfach einmal http://sites.google.com/site/diashows/ ansurfen ;-) |
veröffentlicht um 14.09.2009 13:17 von Gerald Fimberger
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07.10.2009 11:57 wurde aktualisiert.
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Windows 7 läuft auch auf antiker Hardware. Doch die Installation ist mit einigen Hürden verbunden, die mir fast den letzten Nerv kosteten. Mein Reste-PC verfügt über kein verlässlich funktionierendes DVD-Laufwerk, was die Sache nicht gerade einfacher machte. Zudem unterstützt mein Lucky Star Mainboard kein Booten von einem USB-Stick. Ein Bios-Update kommt bei einem Hersteller, der schon vor Jahren Pleite gegangen ist, auch nicht in Frage.
Meine erste Überlegung, einfach die virtuelle Harddisk von Suns VirtualBox auf meinen alten PC zu klonen, gab ich bald auf. Eine kurze Recherche im Internet ergab, dass dieser Umzug mit ein paar praktisch unüberwindbaren Hürden verbunden ist. Dabei erfuhr ich aber, dass man Windows 7 aus einem laufenden Windows XP mit Service Pack 2 installieren kann. Meine geklonte Platte aus dem alten PC war aber noch immer Stand SP 1. Beim Update auf SP 2 stürzte der Rechner immer wieder ab. Nach unzähligen Reparaturversuchen mit CHKDSK warf ich schließlich das Handtuch und schritt zur kompletten Neuinstallation mit einem Windows XP aus dem Jahre 2002. Danach folgte die Einspielung der Service Packs, was auf dem jungfräulichem XP problemlos funktionierte.
Jetzt konnte ich mit der Installation von Windows 7 beginnen. Ich hatte die DVD mit meinem neuen PC auf eine externe Festplatte überspielt und die Installationsdateien dann auf die Festplatte meines alten PC kopiert. Das Setup funktionierte klaglos, zog sich aber über eine Stunde hin. Dann startete das erste Mal Windows 7, das meiner Meinung nach nicht sehr viel mehr als ein Windows Vista 1.3 ist. Dann wollte ich noch auf der zweiten Festplatte meines alten PC ein Windows XP installieren. Das lief soweit ganz gut, außer dass ich dabei den Windows 7 Bootloader irgendwie vernichtet habe. Ich sah ihn jedenfalls nie mehr wieder und der Rechner erkannte fortan nur die neue Windows XP-Installation: Good-bye, Windows 7.
Also zurück an den Start: Windows XP auf der ersten Festplatte installieren, SP 2 einspielen und Windows 7 neu installieren. Mittlerweile hatte ich ja Routine. Im Prinzip funktionierte nun alles perfekt. Das heißt, bis auf ein kleines Detail: Während Windows XP meine Grafikkarte anstandslos erkannte, lud Windows 7 nur einen Standard-VGA-Treiber, womit ich meinen 23 Zoll Monitor mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel betreiben konnte. Auch nicht gerade das Wahre. Also auf die Nvidia Webseite gesurft und den neuesten Treiber für meine Riva TNT2 heruntergeladen. Da Nvidia die Unterstützung für diese Karte irgendwann 2004 aufgegeben hatte, war das nur ein Windows XP-Treiber. Bei der Installation der Forceware 71.89 aus 2005 meckerte Windows 7, dass diese Hardware nicht unterstützt wird. Also dass Ganze auf dem XP-System auf meiner zweiten Platte probiert: selbes Ergebnis.
Mmmh. Also wieder ins Internet und eine Recherche in diversen Hardware-Foren ergab, dass die Nvidia-Webseite diesbezüglich wohl falsch liegt. Und das schon seit 2005. Die jüngste Version, die die Riva TNT2 unterstützt ist Forceware 66.93 aus dem Jahr 2004. Also aus dem Archiv diese Variante heruntergeladen, in XP installiert, funktioniert wunderbar. Das Ganze auch in Windows 7 ausprobiert und tatsächlich funktioniert der 5 Jahre alte XP-Treiber auch hier. Jetzt konnte ich auch unter Windows 7 meinen Monitor mit 1920 x 1080 Pixel betreiben. Ein Update von Windows behob auch noch das Problem mit dem AC97-Onboard Sound, sodass ich jetzt ein funktionierendes System habe.
Und wie läuft Windows 7 unter einem Athlon 1000 mit 640 MB alten SDRAM Arbeitsspeicher und einer DirectX 8.1 Grafikkarte mit 32 MB? Gar nicht mal so schlecht. Auch nicht wesentlich langsamer als Windows XP, halt ohne Aero-Effekte und der Prozessor gibt des öfteren Vollgas. Programme starten natürlich langsamer als auf aktueller Hardware, auch Webseiten mit viel Code brauchen ein paar Sekunden länger zum Laden und bei der Video-Wiedergabe ist bei Standard DVD-Auflösung defininitiv Schluss: Im Media Player Classic ist MPEG2 codiertes Material kein Problem, bei DivX oder WMV geht der Prozessor auf 80% und bei H264 auf Vollgas, sodass keine durchgehend ruckelfreie Wiedergabe mehr möglich ist.
Aber im Prinzip ist auch mit einem System aus dem Jahre 2001 noch produktives Arbeiten ohne größerer Gedenkpausen möglich. Diesen Text schreibe ich z.B. auf einem OpenOffice 3.0, nebenbei höre ich im Windows Media Player MP3 und Avira AniVir versieht im Hintergrund seinen Dienst. Die Prozessorauslastung beträgt dabei ca. 30%. In Summe bin ich so zufrieden, dass ich Windows 7 wohl weiter auf meinem Reste-PC laufen lasse.
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veröffentlicht um 22.08.2009 12:10 von Gerald Fimberger
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22.08.2009 12:22 wurde aktualisiert.
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Das High Definition Zeitalter ist angebrochen: Nach rund einem Jahr online mit über 600 Views habe ich die Mauritius Diashow auf das HD-Format umgestellt. D.h. auf den neuen 16:9 Monitoren wird die Show formatfüllend ohne schwarze Balken angezeigt. Genießen kann man die Vorteile, wenn man die Diashow herunterlädt und im Acrobat Reader in Vollbild-Ansicht (Ctrl+L) betrachtet. Um die Download-Größe von ca. 47 MB im Original auf ca. 12 MB zu reduzieren, wurden die Bilder in der Auflösung heruntergerechnet, sind aber selbst auf Full-HD Bildschirmen noch in akzeptabler Qualität zu betrachten. Außerdem möchte ich dem Klau von hochaufgelösten Bildern nicht Tür und Tor öffnen ;-)
Warum das Ganze? Tja, ein eher profaner Hintergrund: Nachdem mein 7 Jahre alter Röhrenmonitor den Geist aufgegeben hatte, stieg ich auf einen Flachbildschirm mit HD-Auflösung um. Und da sind die schwarzen Ränder etwas uncool … Da wir im Juni wieder in Mauritius waren, habe ich das Update der Diashow für die Umstellung genutzt. So ganz glücklich bin ich mit der Bildaufteilung in meinem vierspaltigen Basislayout noch nicht, aber im Moment fällt mir auch nichts Besseres ein.
Was kommt als nächstes? Da mein Bulgarien Reisebericht schon nach drei Monaten auf Scribd bei ca. 100 Views pro Monat liegt, wäre eine Diashow die logische Ergänzung. Einziges Hindernis ist, dass ich Bulgarien noch mit einer analogen Spiegelreflex-Kamera auf Diafilm fotografiert habe und die Scans aus meinem Flachbild-Scanner mit 1.600 dpi nicht gerade die schärfsten sind. Wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob es am Scanner liegt, oder vielleicht doch auch das Tokina 24 – 200 mm Zoom etwas eine Gummilinse ist. Immerhin war es das Reiseobjektiv mit dem größten Zoomfaktor. In der normalen Projektion auf einer Leinwand ist es unauffällig, aber beim Scannen werden die 24 x 36 mm auf ca. 2,5 Megapixel aufgeblasen. Andererseits zeigen auch die anderen Analog-Shows wie z.B. Marokko noch eine ganz akzeptable Bildqualität. Also werde ich das Projekt wohl in Angriff nehmen … |
veröffentlicht um 03.07.2009 13:32 von Gerald Fimberger
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03.07.2009 13:54 wurde aktualisiert.
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GeoCities is closing on October 26, 2009.
On
October 26, 2009, your GeoCities site will no longer appear on the Web,
and you will no longer be able to access your GeoCities account and
files.
If you'd like to move your web site,
or save the images and other files you've posted online, please act now
by downloading your files or upgrading to Yahoo! Web Hosting. See details in the help center or upgrade to Web Hosting now for only $4.99 a month.
Jetzt ist es offiziell: Ab 26. Oktober wird meine Geocities-Seite offline sein. Ich habe daher eine automatische Weiterleitung auf die Google-Seite eingerichtet. Wer trotzdem noch einen letzten Blick auf die alte Seite werfen will, muss diesem Link folgen, damit die Weiterleitung übergangen wird. - Bei der Navigation dann bitte nicht mehr auf "Home" klicken, sonst landen Sie wieder hier ;-) |
veröffentlicht um 20.05.2009 23:22 von Gerald Fimberger
Wer hat meine Navigationsleiste gesehen?
Google ist immer für Überraschungen gut. Als ich heute wieder einmal auf meine Webseite schaute, bemerkte ich, dass das Element für die Seitennavigation verschwunden ist. Also hinein in die Einstellungen, die mir irgendwie verändert vorkommen, und siehe da, die Navigation ist zwar aktiviert, aber sie enthält keine Elemente. Nachdem ich die Navigation wieder hergestellt hatte, gehe ich mal auf den Hilfeseiten auf Suche nach der Ursache für das plötzliche Verschwinden.
Einen Change Log gibt es nicht, aber bei einem Hilferuf werde ich indirekt fündig: Google hat vergangenen Montag die Funktionen überarbeitet und dabei ist wohl die Seitennavigation unter die Räder gekommen. Schön, wenn Google die Funktionen erweitert, aber nicht so gut, wenn dabei existierende Dinge ausgelöscht werden. Zumindestens wäre ein Change Blog hilfreich, in dem man über die Änderungen informiert wird, sodass man die eigene Homepage auf Probleme checken kann :-( |
veröffentlicht um 02.05.2009 08:53 von Gerald Fimberger
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11.05.2009 22:18 wurde aktualisiert.
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Es ist vollbracht. Ein paar Tage nicht so schönes Wetter haben ausgereicht, um die Seiten von Geocities auf Google Sites so weit wie möglich nachzubauen und um ein paar coole Dinge aus dem Gadget-Baukasten zu erweitern. Okay, ich finde die individuelle Layout-Lösung nach wie vor schöner, aber die Standard-Farbwelt von Google Sites passt überraschend gut dazu:
Ist ganz akzeptabel, finde ich. Auch wenn die Geocities-Variante natürlich großzügiger und weniger gedrängt wirkt. Weniger cool dagegen ist, dass die Seiten im Internet Explorer 7 teilweise nicht richtig dargestellt werden. Das hängt wahrscheinlich an der nicht 100%ig standardgerechten Umsetzung von Microsoft, ist aber trotzdem lästig, weil ein simples Tabellen-Layout eigentlich keine Hexerei sein sollte :-(
Meinen ersten Frust mit Google-Sites hatte ich bereits bei meiner Musterseite abgebaut, sodass die Arbeit jetzt relativ flott von statten ging. Auch wenn mir manche Dinge nach wie vor gewaltig auf die Nerven gehen: Warum z.B. ist die Unterstützung von anderen Schriften als der Standard-Schriftart nur rudimentär? - Jeden Text muss ich extra auf Georgia oder Trebuchet umformatieren, was einfach nur lästig ist :-(
An den Detailseiten der Diashows arbeite ich noch. Aber ich hoffe, jetzt ein tragfähiges optisches Konzept gefunden zu haben, auch wenn ich mit der Anmutung noch nicht ganz zufrieden bin. Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.
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veröffentlicht um 02.05.2009 08:00 von Gerald Fimberger
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03.05.2009 01:19 wurde aktualisiert.
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Heise News-Meldung vom 24.04.2009 10:52
Yahoo beendet Webhosting-Dienst Geocities
Yahoo beendet seinen kostenlosen Webseiten-Hosting-Dienst Geocities. Einer Mitteilung auf den Hilfeseiten des Internetdienstleisters ist zu entnehmen, dass derzeit keine neuen Nutzer mehr aufgenommen werden, der Dienst soll im Laufe dieses Jahres geschlossen werden ...
Yahoo hatte Geocities vor zehn Jahren gekauft. Der Aktientausch zur Übernahme hatte seinerzeit ein Volumen von 4,6 Milliarden US-Dollar ...
Diese Meldung war Anlass, mich nach einer neuen Webpräsenz umzusehen. Seit 2003 waren meine Seiten auf Geocities gehostet und im Laufe der Zeit hatte ich Wege gefunden, mich mit den Unzulänglichkeiten von Geocities zu arrangieren. Jetzt ist ziemlich überraschend Schluss damit. Nachdem ich schon vor ein paar Wochen begonnen hatte, die Möglichkeiten von Google Sites mit einer Probeseite zu testen, bekamen diese Versuche jetzt eine neue Dringlichkeit.
Für mich bedeutet das auch, die kreativen Freiheiten eines eigenen Webspace aufzugeben und auf ein Baukasten-System umzusteigen. Trotzdem werde ich versuchen, mein altes, individuelles Design so weit wie möglich zu erhalten. Mal sehen, wie gut das geht. Die vorfabrizierte Lösung hat natürlich auch Vorteile. So wird es wesentlich leichter, die Seiten zu aktualisieren und es gibt natürlich auch ein paar coole Gadgets, die handgestrickt wesentlich zeitaufwendiger zu realisieren wären :-) |
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