Tückelhausen, 10. Februar 2012 Wie gefährlich Kohlenmonixid für Einsatzkräft sein kein Hier ein Bericht über einen Einsatz mit Kohlenmonoxid, die Gefahr sollte bei jedem Einsatz berücksichtigt und beachtet werden! Zwei Tote und 13 Verletzte bei Kohlenmonoxid-Unglück in HammZwei Tote und fünf Verletzte ist die tragische Bilanz eines Kohlenmonoxid-Unfalls im nordrhein-westfälischen Hamm. Ursache für das Unglück, das nur durch Zufall entdeckt wurde, war vermutlich eine defekte Heizung. Auch acht Rettungskräfte wurden bei dem Einsatz verletzt. Am Mittwoch wurden in einem Einfamilienhaus in Hamm Bockum-Hövel (Nordrhein-Westfalen) zwei Tote entdeckt. Weitere fünf Personen konnten verletzt gerttet werden. Gegen 22:20 Uhr hatte ein junger Mann den Vorfall gemeldet. Er vermisste seit mehreren Tagen seinen 18-jährigen Freund, der nicht in der Schule erschienen war. Als er an dessen Wohnung durch das Fenster in das erleuchtete Haus schaute, sah er darin zwei leblose Personen liegen. Nachdem die Haustür gewaltsam geöffnet worden war, fanden die Einsatzkräfte insgesamt sieben Personen in dem betroffenen Haus. Zwei von ihnen waren bereits verstorben, die anderen wurden rettungsdienstlich versorgt und in Krankenhäuser eingeliefert. Bei den Toten handelt es sich um Brüder im Alter von 18 und 20 Jahren. Die übrigen Familienangehörigen, der 57-jährige Vater, die 41-jährige Mutter, ein weiterer 18-jähriger Sohn, eine 16-Jährige und ein 7-Jähriger entgingen nur knapp dem Tod. Sie sind mittlerweile per Hubschrauber in eine Fachklinik verlegt worden. Ursache für den Unglücksfall war vermutlich eine defekte Heizung, was offensichtlich zu Vergiftungen führte. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat die Ermittlungen aufgenommen. Weiterhin ist eine Obduktion angeordnet worden, um die Todesursache zu klären. Für ein vorsätzliches Fremdverschulden gibt es momentan keine erkennbaren Anhaltspunkte, so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Donnerstag. Wie wichtig es für die Sicherheit der Einsatzkräfte ist, einen Kohlenmonoxid-Warnmelder mitzuführen, zeigte sich bei diesem Einsatz. Fünf Feuerwehrleute und drei Polizisten mussten sich wegen leichter CO-Vergiftungen behandeln lassen. Die fünf verletzten Feuerwehrleute sind mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden und wieder dienstfähig. Ein Polizeibeamter ist noch nicht wieder arbeitsfähig. In Wiesbaden führen Feuerwehr und Rettungsdienst derzeit aufgrund einer Studie zur “Gefahr durch Kohlenmonoxid im Einsatz” CO-Warnmelder mit sich. Quelle:Wiesbaden112.de Tückelhausen, 14. Dezember 2011 Letzter Schulungsabend für 2011 Den letzten Schulungsabend für das Jahr 2011 wurde im
Feuerwehr Gerätehaus abgehalten. Als Ausbildungsthema wurde „Türöffnung mit
einfachen Gerätschaften“ ausgewählt. Wie schon bei einigen anderen Ausbildungen
waren wieder unsere Freunde und Kameraden aus Frickenhausen und der Werkfeuerwehr Südzucker dabei. Bei der Ausbildung wurde besonders darauf geachtet, dass Schließzylinder ohne teures „Spezialwerkzeug geknackt“ werden können. Alle benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel sind auf dem TSF verladen (Einzige Ausnahme: die Bohrmaschine). Als Ausbilder konnte Marcel Badenheuer, aktives Mitglied der FF Tückelhausen und hauptberuflich bei der Firma Wagner Sicherheitstechnik GmbH beschäftigt, gewonnen werden. Durch diese berufliche Qualifikation und den Möglichkeiten einer Schlüsselfirma konnten verschiedene Modelle von Schließzyinder mit dementsprechenden Merkmale erläutert und gezeigt werden.
Es war schnell klar, dass die Feuerwehren mit ihrem
Werkzeug nicht alle und vor allem kaum noch die neueren Schließzylinder öffnen kann. Nachdem hier einige Modelle gezeigt und erklärt wurden, ging es an den praktischen Teil. Hierzu hatte Marcel eine mobile Werkbank und ein Türgriffmodell mitgebracht. In diesem Modell wurden dann einige Zylinder eingebaut und profimäßig „geknackt“. Dies geschah zum Teil mit einfachem Werkzeug, die meisten aber durch aufbohren. Auch hier hat sich gezeigt, dass man einiges beachten muss. Auch das durchbohren der einzelnen „Stifte“ ist zu beachten und nicht ganz ohne! Nicht nur die Feuerwehrmänner, nein, auch die Feuerwehrfrauen gingen an die Maschinen und übten das Aufbohren der Zylinder. Als nächstes zeigte uns Marcel eine Fräsmaschine wie sie bei den „Profis“ benutzt wird. Nachdem einige Zylinder „geknackt“ waren, ging man mit dem Tüföffnungsblech und einem „Fanghaken“ an das Öffnen einer Tür, die nur ins Schloss gefallen ist. Als die vielen Fragen beantwortet waren, bedankten sich die 2. Kdt/in Birgit Kühne der FFW Tückelhausen mit einem kleinen Präsent bei Marcel und der Firma Wagner Sicherheitstechnik GmbH für die Modelle zum Zeigen und der Möglichkeit zu üben. weitere Bilder hier
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