Um sich selber ein Freifunk-Image für seine(n) Router zu bauen, ist die hervorragende Anleitung der Bonner Freifunker zu empfehlen. Dieser kann man bedenkenlos bis zum Schritt "Installation von zusätzlichen Configfiles.." folgen. Dann geht es hier weiter. Target- und Paketauswahl mittels make menuconfigTarget wählenUnter dem Punkt Target System verbirgt sich die Auswahl der Zielhardware für das Image. Zumindest in Jena kommen dafür nur zwei infrage:
Target ProfileBei der Auswahl von Broadcom muss man noch unter Target Profile Generic auswählen. Bei Atheros sind an diesem Punkt keine Einstellungen möglich.Paketaus- und AbwahlWenn die Buildumgebung steht, wechselt man in dieses Verzeichnis und ruft ein Konfigurationsmenü mittels make menuconfig auf. Folgende Pakete sind fest einzubauen bzw. abzuwählen (auswählen mittels y, das Paket wird dann mit einem * markiert, abwählen mit n):
oder .config verwendenWer sich gerne das rummanövrieren im Konfigurationsmenü sparen will, findet im Anhang dieser Seite noch die .config-Dateien jeweils für Broadcom und für Atheros. Die jeweils passende Datei wird heruntergeladen und in .config umbenannt. Anschließend wird diese Datei in den Buildroot-Ordner kopiert (evtl. vorhandenen .config überschreiben).Eigene Einstellungen über files-OrdnerEs macht auf jeden Fall Sinn, wichtige Einstellungen schon vorher einzukompilieren. Letztlich spart man sich so auch viel Arbeit beim endgültigen Einrichten der Router nach dem Flashen. Im Anhang dieser Seite gibt es die von mir erstellte Konfiguration mit OpenVPN für die Jenaer Freifunker. Diese wird einfach in das Unterverzeichnis files der Buildumgebung entpackt (muss eventuell noch erstellt werden). Kompilieren und ProblemeWenn das alles erledigt ist, reicht ein make in der Konsole und der Kompiliervorgang beginnt. Wenn man später Änderungen an Dateien vornimmt (oder auch nicht...), dann kann es passieren, das make mit einem Fehler abbricht. In diesem Fall hilft es, vorher make clean auszuführen.Theme einbindenDas Standard-Theme von OpenWRT macht optisch wenig her, weswegen sich die Erstellung eines eigenen Themes lohnt. |