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„Euthanasie“ stammt aus dem Alt-Griechischen und heißt wörtlich: „Eu Thanatos“ - der „schöne Tod“
Der Begriff der „Euthanasie“ wurde bereits in den 1920er Jahren geprägt und dann von den Nationalsozialisten für ihre Zwecke aufgegriffen.
Hierbei handelt es sich um einen „Euphemismus“, also ein schönes Wort für eine schlimme Sache.
Sprachlich gesehen ist es sogar ein sogenanntes „Oxymoron“ - ein Widerspruch in sich selbst.
Denn -selbst wenn der Tod in Einzelfällen individuell als Erlösung gesehen werden mag -
ES GIBT KEINEN „SCHÖNEN TOD“.
Der „schöne Tod“ ist eine Illusion.
„Euthanasie“ war hierbei ein ganz besonders abstoßender Euphemismus, denn es war kein „schöner Tod“, kein „Gnadentod“, sonder qualvoller Mord durch Verhungern (die Essensgaben wurden kontinuierlich verringert bis zum Tod), durch Medikamenten-Überdosierung (sogenanntes „Luminal-Schema“) oder durch Kohlenmonoxid in den Gaskammern.
Im Gegensatz zum später in den Vernichtungslagern eingesetzten Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B (Hersteller: DeGesch - Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung), das relativ schnell bewusstlos machte, erlebten die in der Gaskammern der „Euthanasie“-Anstalten eingesperrten Menschen ihren Tod durch Ersticken bis zum Ende bei vollem Bewußtsein; diese Prozedur dauerte bis zu 30 Minuten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Euthanasie http://www.deathcamps.org/euthanasia/t4intro_d.html
Hinweis: „Euthanasie“ ist in vielen Ländern -aufgrund der fehlenden historischen Belastung- ein gebräuchlicher Begriff für „Sterbehilfe“ und das „Recht auf Sterben“.
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