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Nach dem Stop der Aktion T4 wurden die „Euthanasie-Experten“ unverzüglich u.a. nach Polen geschickt, um ihre „Erfahrungen“ beim maschinellen Töten einzusetzen.
Bis dahin waren dort bereits tausende Juden, Menschen mit Behinderungen und anderer Opfergruppen mittels Massenerschiessungen ermordet worden.
Himmler wollte seinen „Männern“ diese „Arbeit“ jedoch nicht mehr zumuten - trotz Sonderzulage an Geld und Schnaps.
Daraufhin wurden in der „Aktion Reinhard“ (für den in Prag ermordeten SS-Führer Reinhard Heydrich) die Vernichtungslager Treblinka, Sobibor und Belzec nach demselben Muster aufgebaut wie die „Euthanasie“-Anstalten - mit Gaskammern und Krematorien - jedoch in einem noch viel größeren Umfang.
Diese Lager wurden also von den SS-Leuten und Ärzten geleitet, die vorher in den „Euthanasie“-Anstalten Erfahrungen beim Massenmord von Menschen mit Behinderungen gemacht hatten. Hierbei wurden sie unterstützt von ihren „eingespielten Teams“ mit Fahrern, Krankenschwestern und Pflegern, „Ofenbauern“ und Technikern. Die Bezahlung dieser über 100 „Spezialisten“ erfolgte weiterhin durch die Berliner T4-Dienststelle.
Somit ergibt sich ein direkter Zusammenhang zwischen der „Euthanasie“ und dem millionenfachen Mord in den Vernichtungslagern.
Hier bewahrheitete sich die Vorahnung von Bischof Graf von Preysing von der „abschüssigen Bahn“, auf der es kein Halten mehr gibt.
http://zukunft-braucht-erinnerung.de/holocaust/vernichtungslager.html
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