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Radiomeldungen WDR
Montag, 06. Dezember 2010 EN-Kreis gegen Wuppertaler IKEA-Projekt
Die Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis gehen gemeinsam gegen eine
geplante IKEA-Ansiedlung in Wuppertal vor. Sie haben ein Positionspapier
erarbeitet, das heute (06.12.10, 17.00 Uhr) vom Kreistag verabschiedet
werden soll. IKEA will am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord einen sogenannten
Homepark mit 50.000 Quadratmetern Verkaufsfläche errichten.
Die Gemeinden im EN-Kreis sehen in dem gigantischen Kaufhaus eine
existentielle Bedrohung für den innerstädtischen Einzelhandel – denn die
Zentren von Schwelm, Sprockhövel oder Gevelsberg liegen nur wenige
Kilometer vom geplanten IKEA-Standort entfernt. Zudem fürchten sie einen
Verkehrskollaps auf den Straßen; die sind schon jetzt oft genug
überlastet, wenn es sich im Kreuz Wuppertal-Nord auf der Autobahn staut.
Die Städte fordern deshalb einen Nachweis über die regionale
Verträglichkeit des Projekts. Außerdem wollen sie von der Stadt
Wuppertal über die Planungsdetails informiert und in Entscheidungen
einbezogen werden. (Reporterin: Ulrike Modrow)
Radiomeldungen Radio Ennepe Ruhr
Donnerstag, 02. Dezember 2010 - 10:34 Uhr
Eigentlich sollte in diesem Monat ein Gutachten vorliegen -
jetzt wird damit aber erst Mitte nächsten Jahres gerechnet, so ein
Sprecher der Stadt Wuppertal. Bis dahin wird analysiert, welchen
Einfluss der geplante Homepark mit IKEA und weiteren Fachmärkten auf die
Verkehrsbelastung und den Einzelhandel unserer Städte haben wird. Die
IKEA-Ansiedlung an der Grenze zum Ennepe-Ruhr-Kreis hat hier schon für
viel Widerstand gesorgt. Unsere Bürgermeister sind gegen den Bau, weil
sie den Einzelhandel im Kreis gefährdet sehen.
Mittwoch, 15. September 2010 - 06:37 Uhr
Die Städte - vor allem die in der Nähe von Wuppertal - befürchten durch
IKEA massive Probleme für die eigenen Innenstädte. Sie wollen sich
deshalb organisieren und beispielsweise entsprechende Resolutionen gegen
die Pläne in den Räten verabschieden. Es sei irrsinnig, wenn die
Bemühungen die Innenstädte attraktiver zu machen, durch das IKEA-Projekt
wieder zunichte gemacht würden, heißt es. Denn IKEA will auf dem
Gelände der Fertighausausstellung am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord nicht
nur ein Möbelhaus errichten, dort sollen sich unter anderem auch ein
Elektronikgeschäft und ein Gartencenter ansiedeln.
Mittwoch, 14. Juli 2010 - 06:37 Uhr
- Die geplante Ikea-Ansiedlung an der Grenze
zum Ennepe-Ruhr-Kreis stößt auf ein geteiltes Echo.
Die meisten potentiellen Kunden finden die Planungen gut. Städte,
Einzelhandel und SIHK befürchten aber massive negative Konsequenzen. Der
riesige
Markt am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord gefährde die Geschäfte in den
Innenstädten
überall im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Südwestfälische Industrie - und
Handelskammer
will die Städte bei ihrem Widerstand unterstützen, sagte
Hauptgeschäftsführer
Hans-Peter Rapp-Frick.
Ikea möchte auf
dem
Gelände der Fertighausausstellung einen 25.000 Quadratmeter großes
Möbelhaus
bauen. Und eine ebenso große Verkaufsfläche für Fachmärkte wie
Gärtnerei,
Baumarkt oder Elektrohandel soll entstehen.
Dienstag, 13. Juli 2010 - 16:37 Uhr
- Es regt sich Widerstand gegen die Ansiedlung
von Ikea an der Grenze zum Ennepe-Ruhr-Kreis.
Ikea möchte auf dem Gelände der Fertighausausstellung am
Autobahnkreuz
Wuppertal-Nord 50.000 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Möbelhandel
und
weitere Fachmärkte einrichten. Die SIHK und die Städte im
Ennepe-Ruhr-Kreis
befürchten massive Probleme für die eigenen Innenstädte, sagte
Gevelsbergs
Bürgermeister Claus Jacobi.
Es sei irrsinnig, wenn die
Bemühungen der
Innenstädte durch das Ikea-Projekt jetzt wieder zunichte gemacht würden,
so
Jacobi weiter. Der Wuppertaler Stadtrat hat sich bereits für die
Ikea-Ansiedlung
ausgesprochen.
Mittwoch, 07. Juli 2010 - 17:35 Uhr
- Die Südwestfälische Industrie- und
Handelskammer sieht die Ansiedlung von IKEA am Autobahnkreuz
Wuppertal-Nord
kritisch.
Sie befürchtet negative Folgen für die Innenstädte bei uns Kreis.
IKEA
plant neben dem Möbelhaus auch ein Fachmarktzentrum, - unter anderem mit
Bau-
und Elektrofachmarkt. Das könnte nicht nur die Kunden aus den
benachbarten
Städten anlocken, sondern aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis, so die
SIHK. Sie
hat deshalb einen Handelsgutachter eingeschaltet. Er wird in einer Woche
bei
einer Informationsveranstaltung in Gevelsberg eine erste Beurteilung der
Situation vornehmen.
Mittwoch, 07. Juli 2010 -
14:34 Uhr
- Die SIHK befürchtet, dass der geplante
IKEA-Markt Folgen für die Innenstädte bei uns im Kreis haben
wird.
Das schwedische Möbelhaus will sich am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord
ansiedeln.
Daneben soll außerdem ein Fachmarktzentrum entstehen,
- unter
anderem mit Elektro-, Baumarkt und Blumengeschäft. Laut der
Südwestfälischen
Industrie- und Handelskammer werden davon nicht nur die im direkten
Einzugsbereich gelegenen Städte Sprockhövel, Schwelm und Gevelsberg
betroffen
sein, sondern der komplette Ennepe-Ruhr-Kreis. Kundenströme würden sich
verändern und das bekomme dann der Einzelhandel zu spüren.
Die
Kammer hat
einen Handelsgutachter beauftragt, die Situation zu beurteilen. Das
Ergebnis
wird in einer Woche bei einer Informationsveranstaltung in Gevelsberg
vorgestellt.
Mittwoch,
07. Juli 2010 - 06:37 Uhr
- Die Ansiedlung eines IKEA-Marktes am
Autobahnkreuz Wuppertal-Nord wird sich auf den Einzelhandel in unseren
Städten
auswirken.
Davon geht die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer aus. IKEA
plant ein Einrichtungshaus sowie ein Fachmarktzentrum mit einer
Verkaufsfläche
von 50.000 Quadratmetern. Laut der SIHK werden nicht nur die im direkten
Einzugsbereich gelegenen Städte Sprockhövel, Schwelm und Gevelsberg
betroffen
sein, sondern der komplette Ennepe-Ruhr-Kreis. Kundenströme werden sich
verändern und das bekomme dann der Einzelhandel zu spüren. Die SIHK
bietet in
einer Woche eine Informationsveranstaltung an, bei der es um die
Auswirkungen
des geplanten IKEA-Marktes auf unsere Städte gehen soll. Sie findet am
13. Juli
ab 10 Uhr in der Stadtsparkasse Gevelsberg statt.
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