Erich Hollenstein "Citiyschwimmer", 2006 „Swiss Made: Präzision und Wahnsinn“, die aktuelle Ausstellung des Kunstmuseums Wolfsburg wird in der Zeit von März bis Juni von der Autostadt begleitet. Auf der LED-Wand am ZeitHaus ist jeden Monat die Arbeit eines Schweizer Künstlers zu sehen. Vom 1. bis 31. Mai präsentiert die Autostadt im Rahmen dieser Kooperation die Videoarbeit „Cityschwimmer“ von Erich Hollenstein. Das Interesse des Züricher Künstlers gilt weniger dem tatsächlichen Akt menschlichen Schaffens und Bewegens als viel mehr dem Verborgenen, dem Unsichtbaren. In seinen Filmen befasst sich Hollenstein mit ganz alltäglichen urbanen Situationen wie Straßenbahnfahrten oder Schwimmbadbesuchen. Durch digitale Nachbearbeitung inszeniert er die einzelnen Bilder wie Gemälde; Abläufe und Handlungen, die uns ohne besondere Bedeutung erscheinen, wirken plötzlich wie verzaubernde Eindrücke aus einer Märchenwelt. In „Cityschwimmer“ begegnen wir im Züricher Hallenbad einer verirrten Meerjungfrau, die uns ganz neue Eindrücke und Bilder in eine von Menschenhand geschaffene Wasserwelt vermittelt. Mit 13 Jahren drehte Hollenstein seinen ersten Film, einen Krimi. Bevor er sich an der Berliner Filmakademie ausbilden ließ, produzierte er bereits erfolgreich internationale Musikvideos. Heute lebt und arbeitet der 37jährige Künstler in Zürich und Berlin.