veröffentlicht um 25.11.2008 00:13 von Holger Dieterich
Wir wollen das Verzeichnis barrierefreier Orte mithilfe der Openstreetmap aufbauen. Denn die Openstreetmap baut mit seinem offenen Ansatz eine nutzergenerierte Karte von der Welt - mit Ortsinformationen wie "rollstuhlgerecht: yes/no/limited". Wir wollen rollstuhlgerechte Orte möglichst vielen Menschen zu Verfügung stellen und dafür eine offene Datenbank aufbauen. Ein großes Problem dabei war, die Datenbank technisch aufzubauen und mit offenen Schnittstellen bereitzustellen, damit jeder sie nutzen kann. Durch viele Gespräche wurden wir auf das Projekt Openstreetmap aufmerksam gemacht, das genau das leisten kann - nicht nur für rollstuhlgerechte Orte, sondern sogar für alle Karten-Informationen und Orte von Interesse. Die Lizenz der nutzergenerierten Openstreetmap ist Creative Commons BY und passt somit ideal zu dem, was wir uns für ein Barrierefrei-Verzeichnis wünschen. |
veröffentlicht um 18.10.2008 14:48 von Holger Dieterich
Wir haben das Projekt heute auf dem Barcamp in Berlin und am 11.10. auf dem Barcamp in München präsentiert. Ein Barcamp ist eine selbst-organisierte Konferenz, die keine Zuschauer hat, sondern nur Teilnehmer. Unsere Idee wurde positiv aufgenommen, konkrete Unterstützung in Entwicklung und Design steht aber noch nicht fest. Wir konnten aber bereits Gespräche mit Leuten führen, die Barriere-Infos haben und anbieten können. Die Diskussionen nach den Vorträgen drehten sich um spannende Fragen. Unter anderem:
Welchen Detailgrad sollen die Barriere-Infos haben?- Wenn die Nutzer selbst diese Info eintragen, sind vor allem leicht verständliche und eindeutige Fragen wichtig.
- Wenn externe Datenbanken eingebunden werden, sollte deren Detailgrad übernommen werden können.
Wie genau kann das Wiki-Prinzip für unser Projekt sinnvoll sein?- Man könnte entweder alle Stimmen zählen ("7 von 9 Personen sagen, dass dieser Ort rollstuhlgerecht ist"). Problem: Was fange ich mit diesem Widerspruch an?
- oder man könnte die Info eintragen und nur später bestätigen ("ich stimme zu") oder als falsch melden ("Fehler melden"). Herausforderung: Meldungen müssen redaktionell gepflegt werden.
Könnte auch ein Verzeichnis von nicht-barrierefreien Orten sinnvoll sein?- Nützliche Info für denjenigen der den Ort besuchen will
- Gutes Argument für die Öffentlichkeitsarbeit. z.B.: "91% der gesuchten Orte sind nicht rollstuhlgerecht". Unser Anspruch: alle sollen rollstuhlgerecht sein!
- Gefahr eine Karte mit lauter schwarzen Kreuzen zu generieren, bei der die barrierefreien Orte unauffindbar werden
Können wir uns vielleicht mit dem Projekt Openstreetmap zusammentun?- Die Philosophie ist ähnlich: Orte in einer Karte markieren unter einer offenen Lizenz.
- Problem: Barrierefreie Orte können zwar bereits markiert werden, die Info ist aber noch nicht abrufbar. Es gibt keine Openstreetmap-Kartenansicht, die Barriereinfos einblenden kann.
Was ist mit Menschen, die andere Behinderungen haben?- Die anderen Menschen haben ganz andere Probleme, denen mit eigenen Projekten entgegnet werden sollte.
- Wir hoffen, dass die Konzentration auf "rollstuhlgerecht" hilft, das Projekt umzusetzen ohne zu zerfasern. Eltern mit Kinderwagen profitieren aber auch davon. :-)
Um unser Ziel, dieses Jahr die erste Version online zu haben, zu meistern, suchen wir noch nach Partnern und weiterer Unterstützung im Web Development. Dann kann es an die technische Feinkonzeption gehen
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veröffentlicht um 08.10.2008 14:34 von Holger Dieterich
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08.10.2008 14:43 wurde aktualisiert.
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Der Abend im taz-Cafe in Berlin-Kreuzberg war sehr nett. Wir haben viele interresante Gespräche geführt und konnten neue Kontakte knüpfen. Vielen Dank an die Initiatoren und die Gäste für das Feedback zu unserem Projekt. Das Video des Vortrags gibt es demnächst bei mogulus zu sehen. Übrigens ist der Ort komplett barrierefrei.
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veröffentlicht um 03.10.2008 13:42 von Holger Dieterich
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05.10.2008 08:49 wurde aktualisiert.
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veröffentlicht um 25.09.2008 01:06 von Holger Dieterich
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01.10.2008 11:08 wurde aktualisiert.
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Die Beauftragte der Bundesregierung für
die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, unterstützt das "Erfahrbar"-Projekt. Sie schreibt: Voraussetzung für Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen
ist eine umfassende Barrierefreiheit. In diesem Bereich ist in
Deutschland zweifelsohne noch einiges zu tun. Umso wichtiger sind
Projekte wie das Ihre, durch die nicht nur barrierefreie Orte bekannt
gemacht werden, sondern insbesondere auch die Öffentlichkeit für
Barrierefreiheit sensibilisiert wird. Die Beauftragte unterstützt Ihr
Projekt daher ausdrücklich.
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veröffentlicht um 22.09.2008 15:36 von Holger Dieterich
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23.09.2008 23:32 wurde aktualisiert.
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Wir werden das "Erfahrbar-Verzeichnis" auf dem Barcamp München vorstellen. Die "Un-Konferenz" findet 10. bis 12. Oktober 2008 in den Räumen der Firma Sun in München statt. |
veröffentlicht um 21.09.2008 13:25 von Holger Dieterich
Die erste Projektseite ist online. :-)
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