Nach der Gründung im Mai 2002 war der Debattierclub Bonn...
Hier die Geschichte des Debattierclub Bonn in der ausführlichen Fassung:
Gegründet im Mai 2002 hat der Debattierclub Bonn im vergangenen Jahrzehnt einen rasanten Aufstieg erlebt. Bereits ein Jahr nach der Gründung hatte sich der DC Bonn auf hohem Niveau in der deutschsprachigen Debattierszene etabliert - und zählt bis heute zu den aktivsten und erfolgreichsten Clubs des Landes.
Schon im März 2003 waren mit Florian Huerkamp und Alexander Morell zwei Bonner im Finale einer ZEIT DEBATTE anzutreffen: Bei der englischsprachigen Berliner ZEIT DEBATTE "Central and Eastern Europe Tournament" debattierten die beiden im Finale um Thema "This house believes in one capital for the EU" und mussten sich schließlich nur einem Team aus Bremen geschlagen geben. Und auch wenig später, im Mai 2003, bei der nächsten ZEIT DEBATTE der Saison, war der DC Bonn wieder ganz oben mit dabei. Bei ersten "Gutenbergturnier" in Mainz debattierten sich Matthias Lux, Isabelle Loewe und Florian Huerkamp bis ins Finale, unterlagen dort allerdings einem Team aus Jena. Und noch ein drittes Mal sollte der DC Bonn sich 2003 im Finale wiederfinden - im renommiertesten Turnier der deutschsprachigen Debattierszene, der Deutschen Debattiermeisterschaft, die 2003 in Tübingen ausgetragen wurde. Bonn unterlag Mainz - darf sich aber dank der hervorragenden Debattierleistung von Alexander Morell, Nela Trillmich und Florian Huerkamp Deutscher Vizemeister 2003 nennen!
Im Mai 2004 setzen Isabelle Loewe, Matthias Lux und Ralf Lehnert die Reihe der "ewigen Zweiten" für den DC Bonn fort. Bei einer ZEIT DEBATTE die als "Wartburgturnier" in Jena, Erfurt und Eisenach ausgetragen wurde, redeten die drei Bonner sich bis ins Finale, das in der altehrwürdigen Wartburg stattfand. Dort unterlagen sie nur knapp einem Team aus Mainz. Bei der Deutschen Debattiermeisterschaft 2004 trat Bonn nicht an - und das aus gutem Grund. Der Verein hatte sich knapp ein Jahr zuvor auf der Mitgliederversammlung unseres Dachverbandes VDCH darum beworben, die DDM in Bonn zu organisieren. Und so reisten unzählige Debattierer aus ganz Deutschland zu uns an den Rhein, um bei der DDM 2004 dabei zu sein. Im Finale waren dort zwei Teams aus Tübingen, ein Team aus Mainz und einTeam aus Heidelberg zu sehen. Letzteres konnte im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages den Sieg für sich verbuchen.
Im Herbst 2004 wählte die Mitgliederversammlung des Dachverbandes VDCH mit Isabelle Loewe erstmals eine Bonnerin in den Vorstand. Isa war 2004/2005 Vizepräsidentin, im Folgevorstand Präsidentin des VDCH.
Bei der ZEIT DEBATTE Bremen im Februar 2005, die in englischer Sprache ausgetragen wurde, debattierten sich Isabelle Loewe und xx ins Finale. Auch diesmal konnten sie zwar den Sieg nicht erringen - er ging an die amtierenden Deutschen Meister nach Heidelberg - doch Isa wurde von der Ehrenjury als Beste Rednerin des Finales ausgezeichnet. Im April wurde sie dann gemeinsam mit xx und xx Westdeutsche Vizemeisterin 2005 - lediglich einem Team aus Münster mussten sich die Bonner geschlagen geben.
Beim Auftaktturnier der ZEIT-DEBATTEN-Serie 2005/2006 stand Isabelle Loewe dann als Einzelkämpferin, als Fraktionsfreie Rednerin, im Finale in Tübingen zum Thema "Sollen Kapitalverbrechen verjähren?" - und errang erneut den Preis der Ehrenjury für die beste Finalrede. Im April 2006 breakten Isabelle Loewe und Matthias Lux ins Finale der Westdeutschen Meisterschaft in Marburg. Mainz gewann das Turnier, der Debattierclub Bonn ist Westdeutscher Vizemeister 2006! Bei der Deutschen Debattiermeisterschaft 2006 in Münster kamen Isa und Matthias bis ins Halbfinale - wo ihnen erneut Mainz im Wege stand.
Doch die wahre Sternstunde 2006 sollte kommen. Nach vielen Finalteilnahmen und Vizetiteln bei regionalen und nationalen Turnieren fuhren Isabelle Loewe und Matthias Lux im Sommer gemeinsam nach Berlin, um dort bei den englischsprachigen Europameisterschaften im Debattieren anzutreten. Unzählige Vor- und Finalrunden überstanden sie unbeschadet und glänzten schließlich im Finale der Nichtmuttersprachler. Dass sie - wie üblich - "bis hierhin und nicht weiter" gelangen sollten, glaubten nach ihren Reden nurmehr die Bonner Finalisten selbst. Großer Jubel brach aus, als die Finaljury den Sieger verkündete: Der Debattierclub Bonn ist Europameister 2006!!!
Beim Auftaktturnier der ZEIT-DEBATTEN-Serie 2006/2007 bewies Isabelle Loewe, dass sie nicht nur eine herausragende Rednerin ist, sondern auch eine gefragte Jurorin: Sie war Chefjurorin des Passauer Turniers. Im April 2007 richtete der Debattierclub Bonn dann erneut ein Turnier aus: Zur Westdeutschen Meisterschaft reisten Debattierer an den Rhein, Bonn selbst trat als Organisator natürlich nicht selbst an.
Im Sommer 2007 wurde erneut ein Bonner in den VDCH-Vorstand gewählt: Tim Richter wurde Vizepräsident unseres Dachverbandes.
Während imApril 2008 Isabelle Loewe die Süddeutsche Meisterschaft chefjurierte, glänzten Tim Richter und Lea Weitekamp im Finale der Westdeutschen Meisterschaft in Mannheim: Zum Thema "Dieses Haus würde die NATO abschaffen" siegten die beiden Bonner. Mit seinem fulminanten Plädoyer für das Bündnis konnte Tim auch die Herzen der Ehrenjury erobern und erhielt den Preis für den Besten Finalredner. Bonn ist Westdeutscher Meister 2008! Bei der Deutschen Meisterschaft des Jahres 2008 waren Tim und Lea erst im Halbfinale zu stoppen.
Im Sommer 2008 wurde Tim Richter zum Präsidenten des VDCH gewählt. Wiedergewählt als Vizepräsidentin wurde Gudrun Lux vom Mainzer Debattierclub, neu zum Vizepräsidenten gewählt wurde Volker Tjaden von der Tübinger Streitkultur. Gudrun und Volker zogen beide kurze Zeit später zu uns an den Rhein - und gehören seither zum DC Bonn. Noch vor Beginn der ZET-DEBATTEN-Saison wurde der Masters' Cup 2008 der Alumnivereinigung DDG ausgetragen. Tim Richter wurde zum Chefjuror des Ereignisses berufen.
Beim Auftaktturnier 2008/2009 zählten gleich zwei Bonner zum Chefjurorenteam: Isabelle Loewe und Tim Richter. Und auch im Finale gab es - wenn auch offiziell noch für ihren alten Club Mainz - eine Bonnerin zu sehen: Die Deutsche Meisterin 2007 und zweifache Deutsche Vizemeisterin Gudrun Lux. Bei der ZEIT DEBATTE Potsdam traten die beiden Neu-Bonner Gudrun Lux und Volker Tjaden - für Tübingen Süddeutscher Meister 2008 - gemeinsam mit Charlotte Dreiseidler an und debattierten sich bis ins Halbfinale. Tim Richter cojurierte das Finale. Im Dezember 2009 reisten Tim Richter und Gudrun Lux nach Tübingen, um dort gemeinsam mit Karsten Stölzgen von der Streitkultur Tübingen bei der offenen Vereinsmeisterschaft des ältesten Debattierclubs Deutschlands anzutreten, dem Streitkultur-Cup, anzutreten. In einem spannenden und hochkarätigen Finale setzte sich das Bonner Team durch - und ist Streitkultur-Vereinsmeister 2008! Bei der ZEIT DEBATTE Tübingen im Januar 2009 zählten Gudrun Lux und Volker Tjaden zu den Chefjuroren. Die Westdeutsche Meisterschaft 2009 fand erneut in Bonn statt. Mit Tim Richter und Gudrun Lux konnten wir hervorragende Chefjuroren aus den eigenen Reihen stellen, außerdem wurde Lea Weitekamp in die Finaljury berufen. Im Finale im Wasserwerk standen einander Mainz und Frankfurt gegenüber, am Ende konnte sich Mainz durchsetzen. Währenddessen wurde in Magdeburg die Nordostdeutsche Meisterschaft ausgetragen, bei der der Ex-Münsteraner und Neu-Bonner Tim Brückmann chefjurierte. Auch beim Wartburg-Turnier im Mai 2009 in Jena stellte der Debattierclub Bonn mit Tim Richter und Gudrun Lux zwei der Chefjuroren, Sieger des Turniers wurde Volker Tjaden mit einem Team der Streitkultur Tübingen. Die Deutsche Meisterschaft 2009 fand in Mainz statt, mit Gudrun Lux fand sich auch hier eine Bonnerin im Chefjurorenteam. Der Debattierclub Bonn konnte zwei Rednerteams nach Mainz entsenden, beide Teams breakten, Bonn A als zweitbestes Team nach den Vorrunden. Im Achtelfinale musste sich Bonn A leider dem späteren Deutschen Meister aus Magdeburg geschlagen geben. Tim Richter und Lea Weitekamp breakten als Fraktionsfreie Redner bis ins Halbfinale, Volker Tjaden und Dennis Glüsenkamp bis ins Viertelfinale.
Im Sommer 2009 wurde Tim Richter im Amt des Präsidenten des VDCH bestätigt. Gudrun Lux und Volker Tjaden waren nach zwei bzw. einem Jahr als Vizepräsidenten nicht erneut angetreten. Im Oktober war Tim Richter zum zweiten Mal Chefjuror des Masters' Cup, bei dem auch einige Bonner antraten. Gudrun Lux breakte ins Halbfinale. Im Anschluss an das Turnier wurde Gudrun zur Vizepräsidentin der Alumnivereinigung DDG gewählt.
Beim Auftaktturnier 2009/2010 in Potsdam debüttierte Lea Weitekamp als Chefjurorin, mit Gudrun Lux war noch eine zweite Bonnerin im Chefjurorenteam. Clemens Struck zog für den DC Bonn als Freier Redner ins Viertelfinale ein. Im Dezember traten Tim Richter und Gudrun Lux wieder beim Streitkultur-Cup in Tübingen an, diesmal gemeinsam mit Benedikt Nufer aus Hamburg, und konnten sich erneut den Sieg sichern: Mission erfüllt, Titel verteidigt! Mit drei Rednerteams stellte Bonn eine der größten Delegationen bei der ZEIT DEBATTE Stuttgart im Januar 2010. Isabelle Loewe war als Chefjurorin in Stuttgart. Tim Richter und Gudrun Lux erstritten sich als Team Bonn A den Einzug ins Finale, wo sie in guter Bonner Tradition Zweiter wurden. Bei der ZEIT DEBATTE Wien im März 2010 waren Tim und Gudrun als Chefjuroren geladen und auch ein Bonner Team war am Start. Zwei Bonner Teams waren bei der Westdeutschen Meisterschaft (WDM) 2010 in Dortmund und kehrten mit dem Titel des Westdeutschen Vizemeisters 2010 erfolgreich nach Bonn zurück! Yann Schweisgut-Montané und Volker Tjaden konnten erst im Finale von unseren Freunden aus Köln gestoppt werden. Yann wurde bei seinem ersten Turnier überhaupt von der Ehrenjury zum besten Finalredner gekürt! Benedikt Flöter und Julian Boor breakten bis ins Halbfinale der WDM. Auch auf den Jurorenbänken der Regios 2010 war Bonn stark
vertreten: Mit Tim Richter und Gudrun Lux stellten wir die
Chefjuroren der WDM, bei der parallel in Hannover ausgetragenen
Norddeutschen Meisterschaft waren mit Lea Weitekamp und Tim
Brückmann, bei der Ost- und Mitteldeutschen Meisterschaft mit Isabelle Loewe drei weitere Bonner als Regio-Chefjuroren am Start. Bei der ZEIT DEBATTE Tübingen 2010 waren wir mit einem Rednerteam (Martin Stiller, Martin Thelen, Lea Weitekamp), und zwei Juroren: Tim Richter war als Chefjuror am Start, Gudrun Lux als geladene Jurorin. Lea breakte als Fraktionsfreie Rednerin, Tim jurierte bis zum Finale, Gudrun jurierte bis zum Halbfinale und gehörte beim Finale als DDG-Vorstandsmitglied und amtierende Streitkultur-Vereinsmeisterin der Ehrenjury an. Bei der DDM 2010 traten wir mit drei Teams an: Martin Thelen und Clemens Struck, Benedikt Flöter und Julian Boor sowie Tim Richter und Volker Tjaden. Wir stellten zudem drei Juroren, nämlich Isabelle Loewe, Gudrun Lux und Stephan Schmitz. Tim und Volker wurden erst im Halbfinale gestoppt. Alle unsere Juroren breakten ins Viertelfinale, Isa jurierte zusätzlich das Finale. |