Debattenregeln

Eine De­bat­te folgt fes­ten Re­geln. In­ter­na­tio­nal exis­tie­ren vie­ler­lei Re­gel­wer­ke, die ver­schie­de­ne Schwer­punk­te set­zen. Ihnen ist ge­mein­sam, dass sich stets eine Pro- und eine Con­tra-Frak­ti­on kon­tra­dik­to­risch ge­gen­über­ste­hen und ab­wech­selnd ihren Stand­punkt vor­tra­gen.

Im deutsch­spra­chi­gen Raum haben sich ins­be­son­de­re zwei For­ma­te durchgesetzt:
  • der Bri­tish Par­li­a­men­ta­ry Style (BPS) und
  • die Of­fe­ne Par­la­men­ta­ri­schen De­bat­te (OPD)
Der Debattierclub Bonn debattiert in der Regel abwechselnd in diesen beiden Formaten - vor Turnieren trainieren wir im Format des anstehenden Wettkampfes.

Bri­tish Par­li­a­men­ta­ry Style Die BPS-Re­geln wur­den von in­ter­na­tio­na­len Tur­nie­ren ad­ap­tiert. Hier treten insgesamt vier Zweierteams an, zwei auf der Regierungs-, zwei auf der Oppositionsbank. Auf der Internetseite des Debattierclubdachverbandes VDCH steht das BPS-Re­gel­werk zur Verfügung. Europa- und Weltmeisterschaften werden in diesem Debattierformat ausgetragen.

Of­fe­ne Par­la­men­ta­ri­schen De­bat­te Unsere Freunde vom Debattierclub Streitkultur Tübingen haben das Format der OPD ent­wi­ckelt. Jeweils zwei Dreierteams treten als Regierung und Opposition gegeneinander an, außerdem gibt es eine drit­ten, neu­tra­len Red­ner­position (die Fraktionsfrei­en Red­ner). Es steht eine kur­ze und eine aus­führ­li­che­ Ver­si­on der OPD-Regeln zur Ver­fü­gung. Alles rund um das Format gibt es auf der OPD-Internetseite der Streit­kul­tur.