Emos auch
Emoticons genannt, sind inzwischen in der Chatwelt weit verbreitet. Die
Meinungen über die Emos gehen allerdings weit auseinander.
Ein erst
in letzter Zeit aufgekommener Begriff ist das Wort Chatsymbole. Dabei hat die
Entstehungsgeschichte der Smilies keinerlei Zusammenhänge mit dem Chatten. Den
Grundstein der heutzutage in Chats meist animierten Emoticons, legte im
Dezember 1963 der Werbegrafiker Harvey Ball, der den ersten Smilie zeichnete.
Beim
Chatten fehlt eine wichtige Komponente, das Sehen des Gegenübers und damit das
Sehen des emotionalen Effektes über das Geschriebene. Anfänglich drückten
Chatter ihre Emotionen über Tastenkürzel aus. Bald folgten in einigen Chats
nicht animierte Smilies. Zwischenzeitlich sind die meisten Emos animiert. Da im
Inet eine unüberschaubare Menge dieser Emos zur kostenlosen Benutzung angeboten
werden, setzte eine regelrechte Emoflut ein.
Ein gut
gezeichnetes Emo kann sicherlich oft mehr ausdrücken, als gut formulierte
Worte. Das wäre das Pro.
Aber, …
Chatten bedeutet schriftliche Kommunikation. Übermäßiger Gebrauch, insbesonders
großer Emos, führt oft in Chats zu Reibereien zwischen den Usern.
Allerdings
können zu häufig eingesetzte Emos die Gespräche anderer stören.
Das wäre
das Kontra.
In dieser
Situation muss die Vernunft beider Seiten einsetzen. Zum Beispiel gibt es in
fast allen Chats die Ignofunktion. Aber auch die Emofanatiker sollten emofreie
Pausen einlegen und ihr Gespräch über Worte führen.
Meine
persönliche Meinung, maßvoll und passend eingesetzt können Emos ein Chatgespräch
bereichern.
                   
                   
                   
                   
             
                   
                   
                   
                   
                   
                   
                   
                   
                   
                   
                  
                  
                  
                  
                  
|