Krefelder Mathematikolympiade
Wir danken der Aretz-Stiftung und der Bürgerstiftung Krefeld für die Unterstützung unseres Regional-wettbewerbs. Ohne diese Partner und die ehrenamtliche Hilfe vieler Krefelder Mathematiklehrer könnte dieser Regionalwettbewerb nicht stattfinden.
Neuigkeiten
26.01.2009
2. Mathematikwochenende auf Burg Bischofstein
Bilder vom Mathematikwochenende 2009
15.11.2008
Stadtrunde der 48. Mathematikolympiade
Heute haben 121 Schülerinnen und Schüler die Aufgaben der Stadtrunde im Gymnasium Horkesgath bearbeitet. Die Ergebnisse dieser Regionalrunde werden am 10. Dezember ab 15 Uhr bei der Preisverleihung im Ricarda-Huch Gymnasium verkündet. Herr Oberbürgermeister Kathstede freut sich auch in diesem Jahr darauf den Siegern die Urkunden zu überreichen.
Bereits gestartet sind die Vorbereitungen auf das zweite Krefelder Mathematikwochenende im Januar 2009. Die Einladungen zu dieser Veranstaltungen gehen schon vorab an 30 interessierte Schülerinnen und Schüler der Olympiadenschulen.
06.03.2008
14. Landesrunde zur Mathematikolypmiade in Mönchengladbach
Bereits am 23. Februar nahmen die sechs mathematischen Olympioniken aus Krefeld an der Landesrunde teil. Wir freuen und über das folgende Ergebnis:
Ruth Joachimi vom Fabritianum errang in der Stufe 13 einen 2. Platz.
Dominik Peschges vom Fichte Gymnasium errang in der Stufe 13 eine Anerkennung.
Niklas Leppkes vom Maria-Sybilla Merian Gymnasium errang in der Klasse 5 einen 3. Platz.
Mit dabei waren auch noch Philipp Grohmann aus der Klasse 5 des Ricarda-Huch Gymnasiums, Oscar Thies aus der 7. Klasse des Fichte-Gymnasiums und Florine Hartwig aus der 5. Klasse der Bischöflichen-Maria-Montessori-Gesamtschule. Sie alle errangen respektable Ergebnisse, die jedoch nicht zu einer Auszeichnung führten.
Dazu herzliche Glückwünsche!
23.01.2008
Bericht zum Mathematikwochenende von Noah Wolke 5d Fabritianum
Am Freitag ging es für mich nach der dritten Schulstunde endlich los. Meine Klassenlehrerin Frau Beyer und meine Schulfreunde wünschten mir viel Spaß und so bin ich dann Richtung Schultor, wo mich meine Mutter bereits abholte. Wir fuhren dann in die Stadt zum Fichte-Gymnasium. Herr Casper, Mathelehrer auf dem Fichte und Hauptorganisator des Mathewochenendes, begrüßte uns alle und dann ging es auch schon in den Bus und wir fuhren superpünktlich los. Wir fuhren auf die Schulburg des Fichte-Gymnasiums, auf Burg Bischofstein an der Mosel. Mein Vater war als ehemaliger Fichteschüler oft da und hat mir vorher die Burg sehr genau beschrieben. Ich glaube, er wäre am liebsten selber gerne mitgefahren... . Als wir nach zwei Stunden Busfahrt und einem Fußmarsch von einer Viertelstunde die Burg erreicht hatten, wurden wir auf die vier Zimmer verteilt. Es gab zwei Mädchen und zwei Jungenzimmer. Ich war auf einem reinen Fünftklässerzimmer. In meinem Zimmer waren Christian und Fabian vom Moltke, Philip, der Stadtsieger vom Ricarda-Huch, Jan und Robin vom MSM in Fischeln und noch mal Jan und Robin vom Stadtpark. Ricardo Timmermann aus der 7. Klasse, auch vom Fabritz, war im oberen Jungenzimmer. Wir haben uns alle direkt gut verstanden, haben die Koffer ausgepackt und sind dann zum Tee trinken und Kuchen essen in den unteren Speisesaal gegangen. Nun hatten wir etwas Spielzeit, um uns besser kennen zulernen und dann wurde auch schon Mathematik gemacht. Herr Casper teilte uns Aufgaben der letzten Mathematikolympiade aus, die wir dann im Team gelöst haben. Überhaupt haben wir immer in Teams gearbeitet, was ich ganz toll fand, so hatten wir oft superschnell die Lösungen gefunden. Dann war der Freitag aber noch nicht vorbei. Jetzt gab es eine Wanderung nach Lasserg, ein klitzekleines Minidorf oberhalb der Mosel. Um neun Uhr ging es auf die Zimmer. Eigentlich zum Schlafengehen, aber wir haben dann doch noch lieber eine kleine Kissenschlacht gemacht. Am Samstagmorgen wurden wir dann mit Opamusik (WDR 4!) [Anm. Oh Mosella] geweckt. Wir haben den gesamten Samstag über in Teams Knobelaufgaben gelöst und Kennenlernspiele gemacht. Später sind wir dann auf den Burgturm gestiegen, wo wir Gruselgeschichten gehört haben. Abends haben wir natürlich noch rumgealbert und versucht, das Jungenzimmer der älteren Schüler einzunehmen. Leider bin ich dabei als Geisel genommen worden, konnte mich aber befreien und später mit meinen Zimmergenossen um Mitternacht noch ´ne Runde rechnen. Wir hatten irgendwie noch nicht genug von Mathe. Der Sonntag begann leider wieder mit WDR 4... . Nach dem Frühstück haben wir unsere geliebten Knobelaufgaben gerechnet, dann Koffer gepackt und auf Wiedersehen gesagt.
Das Mathematikwochenende mit Herrn Casper und den anderen Kindern war ein sehr schönes Erlebnis für mich.
13.01.2008
Die Freuden der Mathematik
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| Mathe-Lehrer Michael Casper erklärt seinen Oberstufenschülern die Differentialrechnung. Foto: Müller |
Das Bundesforschungsministerium und die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ haben 2008 zum Jahr der Mathematik ausgerufen.
Krefeld (em). Michael Casper ist Lehrer für Mathematik und Chemie am Krefelder Fichte-Gymnasium. Zudem koordiniert er die jährliche Mathematik-Olympiade aller Krefelder Schulen. Zum Auftakt des Jahres der Mathematik sprach der Extra-Tipp mit ihm über Wesen, Vermittlung und Bedeutung des Faches.
Herr Casper, sind Rechnen und Mathematik dasselbe?
Casper: Nein. Mathematik ist ein Gedankengerüst. Es beschreibt die Realität und führt zu Erkenntnissen. Rechnen hingegen ist die Anwendung.
Mathe gilt als schweres Fach. Viele Menschen haben damit ihre Schwierigkeiten.
Casper: Das liegt vielleicht daran, dass sich der Stoff von der ersten Klasse an kontinuierlich aufbaut. Man muss den vorhergehenden Stoff verstanden haben, um die nächsten Schritte nachzuvollziehen.
Welche Eigenschaften braucht ein guter Mathematiker?
Casper: Mathematik ist abstrakt. Man braucht Vorstellungskraft und Durchhaltevermögen.
Diese Eigenschaften werden durch die Mathematik auch geschult.
Casper: Sicherlich. Kinder und Jugendliche, die eine Denksportaufgabe gelöst haben, erfahren Freude über ihre Leistung. Das zeigt sich besonders bei der Mathematik-Olympiade.
Wie vermittelt man ein solch abstraktes Fach?
Casper: Nicht mehr wie früher. Da wurde Mathematik als Selbstzweck genommen. Heute stellen wir den Bezug zur Lebenswirklichkeit her und gehen von alltäglichen Sachverhalten aus.
Mathematik steckt in allen Bereichen des Lebens.
Casper: Ja. Im Internet ebenso wie in Handy-Tarifen.
Ist Kopfrechnen im Zeitalter des Taschenrechners noch gefragt?
Casper: Der Taschenrechner nimmt uns starres Rechnen ab. Auch bei sehr komplizierten Rechenoperationen geht es kaum mehr ohne ihn. Aber in der Schule lassen wir Taschenrechner erst ab der 7. Klasse zu. Denn die Jugendlichen sollen aufgrund eigener Kompetenz gegenüber dem Rechner kritikfähig werden.
Ist mathematische Wissenschaft etwas anderes als Schulmathematik ?
Casper: Das sind zwei verschiedene Bereiche. Die Wissenschaft hat weniger Bezug zur Realität und ist deutlich abstrakter.
Mathematiker werden in der Wirtschaft händeringend gesucht. Warum gibt es so wenige?
Casper: Vielleicht können sich viele Schulabsolventen nicht vorstellen, was sie beruflich mit Mathematik anfangen können. Dabei steckt Mathematik in vielen Berufsfeldern; z.B. Ökonomen, Ingenieure, Finanzdienstleister kommen ohne Mathe nicht aus.
Wie sind Sie selber zur Mathematik gekommen?
Casper: Ich bin kein typisches Beispiel. Ich suchte neben der Chemie ein Zweitfach, weil ich Lehrer werden wollte. In der Schule machte mir Mathematik viel Spaß und so habe ich dieses Fach gewählt. Inzwischen hat es bei mir im Stellenwert mit der Chemie gleichgezogen.
Stimmt es, dass Mathematikern der Sinn für Sprach- und Kunstwissenschaften fehlt?
Casper: Das glaube ich nicht. An unserer Schule sind viele Kollegen, die neben der Mathematik auch Sprachen oder Geschichte unterrichten. Der Ursprung der Mathematik liegt in der Philosophie.
Quelle: Extra-Tipp Krefeld vom 13.01.2008
Link: http://www.extra-tipp-krefeld.de/index.php?id=2424&doc=11225
11.01.-13.01.2008
1. Krefelder Mathematikwochenende
Bilder vom Mathematikwochenende 2008
Teilnehmer:
| Simon | Cox | 7 | Arndt-Gymnasium |
| Katharina | Kelm | 7 | Arndt-Gymnasium |
| Justus | Schneider | 6 | Arndt-Gymnasium |
| Pia | Lüdeke | 7 | Bisch.-Maria-Montessori-Gesamtschule |
| Florian | Raepke | 5 | Bisch.-Maria-Montessori-Gesamtschule |
| Ruth | Joachimi | 13 | Fabritianum |
| Riccardo | Timmermann | 7 | Fabritianum |
| Noah | Wolke | 5 | Fabritianum |
| Tristan | Knors | 7 | Fichte-Gymnasium |
| Dominik | Peschges | 13 | Fichte-Gymnasium |
| Corinna | Prochner | 6 | Fichte-Gymnasium |
| Oscar | Thies | 7 | Fichte-Gymnasium |
| Andre | Aengenvoort | 6 | Gymnasium Horkesgath |
| Catharina | Drexl | 5 | Marienschule |
| Julia | Geldmacher | 7 | Marienschule |
| Jana | Schmidt | 6 | Marienschule |
| Julia | Wehlings | 5 | Marienschule |
| Fabian | Bloemers | 5 | Gymnasium am Moltkeplatz |
| Christian | Schmidt | 5 | Gymnasium am Moltkeplatz |
| Robin | Bothe | 5 | Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium |
| Jan-Niklas | Fox | 5 | Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium |
| Emily | Jordan | 5 | Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium |
| Petra Carina | Tebaartz | 13 | Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium |
| Andreas | Teichgräber | 5 | Maria-Sybilla-Merian-Gymnasium |
| Philipp | Grohmann | 5 | Ricarda-Huch-Gymnasium |
| Benedikt | Hennes | 7 | Ricarda-Huch-Gymnasium |
| Shana | Kiflei | 5 | Ricarda-Huch-Gymnasium |
| Robin Bennett | Dückers | 5 | Gymnasium am Stadtpark |
| Miriam Sophie | Lange | 6 | Gymnasium am Stadtpark |
| Jan Peter | Oehlers | 5 | Gymnasium am Stadtpark |
Begleiter / Betreuer:
| Frau | Mennemeyer | Ricarda-Huch-Gymnasium | |
| Herr | Wambach | Quirinus-Gymnasium Neuss | |
| Frau | Füllenbach | Fichte-Gymnasium | |
| Herr | Casper | Fichte-Gymnasium |
Termine
2008 Jahr der Mathematik „Der mathematische Blick“
Sommer 2008 49. IMO in Granada (Spanien)
September/Oktober 1. Runde der 48. Mathematik-Olympiade
(Schulrunde)
15.11.2008 2. Runde der 48. Mathematik-Olympiade (Regionalrunde im Gymnasium Horkesgath)
Dezember 2008 Preisverleihung der Regionalrunde im Ricarda-Huch-Gymnasium
16.01.-18.01.2009 2. Krefelder Mathematikwochenende auf Burg Bischofstein
21.02.2009 3. Runde der 48. Mathematik-Olympiade (15. Landesrunde in Bad Oeynhausen)
19.03.2009 Kängurutag
Sommer 2009 50. IMO in Bremen

