Elegie menschlichen DaseinsOft spüre ich in mich hinein, fühle mich klein und Narben beladen schwer, doch wäre es so wunderbar fein, wenn mein Innen doch der Leere gleich - ein Leichtes wär.
Oft scheint es mir, als wäre der Ozean in mir zu tief, um des Lichtes Schein bis an den Grund zu spüren, als wäre ich dort in diesen Tiefen ganz allein mit mir.
Drum lasse auch ich mich oft von dem Schein an der Oberfläche verführen, wie Sie glitzert und glänzt um mich mit Unwirklichen zu berühren, ![]() da sehnte ich mich danach ins Wirkliche zu Schweben, an unendlicher Freiheit weit und reich Unendliches zu erspüren.
Doch auch der Freiheit stürmischen Weiten wurden mir unfassbar, meiner Ohnmacht dem großen inneren Wiederstand gewahr, der sich mir als dunkle und schwere Mauer, in aller Brutalität entgegen stellt.
So fühlte ich mich zerissen, den vier Elementen gleich geteilt, die Miteinander nur schwer können, und doch waren Sie im Grunde EINS.
Da wachte ich auf und war mir nicht sicher, ob Schlaf oder Wachsein dies Reise mir war, fühlte mich unsicher wie ein Kind im stürmischen Wind, welches einer Seifenblase gleich, - schön und rein - und ebenso zerbrechlich sei.
Jeremias J. |
Elegie menschlichen Daseins