Briefwechsel zwischen Liebenden Es fiel mir nicht leicht, dieses ganz "intime" Kapitel zu verwirklichen. Ich habe in den letzten Jahren mehrere Briefe an Geliebte und Partnerinnen geschrieben, Briefe voller Bekenntis, Liebe und Schmerz, Selbstkritik und Angst. Sich ganz in seiner „Nacktheit“ nicht nur körperlich, sondern auch geistig, seelisch, träumerisch, individuell zu präsentieren, also sein ganzes „ich“ sein persönliches „selbst“, unverschleiert, enthüllt zu zeigen! Ein Traum oder Alpraum der meisten Menschen, ist der einzig wahre Schlüssel für eine aufrichtige Vereinigung! In den Punkten Sexualität, Liebe, Seelenverwandtschaft und Lebenssinn. Das ist Geborgenheit, das ist Ehrlichkeit, diese Nacktheit gilt nicht nur dem Körper sondern umfasst alles! In diesem Raum entspringt die Kunst von Tantra, die Kunst des Liebens, die Kunst des „schaffens“ und „geben“, Die Kunst des „verschmelzen“ und „neuformierung“, die Kunst der Schönheit zu erliegen, die Kunst die Seele eines anderen zu berühren, die Kunst des „Erblühens“ und „wiederfinden“, die Begeisterung die in grenzenloser Schönheit und in der Kunst des Lebens liegt! Dort will ich mit dir hin, diese Räume werden wir betreten..
Ich bin, wie in vielen Lebenslagen und Lebensfragen, ein Brückebauer zweier Welten und Perspektiven, mit dem Ziel sich selbst treu zu bleiben und trotzdem dem Kompromiss eine Chance zu geben. Ich werde alles tun, im Rahmen des Möglichen, dich weiterhin auf Händen zu tragen, bin gewillt mit dir Stufe um Stufe zu durchschreiten, habe ebenso jederzeit Verständnis dafür, wenn du dich von mir trennst. Ich biete dir ein Stück meines Weges auf eine ungewisse Dauer mit einem ebenso ungewissen Ziel. Ich möchte diese Beziehung auflösen um dich vor mir zu schützen, und dir die Möglichkeit geben, dich auf die Suche zu machen, den Jungen zu finden den du benötigst. Es war das Verlangen nach Grenzüberschreitung, das heben und weiten von vorhandenen Grundsätzen und Grenzen, das überschreiten des Gewohnten, dass uns diese spezielle Ebene des gegenseitigen Vertrauens eröffnet hat. Vielleicht hast du dieses kleine mystische Geheimnis auch entdeckt, dass sich das Bild vom Anderen in intensiven und umschlungenen sowie stimulierenden und erregenden Phasen plötzlich vermischt, verändert und neu bildet. Ich bin deinem Alter und deinen Ansichten zwar in vielen Dingen schon entwachsen, doch habe ich vieles mit dir neu durchlebt. Bin mit dir Schritt für Schritt gegangen, habe gegeben und erhalten. Also die Geschichte mit deinem Ehemann geht mich nichts an, ich hoffe er hat Verständnis, sollte er es nicht haben würde ich Ihn auch verstehen! Sollte er unserer Briefe lesen, könnte ich mir seine Irritation gut vorstellen.(Über diese Passage muss ich heute noch lachen :)))!) Ich war auch von dieser beklemmenden Anziehungskraft irritiert, denn es war uns nicht gestattet Grenzen zu überschreiten. Moral, Gesellschaft, Verpflichtungen all dies hinderte uns Grenzen zu überschreiten und in eine ferne Welt einzutauchen! Ich habe gesehen welche Abgründe und Himmel diese Erde bietet, habe Abenteuer und Routine gleichermaßen erkannt, auch in mir wohnen große Ängste, auch ich habe Zwänge und Mauern unüberwindbare Festungen meiner Einsamkeit. Doch weiß ich wie schmerzvoll selbsterbaute Mauern sein können, wie sehr man mitschwimmen möchte und am Ufer zurückbleibt und den anderen hinterher sieht, ich habe die Überwindung geschafft, manchmal falle ich trotzdem auch wieder zurück. Wir haben gelernt, wenn man nicht mehr nach Sexualität strebt dann ist man „natürlich“ schüchtern und sehr respektvoll. Denn man handelt ohne Motiv! Wie eine Reise ohne Ziel! Es ist eine Kunst sich innerhalb einer Sekunde zu verlieben, doch ebenso ein Laster und eine große Gefahr!! Die Gefahr der Abhängigkeit und Ohnmacht! Wenn ich mit dir zusammen war habe ich:Ich habe die Unwichtigkeit von Alter, dennoch die Bedeutung von Zeit entdeckt! (Altersunterschied von 19 Jahren) Ich habe die Bedeutungslosigkeit von Grenzen, dennoch Ihre Anwesenheit entdeckt! Ich habe den Unterschied der Erfahrung, dennoch der Genuss der im „unerfahren“ also in der Freiheit liegt entdeckt! Ich habe deine Bilder und somit die Phantasie in dir entdeckt, mich von der Realität erschrecken lassen! Ich habe 2 Welten wahrgenommen, die Unvereinbarkeit, dennoch den Willen nach Vereinigung gespürt! Ich möchte dich nicht beängstigen oder dir etwas aufzwingen, meine Welt ist auch nicht immer bunt und leicht, lebenswert und glücklich, ich möchte dein Geheimnis herausfinden. Das Mädchen in dir, dass sich nach Abenteuer und Veränderung sehnt, das Leben mit seinen Überraschungen bejaht, Neugierde und Interesse für andere Welten zeigt, sich nach einer Begleitung nach Träume sehnt. Ich kann dir das nicht geben, vielleicht auch niemand anderer, vielleicht könnte ich dir ein bisschen die Augen öffnen, die Sehnsucht schüren, ein paar Abenteuer bescheren aber den Zugang zu deinen Inneren liegt in dir und das weißt du sehr genau.Es ist ein schönes Gefühl einen Brief zu lesen, ein Glas Rotwein zu trinken, einen Zigarillo zu rauchen und an deine Lebendigkeit zu denken! So stelle ich mir dein Bild vor, in unserem Fall kreuzen sich Phantasie und Wirklichkeit. Ich bin Stolz darauf, behaupten zu dürfen dass beide Seiten mich faszinieren. In meinen Augen gibt es keine Liebe, sondern nur das lieben! Und dieses lieben entsteht und gründet auf „hormonelle“ Unabhängigkeit und somit auf Klarheit. Wahre Liebe entsteht und wächst, baut auf ein stabiles Fundament und einer „seelischen“ und „emotionalen“ Verbindung die auf Dauer stärker, schöner und ehrlicher ist als jedes „verliebt sein“! Das „verliebt sein“ ist nur die Vorstufe!!, nur der trügerische Anfang, wahre Liebe und Genuss entsteht ab der Übschreitung dieser Stufe. Ich möchte dich nicht Verändern, deine Welt liegt auf der anderen Seite der Sternenwelt, weit entfernt von meinem lasterhaften, intensiven selbstsuchenden Leben... Unberührt von deiner Kälte, verstärkt durch meine Schwere! Ich möchte dich nicht Drängen und ich verfolge kein Ziel, vielleicht habe ich einmal das Glück dich zu verstehen, ein bisschen zu führen, vielleicht auch nicht... die Sterne werden es wissen! Ich habe es dir schon in Castres erzählt, die Einsamkeit zu verstehen ist der Schlüssel zur Unabhängigkeit! Keine Angst vor dem Dunkeln und der „inneren“ Leere zu haben, bedeutet neue Lebensqualität und Handeln ohne Motive! Es gibt Momente im Leben, liebe H., in dennen man in sich kehrt und sich dem Leben öffnen muss. Es klingt wie Musik, ei n lang überhöhrter Ruf des Lebens, der nach neuen Werten und Möglichkeiten schreit. Es fühlt sich an wie kräftiger Puls, tiefes Verlangen nach Zweisamkeit und Zärtlichkeit, Verständnis und Verwirklichung. Es raubt den Atem, weil der lang geführte Krieg zwischen Geist und Herz, Vernunft und Leidenschaft augenblicklich die Waffen und die Konflikte kapitulieren und sich dem Boden des Friedens hingeben. Es war ein Stocken in mir, mir wurde meine eigene Unfähigkeit bewusst. Ich sah in einem Bilderfilm, alle Erfahrungen und Enttäuschungen augenblicklich, einzeln, vermischt und verschwommen zu einer Tragödie und Komödie werden. Die Laster der Tugend, die Lächerlichkeit der Liebe, die Verletzungen der hohen Erwartungen, die Liebesunfähigkeit und die Schwere der Liebe, alles wurde zu unserer gemeinsamen Komödie und Tragödie.In meinen Augen verkörperst du etwas großes, vielleicht bin ich geblendet von deiner Schönheit, deiner Liebenswertigkeit, vielleicht bin ich Narr geworden und habe meinen Realismus verloren, habe zu hohe Erwartungen an dich, solange es Spaß macht, solange ich an dich Glaube werde ich weiterhin den eingeschlagenen Weg verfolgen. Ich bin es nicht gewohnt jemanden hinterherzulaufen, ich bin Junggeselle und beschreite Pfade der Freiheit, bedingungslos, so wie ich die Schritte setze.... In diesem Fall bewege ich mich in einem unbekannten Gebiet, in dem meine Schr i tte auch etwas zagreich und ängstlich sind.Ich gehe die Wege der Leichtigkeit, bin auch in Krisen und Zweifel, laufe in Gefahr mich zu verleugnen, zu verlieren, aber ich schreite heiter Raum durch Raum, mit Lebensgeist und Freude am Gehen. Liebe M., auch ich habe in Herzen einen Platz für dich!
Für ein gemeinsames Bild, einen weisenden Traum,
der weder vergänglich ist,
noch von uns geht....
Jeremias Das waren wenige kurze Ausschnitte, Fortsetzung folgt........
So ist das Leben, so ist die Jugend März 2010 Bild
Vereinigung - loderndes, schmelzendes Herz - gezeichnet vom freischaffenden Künstler "Werner Szendi",
weitere Bilder unter: www.szendi.at - Ausstellungen auch in deiner Nähe unter: http://www.szendi.at/ausstellungen.shtml |





