Das
Bleicherfest hat seine Geburtsstunde im Jahre 1975. Zum Anlass des 200.
Geburtstags der alten Zollbrücke veranstaltete der Bezirksverein unter
Leitung von Klaus Eicken dort ein Brückenfest. Zum 200. Geburtstag
wurde die Brücke auch endgültig für den Autoverkehr gesperrt. Zu Anfang
bestand das Brückenfest nur aus wenigen Ständen, welche über die
Lenneper Straße und Heckinghauser Straße um die alte Zollbrücke
verteilt waren. Die Anzahl der Stände steigerte sich bis 1980 rasant.
Sehr schnell sprach sich herum, dass es in Heckinghausen ein
vernünftiges Fest geben würde, was den Bezirksverein als Veranstalter
dazu veranlasste, das Festgebiet vergrößern zu müssen. Immer ein treuer
Begleiter sind die Heckinghauser Vereine, welche mit Ihrer Hilfe das
Fest erst ermöglichten und bereicherten.
[…]
Das
Bleicherfest bildet spätestens seit Anfang der 1980er Jahre einen
festen Platz in manchem Veranstaltungskalender und das nicht nur wegen
der Trödelei. Aufgrund der noch nicht so strengen
Sicherheitsvorschriften konnte dem Besucher eine atemberaubende Show
geboten werden. Dies war mal ein Hochseilakteur, der in schwindelnder
Höhe über die Menge balancierte, ein anderes Mal ließen Stuntman Autos
durch die Luft fliegen und überschlagen.
[…]
Seit
Anfang der 1990er Jahre ist das Bleicherfest in dem heute gewohnten
Festgelände, welches sich zum einen um den Gaskessel und zum anderen
bis zum Ende der Widukindstraße erstreckt. Fester Bestandteil des
Bleicherfestes war das „Bergische Dorf“ welches von der
Werbegemeinschaft Heckinghausen (WGH) betreut wurde. Hier konnte sich
der Besucher vom anstrengenden Flohmarkttreiben je nach Tageszeit mit
Frühstück, Mittagessen oder Kaffe & Kuchen erholen und seine
Lebensgeister zu neuem Leben erwecken. Auch die zahlreichen, nur von
Heckinghauser Vereinen betriebenen Getränke- und Essensstände dienen
nach wie vor für das leibliche Wohl der Besucher.
[…]
|
